Der "Naturwissenschaften" Thread

Aber Threshold,
wir sind nur derzeit hier!
Da ist kaum eine statische Komponente und eine Supernova in Solnähe ist eine statistische Größe.
Wer weiss schon, wie oft unser System nahe an einer Katastrophe vorbeigeflogen ist in den letzten 5 Mrd. Jahren.

Ich hatte mal gelesen, dass der Asteroid, der vor 65 Millionen Jahre die Erde traf und dadurch erst die Säugetiere antrieb, von einem vorbeifliegenden Stern ausgelöst wurde.
Andererseits muss es recht ruhig gewesen sein, denn die Erde umkreist die sonne seit 4,5 Milliarden Jahren und zwar ungestört in einer fast perfekten Kreisbahn.
Man stelle sich vor, die Erde würde keine solche Kreisbahn haben sondern zwischen 100 und 200 Millionen Kilometer Abstand schwanken.

Entstanden ist unser Sonnensystem mutmaßlich ca. 500 LJ weiter vom Zentrum weg innerhalb des Orion-Armes und pendelt um ca. 250 LJ in der Vertikalen.
Es ist also eine kosmische Momentaufnahme in der unser System vielleicht eine Umdrehung = 220 Mio. Jahre, wenn überhaupt, verbleibt.

Das Sonnensystem ist ja erst entstanden, weil es eine Supernova gab, die die Gaswolke so weit verdichtet hat, dass die Sonne überhaupt entstanden ist.
Trotzdem gab es eine menge Faktoren, die es braucht. Man stelle sich vor, das Sonnensystem hätte nur einen großen Gasplaneten. Der wäre ins Innere gewandert und hätte alle Felsenplaneten heraus gekickt. Jupiter ist ja ins Innere gewandert aber vom Saturn wieder herausgezogen worden.
Oder die Entstehung des Mondes. Der andere Planet hätte die Erde auch zerstören können.
Es braucht eben Zufälle. Die Venus hatte ja nicht so viel Glück.

Weil wie gesagt die Naturgesetze überall die selben sind. Dann setzt man vorraus, dass andere hochentwickelte Spezies eine ähnliche Logik verwenden wie wir.;)

Zumindest, wenn eine Spezies einen hoben technologischen Fortschritt erreichen will oder hat, wird sie irgendwann auf die Quantenphysik treffen.

Grob vereinfacht: Zum Beispiel gelten überall die gleichen Gravitationsgesetze (soweit wir diese erkannt haben), aber es herrscht nicht überall die gleiche Gravitation. Und wenn die Gravitation dich oder mich unsanft zu Boden zieht, kann das - abhängig von unserer Physis - gänzlich andere Folgen haben. Beispielsweise könnte es sein, dass du unverletzt bleibst und ich mir übel den Steiß prelle. Und je nach Mentalität könnte es sei, dass du trotzdem fluchst wie ein Kesselflicker, obwohl dir gar nichts passiert ist, und ich trotz meiner schmerzhaften Verletzung das Ganze stoisch hinnehme.
Und wir gehören sogar zur selben Spezies. :)

Oder anders: Auch du und ein Schimpanse unterliegen den selben Naturgesetzen. Trotzdem bis du kein Schimpanse. Jedenfalls nicht, dass ich wüsste. :D

Wenn du einen Planeten hast, dessen Masse größer ist als die der Erde, wirst du auch andere Lebewesen antreffen. Sie werden vermutlich kleiner sein und eher am Boden leben.
Aber letztendlich ist es alles Spekulation, da wir immer die Erde als Maßstab -- als den Durchschnitt -- ansehen, da wir keinen anderen Vergleich haben.

Unterwasserzivilisationen dürften völlig anders aussehen, wie wir es uns nur vorstellen können.
Langstreckenkommunikation wäre subschall, walähnlich nahezu unbegrenzt rund um den Erdball zu hören.
Wenn ein Blauwalbulle nahe der Antarktis brüllt hört das ein Weibchen am Nordpol, 20.000 km Reichweite ist kein Problem mit weniger als 50 KJ Energieeinsatzz.

Unter Wasser machst du ein Hochenergieexperiment nur ein einziges Mal, danach nie wieder.
Ein Planet, der nur aus Wasser besteht, wo die Lebewesen sich im Wasser entwickeln und auch dort bleiben, haben ganz andere Probleme.
Wir hatten den Sternhimmel. Daraus konnten wir Gravitationsgesetze ableiten, denn im All ist nichts, was den Weg irgendwie beeinflusst.
Aber bei Strömungen sieht das ganz anders aus. Die mal eben zu berechnen ist eine völlig andere Nummer.
Ich denke nicht, dass es eine technologisch fortgeschrittene Zivilisation auf einem Planten geben kann, der nur aus Wasser besteht.

Und wie kommt es eigentlich, dass so ziemlich alle irdischen Organismen, die nennenswert Bioelektrizität generieren können, ausgerechnet Wasserbewohner sind? :)

100.000 Volt mit 1000 Ampere?
 
Du kannst es ja sogar auf Basis unseres Planeten weiterspinnen.
Das meiste Zeugs, das in den Korallengärten wächst, ist nämlich Fauna und nicht Flora.
Sprich, irgendwer könnte ich protein-/eisweisshaltiges Zeugs in Gärten zur Ernährung anlegen.

Die Selbstheilungskräfte der meisten UW-Tiere ist ungleich größer als an Land.
Evtl. wird eine intelligente Spezies auf Grund der überragenden Biodiversität UW auf die Idee kommen,
die eigene Rasse mit Eigenschaften anderer UW-Bewohner DNA-mäßig aufzupeppen?

Vielleicht sind aus bestimmten Gründen die Tiefseegräben ein für diese Spezies viel lohnenderes Ziel als die Sterne.
Vielleicht machen sie in der absoluten Dunkelheit und tiefe Urlaub vom Stress am Korallenriff?

Auch wenn es gerade völlig gesponnen ist, du siehst, dass alleine mit meiner bescheidenen Fantasie vieles möglich ist und die Natur in 1 Mi. mal fantasievoller.
 
Das bezieht sich aber immer darauf, dass du freien Sauerstoff in der Atmosphäre hast.
Die Meere der Erde waren ja nicht immer so wie jetzt. Es gab nicht immer Salzwasser.
Und das Leben ohne Sauerstoff sieht nun mal deutlich anders aus und wird sich auch nicht so komplex entwickeln können.
 
Ich denke nicht, dass es eine technologisch fortgeschrittene Zivilisation auf einem Planten geben kann, der nur aus Wasser besteht.
Wir beide wissen es nicht :)

Aber:
Intelligente Zivilisation hat nicht zwangsweise was mit technologisch fortgeschrittener Zivilisation zu tun.
Um den Kreis zum Anfang zu schließen, warum wir von denen da draussen bisher nix gehört haben, ist das Unterwasserszenario ja nur eines von ein paar Mio. Erklärungsmöglichkeiten.

Vielleicht ist in nur 10 LJ Entfernung eine philosophische Schneckengesellschaft seit 100.000 Jahren am Werkeln, deren einziger Lebensinhalt ist, mittels symbiotischen Kontakt die optimale Nahrungsgpflanze zu entwickeln und darüber Millionen an Gedichten verfasst, Reden darüber führt und Gemälde darüber entstehen lässt und die kleinen weissen Dinger am Nachthimmel überhaupt nicht interessiert, weil sie immer noch vor Sonnenuntergang sich in ihre Häuser zurückziehen weil dann die Staubstürme kommen.

So, und welche Spezies ist nun dann erfolgreicher - die oder wir??? :D ;)
 
Um mal wieder einen halben Schritt zurück zu gehen: Eine uns technologisch und physiologisch ähnlich entwickelte Spezies könnte *trotzdem* auf den Gedanken kommen, erst einmal die größtenteils unerforschten Weiten ihrer heimischen Ozeane zu erkunden.

Die hätten dann womöglich so viel Ahnung von Raumfahrt wie die Kuh vom Eiskunstlauf, aber dafür maritime Technologie, bei deren bloßen Anblick Wilhelm Bauer, Isaac Peral, Jacques Piccard und Jacques-Yves Cousteau schlagartig vor Ort reinkarnieren und gemeinschaftlich Wasserballett im Dreieck tanzen.
 
Ich muß dabei immer an den Film "The Abyss" denken. Und auch "Avatar 2" soll größtenteils unter Wasser spielen.:)
 
Wir beide wissen es nicht :)

Aber:
Intelligente Zivilisation hat nicht zwangsweise was mit technologisch fortgeschrittener Zivilisation zu tun.
Um den Kreis zum Anfang zu schließen, warum wir von denen da draussen bisher nix gehört haben, ist das Unterwasserszenario ja nur eines von ein paar Mio. Erklärungsmöglichkeiten.

Vielleicht ist in nur 10 LJ Entfernung eine philosophische Schneckengesellschaft seit 100.000 Jahren am Werkeln, deren einziger Lebensinhalt ist, mittels symbiotischen Kontakt die optimale Nahrungsgpflanze zu entwickeln und darüber Millionen an Gedichten verfasst, Reden darüber führt und Gemälde darüber entstehen lässt und die kleinen weissen Dinger am Nachthimmel überhaupt nicht interessiert, weil sie immer noch vor Sonnenuntergang sich in ihre Häuser zurückziehen weil dann die Staubstürme kommen.

So, und welche Spezies ist nun dann erfolgreicher - die oder wir??? :D ;)

Was wäre denn mit Neugier ? Wenn sie die Kunst kennen würden, dann würden sie Gemälde oberhalb ihres Meeresspiegels doch brennend interessieren oder nicht ? :)

Neugier wird wohl ähnlich grenzenlos sein wie der Versuch organischen Lebens, sich möglichst grenzenlos auszubreiten. So kann man wohl von ausgehen dass Intelligenz, Wissen und KnowHow immer die Neugier als Vater haben werden, auch bei den Meerjungfrauen :D

Edit: Eine 100.000 Jahre fortwehrende Spezies würde sich mit höchster Warscheinlichkeit über ihren Lebensraum herausentwickeln, ich meine wir haben doch auch Perlentaucher und die haben Lungen und keine Kiemen.
 
Ja, Neugier ist eine sehr gute Triebkraft.
Aber das gerade statt gefundene "um die Ecke Denken" vom werten Mahoy hat eben auch was.
Wenn die Spezies neugierig auf auf die Tiefsee statt dem Weltraum ist, kann das eine zivilisationsfüllende Aufgabenstellung werden :D
 
Naja du nanntest eine Zeitspanne von 100.000 Jahren. Ich denke in der Zeit wären sie geil auf beides geworden, Tiefsee und Weltall ! :D
 
Edit: Eine 100.000 Jahre fortwehrende Spezies würde sich mit höchster Warscheinlichkeit über ihren Lebensraum herausentwickeln, ich meine wir haben doch auch Perlentaucher und die haben Lungen und keine Kiemen.

Da hängen eben immer ein dickes "Wenn ..." und ein "Warum" im Raum.

Auf der Erde haben einige Spezies das Wasser verlassen und andere sind in selbigem geblieben, für manche zum Vorteil, für manche zum Nachteil.
Manche Spezies sind ins Wasser zurückgekehrt, für manche zum Vorteil, für manche zum Nachteil.
Einige Spezies sind recht flexibel, was ihren Lebensraum angeht. Manche habe eine hauptsächlichen Lebensraum oder Verbringen nur gewisse Lebenszyklen in einem bestimmten Medium.

Der Mensch ist eigentlich nicht fürs Wasser gemacht. Er kann sich darin nur so lala bewegen und es noch schlechter atmen. Er versucht, es bei überschaubaren Ausflügen zu belassen. Manchmal zwar auch aus Vergnügen, zumeist aber aus dem Zwang heraus, sich dort Ressourcen zu verschaffen.
Wenn die von comipsucher postulierte Schneckenzivilisation das Wasser weder aus Not verlassen muss noch zum Vergnügen verlassen will, passiert da halt nichts.
Vielleicht *kann* sie es aber auch gar nicht, weil die Atmosphäre tödlich (Gift, Druck etc.) ist. Ich meine, das ist für die dann ungefähr ebenso attraktiv oder machbar wie für uns ein Ausflug in den flüssigen Erdkern. Wäre schon mal interessant und womöglich sogar lukrativ, fällt aber aus wegen ist nicht.
 
Das mag schon sein.

Immerhin bewegen wir uns im hochspekulativen Bereich, auch meine Annahme von 100.000 Jahren.

Vor 100.000 Jahren rannten die Meisten von uns noch mit Augenwulst und Tigerfell durch die Gegend ;)

Ob sich eine komplexe, hochtechnisierte (und somit durchaus anfällige) Zivilisation überhaupt halten kann, mag man gerne in Frage stellen.


Andererseits wurde ja überdeutlich durch diverse Teilnehmer hier vorangestellt, wie mühsam und im Schneckentempo eine (derzeit) realisierbare interstellare Raumfahrt aussehen mag.

Lass uns Menschen noch mal 1000 Jahre on Top geben und eventuell haben wir dann irgend was brauchbares so für 5% LJ entwickelt, dass auch ganze Auswandererscharen frachten kann.

Und dann flieg erst mal erfolgreich mit 50.000 Siedler mit 5% LG zu einem in 20 LJ entfernten besiedelbaren System.

Das sind 1000 Jahre Reisezeit, ob da noch alles heil ankommt und ob die Nachfahren der Siedler überhaupt aussteigen wollen?

Dann gibt es meinethalben in dem nächsten bewohnbaren System nach 5.000 Jahren ausreichend technische Ressourcen um das nächste System von der ersten Siedlung aus zu erkunden bzw. zu besiedeln.

Rechnet man so halbwegs glaubwürdige Zeitspannen inkl. Reisedauern zusammen, sind 100.000 Jahre ein Nichts um meinethalben 25 Systeme zu besiedeln.

Mutmaßlich kennt System Nr. 20 die Kernwelt nur noch von Gerüchten her, weil die Vor-Vorfahren*100 schon vor 50.000 Jahren ausgewandert sind.
 
Da hängen eben immer ein dickes "Wenn ..." und ein "Warum" im Raum.

Auf der Erde haben einige Spezies das Wasser verlassen und andere sind in selbigem geblieben, für manche zum Vorteil, für manche zum Nachteil.
Manche Spezies sind ins Wasser zurückgekehrt, für manche zum Vorteil, für manche zum Nachteil.
Einige Spezies sind recht flexibel, was ihren Lebensraum angeht. Manche habe eine hauptsächlichen Lebensraum oder Verbringen nur gewisse Lebenszyklen in einem bestimmten Medium.

Der Mensch ist eigentlich nicht fürs Wasser gemacht. Er kann sich darin nur so lala bewegen und es noch schlechter atmen. Er versucht, es bei überschaubaren Ausflügen zu belassen. Manchmal zwar auch aus Vergnügen, zumeist aber aus dem Zwang heraus, sich dort Ressourcen zu verschaffen.
Wenn die von comipsucher postulierte Schneckenzivilisation das Wasser weder aus Not verlassen muss noch zum Vergnügen verlassen will, passiert da halt nichts.
Vielleicht *kann* sie es aber auch gar nicht, weil die Atmosphäre tödlich (Gift, Druck etc.) ist. Ich meine, das ist für die dann ungefähr ebenso attraktiv oder machbar wie für uns ein Ausflug in den flüssigen Erdkern. Wäre schon mal interessant und womöglich sogar lukrativ, fällt aber aus wegen ist nicht.

Alles schön und gut aber die Zeiten in denen wir um unser Überleben kämpften sind jetzt vorbei. Der Mensch dominiert die Erde und das Tier, und eine intelligente Spezies welche 100.000 Jahre als Cilivisation besteht wird das wohl auch tuen.

Durch Entwicklung und Wohlstand kommt man dann eben irgendwann in den Luxus die natürliche Neugier auszuleben.

Die Gegenfrage wäre doch wieso sollten sie das nicht tuen ? Welche intelligente Kultur und ihre Herrscher beschränkten sich jemals ihre Kapazitäten nur dem Eigenerhalt zu witmen ?, und das noch 100.000 Jahre lang ? Alle menschlichen Hochkulturen beschäftigten sich seit frühsten Aufzeichnungen mit den selben Fragen.

Eine Hochkultur die den Wissensgrad und die technologische Kapazität erreicht hat um 100.000 Jahre zu exstieren, also faktisch weiter wäre als wir, ihr Denken abzusprechen nur um eine Erklärung dafür zu haben wieso sie bisher unsichtbar für uns waren, ist eine schlechte Erklärung :)

Realistischer ist die, dass es sie garnicht gibt. Nach bald 80 Jhren Geschichte von kosmischen Aufzeichnungen weiterhin gähnende Leere in unserer Milchstraße. Unter Umständen werden uns immer neure Technologien nur zeigen, dass wir allein sind.
 
Das mag schon sein.

Immerhin bewegen wir uns im hochspekulativen Bereich, auch meine Annahme von 100.000 Jahren.

Vor 100.000 Jahren rannten die Meisten von uns noch mit Augenwulst und Tigerfell durch die Gegend ;)

Ob sich eine komplexe, hochtechnisierte (und somit durchaus anfällige) Zivilisation überhaupt halten kann, mag man gerne in Frage stellen.


Andererseits wurde ja überdeutlich durch diverse Teilnehmer hier vorangestellt, wie mühsam und im Schneckentempo eine (derzeit) realisierbare interstellare Raumfahrt aussehen mag.

Lass uns Menschen noch mal 1000 Jahre on Top geben und eventuell haben wir dann irgend was brauchbares so für 5% LJ entwickelt, dass auch ganze Auswandererscharen frachten kann.

Und dann flieg erst mal erfolgreich mit 50.000 Siedler mit 5% LG zu einem in 20 LJ entfernten besiedelbaren System.

Das sind 1000 Jahre Reisezeit, ob da noch alles heil ankommt und ob die Nachfahren der Siedler überhaupt aussteigen wollen?

Dann gibt es meinethalben in dem nächsten bewohnbaren System nach 5.000 Jahren ausreichend technische Ressourcen um das nächste System von der ersten Siedlung aus zu erkunden bzw. zu besiedeln.

Rechnet man so halbwegs glaubwürdige Zeitspannen inkl. Reisedauern zusammen, sind 100.000 Jahre ein Nichts um meinethalben 25 Systeme zu besiedeln.

Mutmaßlich kennt System Nr. 20 die Kernwelt nur noch von Gerüchten her, weil die Vor-Vorfahren*100 schon vor 50.000 Jahren ausgewandert sind.

Okay aber so etwas würde uns nicht vollends entgehen können denke ich. Sie müssten doch komunizieren, oder ein paar Zehntausend Jahre lang so komuniziert haben dass unsere Messgeräte zumindest klare Inditien aufschnappen würden.

Punkt ist der dass wir so was theoretisch messen könnten, vermutlich müssten, aber das nicht tuen.

Zu welchem Schluß bringt uns das ? ... eben.
 
Eine Hochkultur die den Wissensgrad und die technologische Kapazität erreicht hat um 100.000 Jahre zu exstieren, also faktisch weiter wäre als wir, ihr Denken abzusprechen nur um eine Erklärung dafür zu haben wieso sie bisher unsichtbar für uns waren, ist eine schlechte Erklärung :)

Realistischer ist die, dass es sie garnicht gibt. Nach bald 80 Jhren Geschichte von kosmischen Aufzeichnungen weiterhin gähnende Leere in unserer Milchstraße. Unter Umständen werden uns immer neure Technologien nur zeigen, dass wir allein sind.

Ich denke, man muss unterschieden:
Technische Zivilisationen werden mutmaßlich mit Sicherheit so ticken wie wir - Zustimmung.
Sind sie Zeitgleich und in der Nähe müssten wir über kurz oder lang was mitbekommen.

Nichttechnische Zivilisationen eben nicht.
Was aktuell da draussen sein mag, wissen wir nicht, aber es wäre eine Erklärung.

Bei den Technischen Zivilisationen gibt es einmal die Zeitkomponente.
Haste eine Hochkultur vor 250.000 Jahren in der Galaxis gehabt, die 100.000 Jahre überdauert hat, sind die letzten Funksignale vor 150.000 Jahren ungehört an der Erde vorbeigerauscht - weg, nada, als wäre nie jemand da gewesen.
Sind sie zeitgleich auf der gegenüberliegenden Seite der Galaxis, müssten wir 100.000 Jahre warten bis wir deren Kennedy Ansprache "Icke bin ein Berliner" hören könnten und vice versa.

Dann haste die "Ich verstecke mich Komponente":
Irgendwo da draussen sitzen in 50 LJ Entfernung lauter Neurotiker, deren größte Angst eine Invasion aus dem Weltall wäre.
Sie werden alles tun, um nicht aufzufallen und sich hochrüsten, sobald sie ein fremdes Signal hereinbekommen.
Eventuell sind sie sogar nach besagter Rede schon unterwegs und werden unseren Planeten in 50.000 Jahren auslöschen...^^

Dann eventuell auch noch die Zookompnete:
Wir sind nix anderes als ein großes Bioexperiment für irgendwelche Aliens.

Und mutmaßlich gibt es noch weitere 10000 gute Gründe, warum wir nix hören können und werden und alle Erklärungen sind gleich wahrscheinlich wie die, dass es keinen da draussen gibt.
 
Wir beide wissen es nicht :)

absolut korrekt. Ich hab keine Ahnung, wie Leben so aussehen könnte.
Interessant finde ich auf jeden Fall, dass das Leben auf der Erde jede noch so kleine Nische besetzt.
Ich hoffe, dass wir irgendwann mal aufm Mars landen und dann entdecken, dass es dort mal Leben gegeben hat. Das wäre was. :daumen:

Aber:
Intelligente Zivilisation hat nicht zwangsweise was mit technologisch fortgeschrittener Zivilisation zu tun.
Um den Kreis zum Anfang zu schließen, warum wir von denen da draussen bisher nix gehört haben, ist das Unterwasserszenario ja nur eines von ein paar Mio. Erklärungsmöglichkeiten.

wieso haben wir denn den Weltraum erobert?
Weil wir neugierig sind und die Technologie entwickelt haben, um das erreichen zu können.
Der mensch lebt seit 300.000 Jahren auf der Erde -- grob.
In den letzten 300 Jahren haben wir aber technologisch einen sehr großen Sprung gemacht.
Im Grunde genommen ist es jetzt wichtig, dass wir versuchen die Spezies mensch am Leben zu erhalten und nicht unsere Grundlage zu zerstören.
Was nützt der Kontakt mit Außerirdischen, wenn wir unseren Planeten in den nächsten jahrzehnten so verseuchen, dass wir nicht mehr darauf leben können?
Und Intelligenz hat schon was mit fortschritt zu tun. Durch unsere Intelligenz können wir Dinge erledigen, die sonst keiner kann. Dazu das Sozialverhalten. Der Mensch ist in Gruppen zu viel mehr fähig als alleine und das unterscheidet uns letztendlich von anderen Menschenaffen.

Vielleicht ist in nur 10 LJ Entfernung eine philosophische Schneckengesellschaft seit 100.000 Jahren am Werkeln, deren einziger Lebensinhalt ist, mittels symbiotischen Kontakt die optimale Nahrungsgpflanze zu entwickeln und darüber Millionen an Gedichten verfasst, Reden darüber führt und Gemälde darüber entstehen lässt und die kleinen weissen Dinger am Nachthimmel überhaupt nicht interessiert, weil sie immer noch vor Sonnenuntergang sich in ihre Häuser zurückziehen weil dann die Staubstürme kommen.

So, und welche Spezies ist nun dann erfolgreicher - die oder wir??? :D ;)

Na ja, letztendlich ist die Spezies erfolgreich, die lange lebt. Guck dir Schildkröten an. Die gibt es seit 400 Millionen Jahren und wieso sollten sich daraus Ninja Turtles entwickeln? :D
Die Evolution ist ja nicht daran interessiert, eine Lebensform zu entwickeln, die aufm Mond landet.
Ich hab letztens den Dreiteiler in der ARD gesehen. Das Okawango Delta.
Elefanten verändert nur durch ihre bloße Anwesenheit nachhaltig den Lebensraum vieler andere Arten und sorgen dafür, dass die unterschiedlichsten Lebewesen dort leben können.
Und Löwen schwimmen im Wasser. :ugly:

Edit: Eine 100.000 Jahre fortwehrende Spezies würde sich mit höchster Warscheinlichkeit über ihren Lebensraum herausentwickeln, ich meine wir haben doch auch Perlentaucher und die haben Lungen und keine Kiemen.

Der Mensch ist ja nicht im Wasser entstanden. Und die Lungen sind ja schon eine recht "neue" Entwicklung der Evolution.
 
Der Mensch ist ja nicht im Wasser entstanden. Und die Lungen sind ja schon eine recht "neue" Entwicklung der Evolution.

Ich wollte auf was anderes hinaus, wir brauchen keine Kiemen um das Wasser zu beherrschen weil wir das durch unsere Intelligenz tuen. Eine noch weiter entwickeltere Cilivisation unter Wasser, würde auch mit Sicherheit ihren Himmel beherrschen.
 
Bei den Technischen Zivilisationen gibt es einmal die Zeitkomponente.
Haste eine Hochkultur vor 250.000 Jahren in der Galaxis gehabt, die 100.000 Jahre überdauert hat, sind die letzten Funksignale vor 150.000 Jahren ungehört an der Erde vorbeigerauscht - weg, nada, als wäre nie jemand da gewesen.
Sind sie zeitgleich auf der gegenüberliegenden Seite der Galaxis, müssten wir 100.000 Jahre warten bis wir deren Kennedy Ansprache "Icke bin ein Berliner" hören könnten und vice versa.

Ach so edit: ich vergaß:

ich glaube der werte Treshold hat in diesem Kreise mal postuliert, dass es sehr wahrscheinlich ist, das wenn es Zivilisationen da draußen geben würde, diese nicht vor 1 Mrd. Jahren entstanden sind, sondern, analog zur II. oder III. Sternengeneration in einer durchaus ähnlichen Zeitspanne entstehen müssten.
Dem stimme ich vollumfänglich zu, die Zeitspanne ist eher +- 50 Mio.Jahre
Dennoch sind solche Zeitspannen unüberbrückbar für uns.

Und ja, gäbe es eine "Superzivilisation" da draussen, wären diese wohl schon längst da.
Das Indiz, dass es da draussen eben kein Starwars Imperium gibt, ist recht hoch.
 
Ich wollte auf was anderes hinaus, wir brauchen keine Kiemen um das Wasser zu beherrschen weil wir das durch unsere Intelligenz tuen. Eine noch weiter entwickeltere Cilivisation unter Wasser, würde auch mit Sicherheit ihren Himmel beherrschen.

Die Zivilisation müsste sich aber erst mal entwickeln können und ich glaube nicht daran.
Es gibt für Delfine keinen Grund das Wasser zu verlassen.
 
Zurück