Sportwissenschaft ist gut und sinnvoll dann aber von Sportwissenschaftlern, lizenzierten Trainern oder ähnliches vermittelt.
Meine Beispiele sind natürlich überzogen, spiegeln aber doch irgendwo die Realität wieder. Gefühlt müllt doch jeder der zwei Wochen infolge eine Sportart ausgeübt hat sein "Wissen" in die Welt.
Und viele mit genauso viel Erfahrung nehmen dieses Wissen an.
Darum ging es mir. Lasst euch vom Trainer etwas zeigen, trainiert danach, lernt euren Körper kennen.
Danach kann man anfangen etwas zu ändern.
Auf der anderen Seite stagnieren aber gefühlte 90% der Trainierenden in den Fitnessstudios und treten über Jahre einfach nur auf der Stelle. Das ist dann auch kein Training, sondern nur üben.
Nur ein klein bisschen Beschäftigung mit Trainings- und Ernährungslehre, Verständnis für einige Zusammenhänge, ein bisschen Zielsetzung und Planung, und eine in der Praxis vermittelte Technik in den Übungen würde da wahre Wunder bewirken!
Aber nein, bevor man sich da mal ein bisschen Aufwand macht, stagniert man lieber über Jahre...
Sowas gehört eigentlich auch in den Sportunterricht der Schulen... wenn man so wie wir damals aber immer nur Fußball spielt und sonst nix weiter, dann wird das nix. ; D
Der Punkt ist:
Es wird über Jahre hinweg wöchentlich Mühe und Schweiß sowie auch Geld in eine Tätigkeit investiert, aber am Ende überhaupt nichts erreicht. Da wäre es durchaus mal sinnvoll, sich mit den Sportwissenschaften näher zu beschäftigen!
Ich weiß natürlich aber, was Du sagen willst. Und zwar wird sich oft viel zu viel auf das i-Tüpfelchen konzentriert, statt auf das i. Hatte ich hier vor ein paar Seiten auch angesprochen.
Statt sich wirklich einer soliden Basisarbeit und einer guten körperlichen Grundfitness zu widmen, geht die Aufmerksamkeit dahin, wie man die letzten paar wenigen Prozent optimieren kann. o.O
Das ist doch crazy!
Das liegt natürlich auch daran, dass es eine extreme Informationsflut zu dem Thema gibt und man da gar nicht so leicht durchblicken kann. Und irgendwas müssen die ganzen Fitnessblogger usw. ja schreiben.
Zudem sind Fitness, Bodybuilding usw. sportwissenschaftlich gesehen noch echt junge Disziplinen. Da ist die Forschung gelinde gesagt noch absolut in den Kinderschuhen. Das macht die Sache dann auch nicht leichter.
Was aber AUF JEDEN FALL helfen soll, ist vor dem Training seine Hantelstange anzupfurzen.
Ich werde das nächstes mal jedenfalls probieren.
Falls sich die erwünschte trainingstechnische Steigerung damit wider erwarten doch nicht einstellt, habe ich zumindest die Freude und die Genugtuung, dass der nächste, der die Hantelstange in die Hand nimmt, dann etwas berührt, was ich zuvor angepfurzt habe.