Salve,
könnt ihr es auch alle mal eine Runde kleiner angehen lassen?
An der Diskussion, seit dem Sparanus auch "noch", das Englische als Weltsprache ins Spiel gebracht hat, sieht man doch wie vertrakt die Lage ist.
Wie soll ein Kind, das nicht mal (richtig) Deutsch kann, dann in einer deutschen Schule, "vielleicht" englischem Unterricht folgen?
Linnemann hat jedenfalls ein grundsätzliches Problem angesprochen, das ja aus meiner Erfahrung nicht nur Migrantenkinder (hier vor allen dingen aus dem türkischen und arabischen Raum) betrifft, sondern wenn man ehrlich ist, auch Kinder aus bildungsfernen Schichten, die sich um die frühkindliche Entwicklung ihrer Sprösslinge nicht mehr "kümmern" können oder wollen.
Insoweit wird es wenn man den Effektivitätsgednken von Sparanus aufgreift wohl ohne Zwang nicht gehen, verpflichtende Vorschule zur Sprachvorbereitung auf die Grundschule etc. etc. oder noch mehr Inklusion von der ersten Klasse der Grundschule an, mit wesentlich mehr Lehrern und Kosten etc etc, die Entwicklungen zeigen jenfalls in diese Richtungen.
Wenn man Chancengleichheit erhalten will, was ich persönlich ja auch will, wird es ohne heftige Bevormundung und Eingriffe in "Elternrechte" jedenfalls nicht gehen, was mir auf der anderen Seite aber auch gegen den Strich geht, jedenfalls finde ich diese Entwicklung nicht gerade berauschend, aber anscheinend hat die Vorstellung ausgedient, das im Großen und Ganzen eigentlich das Elternhaus und die Eltern für die Erziehung, Bildung und Förderung, neben der Schule, ihrer Sprösslinge zuständig sind. Anscheinend sind damit eine größere und messbare Gruppe von Eltern finanziell, geistig und kulturell überfordert.
Wird eine Menge Geld kosten und noch heftige Debatten auslösen, weil man sich damit auch von einer grundsätzlich bürgerlichen Sichtweise verabschieden muss!