Der DI-Diskussions-Thread

leg noch mal 70-80€ dazu und kauf dir noch ein EF 50/1.8 dazu - gebraucht reicht. Egal ob MKI, MKII oder das aktuelle STM
Das Objektiv wird dich weiterbringen, als ein besserer Body.
 
Viel Spaß mit der neuen Cam! Für bessere Fotos wirst du dich vor allem auch mit Fotografie beschäftigen müssen, Bildaufbau, Lichtsetzung und Bildbearbeitung...lese Bücher, schaue YouTube Tutorials usw...verstehe deine Kamera!
Die Kamera ist ja nur ein Werkzeug, das für dich keinen besseren Bildausschnitt wählen wird.
Danke! :)
Ab Dienstag hab ich erstmal 3 Wochen Urlaub, da hab ich auf jeden Fall mal wieder Zeit für alles, was ich so nicht hinbekomme ;)
Mit welchem Objektiv wird denn die 4000D angeboten? Das Glas macht den größten Unterschied zu deinem Smartphone aus.
So wie ich das rauslesen kann, ist es das, das Lotto geschrieben hat. Also das 18-55/3.5-5.6 EF-S III ohne Bildstabi und ohne STM-Motor.
Was ist ein STM-Motor? :ugly:
Ein befreundeter Hobbyfotograf ist schonmal sehr gut, vielleicht wäre der ja bereit dazu, dich mal auf Fototouren mitzunehmen?
Da könntest du sicher einiges bei lernen, abschauen und Fragen stellen. Arbeitet der auch mit Canon? Das wäre praktisch weil du dir dann vielleicht auch mal ein hochwertiges Objektiv an deine Cam packen kannst, um selbst zu erkennen wieviel das ausmacht.
Das wird eher nichts, da er relativ weit weg wohnt :( Fragen stellen kann ich ihm ja trotzdem :daumen:
leg noch mal 70-80€ dazu und kauf dir noch ein EF 50/1.8 dazu - gebraucht reicht. Egal ob MKI, MKII oder das aktuelle STM
Das Objektiv wird dich weiterbringen, als ein besserer Body.
Hm, ich denke für den Anfang reicht erstmal das beigelegte :)
Was macht ein EF 50/1.8 denn besser?

Greetz
 
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Soso... jetzt hat Canon also die EOS R vorgestellt... Hm, da hätte auch Nikon drauf stehen können. Ich hab bis jetzt nur von der EOS R gehört, gibts da schon andere News über neue DSLR?! Mirrorless schön und gut, aber zum Filmen immer noch nicht so das ich kaufen würde.
 
Die beiden Mirrorless von Canon und Nikon sind ja preislich eher was für Profis bzw. wirklich sehr ambitionierte Amateure (Objektivepreise sind ja auch nicht ohne).
Bevor da nix ernsthaftes in der APS-C-Region ala Sony Alpha 6000/ Fuji XT20 etc. kommt interessieren die beiden vorgestellten Kameras die meisten Leute wohl eher kaum bis gar nicht. Vor allem weil die halt auch nichts wirklich Neues bieten, ist halt mehr so nach dem Motto "haben wir jetzt auch im Programm".
Aber das war mir persönlich auch schon vorher klar, dass da erstmal die A7-Konkurrenz aufgetischt wird.
Der Hauptgrund für Hobby-Fotografen auf Mirrorless zu wechseln ist und bleibt die geringere Größe, und die bietet ja nun keine der Vollformatkameras wirklich.
 
Ich kann auf jeden Fall sagen das ich es nicht bereue die 80D vor kurzem gekauft zu haben. =) Das is ja schonmal was positives!

Ich brauche ja jetzt auch wieder eine neue Kamera, wenn meine XT20 verkauft ist. Die Vollformat Kameras interessieren mich gar nicht, weil es einfach viel zu teuer wird.
Vielleicht in ein paar Jahren mal.

Ich habe neulich gelesen, dass Canon in Zukunft mehr in Richtung DSLM gehen möchte. Außerdem wird wohl ein Nachfolger der 80D erwartet (entweder 90D oder 80D Mark II). Auch Nikon geht jetzt in Richtung DSLMs.

Ich frage mich, ob die DSLRs in den nächsten Jahren aussterben werden. Die DSLMs haben eigentlich fast nur Vorteile (außer Akkulaufzeit) und die Hersteller gehen vermehrt in Richtung DSLMs.

Ich habe mir neulich die Canon EOS 80D angeschaut und die ist schon ein riesiger Plastikbomber. Außerdem ist der Ein- und Ausschalter links blöd platziert.
Da fand ich die Nikon D7500 ansprechender.

Ich schwanke aktuell zwischen Nikon D7500 und Panasonic Lumix G9.
Der einzige Vorteil der Nikon wäre der größere Sensor und die Akkulaufzeit.

Ich habe in den 5 Monaten, in denen ich die XT20 hatte, gemerkt, dass kleiner nicht wirklich besser ist. Oft bin ich auf Knöpfe gekommen, die ich gar nicht bedienen wollte und bestimmte Dinge konnte man nur umständlich im Menü einstellen, wo man bei anderen Kameras Knöpfe hat. Da war die Bedienung meiner Nikon D5100 schon angenehmer und die D7500 und G9 haben auch eine komfortablere Bedienung. Außerdem war es egal, ob ich jetzt eine Tasche mit 800g oder mit 1200g umhängen hatte.

Deswegen würde ich eher wieder in Richtung größer gehen. Das merkt man aber leider erst, wenn man länger mit einer Kamera arbeitet.
Ganz schlimm war die Sony A6300. Da war die XT20 1000x besser von der Bedienung her.
 
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Die DSLMs haben eigentlich fast nur Vorteile...
Die da wären? :huh: Also ich bleibe lieber beim optischen sucher, brauche keine 2 fantastillionen AF-punkte (wo man nie absehen kann, wo die kamera scharf stellt) und auf einen datsch-bildschirm, der bestenfalls verdreckt, kann ich momentan auch verzichten. (und ich schätze ich bin da nicht der einzige)
Entsprechend würde ich als einzigen vorteil die geringe dicke der kamera sehen (höhe und breite ist nicht sonderlich geringer), wobei sich das mit angebrachtem objektiv noch relativiert. Leider gibt es ja bei anderen herstellern keine objektive vom schlage eines pentax DA 40 2.8 XS...
 

Mehr Bilder pro Sekunde, besserer AF, leichter/kompakter, keine Vibration durch das Umklappen des Spiegels, höhere Lebensdauer (die DSLRs sind meistens mit 100.000 Auslösungen angegeben, die DSLMs mit mehr und oft dem doppelten Wert, weil keine Spiegelmechanik verbaut ist), integrierter Bildstabi, oft besser für Videos, die Sucher sind mittlerweile sehr gut.

Ich sehe mittlerweile keinen Grund mehr, warum eine DSLR besser sein sollte.
 
Mein größter Kritikpunkt an den DSLM's ist der Rolling Shutter, der allerdings nur beim Video Filmen störend ist. Wie es abseits der Sonys mit Temperatur Problemen aussieht kann ich nicht beurteilen. Ich glaube aber nicht das DSLR's aussterben werden. Also zumindest nicht in naher Zukunft. Die kompaktere Baugröße ist allerdings sehr nice, ich merke schon das ich die 80D z.b. bei einer Radtour ungern mitnehme. Da wäre was kleineres, vll mit festem Objektiv schon eher attraktiv. Aber auch leider sehr teuer.
 
Wie es abseits der Sonys mit Temperatur Problemen aussieht kann ich nicht beurteilen.

Das ist nur von Sony bekannt, weil die Alpha 6 Serie wirklich mit die kompaktesten DSLMs sind. Zumindest habe ich das noch bei keinem anderen Hersteller gehört/gelesen.
Die sind mir aber etwas zu kompakt :D
Ich habe neulich gelesen, dass Panasonic Kameras mit zu denen gehören, die kaum Probleme bereiten. Auch deswegen fühle ich mich zu Panasonic etwas hingezogen :D
 
Erstmal eines vorweg, ich bin pentax-user und spreche von daher von entsprechenden kameras. Und nun zum thema:
Mehr Bilder pro Sekunde
Kann man als argument sehen, aber das hängt nicht davon ab ob DSLM oder DSLR. So sollte eine K3 im manuellen modus auch um die 10-12 bilder/s hin bekommen und eine canon 7D mk II macht auch 10. Die serienbild-geschwindigkeit hängt nur am prozessor der kamera und der frisst mit höherer geschwindigkeit auch mehr strom.
Das argument kann ich langsam nicht mehr hören. Was soll da besser sein? Entweder er trifft oder nicht.
Außerdem, pentax ist wegen seinem angeblich langsamen AF verschrien. Komischer weise kann ich aber, wenn ich sehr kurzfristig ein motiv erkenne, gleichzeitig hoch ziehen, einschalten und sobald ich was durch den sucher sehe (oder manchmal auch nicht, weil meine hardware zu langsam ist und ich deshalb auf verdacht auslöse) auch auslösen. (1-2 sek für alles) Dabei steht meine auslöse-priorität auf "scharf", also die kamera macht erst scharf und löst dann aus! Kann das deine fuji schneller?
leichter/kompakter
Leichter ja, kompakter... kaum. Wenn ich an meine K1 ein DA 40 2.8 XS baue ist die kombi weniger tief als deine fuji mit etwas ähnlichem. ;)
keine Vibration durch das Umklappen des Spiegels,
Hab ich im live-view auch! Der spiegel meiner K1 klappt dann zwar auch, aber erst nach der aufnahme. Bei der KP soll es gänzlich ohne spiegel-klappen gehen. ;)
höhere Lebensdauer (die DSLRs sind meistens mit 100.000 Auslösungen angegeben, die DSLMs mit mehr und oft dem doppelten Wert, weil keine Spiegelmechanik verbaut ist),
Du vergleichst jetzt einsteiger/midrange mit preislich eher high-end APSC. Eine schnöde K3, welche in einem ähnlichen preisbereich sein dürfte, soll mindestens 200 000 aushalten.
integrierter Bildstabi,
Ich hoffe das ist jetzt nicht ernst gemeint! Pentax hat das schon verbaut, da war die XT-reihe bei fuji bestimmt noch nichtmal in planung. Die alte K-m bzw. K-x hatten schon einen 3-achsen stabi und glaube ab der K3 gab es 5-achsen. Von daher haben die DSLM auf die DSLR`s gerade mal aufgeschlossen.
oft besser für Videos,
Das wäre ein argument. Wer aber ernsthaft filmen will ist in meinen augen mit einer video-kamera aber besser dran. (spätestens wenn es dunkel wird ist auch mit einer DSLM bei zeiten schluß)
die Sucher sind mittlerweile sehr gut.
Wenn einem "schlechter empfang" im dunkeln nix aus macht und man den zusätzlichen stromverbrauch tollerieren kann, dann ist das ok.

Ich sehe mittlerweile keinen Grund mehr, warum eine DSLR besser sein sollte.
Hmmm... Da wäre z.b. die ultra-schall sensor-reinigung. Seit ich die K1 habe hab ich höchstens noch dreck auf bzw. im sucher, aber nicht auf dem bild. Und gibt es überhaupt eine DSLM die den sensor nach führt, wenn man sterne fotografiert?

Und zu guter letzt noch etwas text von einem Umsteiger. Der kam glaub ich von nikon und ist auf eine K1 umgestiegen. Allerdings hat man bei pentax fast die ganzen features, und die bedienung, auch bei mid und high-end APSC. Von daher hätte er wohl fast den selben bericht auch unter verwendung einer KP geschrieben.
 
Ich glaube aber nicht das DSLR's aussterben werden. Also zumindest nicht in naher Zukunft.
Glaube auch, dass der Support noch sehr lange halten wird. Selbst Sony unterstützt ja noch ihr A-Bajonett, es gibt nur keinen Grund, dort neu ins System einzusteigen. Bis grob geschätzt 2035 sehe ich keine Gefahr als Besitzer solcher Systeme und danach kann man immer noch die Objektive per Adapter weiterverwenden.

Über meinen Wechsel von Sony A zu Fuji bin ich trotzdem immer noch sehr glücklich, danke an die PCGHX-Hilfe von damals :D Und die X-T3 sieht von den Specs her richtig, richtig gut aus :nicken:
 
Kann man als argument sehen, aber das hängt nicht davon ab ob DSLM oder DSLR. So sollte eine K3 im manuellen modus auch um die 10-12 bilder/s hin bekommen und eine canon 7D mk II macht auch 10. Die serienbild-geschwindigkeit hängt nur am prozessor der kamera und der frisst mit höherer geschwindigkeit auch mehr strom.

Nur als Beispiel: Die Panasonic Lumix G9 schafft 60 Bilder/s im Single AF (ab 50 gerät sie langsam ins stocken) und 20 Bilder/s im C-AF ohne Stocken. Das würde eine DSLR nie erreichen, ist aber auch nicht zwingend nötig, außer man macht Aufnahmen von Dingen, die sich schnell bewegen.

Das argument kann ich langsam nicht mehr hören. Was soll da besser sein? Entweder er trifft oder nicht.

Die DSLMs haben mehr Messfelder. Die G9 hat "nur" 225, aber z.B. die Alphas haben mehr. Die Pentax K1 II kommt auf 33. Somit arbeitet der AF in dem meisten DSLMs einfach zuverlässiger.

Hab ich im live-view auch! Der spiegel meiner K1 klappt dann zwar auch, aber erst nach der aufnahme. Bei der KP soll es gänzlich ohne spiegel-klappen gehen. ;)

Ja, klar hast du auch den LV Modus, aber bei Nikon z.B. wurde der immer sehr laggy, keine Ahnung ob das noch so ist.

Du vergleichst jetzt einsteiger/midrange mit preislich eher high-end APSC. Eine schnöde K3, welche in einem ähnlichen preisbereich sein dürfte, soll mindestens 200 000 aushalten.

Du kannst auch die Sony A6000 als Vergleich nehmen. Die ist sogar noch günstiger als die K3 und soll auch 200.000 Auslösungen aushalten.

Ich hoffe das ist jetzt nicht ernst gemeint! Pentax hat das schon verbaut, da war die XT-reihe bei fuji bestimmt noch nichtmal in planung. Die alte K-m bzw. K-x hatten schon einen 3-achsen stabi und glaube ab der K3 gab es 5-achsen. Von daher haben die DSLM auf die DSLR`s gerade mal aufgeschlossen.

Ich habe nie von meiner Fuji gesprochen, sondern allgemein von DSLMs. Meine XT20 hat gar keinen Bildstabi. Wenn sie einen haben, dann aber gleich einen 5-Achsen Stabi. Bei der Pentax K3 II bewegt der Stabi den Sensor "nur" vertikal, horizontal und in die Tiefe, somit 3 Achsen.

Das wäre ein argument. Wer aber ernsthaft filmen will ist in meinen augen mit einer video-kamera aber besser dran. (spätestens wenn es dunkel wird ist auch mit einer DSLM bei zeiten schluß)

Da gebe ich dir vollkommen Recht. Wenn ich eine Kamera habe, dann zum Fotografieren. Ich bräuchte gar keine Video Funktion bei einer Kamera. Wenn ich filmen möchte, würde ich mir eine Videokamera kaufen.

Wenn einem "schlechter empfang" im dunkeln nix aus macht und man den zusätzlichen stromverbrauch tollerieren kann, dann ist das ok.

Als der Blutmond damals zu sehen war, hatte ich bei meiner XT20 weder Probleme auf dem Display etwas zu sehen, noch im Sucher, von daher reicht mir das völlig aus.
Die XT20 war auf vielen Seiten mit max. 300-350 Auslösungen angegeben. Also habe ich mir gleich einen Zweitakku dazugekauft. Siehe da, ich habe ihn nie gebraucht. Selbst bei 400 Bildern und einigen Minuten Videos hatte ich immer noch 1/3 Akku.
Meinen Zweitakku habe ich deshalb nie gebraucht und nur als Sicherheit dabei gehabt.
Aber da halten die DSLRs natürlich länger.

Hmmm... Da wäre z.b. die ultra-schall sensor-reinigung. Seit ich die K1 habe hab ich höchstens noch dreck auf bzw. im sucher, aber nicht auf dem bild. Und gibt es überhaupt eine DSLM die den sensor nach führt, wenn man sterne fotografiert?

Ultraschall Sensorreinigung können die meisten DSLMs auch. Meine XT20 z.B. auch.


Und die X-T3 sieht von den Specs her richtig, richtig gut aus :nicken:

Nur leider keine wirkliche Weiterentwicklung zur T2.
Der neue Sensor und Prozessor liefern zwar 26,1 MP und die XT2 "nur" 24, aber das wird man nicht sehen.
Der AF soll besser sein, aber das wird man sicherlich auch nicht merken (wenn, dann im direkten Vergleichstest) und der AF der XT2 ist auch schon sehr gut.
Im Bereich Video hat sich was verbessert, aber das ist mir egal. Eine Kamera ist für mich für Fotos da und nicht für Videos.
Viele Leuten haben sich bei der XT3 ein klapp- und schwenkbares Display gewünscht, aber das hat sie leider nicht.
Ich wüsste keinen Grund, warum ich die teurere XT3 anstatt der günstigeren XT2 kaufen sollte.
 
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Nur als Beispiel: Die Panasonic Lumix G9 schafft 60 Bilder/s im Single AF (ab 50 gerät sie langsam ins stocken) und 20 Bilder/s im C-AF ohne Stocken.
Ich hab mir die spec`s der DC-G9EG (Lumix G9) mal angeschaut. Die macht im foto-modus (also auch in RAW) nur 7 fps (deine fuji 14 fps). Was du meinst ist der 6K / 4K photo-modus. Da wird aber ein film aufgenommen und anschließend kann man ein bild ausschneiden. Dann hast du aber eher ein reichlich mieses und vermutlich tot komprimiertes jpg. Video-kompression taugt in meinen augen nicht so recht für große standbilder oder man hat eine wahnsinns bitrate.
Für 60 fps wäre übrigens auch der interne speicher nicht wirklich groß genug. Der fasst nur 60 RAW- oder 600 jpg-bilder.
Die DSLMs haben mehr Messfelder. Die G9 hat "nur" 225, aber z.B. die Alphas haben mehr. Die Pentax K1 II kommt auf 33. Somit arbeitet der AF in dem meisten DSLMs einfach zuverlässiger.
Die anzahl AF-felder hat doch nix mit der qualität des AF zu tun. Das wäre einfach zu kurz gedacht denn was nützen dir 1000 AF-felder, wenn dir keines davon den fokus korrekt einstellt?
Der einzige vorteil der DSLM`s wäre, das auch komplett dejustierte objektive, prinzip-bedingt, noch korrekt fokussieren und das bis in die letzte ecke. Auf der anderen seite, erkläre der kamera mal, das sie auf den vogel ganz rechts oben oder den wurm in der mitte unten fokussieren soll. Wenn alle felder aktiviert sind wird auch eine DSLM in der mitte fokussieren oder das nehmen was sie zuerst "erwischt", egal ob das nun vom user so gewollt ist oder nicht.
Dazu ist mir noch der eingeschränkte arbeitsbereich des AF der lumix G9 aufgefallen. Zur fuji hab ich nix gefunden, aber den der lumix schlägt ja selbst meine olle K30... wenn auch nur knapp. (lumix= 0 bis 18 LW und die K30 -1 bis 18LW)
Ja, klar hast du auch den LV Modus, aber bei Nikon z.B. wurde der immer sehr laggy, keine Ahnung ob das noch so ist.
Ich hab da keine probleme mit der geschwindigkeit. Ich kann es lediglich schlecht kontrollieren, da der spiegelschlag das bild immer kurz unterbricht und schnelle objekte "aus der hüfte" anvisieren kann auch nicht jeder. (gilt für den serienbild-modus)
Du kannst auch die Sony A6000 als Vergleich nehmen. Die ist sogar noch günstiger als die K3 und soll auch 200.000 Auslösungen aushalten.
Dafür wird es der sony an anderen ecken fehlen. Aber das bei der überhaupt was in richtung auslösungen begrenzt ist, wo da doch garkeine mechanik sein soll... :hmm:
Ich habe nie von meiner Fuji gesprochen, sondern allgemein von DSLMs. Meine XT20 hat gar keinen Bildstabi. Wenn sie einen haben, dann aber gleich einen 5-Achsen Stabi. Bei der Pentax K3 II bewegt der Stabi den Sensor "nur" vertikal, horizontal und in die Tiefe, somit 3 Achsen.
Leider hab ich zur K3 gerade nix genaueres gefunden. Da steht nur was von "3D sensor-shift" und der wird wohl schon eine verbesserung zum 3-achsen stabi von z.b. der K30 sein.
Aber meinetwegen nehmen wir halt deren nachfolger, die KP. (hab jetzt erst gemerkt, das die K3 EOL ist :hmm:) Die hat definitiv 5 achsen und ist auch schon wieder 1- 1,5 jahr auf dem markt. "Vorsprung" für die DSLM`s ist also wirklich etwas anderes.
Als der Blutmond damals zu sehen war, hatte ich bei meiner XT20 weder Probleme auf dem Display etwas zu sehen, noch im Sucher, von daher reicht mir das völlig aus.
Mir geht es nicht um`s sehen, letztlich kann die kamera das bild-signal ja "verstärken" wie blöd, sondern um das "krisseln". Ich brauche halt ein klares bild... jederzeit!
Und der mond ist auch kein rechter anhaltspunkt, denn der kommt, in sachen helligkeit, gleich nach der sonne. (außer es ist neu-mond) Versuche doch mal auf die sterne scharf zu stellen... (vieleicht noch manuell)
Ultraschall Sensorreinigung können die meisten DSLMs auch. Meine XT20 z.B. auch.
Und sensor-shift? (nachführung) Das geht, per O-GPS modul, bei pentax auch gefühlt schon ewig.
 
Ich hab mir die spec`s der DC-G9EG (Lumix G9) mal angeschaut. Die macht im foto-modus (also auch in RAW) nur 7 fps (deine fuji 14 fps). Was du meinst ist der 6K / 4K photo-modus. Da wird aber ein film aufgenommen und anschließend kann man ein bild ausschneiden. Dann hast du aber eher ein reichlich mieses und vermutlich tot komprimiertes jpg. Video-kompression taugt in meinen augen nicht so recht für große standbilder oder man hat eine wahnsinns bitrate.
Für 60 fps wäre übrigens auch der interne speicher nicht wirklich groß genug. Der fasst nur 60 RAW- oder 600 jpg-bilder.

Je nach Modus und AF schafft die 60 Bilder pro Sekunde und das ist kein Videomodus. Man kann aber Fotos in 4K/6K Qualität machen.

Während SH1 mit 20 Bildern pro Sekunde und AF-C arbeitet, werden bei SH2 60 Bilder pro Sekunde erreicht, wobei jedoch der Fokus und die Belichtung mit der ersten Aufnahme eingefroren werden. Beide Modi speichern allerdings nur 50 Bilder, laufen also nur 2,5 beziehungsweise 0,8 Sekunden lang.

In H, M und L hingegen arbeitet die Kamera wie bei normalen Fotos wahlweise mit mechanischem Verschluss, elektronischem ersten und mechanischem zweiten Verschlussvorhang zur Reduzierung von Vibrationen oder mit gänzlich elektronischem Verschluss. M nimmt sieben Serienbilder pro Sekunde auf, L dagegen nur zwei. Beide arbeiten mit Live-View und Autofokus-Verfolgung. In H hängt die Serienbildgeschwindigkeit davon ab, ob man den AF-S oder AF-C aktiviert hat. Mit AF-S gibt es zwölf Serienbilder pro Sekunde, aber kein Live-View. Mit AF-C sind es zwar nur neun Serienbilder pro Sekunde, dafür gibt es aber eine Autofokus-Verfolgung und auch ein Livebild.
Im Gegensatz zu SH ist die Serienbildanzahl in H, M und L nicht begrenzt, sondern hängt lediglich von der Speicherkartenkapazität ab. Der Puffer ist ausreichend groß für lange, schnelle Serien, in JPEG kann eine schnelle Speicherkarte in der Regel sogar komplett mit voller Serienbildgeschwindigkeit beschrieben werden. In Raw reicht es bei schneller Speicherkarte für etwa 90 Bilder bei hoher Geschwindigkeit (12 B/s), bevor die Serienbildrate aufgrund eines vollen Puffers sinkt. Die Schreibgeschwindigkeit bei vollen Puffer liegt bei etwa 106 MByte pro Sekunde, was für ein UHS-II-Interface nicht gerade schnell ist.
Testbericht: Panasonic Lumix DC-G9 Spiegelloses Foto-Flaggschiff


Die anzahl AF-felder hat doch nix mit der qualität des AF zu tun. Das wäre einfach zu kurz gedacht denn was nützen dir 1000 AF-felder, wenn dir keines davon den fokus korrekt einstellt?
Der einzige vorteil der DSLM`s wäre, das auch komplett dejustierte objektive, prinzip-bedingt, noch korrekt fokussieren und das bis in die letzte ecke. Auf der anderen seite, erkläre der kamera mal, das sie auf den vogel ganz rechts oben oder den wurm in der mitte unten fokussieren soll. Wenn alle felder aktiviert sind wird auch eine DSLM in der mitte fokussieren oder das nehmen was sie zuerst "erwischt", egal ob das nun vom user so gewollt ist oder nicht.

Wer sagt denn, dass die 225 Felder nicht richtig fokusieren? Natürlich kann die Kamera nicht riechen, was man gerne fokusieren möchte. Man hat aber z.B. die Möglichkeit der Kamera zu sagen, was sie fokusieren soll und dann verfolgt sie das Motiv (Motivverfolgung) und das geht ja wohl mit mehr Feldern wesentlich schneller und genauer, als mit weniger Feldern.

Der Autofokus kann auch bewegten Motiven gut folgen. Hierfür stehen wahlweise ein Punktautofokus, der beliebig platziert werden kann, eine Tracking-Funktion sowie eine Mehrfeldsteuerung mit 221 Autofokuspunkten zur Verfügung, wobei man den aktiven Bereich in Zahl und Ort der genutzten Fokuspunkte verstellen kann. Bei der manuellen Fokussierung kann man sich nicht nur von einer Fokuslupe unterstützen lassen, sondern auch von einer Fokuspeaking-Funktion.
Testbericht: Panasonic Lumix DC-G9 Spiegelloses Foto-Flaggschiff


Dazu ist mir noch der eingeschränkte arbeitsbereich des AF der lumix G9 aufgefallen. Zur fuji hab ich nix gefunden, aber den der lumix schlägt ja selbst meine olle K30... wenn auch nur knapp. (lumix= 0 bis 18 LW und die K30 -1 bis 18LW)

Laut offizieller Homepage liegt der Bereich bei der G9 bei EV -4 - 18

Dafür wird es der sony an anderen ecken fehlen. Aber das bei der überhaupt was in richtung auslösungen begrenzt ist, wo da doch garkeine mechanik sein soll... :hmm:

Alle DSLMs, die ich so gesehen habe, schaffen laut Angaben die 200.000. Mechanisch ist der Verschluss, denn bei den DSLMs kann man wahlweise per elektronischem oder mechanishem Verschluss fotografieren.

Leider hab ich zur K3 gerade nix genaueres gefunden. Da steht nur was von "3D sensor-shift" und der wird wohl schon eine verbesserung zum 3-achsen stabi von z.b. der K30 sein.
Aber meinetwegen nehmen wir halt deren nachfolger, die KP. (hab jetzt erst gemerkt, das die K3 EOL ist :hmm:) Die hat definitiv 5 achsen und ist auch schon wieder 1- 1,5 jahr auf dem markt. "Vorsprung" für die DSLM`s ist also wirklich etwas anderes.

Ich habe auch nichts genaues gefunden, aber auf mehreren Seiten stand, dass er vertikal, horizontal und in die Tiefe ausgleicht.
Ich kannte Pentax nicht und sonst kenne ich auch keine DSLRs, die einen integrierten Bildstabi hätten. Bei DSLMs gibt es mehrere, die das haben.

Mir geht es nicht um`s sehen, letztlich kann die kamera das bild-signal ja "verstärken" wie blöd, sondern um das "krisseln". Ich brauche halt ein klares bild... jederzeit!

Ok, das krisseln hast du natürlich irgendwann, stört mich aber wiederum gar nicht, weil ich sowieso nur äußerst selten nachts fotografiere.
Dafür hab ich beim elektronischen Sucher einen extremen Vorteil: Ich sehe schon im Sucher, wie sich Blende, Zeit usw. auf das Bild auswirken.
Und sensor-shift? (nachführung) Das geht, per O-GPS modul, bei pentax auch gefühlt schon ewig.

Sensor Shift ist doch der Bildstabi oder was ist das bei Pentax?
Die Olympus OMD EM 5 Mark II bspw. kann macht mehrere Fotos und verschiebt den Sensor dabei immer ein wenig in verschiedene Richtungen. Als Ergebnis bekommt man dann ein 50MP Foto. Das funktioniert aber nur bei Motiven, die sich absolut nicht bewegen.


Beide Systeme sind heutzutage mindestens gleich gut. Die DSLMs bieten mehr Spielereien, die der ein oder andere vielleicht nicht braucht.
Letztendlich kommt es heutzutage nur noch auf den persönlichen Geschmack an. Pentax gefällt mir vom Aussehen her überhaupt nicht, deswegen habe ich mich nie mit Pentax beschäftigt.
Für mich bieten die DSLMs auf jeden Fall mittlerweile mehr Vorteile, wenn ich sie mit gängigen DSLRs von Canon oder Nikon vergleiche.
In Zukunft wird es sicherlich mehr DSLMs als DSLRs geben.



Edit: ich finde das Video von Pavel bringt es gut rüber.

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Auch das Video verdeutlicht es ganz gut:
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Zuletzt bearbeitet:
Je nach Modus und AF schafft die 60 Bilder pro Sekunde und das ist kein Videomodus. Man kann aber Fotos in 4K/6K Qualität machen.
Die technischen daten sagen:

6K PHOTO**/4K PHOTO** Serienbild-Geschwindigkeit [6 K FOTO] 30 Bilder / Sek/[4K FOTO] 60 Bilder / Sek., 30 Bilder / Sek
...
**Über Videoaufnahmen, 6K PHOTO/4K PHOTO-Aufnahmen

Und ich hab mich verguckt. In RAW sind es 12 FPS.


Tenische Daten Lumix G9 (auf "alle techn. Daten" klicken)

Man hat aber z.B. die Möglichkeit der Kamera zu sagen, was sie fokusieren soll und dann verfolgt sie das Motiv (Motivverfolgung) und das geht ja wohl mit mehr Feldern wesentlich schneller und genauer, als mit weniger Feldern.
Die motivverfolgung funktioniert auch mit einer DSLR und das nicht zwingend schlechter. Zwischen den fokus-feldern ist ja letztlich kein "leerer raum", so das das motiv trotzdem von punkt zu punkt wandert.
Allerdings wüßte ich jetzt auch nicht, ob ich das unbedingt benötigen würde. Wenn es die kamera macht, dann ohne mein zutun.

Laut offizieller Homepage liegt der Bereich bei der G9 bei EV -4 - 18
Ups... Mein fehler. Bin wohl in der zeile verrutscht. :wall:

Sensor Shift ist doch der Bildstabi oder was ist das bei Pentax?
Sensor-shift bezeinet nur, das der sensor sich bewegen kann und bei pentax macht das system halt die stabilisierung, führt den sensor bei sternenfotografie nach, wird für pixelshift genutzt, bewerkstelligt die tiefpassfilter-emulation und die sensorreinigung.
Die Olympus OMD EM 5 Mark II bspw. kann macht mehrere Fotos und verschiebt den Sensor dabei immer ein wenig in verschiedene Richtungen. Als Ergebnis bekommt man dann ein 50MP Foto. Das funktioniert aber nur bei Motiven, die sich absolut nicht bewegen.
Das hat pentax auch schon seit der K3 II, wobei aber nicht die auflösung hoch geschraubt wird sondern die abbildung "verfeinert". Ich kann das aber nicht so recht nutzen, da mein RAW-entwickler das wohl nicht wirklich unterstützt und ich auf das original-programm von pentax keine lust hab. Die kamera speichert im RAW-modus jedenfalls 4 bilder in das RAW.
 
Die technischen daten sagen:

6K PHOTO**/4K PHOTO** Serienbild-Geschwindigkeit [6 K FOTO] 30 Bilder / Sek/[4K FOTO] 60 Bilder / Sek., 30 Bilder / Sek
...
**Über Videoaufnahmen, 6K PHOTO/4K PHOTO-Aufnahmen

Und ich hab mich verguckt. In RAW sind es 12 FPS.

Du verwechselst da aber etwas. Der 6K/4K Modus ist etwas anderes. Ich habe in meinem Post vorher von Digitalkamera.de zitiert, da steht alles beschrieben.

Aber ich kann auch andere Beispiele nennen, denn jede DSLM ist schneller, weil es mit den Spiegeln gar nicht anders geht.

Olympus M1 Mark II mit AF-S
JPEG: 15,3 Bilder pro Sekunde für 117 Bilder in Serie, danach sind 9,8 Bilder pro Sekunde möglich
RAW: 15,3 Bilder pro Sekunde für 102 Bilder in Serie, danach sind 9,7 Bilder pro Sekunde möglich

Fujifilm XT20 mit AF-S
JPEG: 13,4 Bilder/S. für ca. 41 Bilder, dann 8,4 Bilder/S.
RAW: 13,1 Bilder/S. für ca. 24 Bilder, dann 2,8 Bilder/S.

Sony A6000 (um mal eine günstigere zu nennen) mit AF-S
JPEG: 11,1 Bilder/S. für ca. 49 Bilder, dann 2,1 Bilder/S
RAW: 11,0 Bilder/S. für ca. 23 Bilder, dann 1,5 Bilder/S

Olympus OMD EM 5 II mit AF-S
JPEG: 10,8 Bilder/S. für ca. 18 Bilder, dann 6,4 Bilder/S
RAW: 10,6 Bilder/S. für ca. 18 Bilder, dann 5,7 Bilder/S.

Die Pentx K2 II mit AF-S
JPEG: 8,0 Bilder/S. für ca. 65 Bilder, dann 2,5 Bilder/S.
RAW: 7,9 Bilder/S. für ca. 22 Bilder, dann 2,0 Bilder/S.

Einen Vergleich mit dem MF habe ich nicht gefunden, aber da sollten die DSLMs noch schneller sein.

Die motivverfolgung funktioniert auch mit einer DSLR und das nicht zwingend schlechter. Zwischen den fokus-feldern ist ja letztlich kein "leerer raum", so das das motiv trotzdem von punkt zu punkt wandert.
Allerdings wüßte ich jetzt auch nicht, ob ich das unbedingt benötigen würde. Wenn es die kamera macht, dann ohne mein zutun.

Natürlich reicht der AF der DSLRs auch für den normalen Benutzer. Wenn man aber schnelle Motive (z.B. meinen Hund im Laufen oder Sportveranstaltungen) ablichten möchte und verfolgen möchte, dann hat man sicherlich mehr scharfe Treffer dabei, wenn man mehr Messfelder und dadurch einen schnelleren AF hat.

Die Panasonic G9 fokussiert immerhin in 0,05s während die Pentak K3 II 0,31s braucht. Bei schnellen Motiven macht das den Unterschied.
Eine etwas günstigere, Olympus OMD EM 10 III, braucht auch nur 0,11s.
Die Zeiten sind natürlich auch abhängig von den Objektiven.

Sensor-shift bezeinet nur, das der sensor sich bewegen kann und bei pentax macht das system halt die stabilisierung, führt den sensor bei sternenfotografie nach, wird für pixelshift genutzt, bewerkstelligt die tiefpassfilter-emulation und die sensorreinigung.

Naja, wie geschrieben: Alle, die einen intergrierten Bildstabi haben, regeln das über einen beweglichen Sensor und Ultraschall Sensorreinigung haben sie auch.
Ob es bei einer DSLM eine Funktion für Sterne gibt, weiß ich nicht. Dafür gibt es etliche andere Funktionen.

Du kannst es drehen und wenden wie du möchtest, der einzige Vorteil, den DSLRs gegenüber DSLMs haben, ist die Akkulaufzeit und die Bedienung (mehr Knöpfe usw.) :D
 
Alle DSLMs, die ich so gesehen habe, schaffen laut Angaben die 200.000. Mechanisch ist der Verschluss, denn bei den DSLMs kann man wahlweise per elektronischem oder mechanishem Verschluss fotografieren.
Die Spiegelmechanik kommt noch dazu (die war damals bei Canon an der EOS 20D die Schwachstelle, nicht der Verschluss). Aber mal ehrlich. Ich wäre mittlerweile froh, wenn meine D700 nach 286.000 Auslösungen und 10 Jahren "endlich" mal kaputt gehen würde. Das würde mir die Entscheidung erleichtern, sie durch eine D850 zu ersetzen, da mir meine D4 mit 509.000 Auslösungen mittlerweile auch schon etwas suspect wird (ich fotografieren nicht vor der Haustüre und eine Fototour kostet meist bedeutend mehr wie die D700 oder auch meine D7100 noch einbringen könnte).

Eine DSLM, die im AF bei LowLight schon nur mit dem 10 Jahre alten AF der D700 vergleichbar ist (erwarten würde ich 2018 einen, der mit der D500/D5/D850 mithalten kann) habe ich selbst in Tests noch nicht gesehen. Die (mir bekannten) Tests sind grundsätzlich unfähr. Da werden ähnlich eObjektive an einer KB DSLR und der Crop MF-T vergleichen, weil es nahezu keine äquivalenten Objektive gibt. Die Sony A9 mag eine Ausnahme sein, obwohl ich damit bisher auch nur Vergleich bei recht gutem Licht kenne (insb. von der Einführung des 400/2.8).

die Sucher sind mittlerweile sehr gut.
Bevor ich den Akku alle zwei Stunden wechsele, fotografiere ich lieber 8h am Stück mit einem Akku, optischem Sucher und aktivem AF-C (und ein paar tausend Bildern in der Zeit).

Natürlich reicht der AF der DSLRs auch für den normalen Benutzer. Wenn man aber schnelle Motive (z.B. meinen Hund im Laufen oder Sportveranstaltungen) ablichten möchte und verfolgen möchte, dann hat man sicherlich mehr scharfe Treffer dabei, wenn man mehr Messfelder und dadurch einen schnelleren AF hat.
Oha, tausende von Sportfotografen weltweit irren also? Aber gut, die halten nur selten blind drauf und suchen dann aus hunderten von Bildern eine Serie (30fps mit 4 Sekunden sind 120 Bilder) das eine raus, das sie brauchen.

Aber in der Tat würde mich mal interssieren, wie der AF der DSLMs in genau den Situtionen reagiert, in denen bisher jeder Phasen AF bei mir versagt hat. Leider hab ich noch nie jemanden mit einer Sony A7/A9 und passendem Objektiv (also 70-200/2.8 oder 200/2 bzw. 300/2.8 plus Adapter) bei den Wettkämpfen getroffen.

Genauso wie mich der AWB der Kameras interessieren würde. Ich kenne einge Hallen, in denen jeder Weissabgleich bisher versagt hat und man die Bilder nachher am PC je Hallenecke (und mittlerweile auch noch je Bandenbeleuchtung) individuell bearbeiten muss. Da möchte ich mich nicht schon vor Ort durch einen falschen WB im Sucher ärgern, das Auge ist bei optischen Sucher dabei sehr tolerant.

keine Vibration durch das Umklappen des Spiegels,
Für mich ist das der einzige Grund, auf die Nikon Z7 zu schielen. Die D850 kann sowas mittlerweile aber auch. Wobei es weniger die Vibrationen wie der Krach ist, der mich interessiert. Wo der Krach nicht stört, kann ich mit SVA fotografieren.

Du kannst es drehen und wenden wie du möchtest, der einzige Vorteil, den DSLRs gegenüber DSLMs haben, ist die Akkulaufzeit und die Bedienung (mehr Knöpfe usw.)
Kannst Du gerne so sehen. Wer adaptierte Objektive mag, wird bei Sony (mit Canon-Objektive) sicherlich die passenden finden. Bei allen anderen Herstellern (und damit auch alle MF-T) fehlen mir die passenden Objektive. An eine D500 hänge ich auch kein 50-150/2.8 sondern tausche das höhere Rauschen mit einem 70-200/2.8 gegen die längere Brennweite im Vergleich zu KB.

Verwunderlich finde ich es allerdings, dass es nahezu keinen Sportprofi gibt, der auf Sony gewechselt hat. Irgendas scheint an der A9 wohl noch zu fehlen. Oder ist es doch nur der Profi-Support?
 
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