Der Biologie Thread - Tiere, Pflanzen etc

ChatGPT sagt mir, dass auch Tiere daran erkranken. Bei Haustieren nennt man das kognitives Dysfunktionssyndrom (CDS). Bei Wildtieren nimmt man das an. Bei in Gefangenschaft lebenden Delfinen hat man schon festgestellt.
Weil sich Tiere und Menschen biologisch sehr ähnlich sind werden ja die Sch**ss Tierversuche gemacht.
Um Medikamente usw herzustellen! Leider auch Kosmetikprodukte und andere Chemikalien.:motz:
 
Ich frage mich ja, ob Elefanten auch Alzheimer bekommen können?
auf Alzheimer bezogen weiß ich es nicht (ist ja eine spezielle Demenzerkrankung).
Aber Demenz im Allgemeinen können praktisch alle Säugetiere (ziemlich sicher auch andere Spezies) bekommen.

Als mein Schäferhund-Mischling über 15 war, traten öfter mal z.B. nach dem Aufwachen in der Nacht Verwirrtheitszustände/Orientierungsprobleme auf. Ging zum Glück halbwegs gut bis zu seinem Tod mit 16,5 Jahren:)

Und bei Labormäusen wird ja aktiv geforscht, wie Demenz zu verhindern ist...
Achja, ein Bekannter erzählte mir mal sein Papagei in der Kindheit sei dement geworden im hohen Alter.
 

Wissenschaftler haben rausgefunden wie der Axolotl Gliedmaßen und Organe nachwachsen lassen kann.
Vielleicht lässt sich das auch irgendwann auf Säugetiere und den Menschen übertragen.
 
Im Zuge einer evolutionären Anpassung an die kalten Bedingungen seines Verbreitungsgebietes hat der Waldfrosch die Fähigkeit entwickelt, die Körperflüssigkeiten in den Intrazellularräumen zwischen den Gewebezellen im Winter bei direkten Umgebungstemperaturen von bis zu −5 °C zu etwa einem Drittel einfrieren zu lassen – daher auch der Trivialname „Eisfrosch“. Damit seine Körperzellen dabei durch Eiskristalle, die sich unter der Haut sichtbar abzeichnen können, keinen Schaden nehmen, produziert er bei Einsetzen des Frostes ein körpereigenes Frostschutzmittel aus Glukose und zusätzlich Harnstoff innerhalb der Zellen.

Zu den physiologischen Abläufen im Einzelnen: Bei erster Eiskristallbildung auf der Haut der Frösche kommt es zur Ausschüttung von Adrenalin. Dem folgt die Bildung von Glukose aus Glykogen in der Leber. Glukose erreicht daraufhin Konzentrationen von bis zu 300 mOsm in der extrazellulären Flüssigkeit des Frosches. (Die „normale“ Konzentration beträgt eigentlich 5 mOsm.) Die erhöhte Osmolarität hat zur Folge, dass Wasser dem Gradienten folgt, aus der Zelle ausströmt und zusätzlich der Gefrierpunkt erniedrigt wird. Die Eiskristallbildung findet nun vorwiegend im Extrazellularraum statt, und die Membranen der Zellen werden nicht zerstört. Funktionen wie Herzschlag, Blutfluss und Atmung setzen in dieser Phase völlig aus. Im Frühjahr taut der Frosch dann wieder auf.
Quelle: Wikipedia - Waldfrosch

Und zum Axolotl:

Axolotl verfügen über die Fähigkeit, Gliedmaßen, Organe und sogar Teile des Gehirns und Herzens wiederherzustellen. Die Regenerate sind in der Regel keine Verkrüppelungen, sondern vollständig und funktionstüchtig. Ob das wiederhergestellte neuronale Netzwerk des Gehirns dann auch tatsächlich wie zuvor funktioniert, weiß man aber noch nicht. Nach einer Verwundung bildet sich ein Wundepithel, das auch darunterliegendes Gewebe zur Heilung veranlasst. Nach wenigen Tagen bildet sich bei verlorenen Körperteilen eine Art Regenerationsknospe, aus welcher das Körperteil nachwächst.

Die Regenerationsfähigkeit macht die Art zu einem lohnenden Forschungsobjekt. Untersucht werden die Mechanismen, die eine solche Regeneration ermöglichen, z. B. das Enzym LOXe. Bisher nahm man an, dass sich nach einer Verletzung zunächst die umliegenden Zellen in besonders variable, pluripotente Stammzellen zurückentwickeln und im nächsten Schritt aus diesen alle neuen Zellen entstehen. Neuere Forschungen haben ergeben, dass sich Gliedmaßen oder Organe aus Zellen regenerieren, die sich nur jeweils zu bestimmten Gewebetypen weiterentwickeln können. (Zu diesem Forschungsansatz siehe auch: Strudelwürmer). Die Regeneration erfolgt in einer zeitlich festgelegten Reihenfolge. Zur Untersuchung der genetischen Ursachen der Regenerationsfähigkeit wurde das Genom des Axolotls sequenziert. Dabei wurde festgestellt, dass dem Axolotl im Gegensatz zu anderen Salamandern das Gen Pax3 fehlt. Dessen Funktion wird von Pax7 übernommen. Mit 32 Milliarden Basenpaaren ist das Genom des Axolotl zehnmal so groß wie das menschliche Genom und damit nach dem Genom des Australischen Lungenfischs das größte, das jemals entschlüsselt wurde.

Was etwas ganz anderes ist.
 
Das ist doch das Prinzip beim Axolotl. Nur dass das da automatisch geschieht.
Das geht beim Menschen nicht. Wenn deine Niere im Eimer ist, wächst da nichts automatisch nach. Nachwachsen funktioniert nur bei Star Trek, dass du eine Pille schluckst, und dann eine neue Niere nachwächst.
 
Das geht beim Menschen nicht. Wenn deine Niere im Eimer ist, wächst da nichts automatisch nach. Nachwachsen funktioniert nur bei Star Trek, dass du eine Pille schluckst, und dann eine neue Niere nachwächst.
Manche Forscher meinen ja, man könnte Menschen irgendwann genetisch so manipulieren, dass das möglich ist.
Aber so etwas birgt große Gefahren.
 

Warum wurden die Männchen nicht einfach vorher kastriert? Dann hätte man sich sowas doch ersparen können.
 
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