Der Linux Quatsch Thread


QubesOS ist zwar bestimmt toll, aus Security Sicht usw., aber 0,0 Praktikabel als Normaler home User für uns, zum Zocken schon mal garnicht, und ausserdem laufen ja zu ein und derselben Zeit mehrere so genannte Abgeschottete Container sprich VMs, + dazu noch im Hintergrund das eigene OS etc., so wie beispielsweise zu lesen ist.

Wenn man z.B für einen Container ca. 8 GB Ram abzwackt oder mehr - und 4 Container gleichzeitig am laufen hat zur selben Zeit,....den Rest kann man sich dann denken.

Der gute Edward empfiehlt es zwar, aber nix für mich. :-)
 
Hi Leute, ich benötige mal eure Hilfe.
Eine meiner Töchter mag sich nicht mit Technik beschäftigen und ist deshalb zu Apple konvertiert. Nun hat sie allerdings ihr MacBook kaputt bekommen, welches ich ihr gerade geschenkt hatte und ich sehe A nicht ein ihr direkt wieder ein zu kaufen und B vielleicht eine Chance ihr doch noch Technik etwas näher zu bringen.
Deshalb möchte ich einen der SpielePCs mit Ryzen 7 5800X und A750 mit Linux bespielen, allerdings mit einem das nicht sofort danach ausschaut. Einfach um es ihr leichter zu machen.
Ich suche also eine Distribution die möglichst nach MacOS, oder noch besser iOS ausschaut und für sie, die dem englischen nicht sehr mächtig ist, dennoch gut funktioniert.
Könnt ihr mir da weiterhelfen? Gibt es sowas aktuell? Im Idealfall vorgefertigt und nicht so dass ich erst tagelang versuchen muss es entsprechend so aussehen zu assen?
Ich würd mich über Tipps und Empfehlungen freuen.
 
Ich suche also eine Distribution die möglichst nach MacOS, oder noch besser iOS ausschaut und für sie, die dem englischen nicht sehr mächtig ist, dennoch gut funktioniert.
Das Aussehen hilft halt eventuell nur kurz, da würde ich ein paar Abstriche inkauf nehmen, bevor man deswegen eine nischigere Distro wählt. Am ehesten kommt out-of-the-box wohl Gnome optisch an MacOS ran. Das Dock ist da aber halt standardmäßig schwarz und nicht weiß. Für jemanden, der einen möglichst reibungslosen Betrieb und eine gute Lokalisierung, würde ich da ganz simpel zu Ubuntu tendieren.
Das einzige was dem nahe kommt (100% gibt es eh nicht, nur in einem Märchen.) wäre meiner meinung nach entweder:
Naja, Bulletproof ist ja auch nicht 100%, gibt ja noch größere Dinge als Bullets. ;)
 
Könnt ihr mir da weiterhelfen? Gibt es sowas aktuell?

Auf die schnelle das hier mal gesichtet, kannst dir das ja einmal anschauen wenn du magst, bzw. gibt es noch viel mehr Content in der Richtung auf youtube:

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Das Aussehen hilft halt eventuell nur kurz, da würde ich ein paar Abstriche inkauf nehmen, bevor man deswegen eine nischigere Distro wählt. Am ehesten kommt out-of-the-box wohl Gnome optisch an MacOS ran. Das Dock ist da aber halt standardmäßig schwarz und nicht weiß. Für jemanden, der einen möglichst reibungslosen Betrieb und eine gute Lokalisierung, würde ich da ganz simpel zu Ubuntu tendieren.
Ubuntu reicht ihr nicht zum glücklich sein. Das kennt sie ja von mir schon immer.
Ziel ist wirklich und vorrangig das Design.
 
Ubuntu reicht ihr nicht zum glücklich sein. Das kennt sie ja von mir schon immer.
Ziel ist wirklich und vorrangig das Design.
Ja, dann vielleicht wirklich ElementaryOS. Wobei ein kurzer Blick in einer VM da rein schon ein paar kleinere UI-Glitches zutage gefördert hat. Ansonsten kann man Ubuntu auch relativ stark anpassen. Braucht dann halt Gnome-Extensions und somit weitere Abhängigkeiten.

Aber soviel vorab: Wenn sie ein Haar in der Suppe sucht, damit du doch wieder das Geld für einen Mac rausrückst, wird sie das schaffen.
 
Ganz nebenbei hab ich heute (zum Glück) erfolgreich ein BIOS Update gemacht, für mein Asus Mainboard (neueste Beta-Version) und mein System nicht zerschossen, als ich in diesem Zuge auch noch die Partitionen verändert, vereinfacht, zusammengeführt und neu benannt habe (auch nach Hauptfunktion).

Läuft alles noch (hatte eine extra home+Datenpartition auf der Systemplatte aufgelöst und root zugeschrieben). :)

Dazu hatte ich glaube ich auch noch ursprünglich einen Fehler gemacht, beim Ersteinrichten und eine SWAP-Partition mit Ext4 erstellt. Etwas größer als mein RAM. Sicher is sicher.

Nur hab ich das jetzt in dem Zuge auch geändert, von Ext4 für die SWAP, auf Swap-Linux.

Scheint zu funzen und wird laut CPU-X auch richtig angezeigt.

Hier mal zusammen mit meiner neuen, sehr vereinfachten Partitionierung in root, Timeshifts-Partition und Steam-Partition (sehr groß, für viele aktuell installierte Spiele).

1772295530813.png


Damit bin ich ganz zufrieden jetzt.

Hatte auch noch im BIOS die Lüfter neu eingestellt, so, dass es besser für mich passt, je nach Last.
Oben sieht man 2 Platten. Die 1. mit timeshift und steam-Partition und die 2. nur rein root, wo Home inkl. is, da ich da meist nur Screenshots usw. drauf habe und wichtige Daten eh extern sichere, auf Extra-Stick. :)
Timeshifts und Spiele bleiben aber so auch im Falle einer Neuinstallation des Systems erhalten.

So kann's jetzt erstmal bleiben. :D

Und ich hab 'ne neue BIOS Version drauf. 1642, vom 24.2.

1772296276243.png

Hoffe damit auch eventuelle Probleme mit falschen Volt Einstellungen des Mainboards zu verhindern.
War ja auch mal irgendwo Thema, von wegen 9800X3D und Asus Mainboards(+Asrock).
Aber letztere Sachen nur nebenbei, zur neuen Partitionierung bei mir, mit Manjaro. :)

Wollte nur mal sagen, dass ich mich freue, dass alles geklappt hat, mit dem BIOS Flash per Stick und auch des Sticks mit Live-GParted Version, zum Partitionieren.

War schon einiges für mich, als total-noob. :D

Mein Manjaro lebt noch. ;)
 
Dazu hatte ich glaube ich auch noch ursprünglich einen Fehler gemacht, beim Ersteinrichten und eine SWAP-Partition mit Ext4 erstellt. Etwas größer als mein RAM. Sicher is sicher.
Solange du kein Suspend-to-Disk nutzt, ist das bei 64 GB RAM ziemlich sicher reine Platzverschwendung. ;)

Ich wurde vor einer Weile auf ZRAM hingewiesen und habe das mal eingerichtet. Das richtet quasi eine komprimierte RAM-Disk als Swap ein. Manchmal sind sogar ein paar KB davon belegt. ;) Aber wenn RAM etwas knapper ist, kann das schon viel bringen, weil das OS dann ungenutzte Pages rausschmeißen und den Platz dann als Cache nutzen kann.

ZFS soll sich damit allerdings weghängen können.
 
Ja, ich hab davon gelesen, dass viele das gar nicht mehr nutzen, aber man es konservativ angegangen, noch machen kann. Hab auch gelesen, dass es in seltenen Fällen evtl. doch mal genutzt wird, mit der SWAP.
Lieber haben, als brauchen, ist meine Devise. Und da auf der root Partition noch 1,7 TiB frei sind ... fällt die SWAP nicht auf. :D

Edit: Auf meiner Timeshift/Spiele-Platte ist der Platz schon "wertvoller". ;)
Ein mal 17 % belegt, aber gerade erst mit den Timeshifts angefangen (da kommen noch einige) und ein mal 66 % belegt (1,3 TiB Spiele bisher).
 
Ich brauche beim erstellen von Orthos das Swap wenn ich mal zu viele Aufträge gleichzeitig an den Threadripper jage. Aber wofür habe ich diesen wenn ich nicht alle Kerne voll besoielen kann. Auch beim Konvertieren von mehreren Zehntausend jpg Dateien zu dds wird es ab und an knapp. Der Swap entscheidet weiter oder Abbruch. Und wie gesagt der fällt auf der NVME nicht auf.
 
Ja klar, kommt immer drauf an. Spätestens, wenn der OOM-Killer im Raum steht, sollte man einen Swap einrichten, der das verhindert, aber bei einer handelsüblichen Gaming-Session bleibt ja bei 64 GB noch mehr als die Hälfte frei.
 
Fürs Gaming ist Swap tatsächlich überflüssig.
Ganz allgemein verhindert ein ausreichend großer Swap, dass Prozesse abgeschossen werden müssen und kann die Performance erhöhen, wenn RAM knapp ist und irgendwelcher Kram inaktiv im RAM rumliegt in den Swap ausgelagert werden kann. In so eine Situation kann man natürlich auch beim Gaming kommen, aber halt eher nicht, wenn 64 GB RAM verbaut sind. :)
 
@Cleriker
Oder guck Dir mal PopOS an.
Weiß zwar nicht, wie der stabil aktuelle Cosmic Desktop läuft. Fand das aber relativ intuitiv Mac-ähnlich (weil wie Gnome aber mit Gimmicks).

@Ellina
Hast du ne Lösung gefunden?
Ich würde Lutris nicht als Flatpak installieren. Hatte bei mir immer wieder Probleme gemacht. Selbst nach dem Neuinstallieren haben dann irgendwelche config Überreste reingepfuscht. Viel Frickelei.
Und wenn du auf ne andere Festplatte zugreifst, würd ich die fest in der fstab reinmounten, damit der nicht in einen variablen /run pfad zugreift. Da verschluckt der sich manchmal. Meiner Erfahrung nach.
Entschuldige wenn das jetzt zu unqualifiziert/plagativ war....

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Allgemein macht die swap Größe wirklich nen Unterschied?
Man liest ja die unterschiedlichen Sachen, sollte der halbe RAM Größe, volle RAM Größe oder was haben?
Weil z.b. beim Laptop, wenn man suspend verwenden will. Da bleibt meiner gern mal hängen. Komischerweise aber nicht immer. Hatte aber auch irgendwo gelesen, dass das an was anderem liegen kann.?
 
Allgemein macht die swap Größe wirklich nen Unterschied?
Man liest ja die unterschiedlichen Sachen, sollte der halbe RAM Größe, volle RAM Größe oder was haben?
Keine Swap hat neulich meine JetBrains IDE abgeschossen, weil mir die 32 GB durch den KI-Agenten darin ausgingen. Dazu muss gesagt sein, dass im Hintergrund auch noch WoW, ein Browser mit vielen Tabs, Thunderbird und Signal offen waren. Das war seit dem Umstieg auf die AM5 Plattform vor einem Jahr das allererste Mal so.

Ich hatte vorher auf AM4 64 GB und gar keine Swap. Gab in keinem meiner Einsatzszenarien Probleme.
 
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