Ich fand den Ansatz auch (an der Stelle willkommen Emp1 in der Diskussion) ganz interessant.
Welche Voraussetzungen meinst du, ruyven_macaran?
Ich habe das gerade mal nachgeschaut, es ist tatsächlich so, dass der nächste Spiralarm eine wesentlich höhere Sternendichte als unser Randbereich aufweist.
Die Voraussetzungen für interstellare Raumfahrt, egal mit welcher Technologie, sind schlichtweg freundlicher.
Schaue dir die Sternenansammlungen in dem Bereich an, exemplarisch:
Messier 24 – Wikipedia
Da stehen in der Tat zehntausende Sterne, überwiegend 0,7 bis 1,5 Solmassen in Abständen von 1-3 LJ herum
Mögliche Zivilisationen haben,
a) viel bessere und frühere Möglichkeiten, potentielle Planeten in Nachbarsystemen zu erkennen.
b) eine realistische Chance, auch mit vorhandenen Ressourcen diese relativ geringe Distanz zu überbrücken.
Das ganz ist ja wirklich nur exemplarisch.
Fakt ist ebenso, dass unser System derzeit (war ja auch schon mal woanders) im Verhältnis zu den meisten anderen Sternen der Milchstraße sich in einem eher sternenarmen Bereich aufhält.
Das hat auch Vorteile, z. B. weil man mittlerweile gut und gerne 20 weitere sonnen identifiziert hat, die sich mit extrem hoher Wahrscheinlichkeit zusammen mit unserer Sonne gebildet haben.
Sprich diese Systeme fliegen im lockeren Pulk immer noch relativ dicht beieinander durch die Galaxis.
Ich glaube im Übrigen nicht, das irgendwer sich bei dem Stichwort interstellarer Raumfahrt noch Gedanken über chem. Antriebe macht.
Schätze, dass künftige interstellare Sonden, sofern sie gebaut werden, mit Ionenantrieb +Solarsegel + swing-by-Beschleunigung um unsere Sonne herum wohl funktionieren werden.
Deep Space 1 – Wikipedia
677 Tage in Betrieb und erreichte in dieser Zeit eine kumulierte Beschleunigung von ∆v = 4,3 km/s = nicht schlecht für in Summe 72 kg Xenon als Treibstoff