Der Asylstreit oder auch der Konflikt der Union

  • Ersteller Ersteller Gast1675120202
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Das ist genauso ein völlig verblödeter Post, wieviel Fremdsprachen unterrichtet werden hängt vom Schulzweig ab, es gibt allgemeine deutsche Schulen, da werden bis zu drei Fremdsprachen unterrichtet, ich selber hatte 2 bis zur 11 Klasse.
Wie kommst du auf den blödsinnigen Trichter, das es nur Englisch als Fremdsprache gibt?
 
Zuletzt bearbeitet:
Es wäre vielleicht, Betonung auf vielleicht, in Zukunft fast alles in Englisch zu unterrichten. Aber auf Türkisch und Arabisch? Never

Auch das halte ich, auch wenn es nur ein Vielleicht ist, für völlig ausgeschlossen. Du vernichtest doch nicht deine eigene sprachliche Kultur und wenn man englisch besser einbinden möchte, dann halte ich englisch an der Grundschule (Fremdsprachen lernen sich mit jüngeren Jahren leichter) für einen Schritt und wesentlich mehr und längeren Schüleraustasch (staatlich gefördert) für den richtigen Weg.

Leider sind wir mit dem Brexit, davon wieder weit entfernt, Fremdsprachen lernt man nur effektiv bei täglichem Gebrauch, allerdings kann das ja wohl nicht auf Kosten der eigenen Sprache gehen. Ich meine in Europa sprechen mehr Menschen muttersprachlich Deutsch, als Französisch oder Englisch.
 
Manche Fächer eben in Arabisch, manche in Türkisch, andere in Englisch und nur Deutsch in Deutsch.

Du meinst das ernst, oder? Hast du mal darüber nachgedacht, was das bedeutet?

Zum einen ist es unverzichtbar, Deutsch zu können. Alles andere ist verblendeter Unfug. Und neben Deutsch als Zweitsprache sollen die Kids dann auch noch weitere Sprachen in unterschiedlichen Fächern lernen, in denen es um die Vermittlung ganz anderer fachlicher Inhalte geht? Das ist ein derartig absurder Gedanke...
 
Das ist genauso ein völlig verblödeter Post, wieviel Fremdsprachen unterrichtet werden hängt vom Schulzweig ab, es gibt allgemeine deutsche Schulen, da werden bis zu drei Fremdsprachen unterrichtet, ich selber hatte 2 bis zur 11 Klasse.
Wie kommst du auf den blödsinnigen Trichter, das es nur Englisch als Fremdsprache gibt?
Wenn ich mich an meine Schulzeit zurückerinnere: Realschule, mit der 7. Klasse (auch schon wieder 20 Jahre her) ging an jeden ein Bogen was man machen möchte. Zur Auswahl standen Französisch, Russisch, NAT. Ich hatte Russisch gewählt, für was leider nicht genug zusammen gekommen sind und als Alternativfach für den Fall NAT.
 
Auch das halte ich, auch wenn es nur ein Vielleicht ist, für völlig ausgeschlossen. Du vernichtest doch nicht deine eigene sprachliche Kultur und wenn man englisch besser einbinden möchte, dann halte ich englisch an der Grundschule (Fremdsprachen lernen sich mit jüngeren Jahren leichter) für einen Schritt und wesentlich mehr und längeren Schüleraustasch (staatlich gefördert) für den richtigen Weg.
Von vernichten hat niemand gesprochen. Ich stelle es mir eher vor wie mit den Sprachen der Minderheiten in anderen Staaten.
Das Ziel muss aufjedenfall sein, dass jeder Europäer Englisch auf Niveau eines Muttersprachlers beherrscht.
Leider sind wir mit dem Brexit, davon wieder weit entfernt, Fremdsprachen lernt man nur effektiv bei täglichem Gebrauch, allerdings kann das ja wohl nicht auf Kosten der eigenen Sprache gehen. Ich meine in Europa sprechen mehr Menschen muttersprachlich Deutsch, als Französisch oder Englisch.
Ich sehe das ohne Kontext zum Brexit, Englisch ist einfach die Weltsprache. Deutsch ist es nicht und es ist absolut undenkbar Deutsch auch nur in Europa zur gemeinsamen Sprache zu machen.
Mir geht es nicht um meine patriotischen Gefühle sondern um die Effektivität.

@pulli
NAT? Naturwissenschaften oder hast du Netzwerkadressen übersetzt?^^
 
Von vernichten hat niemand gesprochen. Ich stelle es mir eher vor wie mit den Sprachen der Minderheiten in anderen Staaten.
Auch in Deutschland haben wir Minderheiten die eigenen Sprachunterricht haben, wie z.B. Sorben.

@pulli
NAT? Naturwissenschaften oder hast du Netzwerkadressen übersetzt?^^
Das war die Abkürzung damals. War für Naturwissenschaften. Vom "IT" Unterricht anno 99/00 mag ich nicht sprechen. Win 3.11 mit MS Office 3 und dazu genaue Klickanleitung, wie man ein Programm öffnet, Windows herunterfährt, ein Fenster vergrößert, verkleinert, ... -.-
 
Auch in Deutschland haben wir Minderheiten die eigenen Sprachunterricht haben, wie z.B. Sorben.
Im Gegensatz zu anderen Staaten nicht in nennenswerter Zahl und daher nicht nennenswert repräsentiert und daher kein guter Vergleich für diesen Fall.
Wenn meine Familie nicht aus der Gegend kommen würde, hätte ich keine Ahnung was Sorben sind.
 
Salve,

könnt ihr es auch alle mal eine Runde kleiner angehen lassen?

An der Diskussion, seit dem Sparanus auch "noch", das Englische als Weltsprache ins Spiel gebracht hat, sieht man doch wie vertrakt die Lage ist.
Wie soll ein Kind, das nicht mal (richtig) Deutsch kann, dann in einer deutschen Schule, "vielleicht" englischem Unterricht folgen?

Linnemann hat jedenfalls ein grundsätzliches Problem angesprochen, das ja aus meiner Erfahrung nicht nur Migrantenkinder (hier vor allen dingen aus dem türkischen und arabischen Raum) betrifft, sondern wenn man ehrlich ist, auch Kinder aus bildungsfernen Schichten, die sich um die frühkindliche Entwicklung ihrer Sprösslinge nicht mehr "kümmern" können oder wollen.

Insoweit wird es wenn man den Effektivitätsgednken von Sparanus aufgreift wohl ohne Zwang nicht gehen, verpflichtende Vorschule zur Sprachvorbereitung auf die Grundschule etc. etc. oder noch mehr Inklusion von der ersten Klasse der Grundschule an, mit wesentlich mehr Lehrern und Kosten etc etc, die Entwicklungen zeigen jenfalls in diese Richtungen.

Wenn man Chancengleichheit erhalten will, was ich persönlich ja auch will, wird es ohne heftige Bevormundung und Eingriffe in "Elternrechte" jedenfalls nicht gehen, was mir auf der anderen Seite aber auch gegen den Strich geht, jedenfalls finde ich diese Entwicklung nicht gerade berauschend, aber anscheinend hat die Vorstellung ausgedient, das im Großen und Ganzen eigentlich das Elternhaus und die Eltern für die Erziehung, Bildung und Förderung, neben der Schule, ihrer Sprösslinge zuständig sind. Anscheinend sind damit eine größere und messbare Gruppe von Eltern finanziell, geistig und kulturell überfordert.

Wird eine Menge Geld kosten und noch heftige Debatten auslösen, weil man sich damit auch von einer grundsätzlich bürgerlichen Sichtweise verabschieden muss!
 
Bildung heute... Erschreckend und soetwas hat Abitur (in deinem Fall Notabitur). Nationale Minderheiten waren, wenn ich mich Recht entsinne, Thema in der Grundschule im Heimat- und Sachkundeunterricht gewesen.
Das lernt man vielleicht in der ehemaligen DDR, aber in Westdeutschland nicht. Bitte das sind etwa 60k Menschen, da hab ich mehr Türken in der Region. Das ist für jemanden in NRW schlicht nicht relevantes Alltagswissen.
 
Diese Posts nerven nur noch!

Wenn du außer Sarkasmus und Provokation nichts zur Debatte beizutragen hast, enthalte dich doch einfach!

Es handelt sich weder um internationale Schulen, noch um türkische oder arabische Schulen, insoweit wird außerin Fremdsprachen an allgemeinen deutschen Schulen in Deutsch unterrichtet!
Ich weiß auch nicht was es daran zu diskutieren gibt, oder wer jemals etwas anderes vorgeschlagen hat?!

Deutschland muss sich anpassen und die Muttersprache der Kinder sollte die Sprache der Schule sein. Bei den meisten ist es heute nicht mehr Deutsch und das ist gut so!
 
Wenn du meinst!
Auf die Anpassung kannst du aber lange warten, dafür wird es für sehr sehr lange Zeit keine Mehrheit geben!
Genauso weiß ich nicht, wie du auf die völlig abstruse Idee kommst, dass die Mehrheit der eingeschulten Kinder nicht Deutsch als Muttersprache hat, vielleicht weniger AfD Fake News verbreiten!

Ach ja Muttersprache hat eher rudimentär mit dem Bgriff Migranten zu tun, da in Deutschland schon als Migrant gilt, wer nur einen deutschen Elternteil hat, deshalb sind diese Migrantenkinder trotzdem muttersprachlich Deutsch.

Edit:

Sehr interessant und eine Überlegung wert:
Frankreich: Wo die Linnemann-Debatte undenkbar waere - WELT
 
Zuletzt bearbeitet:
Es ist halt eine typisch deutsche Debatte. Es ist rassistisch ein Kind nicht einzuschulen, das dem Unterricht nicht folgen kann und dann beschweren wir uns, dass Kinder von Migranten der ersten Generation viel öfter keinen Abschluss schaffen und nur sehr selten studieren, was übrigens auch rassistisch ist. Wir könnten ja den Unterricht auf Esperanto oder alt Griechisch machen, das spricht niemand und alle fangen bei null an. :daumen:
 
Wenn man Chancengleichheit erhalten will, was ich persönlich ja auch will, wird es ohne heftige Bevormundung und Eingriffe in "Elternrechte" jedenfalls nicht gehen, was mir auf der anderen Seite aber auch gegen den Strich geht, jedenfalls finde ich diese Entwicklung nicht gerade berauschend, aber anscheinend hat die Vorstellung ausgedient, das im Großen und Ganzen eigentlich das Elternhaus und die Eltern für die Erziehung, Bildung und Förderung, neben der Schule, ihrer Sprösslinge zuständig sind. Anscheinend sind damit eine größere und messbare Gruppe von Eltern finanziell, geistig und kulturell überfordert.
Mir stellt sich die Frage, warum man sich damit im Westen so schwer tut und man lieber erzkonservativen Schmuh hinterherläuft, der den Kindern die Zukunft verbaut und dafür Sorge trägt, dass Schichtzugehörigkeiten auf immer und ewig zementiert und "vererbt" werden. Hier ist es, selbst für Alleinerziehende im H4 Bezug, etwas ganz selbstverständliches, dass die Kinder den Kindergarten besuchen und man wird eher schief angeguckt, wenn sie es nicht tun.
Bildungsbenachteiligung in der Bundesrepublik Deutschland – Wikipedia
Bildungschancen sind auch regional unterschiedlich, beispielsweise im Vergleich zwischen Ost- und West-Deutschland. In Westdeutschland sind die Chancen, ein Gymnasium zu besuchen, für ein Kind aus der oberen Dienstklasse (Akademiker in hohen Positionen) 7,26-mal größer und für ein Kind aus der unteren Dienstklasse 4,20-mal größer als die Chancen eines Facharbeiterkindes (ebd.).
Bei diesen Angaben ist zu berücksichtigen, dass die Chancen von Kindern von an- und ungelernten Arbeitern und Landarbeitern noch geringer sind als die der Facharbeiterkinder, jedoch weder von den PISA- noch von den IGLU-Studien im Direktvergleich ausgewertet wurden.
In Ostdeutschland ist die Ungleichheit der Lebenschancen kleiner. Hier ist die Chance eines Kindes aus der oberen Dienstklasse 3,89-mal so groß wie die eines Facharbeiterkindes und die Chance eines Kindes aus der unteren Dienstklasse ist 2,78-mal so groß.
[...]
Ausländerkinder haben es im Osten besser. Die Sozialpädagogin und Autorin Karin Weiss hat die mangelnde Integration von Ausländern gegenüber der Zeitschrift TAZ als ein „Westproblem“ bezeichnet. Im Osten dagegen seien Ausländer schulisch erfolgreich. So verlassen zum Beispiel in Brandenburg 44 % der Ausländerkinder die Schule mit dem Abitur. Weiss macht dafür flächendeckende Kindergärten und hohe Bildungsansprüche der Eltern verantwortlich.[18]
 
Oh, Kinder von Eltern mit hohem Bildungsanspruch machen also öfter Abitur, wer hätte das gedacht?
 
Salve,

ich glaube du hast mich hier falsch verstanden!
Ich habe schon immer alle Eltern für völlig bescheuert gehalten, die ihre Kinder nicht in den Kindergarten gegeben haben, dort wo ich aufgewachsen bin (nahe Frankfurt), waren alle Kinder ab 3 Jahren im Kindergarten, ich wäre auch für eine Kindergartenpflicht!

Aber m.A. nach ist der Kindergarten schon noch ein etwas anderes Modell. als zum Beispiel das Modell Frankreich, mit einer verpflichtenden Vorschule ab 3 Jahren, darauf sollte es m.A. nach hinauslaufen und wie in dem Artikel beschrieben, wird dort ja auch die Beeinflussung durch Eltern strikt unterbunden, was ich für richtig halte.

Da ich ich numal ein bürgerliches "Kind" bin, habe ich immer so meine Vorbehalte bei zuviel staatlichem Eingriff oder Reglementierung, allerdings geht es wohl nicht mehr anders.
Keiner meiner Eltern hatte Abitur, waren aber Selbständig mit einem Maschinenbaubetrieb, ich hatte in der Schule nie diese angesprochenen Probleme bzgl Elternhaus und Abitur und habe sie meiner Schulzeit auch höchst selten erlebt, aber das ist dann wohl eher subjektiv. Bei mir gab es eine Reihe von Mitschülern aus der Grundschule, die in der 5. Klasse auf das Gymnasium gingen, obwohl sie aus "einfachen" Verhältnissen kamen und später erfolreich ihr Abitur machten. Allerdings spreche ich über Anfang der 80er Jahre, wie das Heute objektiv einzuschätzen ist, kann ich nicht sagen.

Edit.

Verwechselst du hier eventuell Kindergarten und Kita?
Kitas gab es in Westdeutschland kaum bis gar nicht, der Kindergarten ab 3 Jahren war völlig normal für alle Kinder und genau wie du es beschrieben hast, wurden die Eltern komisch angesehen, die ihre Kinder nicht in den Kindergarten gegeben haben!
 
Zuletzt bearbeitet:
Das lernt man vielleicht in der ehemaligen DDR, aber in Westdeutschland nicht. Bitte das sind etwa 60k Menschen, da hab ich mehr Türken in der Region. Das ist für jemanden in NRW schlicht nicht relevantes Alltagswissen.
Von den Sorben hatte ich schon mal gehört.
Ich habe kein Abitur (mitlere Reife).
Und ich komme aus Westdeutschland.:P


Zu den Sprachen: Deutsch hat höchste Priorität. Kinder die eine deutsche Schule kommen sollten das schon können.
Darauf kann man sie vorbereiten wenn sie rechtzeitig in den Kindergarten gehen.

Aber noch zu der Kindergarten/Kita Debatte: ich kenne auch deutsche Eltern welche ihr Kind bereits mit 1 Jahr in den Kindergarten "abschieben". Damit sie so schnell wie möglich wieder arbeiten können.
Das finde ich nicht so gut. Weil gerade dann ja eine feste Bindung zur Mutter wichtig ist. Aber vielleicht bin ich da auch einfach nur zu altmodisch.
 
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