Der Linux Quatsch Thread

Ja, Terminalbenutzung ist ein Problem für den Dau. Das viel größere Problem an Linux ist aber meiner Meinung nach die Fragmentierung. Man kann hier jeden Tag eine neue Distribution vorstellen. Dem Einsteiger hilft das nicht. Es müsste ein "LinuxOS" geben und nicht 100 verschiedene Distros.
Nicht ein Linux, sonst haste wieder ein Monopol wie bei MS, Android oder Apple. Aber vielleicht 5-10 konkurrierende Distributionen, in denen all die Entwickler da draußen zusammenarbeiten MÜSSEN. Ich meine, was passiert, wenn sich jemand z.B. CachyOS installiert, damit vielleicht 2-3 Jahre arbeiten und spielt und glücklich ist und die 3 Entwickler sagen dann, daß sie ab morgen keine Lust mehr oder sich zerstritten haben und ihr Projekt jetzt einstellen? Jehaa, Opa Klaus-Peter kann sich jetzt ne neue Distribution suchen, wo wieder 3 andere Studenten ihm anders vorschreiben, was für ihn wichtig zu sein hat und was nicht, um dann nach 3 Jahren wieder keinen Bock mehr am "Projekt" zu haben. Imo kommt Linux so nie aus seiner fragmentierten Bastel-&Spaßecke raus.
Und wenn ich oben schon wieder lese, daß man z.B. 1-Klick-Treiberinstallation oder -Softwareinstallationen ja garnicht bräuchte, weil ja eh schon alles irgendwie im Körnel wäre, bin ich ehrlich gesagt auch schon wieder satt. Genau die Scheuklappen-Arroganz ("was ich nicht brauche, braucht gefälligst auch kein anderer, und wenn er's braucht, ist er eben doof und unwürdig") ist genau das Bein, was sich Linuxer seit 30 Jahren immer wieder bei der Verbreitung von Linux selber stellen und warum die Masse immer noch bei Windows bleibt.

Mal ne andere Frage: Was passiert eigentlich mit der Linux-Körnel-Disziplin, wenn Imperator Thorwald aus Altersgründen mal das Zepter abgibt? Gibt's dann instant 50-300 wilde Körnel, weil sich ja eh alle hassen, jeder es besser weiß und die andere Gruppe mal eh so garkeine Ahnung hat und somit jede Distri an ihrem eigenen Körnel rumcompiliert oder wird die Macht dann direkt an Microsoft übergeben?
 
Ja, Terminalbenutzung ist ein Problem für den Dau. Das viel größere Problem an Linux ist aber meiner Meinung nach die Fragmentierung. Man kann hier jeden Tag eine neue Distribution vorstellen. Dem Einsteiger hilft das nicht. Es müsste ein "LinuxOS" geben und nicht 100 verschiedene Distros.

Bin da ganz bei Dir, aber das will ja keiner hören. Postings wie von Dir sind mal die rühmliche Ausnahme.

Das Distributionschaos ließe sich durch ein System und ein vernünftiges Package-Management erzielen.

Microsoft hat es schließlich auch geschafft, mit einem Windows-Kernel eine Vielzahl von Applikationen abzudecken, bis hin zu Applikationen mit Near-Realtime Anforderungen im Studio-Bereich (Audio-/Videobearbeitung).

Durch diese von Dir auch gewünschte Standardisierung wäre Linux für Firmen attraktiver, ihre Produkte darauf zu portieren. Nichts ist schlimmer für eine Firma, als für eine Vielzahl völlig unterschiedlich zusammengestoppelter Linux Distributionen entwickeln, testen und supporten zu müssen. Auch Flatpak ist keine wirkliche Lösung, weil man letzten Endes immer das Gesamtsystem zu einem Großteil mitsupporten muss, und in manchen Bereichen ist bei Linux halt noch der Kernel entscheidend oder man benötigt noch spezielle Treiber (Studiobereich etc.).
Aber auch für den Anwender ist die Vielzahl von Distributionen nichts als ein völlig unnützes Verwirrspiel, das nichts als Zeit kostet. All diese unnützen Entscheidungen für eine Auswahl einer Distribution: rolling release oder nicht, systemd oder nicht, Wayland oder nicht, und so weiter und so fort. Ferner noch diese unnötigen Maximalverbastelungen von Startupscripten, Shell- und GUI Environments. Das ist kein wirklicher Standard, das ist mehr oder weniger Kraut und Rüben. Filesystem-Standards und POSIX Programmierstandards werden immer hochtrabend ins Feld geführt, aber verhindern nicht, dass kein System wirklich dem anderen gleicht.

Es sind nur wenige Firmen, die sich in dem Bereich tummeln, aber auch nur deshalb, weil sie i.d.R. der Underdog sind und hier die Möglichkeit sehen, für das eigene Produkt zu punkten, um ein paar Krümel mehr vom Kuchen zu bekommen.

Ich kann im Moment mit Linux gar nichts anfangen. Gaming ist nur ein Teil meiner Anwendungen, darum hilft mir das herzlich wenig, wenn ein paar Steam-Games funktionieren.

Es fehlen wichtige Standardapplikationen im Bereich Foto-/Videobearbeitung (auch Support-Tools des Herstellers für Kamera) und im Studio-Bereich (auch Treiber für Studiogeräte oder Add-on VST bzw. VSTi).
 
Ja, Terminalbenutzung ist ein Problem für den Dau. Das viel größere Problem an Linux ist aber meiner Meinung nach die Fragmentierung. Man kann hier jeden Tag eine neue Distribution vorstellen. Dem Einsteiger hilft das nicht. Es müsste ein "LinuxOS" geben und nicht 100 verschiedene Distros.
Selbst lesen und schreiben ist ein Problem für den DAU - geschweige denn, seinen Verstand zu benutzen.

Ah! Da ist es wieder: die Forderung nach der Eierlegenden Wollmilchsau. One size fits all.
Ein Ring sie zu knechten, sie alle zu finden, ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden.

Was DU Dir eigentlich wünschst, ist eine 1:1-Windows-Kopie, die nicht von Microsoft kontrolliert wird ...


PS: und dass man jeden Tag eine neue Distro vorstellen könnte (und auch tut), ist nicht ein Problem von "Linux", sondern von PCGH.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das wird niemals passieren da es nicht mit der open source Philosophie zusammenpasst, niemand wird im übrigen gezwungen sich alle distro anzusehen, genauso wie ich im Supermarkt nicht gezwungen bin jede Schokolade zu kaufen und zu testen, hier empfiehlt es sich bei den großen und etablierten Distros zu bleiben.

Mir ist schon aufgefallen das es wohl diese Paralyse bei zu viel Auswahl gibt.

Was heißt schon Open Source Philosophie, völliger Quatsch.

Auf jedem kommerziellen und nicht kommerziellen Unix-System kann man Open-Source-Programme übersetzen und installieren. Das ist nicht der entscheidende Punkt.

Der Punkt ist, dass ein Betriebssystem gut konzipiert sein muss. Standardisierung ist erforderlich und am besten ein komplettes System aus einem Guss mit dem klassischen Umfang eines Unix-Systems plus Package Management.

Nur dann bekommst Du genügend Qualität rein, um Hersteller von Applikationen dafür zu gewinnen, ihre Software darauf zu portieren.

Linux im Desktopbereich ist bestenfalls dazu geeignet, die Ansprüche, die sich über Open Source abdecken lassen, zu bedienen. Aber selbst dafür braucht man auch keine zig Distributionen.

Es ist einfach eine Misskonzeption, Quantität schadet der Qualität, und darum haben wir leider einen Mangel an kommerziellen Applikationen, die in vielen Bereichen durchaus gesetzt sind, an denen man nicht drumherumkommt.

Kauf Dir mal ’ne Canon- oder Nikon-Kamera, da gibt es nur Windows- und Apple-Support für die mitgelieferten Tools.
 
@tokenrider nein ich gehe auf deine "Unix Lobhudelei und Linux ist so schlecht weil Linux keine Standards hat" nicht weiter ein weil es mir zu mühsam wäre mit dir, es kommt von dir und ein paar anderen halt auch immer das gleiche, wie bei so einer Schallplatte.

Wenn du Unix liebst dann bleibe einfach dort.

Auch Linux hat sandards bzw. Tools und Programme die von sehr vielen Distros verwendet werden aber das wüsste man halt auch wenn man sich damit mal beschäftigt aber dann könnte man ja nicht mehr draufhauen mit "die Fragmentierung ist das Problem, darum entwickelt keine Firma dafür", irgendeinen Strohhalm braucht man halt.

Deine Argumentation ist halt auch lächerlich da Flatpaks alles mitbringen sollen/müssen eben damit es überall funktioniert
 
Es fehlen wichtige Standardapplikationen im Bereich Foto-/Videobearbeitung
Einspruch! Diese sind vorhanden. Funktionieren übrigens unabhängig von der gewählten Distro da Linux nativ. Gerade im Bereich Photo Bearbeitung vermisse ich seit meinem Umstieg LR nicht. Da mir auch unter Windows Gimp völlig ausreichte wenn ich mal etwas mehr machen wollte was LR nicht abdeckte war das auch kein Verlust von PS.
Btw auch unter LR wurden wenn man nicht die aktuellste Version hatte die Raw Dateien einer neuen Kamera nicht unterstütz. Das hat mich seinerzeit zu einem Update von LR1 auf LR3 gezwungen. Den Sprung auf LR5 habe ich nicht gemacht sondern mich anders beholfen. Nein es gibt sehr gute Standardapplikationen sowohl für die Bild als auch die Videobearbeitung.
Das Distributionschaos ließe sich durch ein System und ein vernünftiges Package-Management erzielen.
Es ist nur ein Chaos wenn man es sehen will. Der gemeinsame Nenner ist der Kernel.
Kauf Dir mal ’ne Canon- oder Nikon-Kamera, da gibt es nur Windows- und Apple-Support für die mitgelieferten Tools.
Die mitgelieferten Tools nutzt doch der engagierte Hobbyphotograph meist gar nicht.
 
ich bin wie Obelix - wenn er Römer sieht: "die spinnnen, die Linuxer!"
Naja, wenn Auswahl dir Schwindel bereitet und dich die theoretische Möglichkeit, eingeschränkt sein zu können, kurz vor einen Blackout bringt, bist vielleicht doch du derjenige, der ein bisschen ungewöhnlich ist.
Nicht ein Linux, sonst haste wieder ein Monopol wie bei MS, Android oder Apple. Aber vielleicht 5-10 konkurrierende Distributionen, in denen all die Entwickler da draußen zusammenarbeiten MÜSSEN.
Wer soll das bitte durchsetzen und wie soll das ohne ein Machtmonopol gehen? Wie oben schon gesagt wurde, gibt es nur wenige Quelldistros. Die meiste Arbeit fließt dahin zurück.
Jehaa, Opa Klaus-Peter kann sich jetzt ne neue Distribution suchen, wo wieder 3 andere Studenten ihm anders vorschreiben, was für ihn wichtig zu sein hat und was nicht, um dann nach 3 Jahren wieder keinen Bock mehr am "Projekt" zu haben.
Vielleicht sollte jemand mit solchen Prioritäten einfach keine Distro nehmen, die von drei Leuten gepflegt wird...
Und wenn ich oben schon wieder lese, daß man z.B. 1-Klick-Treiberinstallation oder -Softwareinstallationen ja garnicht bräuchte, weil ja eh schon alles irgendwie im Körnel wäre, bin ich ehrlich gesagt auch schon wieder satt. Genau die Scheuklappen-Arroganz ("was ich nicht brauche, braucht gefälligst auch kein anderer, und wenn er's braucht, ist er eben doof und unwürdig") ist genau das Bein, was sich Linuxer seit 30 Jahren immer wieder bei der Verbreitung von Linux selber stellen und warum die Masse immer noch bei Windows bleibt.
Wenn es halt keine Treiber gibt, gibt es halt keine. Das ist bei Windows genau so. Die Unterschiede liegen darin, dass Treibersupport für Linux zwar leider öfter mal später kommt, aber man sich dafür mit derSuche und Installation in aller Regel nicht befassen muss und die Treiber meist deutlich länger nutzbar sind.
Mal ne andere Frage: Was passiert eigentlich mit der Linux-Körnel-Disziplin, wenn Imperator Thorwald aus Altersgründen mal das Zepter abgibt?
Jemand anderes übernimmt.
Gibt's dann instant 50-300 wilde Körnel, weil sich ja eh alle hassen, jeder es besser weiß und die andere Gruppe mal eh so garkeine Ahnung hat und somit jede Distri an ihrem eigenen Körnel rumcompiliert oder wird die Macht dann direkt an Microsoft übergeben?
Schon jetzt hindert nichts irgendwen daran, den Kernel zu forken. Es gibt ja auch jetzt schon zig Varianten.
 
Du hast Linux wohl auch noch von vor 10-15 Jahren in Erinnerung oder?



Warum sollte ich einen Treiber installiert wenn die Basis in 90% der Fälle im Kernel enthalten ist? Ansonsten muss man halt suchen, was eher die Ausnahme als die Regel ist
Beispielsweise, wenn wie bei meiner letzten Installation von Anduin, pauschal kein WIFI-Gerät angesprochen wurde und ich den Treiber manuell hinzufügen musste.
Moderne Dateimanager wie Thunar (xfce), Dolphin (KDE Plasma) oder Nautilus (Gnome) können das out of the box also nix mit Terminal
Wobei Nautilus gern mal das Lesezeichen zu diesem Netzlaufwerk vergisst.
Sollte bei KDE Plasma auch ohne Terminal funktionieren, kann ich nicht bestätigen weil für mich Icons auf dem Desktop nichts zu suchen haben
Hier ist doch aber gar kein KDE installiert. Also was soll diese Antwort?
Zudem ist der Schreibtisch doch als Ablageort angedacht. Wer da nichts drauf hat, will auch nicht zügig auf seine Arbeit zugreifen, oder?
Immer davon abhängig was man machen will, sehr Pauschale Aussage, bei windows gibt es auch Dinge die man nur über CMD/Powershell oder Registry machen kann.
Nur brauchts die quasi nie. Bestimmt 99,99% der Nutzer in meinem beruflichen wie privaten Umfeld wissen unabhängig von Region (weltweit unterwegs) und Anwendung (Arbeit oder Spiele) nicht einmal, dass Windows ein Terminal besitzt.
Wie viele Linuxnutzer kennst du, die das von ihrem System behaupten können.
Muss auch nicht so sein, finde ich. Vieles geht mit Erfahrung über Befehle schneller, aber du den Vergleich mit Windows ziehst, muss man das erwähnen.
Jeder IT'ler oder nur Netzwerkaffine Mensch weiß das, aber ansonsten kaum jemand und das zeigt wie umfangreich und funktional die GUI bei Windows ist (aber auch wie aufgebläht).
 
Einspruch! Diese sind vorhanden. Funktionieren übrigens unabhängig von der gewählten Distro da Linux nativ. Gerade im Bereich Photo Bearbeitung vermisse ich seit meinem Umstieg LR nicht. Da mir auch unter Windows Gimp völlig ausreichte wenn ich mal etwas mehr machen wollte was LR nicht abdeckte war das auch kein Verlust von PS.
Btw auch unter LR wurden wenn man nicht die aktuellste Version hatte die Raw Dateien einer neuen Kamera nicht unterstütz. Das hat mich seinerzeit zu einem Update von LR1 auf LR3 gezwungen. Den Sprung auf LR5 habe ich nicht gemacht sondern mich anders beholfen. Nein es gibt sehr gute Standardapplikationen sowohl für die Bild als auch die Videobearbeitung.

Es ist nur ein Chaos wenn man es sehen will. Der gemeinsame Nenner ist der Kernel.

Die mitgelieferten Tools nutzt doch der engagierte Hobbyphotograph meist gar nicht.
Anderes Paradebeispiel HP-Drucker-Scanner bei Mama über Ostern ...
(Windows10-HP-Laptop, der nicht Win11-upgradable ist und auf dem die letzten Win10 updates auch nicht durchlaufen - aber das ist ein anderes Thema)

Diesen Drucker ansteuern geht mittlerweile: ob Windows oder Linux dran. Linux gar kein Problem - alles out of the Box. Bei Windows mit pdf24 und Windows-default-Treibern.

ABER Scannen?!?!?!. Das Gerät hat schon mal keinen Scan-Knopf. Verbindung per WLAN, LAN oder USB möglich.
(Derzeit einfach direkt per USB).
Ich musste 45min recherchieren, um 1.) herauszufinden, wie das Scannen bei dem HP-Gerät geht. Natürlich mittels ihrer HP-Smart-App, die recht groß ist und für die man erst einen Account anlegen und sich registrieren muss. Geräte-Verbindung will über WLAN forciert hergestellt werden von der App...
Also weitere Zeit verbracht, um 2.) Alternativen zu finden und bin dann mit einer kleinen schlanken OpenSource-CrossPlattform-Software fündig und sehr glücklich geworden: NAPS2.
Klein, schlank, direkt, selbsterklärend. Installiert, direkt Gerät und Einstellungen wählen und feuer frei ...
Läuft.

Und diese Erfahrung überträgt sich mittlerweile synonym auf die Enshitified Prorietäre Welt im Windows-Umfeld vs OpenSource im Linux-Umfeld.


ich bin wie Obelix - wenn er Römer sieht: "die spinnnen, die Linuxer!"
Also wenn hier jemand das Gallische Dorf verkörpert, dann ja wohl eher die Linuxianer :D
Und "embrace, extend, extinguish" Microsoft die Römer.
Dementsprechend dachte ich auch schon sehr häufig: "die spinnen, die Windowser."
 
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Anderes Paradebeispiel HP-Drucker-Scanner bei Mama über Ostern ...
(Windows10-HP-Laptop, der nicht Win11-upgradable ist und auf dem die letzten Win10 updates auch nicht durchlaufen - aber das ist ein anderes Thema)

Diesen Drucker ansteuern geht mittlerweile: ob Windows oder Linux dran. Linux gar kein Problem - alles out of the Box. Bei Windows mit pdf24 und Windows-default-Treibern.

ABER Scannen?!?!?!. Das Gerät hat schon mal keinen Scan-Knopf. Verbindung per WLAN, LAN oder USB möglich.
(Derzeit einfach direkt per USB).
Ich musste 45min recherchieren, um 1.) herauszufinden, wie das Scannen bei dem HP-Gerät geht. Natürlich mittels ihrer HP-Smart-App, die recht groß ist und für die man erst einen Account anlegen und sich registrieren muss. Geräte-Verbindung will über WLAN forciert hergestellt werden von der App...
Also weitere Zeit verbracht, um 2.) Alternativen zu finden und bin dann mit einer kleinen schlanken OpenSource-CrossPlattform-Software fündig und sehr glücklich geworden: NAPS2.
Klein, schlank, direkt, selbsterklärend. Installiert, direkt Gerät und Einstellungen wählen und feuer frei ...
Läuft.

Und diese Erfahrung überträgt sich mittlerweile synonym auf die Enshitified Prorietäre Welt im Windows-Umfeld vs OpenSource im Linux-Umfeld.



Also wenn hier jemand das Gallische Dorf verkörpert, dann ja wohl eher die Linuxianer :D
Und "embrace, extend, extinguish" Microsoft die Römer.
Dementsprechend dachte ich auch schon sehr häufig: "die spinnen, die Windowser."
Vielleicht liegts auch zum Teil an dir und deiner Einstellung. Denn NAPS2 ist im Windows Store verfügbar und hättest du da einfach nach "HP Scanner" gesucht, ihn direkt auf der ersten Seite angezeigt bekommen.
Zudem läuft das Dingen zwar gut, aber nur auf dem PC. Die HP Smart App läuft auch auf dem Handy und du kannst Dokumente zwischen den Geräten austauschen, dir Vorlagen ziehen, Tinte manuell, oder automatisiert nachbestellen usw. Das ist doch überhaupt nicht vergleichbar. Wenn du sagst dass es unter Linux einfach so ging, dann sage ich, es ging nur das nötigste und sonst fast nichts von dem was unter Windows geht.
das ist also Betrachtungs- bzw. Einstellungsabhängig.
Jeweils ein Punkt für Windows und einer für Linux, also gleichstand und nichts besser als das andere.

Das weiß ich deshalb so gut, weil ich das auch auf einem älteren System nutze und ebenfalls ein HP AiO Gerät sowohl mit Windows als auch zuletzt Anduin und aktuell Tuxedo ansteuere.

Ich bin ganz fest der Auffassung, es gibt nicht das eine System das besser ist als andere, sondern verschiedene Systeme die zu unterschiedlichen Typen passen. Schlecht sind die anderen deshalb aber nicht.
 
@Cleriker
Das darfst Du gerne alles mal einer 80-jährigen Dame erklären und vermitteln.
Den Windows Store noch dazu :klatsch:
Die Leute wollen keine teure HP-Tinte nachbestellen oder pro Seite Drucker-Leasing zahlen.
Wenn man Dokumente zwischen Geräten hin- und herschickt, brauche ich ganz gewiss nicht eine accountgebundene registrieungspflichtige Drucker-Software dafür.
Ich habe hier gar nicht pro Windows vs Linux argumentiert, sondern einen anderen Fall synonym angebracht, der verdeutlichen soll, was das Problem bei Proprietär Enshitified heuzutage ist vs. OpenSource.
Und jetzt erzähl mir nicht, dass Windows selbst nicht Proprietär Enshitified wäre.

Als Gegenbeispiel: Mein Tuxedo-Laptop auch per USB einfach mal mit dem gleichen HP-Drucker verbunden.
Drucken, scannen ... alles geht. Out of the box mit Bordmitteln! Ich musste nichts installieren oder einrichten.

Ich bin Diese ständige Relativierung soo Leid. Weisst Du, was auch unvergleichlich ist? DU
 
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Nicht ein Linux, sonst haste wieder ein Monopol wie bei MS, Android oder Apple. Aber vielleicht 5-10 konkurrierende Distributionen, in denen all die Entwickler da draußen zusammenarbeiten MÜSSEN. Ich meine, was passiert, wenn sich jemand z.B. CachyOS installiert, damit vielleicht 2-3 Jahre arbeiten und spielt und glücklich ist und die 3 Entwickler sagen dann, daß sie ab morgen keine Lust mehr oder sich zerstritten haben und ihr Projekt jetzt einstellen? Jehaa, Opa Klaus-Peter kann sich jetzt ne neue Distribution suchen, wo wieder 3 andere Studenten ihm anders vorschreiben, was für ihn wichtig zu sein hat und was nicht, um dann nach 3 Jahren wieder keinen Bock mehr am "Projekt" zu haben. Imo kommt Linux so nie aus seiner fragmentierten Bastel-&Spaßecke raus.
Und wenn ich oben schon wieder lese, daß man z.B. 1-Klick-Treiberinstallation oder -Softwareinstallationen ja garnicht bräuchte, weil ja eh schon alles irgendwie im Körnel wäre, bin ich ehrlich gesagt auch schon wieder satt. Genau die Scheuklappen-Arroganz ("was ich nicht brauche, braucht gefälligst auch kein anderer, und wenn er's braucht, ist er eben doof und unwürdig") ist genau das Bein, was sich Linuxer seit 30 Jahren immer wieder bei der Verbreitung von Linux selber stellen und warum die Masse immer noch bei Windows bleibt.

Mal ne andere Frage: Was passiert eigentlich mit der Linux-Körnel-Disziplin, wenn Imperator Thorwald aus Altersgründen mal das Zepter abgibt? Gibt's dann instant 50-300 wilde Körnel, weil sich ja eh alle hassen, jeder es besser weiß und die andere Gruppe mal eh so garkeine Ahnung hat und somit jede Distri an ihrem eigenen Körnel rumcompiliert oder wird die Macht dann direkt an Microsoft übergeben?
Es ist doch in Open Source. Einfach in GitHub schauen:
https://github.com/torvalds/linux/blob/master/Documentation/process/conclave.rst
 
nun ja, wenn MS sagt wir machen Windows dicht, ab 01.01.2028 gibt's kein Windwos mehr, dann wär ich wahrscheinlich am 31.12.2027 bei Linux.

Also wenn man meinem Gewohnheitstiert die Knarre an den Kopf setzt, mach ich den Umstieg - vorher nicht.

War beim Wechsel von Win10 auf Win11 nicht anders. Was bei mir de facto nur ein Klick war, hab ich eben auf upgrade drauf gedrückt. Das HDR musste ich mit dem windows-tool kalibrieren. Weil wie es unter win10 funktioniert hat in win11 nicht sauber aussah.
Okay, das scheint ein sehr hartnäckiges Gewohnheitstier mit großen Scheuklappen zu sein. ;) Da haben wir offenbar unterschiedliche Erfahrungen, Ansprüche und Ansichten.

Ansonsten - ich bin ein Noob-Anwender kein software-ingenieur.
... wie sicherlich die Allermeisten hier, egal welches Betriebssystem sie nutzen. Ich schätze, hier versteigst Du Dich etwas zu sehr in Polemik. Gerade für Noob-Anwender:innen, die ein Betriebssystem nutzen wollen, das für die allermeisten Anwendungszwecke eine grafische Benutzer:innenoberfläche bietet, hat sich unter Linux einiges getan, auch was Gaming angeht, wie nicht zuletzt auf PCGH nachzulesen ist. Linux Mint wäre für jene bspw. eine gute Anlaufstelle oder eine der sogenannten Gaming-Distros, die aktuelle Hardware früher unterstützen und neue Features schneller mittels Updates integrieren.

Wo ist die Internetseite: Steigen sie doch auf Linux um. Und drunter ein Button "upgrade".
Na, herunterladen, auf einen USB-Stick kopieren und installieren müsstest Du ein Betriebssystem schon - auch wenn Du bspw. Windows 11 neuinstallieren wolltest, falls es bspw. mal nicht mehr gut laufen sollte.
Wenn Du Dir mit der Auswahl einer Distribution unsicher bist, kann ein Auswahl-Guide hilfreich sein, in dem Du Deine Bedürfnisse für ein Betriebssystem angeben kannst. Den folgenden finde ich recht brauchbar:

Ansonsten vieles kann, nichts muss. Offenbar stört Dich einiges bei Microsoft-Produkten nicht und nimmst es gar hin, wenn Dir Microsoft, wie Du selbst formuliert hast, eine Knarre an den Kopf setzt. Ähnlich ging es zuletzt ja sehr vielen Windows 10-Nutzer:innen. Einige hatten darauf aber keine Lust und wollten ihren gut laufenden PC weiternutzen, was ihnen anhand einer selbst ausgewählten Linux Distro möglich war.
 
Zuletzt bearbeitet:
@tokenrider nein ich gehe auf deine "Unix Lobhudelei und Linux ist so schlecht weil Linux keine Standards hat" nicht weiter ein weil es mir zu mühsam wäre mit dir, es kommt von dir und ein paar anderen halt auch immer das gleiche, wie bei so einer Schallplatte.
Von Linux Seite kommt aber auch immer wieder die gleiche Leier.
Schade ist dabei, dass Linux dabei nicht besser wird.
Es gibt seit über 30 Jahren keine nennenswerten Applikationen für Anwender.
Bleibt also weiter ein Nischen System.

Wenn du Unix liebst dann bleibe einfach dort.
Unsachlicher Kommentar, ich muss weiterhin Windows verwenden, weil Linux so geil ist,
Dummerweise aber keine einzige meiner kommerziellen Applikationen unterstützt.


Auch Linux hat sandards bzw. Tools und Programme die von sehr vielen Distros verwendet werden aber das wüsste man halt auch wenn man sich damit mal beschäftigt aber dann könnte man ja nicht mehr draufhauen mit "die Fragmentierung ist das Problem, darum entwickelt keine Firma dafür", irgendeinen Strohhalm braucht man halt.
Das ist so nicht richtig. Schau Dir mal an, wie ein Unix System aufgebaut ist und administrier das mal.
Nun nimm Dir mal 10 verschiedene Linuxversionen und Du wirst feststellen, dass die sich ganz schön in allem Möglichen unterscheiden. Das ist alleine schon für die Administration eine Plage.

Der FSST regelt nur bestimmte Verzeichnisse, wie das aber am Ende des Tages von den Leuten hinter einer Distribution umgesetzt wird und welche Pakete letzten Endes zum Einsatz kommen oder wie Startup scripts oder das Shell Environment aussehen, das ist letzten Endes das, worüber man als Anwender und Administrator immer wieder stolpert.

POSIX ist nur für Entwickler relevant, als Anwender kommst Du damit nicht in Berührung.
Kurzum: Diese Standards verhindern in keinerlei Hinsicht, dass die Systeme sich ziemlich krass unterscheiden.


Deine Argumentation ist halt auch lächerlich da Flatpaks alles mitbringen sollen/müssen eben damit es überall funktioniert

Na und wo sind die kommerziellen Applikationen als Flatpack?
Wird doch wohl einen Grund haben, warum die Hersteller nicht auf den Zug aufspringen...
 
Das ist so nicht richtig. Schau Dir mal an, wie ein Unix System aufgebaut ist und administrier das mal.
Da ich kein Interesse an Unix habe erübrigt sich das, außerdem nutze ich Linux als Desktopsystem und administriere es nicht 24/7

In der Firma läuft windows und da muss unsere IT schauen das alles funktioniert


Na und wo sind die kommerziellen Applikationen als Flatpack?
Wird doch wohl einen Grund haben, warum die Hersteller nicht auf den Zug aufspringen...
Frag das dich einfach die Ganzen Hersteller der Software wo die Applikationen bleiben.

Ein Grund wird die nich immer geringe Nutzerbasis sein, aber gibt es denn die ganzen Applikationen denn auf Unix?
 
[Linux - Anm.] Bleibt also weiter ein Nischen System.
Warum so deterministisch? Es hat sicherlich seine Gründe und auch teils Erschwernisse, warum Linux nicht so verbreitet ist. Andererseits nimmt zuletzt dessen Verbreitung zu. Was sicherlich mit Microsofts Entscheidung, Windows 10 Support zu beschränken und Windows 11 an neue Hardwareanforderungen zu knüpfen, zu tun hat. Vielleicht mal die Glaskugel beiseite legen, abwarten und beobachten, was da so kommt. Bspw. lassen sich Adobe Produkte seit kurzem doch auch unter Linux nutzen ...
 
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Wo ist die Internetseite: Steigen sie doch auf Linux um. Und drunter ein Button "upgrade".
Nimm eine belibige Distro, zum Beispiel Debian, Ubuntu, Fedora etc. . Starte die Live Version. Drücke dort den Button "Installieren". So einfach so gut.
Eine Distro die dein Windows scannt und mit einem Klick ein Linux installiert und so konfiguriert, dass es deinem bisherigen System maximal ähnelt, inkl. look an feel wie Hintergrund, Farbschema, Anordnung von Elementen, Apps usw.
Das ist quatsch, Du willst ein Windows also bleib dabei. Btw mir wäre es ein graus wenn meine Linux/BSD Desktop so wenig look and feel und Anpassungsmöglichkeiten wie Windows hätte.
aber gibt es denn die ganzen Applikationen denn auf Unix?
Die gibt es ja nicht einmal auf MacOS, aber das ist ja auch ein Unix.
 
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