Habe vorhin mal wieder auf meinem Star-Citizen-Wartesessel Platz genommen, da es - schenkt man den Beteuerungen hier aus dem Forum glauben - ja jetzt jeden Moment so weit sein muss.
Aber irgendwas scheint sich da gerade noch zu verzögern, also hab ich so lange meinen Sudoku-Block rausgezogen.
Da aber alle einfachen und mittleren schon mit Zahlen vollgeschrieben waren und ich für die Schweren echt viel zu denkfaul bin, schreib ich halt jetzt mal hier was in den Thread rein.
Habt ihr eigentlich auch so "Achilles-Fersen" am Körper, die euch beim Training zu schaffen machen. Bei mir sind es tatsächlich die Schultern, was sehr paradox ist, da ich Kickboxen trainiere. Irgendwie merke ich aber, dass gerade, und insbesondere paar bestimmte, Belastungen in den Schultern mich instant plätten^^
Die Schultern sind immer ein anfälliges Gelenksystem... für die dummen Dinger muss man echt immer gezieltes Gesundheitstraining machen.
Ich würde ja jetzt gerne mich als stählerner Superheld bar jeglicher gesundheitlicher Probleme präsentieren. Und Boy, würd ich das Euch unter die Nase reiben! : D
Aber leider ist dem nicht so.
Meine Achilles-Ferse ist eben der Nacken.
Ich habs immer wieder festgestellt, dass ich nach einem Trainingstag morgens aufwache und so bestialische Verspannungen und Blockaden im Nacken hab, dass ich mich vor Schmerzen gar nicht mehr rühren kann und rumlaufe wie Quasimodo. Auch an Schlaf ist kaum zu denken. Das kann auch mehrere Wochen anhalten. Aktuell leider auch, seit 4 Wochen hab ich schon das Problem.
Anscheinend bin ich einfach im HWS/BWS-Bereich mit ziemlich laxen Bändern gesegnet... oder aber ich bin echt zu blöd, eine bestimmte Übung richtig auszuführen.
Seit ich trainiere sucht mich das Problem immer wieder heim, und das tückische ist: Da es erst am nächsten Morgen sich bemerkbar macht, konnte ich über Jahre nie genau festmachen, woran es liegt.
Bis jetzt, denn jetzt konnte ich es mit dem Ausschlussverfahren endlich Dingfest machen: Das Schulterdrücken ist der Übeltäter!
Verdammt echt, eine meiner Lieblingsübungen. Aber zumindest in der dynamischen "Rippetoe"-Variante ausgeführt ist das wohl einfach keine Übung, die gut ist für mich.
Wenigstens gibt es Varianten, die ich machen kann; aber optimal ist das nicht.
Vielleicht werde ich es nochmal mit einer anderen Technik versuchen, aber mehrere Wochen solche Schmerzen zu haben, ist ein hohes Risiko. :/
Vorschläge?
Auf jeden Fall gibt es noch eine weitere "Achillesverse" bei mir.
Betrifft zwar nicht direkt das Training, aber die Ernährung:
Die Fruktose-Intoleranz.
Jedoch habe ich hier gelernt, diesen eigentlichen Nachteil ins Gegenteil umzumünzen, denn der durch die Fruktose permanent aufgeblähte Bauch hat drei gewichtige Vorteile:
1) Man kann extrem laut pfurzen.
Dies ist insbesondere dann von Vorteil, wenn man in einem großen, mehrstöckigen Vielparteien-Haus wohnt (auch als Mietskaserne bekannt), wo es einen langen Flur mit vielen Haustüren gibt. Denn in so einem Flur hallt das immer sehr stark und so ein lauter Fruktose-Pfurz wird in seiner Lautstärke nochmal um ein vielfaches verstärkt. Es ist echt unglaublich, wie laut das wird. Man kann dann also prima die eigene Wohnungstür ein Stück aufmachen, rauspfurzen und sich darüber freuen, dass die anderen Leute in den vielen Wohnungen es garantiert alle lautstark hören. Was denken die sich?
2) Man kann extrem lange pfurzen.
Pfürze von 10 bis 20 Sekunden sind da echt nicht selten. Das klingt jetzt nach wenig, aber zählt mal im Kopf bis 10 Sekunden und stellt es Euch vor, wie lange das ist. Und 10 bis 20 Sekunden sind da nicht übertrieben, ich habs früher sogar mit dem Handy aufgenommen und als Voicemail geschickt, weils mir keiner glauben wollte.
Auf jeden Fall kann man das in so einer Mietskaserne prima nutzen, indem man den Hörer der Türsprechanlage abnimmt und horcht, wann gerade jemand am Hauseingang rein- oder rausgeht. Was bei so vielen Wohnungen ja quasi im Minutentakt der Fall ist. Man wartet also ab, bis man jemanden hört, und pfurzt in den Hörer.
Da kommen dann so schöne Kommentare wie "Malzeit!" oder ähnliches. Was denken die Leute sich?
Zum Glück wohne ich seit längerem nicht mehr in so einer elendigen Mietskaserne, sondern bin endlich da rausgekommen.
Daher bleibt mir nur noch Vorteil Nummer 3:
3) Es ist EXTREM nützlich beim Definieren/Abspecken!
Da ist Salat dann der beste Freund.
Man macht sich einfach eine RIESEN Schüssel Salat, so einen richtigen Schweinstrog, aus dem sonst nur der Drachenlord fressen würde, kippt sich jede Menge Salat (ja, der scheint genug Fruktose zu haben) rein - das gesündeste Fast-Food - und frisst das Zeug in seinen gierigen Schlund rein, BEVOR man das ganze andere Zeug in sich reinstopft.
Dadurch ist der Bauch dann so dermaßen aufgebläht, dass das Sättigungsgefühl so stark ausgelöst wird, dass man endlich mal wieder das Gefühl hat, einfach nix mehr zu wollen. Herrlich. Salat ist Dein bester Freund beim Abnehmen, und man hat auch noch jede Menge gesundes Grünzeug, Gemüse, Obst oder dergleichen in sich reingestopft. Sehr gut.