Der Asylstreit oder auch der Konflikt der Union

  • Ersteller Ersteller Gast1675120202
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Ich will mich auch gar nicht rumstreiten oder irgendwelche Ost-Westdebatten führen.
Finde es auch irgendwo schade das noch so gedacht wird nach 30 Jahren Wiedervereinigung.
Aber mich interessiert es trotzdem und man lernt ja sein ganzes Leben dazu.
Danke für den Link.:)

Es ist nichts verwerfliches dabei / keine Schande zu zeigen das in der DDR nicht überall alles verkehrt lief und auch der Westen im einen oder anderen Bereich von der DDR hätte lernen können.

Das man auch vom Verlierer lernen kann haben schon die alten Römer in der Antike begriffen gehabt und auch die Amerikaner haben nach dem zweiten Weltkrieg begriffen das Deutschland zwar verloren hat, es aber genug gab wo man von Deutschen lernen konnte (Geheimdienste, Flugzeugbau, Raketentechnik, usw).

Nur in der BRD war man leider nach der Wende der Meinung das man von der DDR nichts lernen könne, weil sie ja "verloren" hat, also entsprechnd das System der BRD auch überall vollumfänglich besser sein muss (wie wenig das richtig ist hab ich als Schüler mit direkten Vergleich von Ost- & Westschulsystem nach der Wende selbst erleben können).
 
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Die westdeutsche Wirtschaft hat nach der Wende mit Kusshand ostdeutsche Facharbeiter genommen und gleichzeitig teils massiv die Ausbildung zurückgeschraubt. Heute jammert man rum, dass es angeblich zu wenig Fachkräfte gibt und die Jugend zu blöd sei.
 
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Welcher westliche Staat steht den heute im Vergleich zu den 1980ern besser dar? Die BRD war im Vergleich zu heute nahezu paradiesisch.
 
Welcher westliche Staat steht den heute im Vergleich zu den 1980ern besser dar? Die BRD war im Vergleich zu heute nahezu paradiesisch.

Oha, das halte ich für ein Gerücht...
1984 Abi gebastelt...
Kalter Krieg...
15 Monate Wehrpflicht, 480 Mark Bafög, Studentenbude in Karlsruhe mit 12 m² kostet aber 600 Mark, ein 286 PC ein paar Jahre später kostete mit Tintenstrahldrucker 5.000 Mark und als Studi haste aber nur 4-6 Mark/h für Mistarbeit bekommen.
Alle Autos hatten keinen Kat und an einer Hauptverkehrsstraße hat es entsprechend gestunken, den ganzen Tag.
Bahnfahrt von Stuttgart nach Westberlin dauerte 12 h, bla, blü, blö...
Also, ich sehe keinen einzigen Punkt in meinem bescheidenen Beobachtungsumfeld, der in den 1980gern besser als heute war.
 
Also, ich sehe keinen einzigen Punkt in meinem bescheidenen Beobachtungsumfeld, der in den 1980gern besser als heute war.
Kein Leih- und Zeitarbeiterunwesen, die idiotische Liberalisierung und Deregulierung der Finanzmärkte, an deren Ende z.B. die Zulassung von Hedge Fonds stand, war noch nicht wirklich spruchreif, Spitzensteuersatz von 56% bei Einkommen, die Vermögenssteuer wurde noch erhoben, ebenso eine Börsenumsatzsteuer, ...
Aber auf der anderen Seite auch so einiges was (bedeutend) schlechter/katastrophaler als heute war. Schon allein wenn man sich anschaut, was es seitdem für einen Fortschritt z.B. im medizinischen Bereich gegeben hat oder was seitdem strafbar ist, wie z.B. Vergewaltigung in der Ehe..

Alle Autos hatten keinen Kat und an einer Hauptverkehrsstraße hat es entsprechend gestunken, den ganzen Tag.
Nichtraucherschutz war auch noch nicht wirklich spruchreif. Was früher in den Büros geknastert wurde...

Dieses funktionierende System wurde nach der Wende als sozialistischer Unfug bezeichnet und größtenteils abgeschafft.
Oder die medizinische Versorgung im ländlichen Raum durch Gemeindeschwester und Landambulatorieren. Passte halt nicht ins System der Bundesrepublik, wo Hinz und Kunz selbstständig sein müssen.
Gemeindeschwestern - Mit dem Herzen sehen - Politik - Sueddeutsche.de
Landambulatorium – Wikipedia
 
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@Poulton:
das mit den Leiharbeitern stimmt so nicht.
Bin in BaWü aufgewachsen und zu Daimler kamen über die damals neue A81 alle 14 Tage Italiener
(aber auch Spanier und Portugiesen), die dann immer 4 Wochen da bei Stuttgart gearbeitet haben und dann wieder per Bus nach Hause durften.
die 4 Wochen lebten die in vergammelten Bauwagen ohne strom und fliesend Wasser.
Selbst gesehen, als ich grob 1982 mit meinem Papa in dem Sommerferien zu Daimler gefahren bin, weil er im Autowerk Kompressoren einbauen musste.

Die generell wohl angesprochen "Globalisierung" ist Fluch und Segen zugleich.
Ohne diese gäbe es wohl das Internet oder spottbillige PC-Bauteile aus Asien in der jetzigen Form kaum, aber auch die immer größer werdende Schere zw. arm und reich wäre wohl kaum so groß.
Einen größeren Teil vom Wohlstand in D. (der, der ihn hat) verdanken wir als "Exportweltmeiser" dem "Freihandel", ohne dies verteidigen zu wollen.
Die Negativseiten sind nur exemplarisch, Palmöl und Sojaplantagen, dort wo einst Urwald war und bald mehr Plastik als Fische im Meer...

Aber und trotz allem, möchte ich nicht mehr mit den 1980gern tauschen.
 
Das ist die andere Seite der Medaille, wenn Toleranz völlig falsch verstanden wird und Grüne Politik sich dadurch zum Handlanger von organisierter Kriminalität macht:

Wie Rot-Rot-Grün in Berlin Drogendealer schont / Kontraste / ARD / 10:14min

(Quelle: Youtube)
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Also, ich sehe keinen einzigen Punkt in meinem bescheidenen Beobachtungsumfeld, der in den 1980gern besser als heute war.
Die Musik!:P

Ich erinnere mich gerne an die 80´er zurück. Musik, Filme/Serien (3 Fernsehprogramme), VHS Video, C-64 & Lifestyle haben mir gefallen. So bin ich aufgewachsen.
Uns hat es an nichts gefehlt.

Und ich habe meine Zweifel, dass diejenigen welche hier noch jünger sind, sich gut an die politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse von damals erinnern können.

Aber das ist hier wohl zu sehr Off-Topic.

@Nightslaver: Schön das du das Video gepostet hast. Auf die Mißstände habe ich hier schon vor Wochen hingewiesen.
Da wurde das von einigen runtergespielt ... wäre ja nicht so schlimm.:schief:
 
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@Nightslaver: Schön das du das Video gepostet hast. Auf die Mißstände habe ich hier schon vor Wochen hingewiesen.
Da wurde das von einigen runtergespielt ... wäre ja nicht so schlimm.:schief:

Gut ist es nicht aber auch nichts was man mit der Polizei lösen kann und mit der Drogenpolitik will sich keiner auseinandersetzen also geht es so weiter wie bisher :ka:
 
Einzelfall, die tausendste:

Guestrow: Frau (79) getoetet! Gebaerden-Dolmetscher uebersetzt Gestaendnis

Und mal wieder wenig überraschend in Deutschland:

Der Tatverdächtige ist nach BILD-Informationen polizeibekannt, gilt als höchst aggressiv. Er war ausreisepflichtig – aber mehrere Abschiebeversuche scheiterten.

Wie so oft. Polizeibekannt und eigentlich dürfte er nicht mehr in Deutschland sein.

Diese Kombination (Polizieibekannt und ausreisepflichtig) hat man seit 2015 einfach zu oft gelesen. Aber hey, "wir schaffen das".
 
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Einzelfall, die tausendste:

Was moechtest Du uns sagen? 2018 gab es lt. Polizeilicher Kriminalstatistik insgesamt 230 Faelle von Mord, Totschlag oder Toetung auf Verlangen an Biodeutschen; in 102 Faellen wurde die Tat auch vollendet. Wie kommst Du auf Deine Zahlen? Oder sind Fakten bloss hinderlich, wenn es um die MeinungsBILDung geht? Wuerdest Du hier auch Krokodilstraenen vergiessen, waere die Frau von einem Biodeutschen getoetet worden? Weisst Du, warum der lt. BILD "ausreisepflichtige" Tatverdaechtige nicht abgeschoben werden konnte (fuer ukrainische Buerger gibt es seit 2017 keine Visumspflicht mehr)? Nein? Also - was moechtest Du uns sagen?

Meine Vermutung ist: gar nichts. Einfach nur mal wieder "Scheiss Auslaender" gegroehlt und dann fix in der Weite des Internets abgetaucht.
 
Was moechtest Du uns sagen?

Das hier wieder ein – vermeidbare – Straftat durch einen ausreisepflichtigen Täter begangen worden ist.

2018 gab es lt. Polizeilicher Kriminalstatistik insgesamt 230 Faelle von Mord, Totschlag oder Toetung auf Verlangen an Biodeutschen; in 102 Faellen wurde die Tat auch vollendet. Wie kommst Du auf Deine Zahlen?

Also erstens warum begrenzt du das Ganze nur auf das Jahr 2018? Viele der derzeitige Probleme haben ihren Ursprung in der Fehlentscheidung vom Herbst 2015. Und zweitens, warum beschränkst du dich auf Tötungsdelikte?

Es gibt auch diversere anderen Straftaten, die durch ausreisepflichtigen Täter begangen worden sind, die nicht mehr hier sein durften.

Und drittens. Hyperbel.

Oder sind Fakten bloss hinderlich, wenn es um die MeinungsBILDung geht?

Welche Fakten meinst du?

Das Zuwanderer häufiger Deutsche töten, als umgekehrt?

BKA-Zahlen: Asylzuwanderer bei Toetungsdelikten ueberrepraesentiert - WELT

Wuerdest Du hier auch Krokodilstraenen vergiessen, waere die Frau von einem Biodeutschen getoetet worden?

Ich habe es schon oft genug geschrieben, aber ich schreibe es gerne erneut. Mit deutschen Straftäter müssen wir leider leben. Es gibt jedoch keinen Grund illegale Einwanderer, die ausreisepflichtig sind, länger im Land zu lassen.

Die Kombination war polizeibekannt und war ausreisepflichtig gab es in den letzen Jahren, wenn es um Verbrechen bis einschließlich Totschlag und Mord ging, einfach zu häufig. Das hätte man zum größten Teil alles verhindern können, indem man diese Subjekte bei Zeiten aus dem Land schafft.

Weisst Du, warum der lt. BILD "ausreisepflichtige" Tatverdaechtige nicht abgeschoben werden konnte (fuer ukrainische Buerger gibt es seit 2017 keine Visumspflicht mehr)? Nein? Also - was moechtest Du uns sagen?

Sind die Mordopfer von ausreisepflichtigen Tätern also bedauerliche Kollateralschäden auf dem Altar der Willkommenskultur, oder wie?

Tja, was damals in Hamburg galt, gilt auch hier wieder:

Asyl: Die Kultur der Duldung ist das Problem - WELT

Sagen wir es also hart, aber ehrlich: Solange diese Kultur der Duldung über allen Gesetzen steht, gehören Mordtaten wie die in Hamburg zu Deutschland.

Diesen Satz kann man immer wieder zitieren, es zeigt den Kern des Problems.

Meine Vermutung ist: gar nichts. Einfach nur mal wieder "Scheiss Auslaender" gegroehlt und dann fix in der Weite des Internets abgetaucht.

Tja, auch das wird durch mehrfache Wiederholung nicht wahrer. Das Problem sind nicht ausländische Staatsbürger, das Problem sind ausländische Staatsbürger, die nicht in Deutschland sein dürften.

Ausländer ja bitte, aber nur legal. Wer das anders sieht, unterstütz solche Taten indirekt.
 
Wir müssen auch nicht mit Deutschen Straftätern leben. Man kann sie auch töten.
Das ist jetzt ganz überspitzt und ich bin nicht für die Einführung der Todesstrafe (nur am Rande, bevor wieder jemand mit mir darüber diskutieren will)

Ich bin auch für die konsequente Abschiebung von ausländischen Straftätern. Man muss nur immer abwägen zu welchem Preis.
 
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