Der "Naturwissenschaften" Thread

Na ja, an Schwerkraft glaube ich so lange, wie ich den Boden unter den Füßen spüre.
Sollte das irgendwann nicht mehr der Fall sein, haben wir ein grundlegendes physikalisches Problem oder ich bin besoffen...

Worauf willst du hinaus? (ebenso Popcorn holend
full
)
 
Ach jetzt, werter @Threshold , du meinst im Prinzip das, oder?
Mal schnell und unvollständig aus Wicki kopiert:
In diesem Sinne reduziert die allgemeine Relativitätstheorie die Gravitationskraft auf den Status einer Scheinkraft: Wenn man auf einem Stuhl sitzend fühlt, wie man durch eine „Gravitationskraft“ zur Erde hin gezogen wird, deutet die ART dies so, dass man von der Stuhlfläche fortwährend daran gehindert wird, der Geodäte durch die von der Erdmasse gekrümmte Raumzeit zu folgen, was der freie Fall wäre. Dabei ist die Kraft, mit der die Stuhlfläche auf die Sitzfläche des Beobachters einwirkt, keineswegs eine Scheinkraft. Sie geht letztlich zurück auf die elektrostatische Abstoßung bei der Berührung der Atome der Stuhlfläche durch die Atome des Beobachters. Nach der Sichtweise der allgemeinen Relativitätstheorie verschiebt sich also die Interpretation der Ereignisse. Während nach der klassischen Mechanik die Erde ein Inertialsystem darstellt, in dem die nach unten gerichtete Schwerkraft auf den Beobachter durch die nach oben gerichtete Stützkraft des Stuhls ausgeglichen wird, so dass der Beobachter in Ruhe bleiben kann, stürzt das nach der allgemeinen Relativitätstheorie richtige Inertialsystem mit Erdbeschleunigung {\displaystyle g}https://wikimedia.org/api/rest_v1/media/math/render/svg/d3556280e66fe2c0d0140df20935a6f057381d77 nach unten. Doch in diesem Inertialsystem übt der Stuhl eine Kraft auf den Beobachter aus, die ihn konstant mit nach oben beschleunigt.
 
Ja, verstanden - zumindest ein wenig.
Die Schwerkraft ist ja ein Ergebnis der vierdimensionalen Raumzeit. In Wirklichkeit folgt alles der Raumzeitkrümmung und in unserer Welt sieht das dann so aus, als wenn es Schwerkraft gäbe.
Daher kann man die Frage stellen, ob die allgemeine Relativitätstheorie die gekrümmte Raumzeit korrekt darstellt, wir aber dreidimensionale Wesen sind und das daher als Schwerkraft deuten.
Dass wir in einer dreidimensionalen Welt leben, ist klar, denn nur dort funktionieren die 1/r² Gesetze.
Aber so richtig schnall ich das auch nicht. Also Minkowski Raumzeit, vierdimensionalen euklidischen Raum, Lorentz Transformation.

Aber überall gibts Probleme. Die Quantenphysik kann das Elektron nicht erklären. Das Elektron besitzt keine Ausmaße. Ist also punktförmig. Also eine Singularität. Wie kann aber eine Singularität eine elektrische Ladung besitzen?
 
Die Schwerkraft ist ja ein Ergebnis der vierdimensionalen Raumzeit. In Wirklichkeit folgt alles der Raumzeitkrümmung und in unserer Welt sieht das dann so aus, als wenn es Schwerkraft gäbe.
Daher kann man die Frage stellen, ob die allgemeine Relativitätstheorie die gekrümmte Raumzeit korrekt darstellt, wir aber dreidimensionale Wesen sind und das daher als Schwerkraft deuten.
Dass wir in einer dreidimensionalen Welt leben, ist klar, denn nur dort funktionieren die 1/r² Gesetze.
Aber so richtig schnall ich das auch nicht. Also Minkowski Raumzeit, vierdimensionalen euklidischen Raum, Lorentz Transformation.
Die ART ist jedenfalls so korrekt das die Vorhersagen bestätigt wurden. Außerdem wurden Gravitationswellen gemessen. Soviel ich weiß rechnet man damit auch in Stringtheorien und höher dimensionalen Räumen.
Aber überall gibts Probleme. Die Quantenphysik kann das Elektron nicht erklären. Das Elektron besitzt keine Ausmaße. Ist also punktförmig. Also eine Singularität. Wie kann aber eine Singularität eine elektrische Ladung besitzen?
Müsste nicht in einer Singularität die Energie unendlich groß sein?
 
Die ART ist jedenfalls so korrekt das die Vorhersagen bestätigt wurden. Außerdem wurden Gravitationswellen gemessen. Soviel ich weiß rechnet man damit auch in Stringtheorien und höher dimensionalen Räumen.
Die Stringtheorie ist im Prinzip Geschichte, Heute wird die Schleifenquantengravitation bevorzugt.
Nichtsdestotrotz muss man die Gravitation quantisieren können. Da die Schwerkraft so schwach ist, wird man vermutlich sehr viel Energie benötigen, um sie quantisieren zu können.
Müsste nicht in einer Singularität die Energie unendlich groß sein?
Das Problem ist, dass viele Gleichungen ohne einen Elektronenradius gar nicht funktionieren.
Das Elektron hat auch kein Dipolmoment. Eine räumliche elektrische Ladung hat aber zwingend ein Dipolmoment.
also riesige Fragezeichen. Von daher weiß man es schlicht nicht. Vielleicht besitzt das Elektron eine Ausdehnung, aber die ist so klein, dass man sie nicht messen kann.
Faszinierend. :D
 
Ahhh...Sombrero Nebel.
Sieht bei mir im Hobbyteleskop nicht ganz so spektakulär aus (mit laaaaaaanger Belichtung, ca. 25 min.):
Anhang anzeigen 1385972
edit:
Meine Teleskop - Synchronisierung ist nicht ganz sauber.
Ich habe eine analoge 24 h Nachführung und keine computerunterstützte 23 h und 56 min.
Daher sehen ab ca. 15 min. Belichtung Sterne wie kleine Eier aus.
Das sieht doch ganz gut aus :daumen:

Ich verzichte ganz bewusst auf Astrofotografie,
als Stadtmensch ist es schon schwer genug,
einen wirklich dunklen Beobachtungsort zu finden
https://www.lightpollutionmap.info/#zoom=11.00&lat=50.9449&lon=13.7464&layers=B0TFFFFFFFFFFFFFFFFFF .
Das Teleskop zu schleppen reicht mir,
da brauche ich nicht noch kiloweise zusätzliches Equipment zu transportieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Problem ist, dass viele Gleichungen ohne einen Elektronenradius gar nicht funktionieren.
Das Elektron hat auch kein Dipolmoment. Eine räumliche elektrische Ladung hat aber zwingend ein Dipolmoment.
also riesige Fragezeichen. Von daher weiß man es schlicht nicht. Vielleicht besitzt das Elektron eine Ausdehnung, aber die ist so klein, dass man sie nicht messen kann.
Faszinierend. :D
Zumindest hat die Elektronenhülle/wolke scheinbar eine Ausdehnung und bei der maximalen Größe eines Elektrons geht man von 10^-19m aus.
 
Das kommt darauf an,
was man beobachten möchte.

Für den günstigsten Einstieg sind Modelle der Dobson Bauart sehr beliebt
Um ehrlich zu sein, würde ich sowas gerne vorher testen, bevor ich die Katze im Sack kaufe. Ich denke, dass genau wie die Preise auch die Qualität da stark variiert.
 
Um ehrlich zu sein, würde ich sowas gerne vorher testen, bevor ich die Katze im Sack kaufe. Ich denke, dass genau wie die Preise auch die Qualität da stark variiert.
Das ist richtig,
bei der Dobson Bauart wird an der Montierung gespart,
das ermöglicht eine stabile, aber primitive Nachführung.

Bei Bresser, Meade, Celestron und Vixen brauchst du dir da keine Sorgen machen.:daumen:

Dazu noch ein Weitwinkelokular um die 200 Taler und fertig ...

Der Nachteil,
Astrofotografie ist nicht möglich
 
Zumindest hat die Elektronenhülle/wolke scheinbar eine Ausdehnung und bei der maximalen Größe eines Elektrons geht man von 10^-19m aus.
Das ist ja wieder die quantenphysikalische Wahrscheinlichkeit, wo das Elektron sein könnte.
Das Problem ist halt, dass das Elektron nicht mehr teilbar ist, also ein Elementarteilchen ist während Neutron und Proton aus Quarks bestehen, die aber nie alleine vorkommen.
 
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Auch für Erwachsene interessant.:)
 
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Auch für Erwachsene interessant.:)
Ja, das ist schon interessant. :daumen:

Zudem wird auch deutlich,
wie abhängig wir von konstanten Umweltbedingungen sind.
Bei einer Mega-Sonneneruption gehen global die Lichter aus,
dann ist es gut,
möglichst ein paar Tage ohne eine funktionierde Stromversorgung leben zu können.
 
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Edit: Noch ein interessantes Video

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