DDR5-Speicher: Höhere Temperaturen laut Corsair - ADATA kündigt XPG DDR5 an

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DDR5-Speicher ist nicht nur deutlich schneller als DDR4, sondern laut Corsair auch deutlich wärmer. ADATA hat indessen neue DDR5-Speichermodule für Gamer aus der XPG-Reihe angekündigt und weitere Produktneuheiten vorgestellt.

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Ich meine gehört zu haben, dass die Spannungsregulierung auf die Speicherriegel wandert und nicht umgekehrt.
Das was ihr beschreibt ist doch der aktuelle Stand der DDR4 Speicher.
Das ist auch richtig so. Das nächste Mal zuerst den Kaffeeeinlauf, bevor man falsch abschreibt, lieber Maurice.:kaffee::kuss:
 
Auf dieser Seite ist der Verfall des menschlichen Intellekts im redaktionellen Bereich so toll zu beobachten. Herrlich :fresse:

Macht immer weniger Spaß solche News zu lesen.
 
Fake News !
Einfach nur Kopfschüttel.
Auf das Mainboard wandert. Hahahaha.
Selbst ihr habt da schon einen Artikel darüber geschrieben wo es anders geschrieben steht. Ihr widersprecht euch also selber.

Köstlich.
 
Ich so beim lesen: "Warte mal, wenn die Spannungsversorgung runter kommt, müsste das Ding doch kühler werden" xD
 
Sicher falsch (formuliert) oder?
Wäre ja dann von ~25 GB/s auf ~65 GB/s

Aber
Welcher Vorteil hat MT/s (Megatransfer) ?

Höhere Bandbreite ist grundsätzlich immer gut.
Besonders für APU's.
Deren Grafikeinheit verhungert meist praktisch an der geringen Bandbreite des RAM's.
Darüber hinaus gibt es noch ein paar programme und Wissenschaftliche Berechnungen welche äußerst gut von höherer Bandbreite profitieren.
 
Fake News !
Einfach nur Kopfschüttel.
Auf das Mainboard wandert. Hahahaha.
Selbst ihr habt da schon einen Artikel darüber geschrieben wo es anders geschrieben steht. Ihr widersprecht euch also selber.

Köstlich.
Fake News blablabla!
Meine Güte, da wurde halt nur Mainboards und Speichermodule vertauscht. Ist halt Sonntag.
 
Ich meine gehört zu haben, dass die Spannungsregulierung auf die Speicherriegel wandert und nicht umgekehrt.
Das was ihr beschreibt ist doch der aktuelle Stand der DDR4 Speicher.
Das ist korrekt, zwecks sauberer Spannungsversorgung bei den höheren Timings wird diese direkt auf das DIMM verlagert (diese haben nun einen eigenen Power Management IC zur Wandlung direkt drauf). So wie es sich aktuell abzeichnet, werden sich die DIMMs auf der Consumer-Plattform bei der 5V-Versorgung bedienen, dagegen bei Server-Modulen zeichnet sich derzeit ab, dass die hier auf der 12V-Versorgung aufsetzen werden.
Der Speicher selbst auf den DIMMs arbeitet nun mit 1,1 V, die OC-Herstellern ziehen diese Werte natürlich zwangsweise wieder nach oben für die extremen OC-Module.

Sicher falsch (formuliert) oder?
Wäre ja dann von ~25 GB/s auf ~65 GB/s

Aber
Welcher Vorteil hat MT/s (Megatransfer) ?
Die +163 % sind durchaus korrekt, wobei aber zu beachten ist, was hier als Delta herausgestrichen wird. Das konkrete Beispiel hier bezieht sich auf die Speicherbandbreite mit DDR4-3200 als Basis mit seinen 25,6 GB/s (hier 10^9). Demgegenüber erreicht ein DDR5-8400-Modul tatsächlich 67,2 GB/s., d. h. hier können mehr Daten pro Sekunde transferiert werden als bei DDR4 mit einem Vierkanal-Interface.
Vorteil? Megatransfers/s ist eine Bandbreitenangabe. Einen Vorteil hat dieser Wert grundsätzlich, es ist jedoch durchaus Workload-spezifisch zu betrachten, da es auch Workloads geben kann, die bspw. eine hohen Abhängigkeit zur Speicherlatenz aufweisen. Am Ende wird man da konkrete EInzelmessungen benötigen, denn bspw. selbst Game Engines können sich hier sehr individuell verhalten.

Ein erster Vergleich eines DDR5-5200 CL38 (JEDEC-A) gegen einen DDR4-3200 CL22 (JEDEC) und bspw. einen DDR4-3200 CL16 dürfte druchaus aufschlussreich sein.


Allgemeine Anmerkung wg. häufiger Fehlinterpretation: Das DDR5 on-die-ECC hat nichts mit klassischem ECC zu tun. Ersteres dient lediglich dazu die Zuverlässigkeit der konkreten Speicherchips zu erhöhen und dient der Senkung der Fertigungskosten bei steigender Integrationsdichte.
Wer klassisches ECC benötigt, braucht weiterhin speziell dafür ausgelegte DIMMs (und selbstredend eine entsprechende Plattform); bei DDR5 sind das DIMMs mit 2x (32 + 8) Bit Breite (bei bisherigen Modulen, so DDR4, waren es noch 1x (64 + 8) Bit Breite).

Anmerkung/Schlussfolgerung: Da bzgl. DDR5 von AMD noch lange nichts in Sicht ist (Support erst absehbar ab/im 2HJ22), sollten die von Adata nun in Aussicht gestellten 12600 MT/s bedeuten, dass der Controller von ADL selbst schon mit derart extremen Timings umgehen kann? Wie stellt sich das dann dar? Höhere Module im "Gear 2" mit 1:2 Taktverhältnis und für diese Extremtimings dann einen zusätzlichen "Gear 3" mit 1:3-Verhältnis?
 
Zuletzt bearbeitet:
Von mir aus können die ruhig heißer werden - DDR4 ist ja im Consumerbereich im Allgemeinen WEIT davon entfernt an die technischen Grenzen zu kommen. DDR4 wird in Heim-PCs selten wärmer als 50°C und die Module können allesamt 80+°C ohne überhaupt in den "hohe Temperatur Modus" mit verkürzten Refreshzeiten zu schalten (dann geht noch mehr).

ABER:
Dann auch bitte so, dass es auch stabil läuft. Bei mir ists beispielsweise so, dass meine DIMMS spezifiziert sind bis 95°C Betriebstemperatur. Nur werden sie ab ~55°C instabil. Das ist ein bekanntess Verhalten von B-Dies die sehr temperaturempfindlich sind. Das sollte bei DDR5 nicht (mehr) so sein, denn dann wäre es sehr schwierig die Dinger ausreichend zu kühlen (ich hab schon nen Lüfter der direkt auf die RAMs pustet und dennoch erreiche ich bei langer Vollast des Systems in Sommertagen 50°C aufm RAM, ist also grenzwertig - ohne aktive Lüftung gehts nicht).
 
Von mir aus können die ruhig heißer werden - DDR4 ist ja im Consumerbereich im Allgemeinen WEIT davon entfernt an die technischen Grenzen zu kommen. DDR4 wird in Heim-PCs selten wärmer als 50°C und die Module können allesamt 80+°C ohne überhaupt in den "hohe Temperatur Modus" mit verkürzten Refreshzeiten zu schalten (dann geht noch mehr).

ABER:
Dann auch bitte so, dass es auch stabil läuft. Bei mir ists beispielsweise so, dass meine DIMMS spezifiziert sind bis 95°C Betriebstemperatur. Nur werden sie ab ~55°C instabil. Das ist ein bekanntess Verhalten von B-Dies die sehr temperaturempfindlich sind. Das sollte bei DDR5 nicht (mehr) so sein, denn dann wäre es sehr schwierig die Dinger ausreichend zu kühlen (ich hab schon nen Lüfter der direkt auf die RAMs pustet und dennoch erreiche ich bei langer Vollast des Systems in Sommertagen 50°C aufm RAM, ist also grenzwertig - ohne aktive Lüftung gehts nicht).

Vorsicht mit wärmer / heißer.
Die ersten (?) Gerüchte verheißen ja nichts Gutes zur nächsten CPU und GPU Gerneration was die Leistungsaufnahem angeht. Wenn nun neben den M2 SSDs auch der Ram mollig warm wird sehe ich schwarz zu einem sehr leisen & leistungstarken PC nur mit Luftkühlung.
 
Quatsch, das ist weiterhin gar kein Problem. Man muss nur wissen was man tut (kauft und einstellt). Klar wird das nix mehr wenn man einfach die dickste CPU und GPU reinklatscht und laufen lässt aber wer wirklich will (und viel Geld hat...) kann auch mit aktueller und künftiger Hardware sehr leise und schnelle Spiele-PCs bauen.
Da nimmste nen 5800X/5900X und betreibst ihn mit nach unten angepassten PBO-Limits und schnallst ne 6800XT/RTX3080 rein die entsprechend undervoltet werden und schon haste einen leisen 300W-PC der 90+% der Performance eines 500W-PCs hat.

Die reale Leistungsaufnahme der CPUs in "normalen" Workloads wird nicht nenneswert ansteigen, auch wenn die Klickbaitpresse nicht müde wird mit irgendwelchen Hiobsbotschaften von 450W-PL4-Werten um sich zu werfen die für den Endkunden Null Relevanz haben (beim Zocken werden auch künfige CPUs im Mittel weniger als 100W verbrauchen, auch die Topmodelle und zwar beider Hersteller) und bei den GPUs (wo es tatsächlich da die Chips im Gegensatz zu CPUs nunmal voll belastet werden in Spielen) muss der Käufer ders leise und kühl(er) will eben eine Klasse tiefer kaufen wenn eine RTX4080 mit keine Ahnung 450W TDP sich eben nicht mehr vernünftig auf 250W runterdrosseln lässt. Ich sehe bei dem Thema gar keinen Grund, panisch umherzulaufen, man wird weiterhin schnellere Hardware bei gleicher Abwärme bekommen - nur muss man sich ggf. davon verabschieden dass das auch mit dem jeweiligen Topmodell der GPUs geht.
 
Von mir aus können die ruhig heißer werden
...
ABER:
Dann auch bitte so, dass es auch stabil läuft. Bei mir ists beispielsweise so, dass meine DIMMS spezifiziert sind bis 95°C Betriebstemperatur. Nur werden sie ab ~55°C instabil. Das ist ein bekanntess Verhalten von B-Dies die sehr temperaturempfindlich sind. Das sollte bei DDR5 nicht (mehr) so sein, denn dann wäre es sehr schwierig die Dinger ausreichend zu kühlen (ich hab schon nen Lüfter der direkt auf die RAMs pustet und dennoch erreiche ich bei langer Vollast des Systems in Sommertagen 50°C aufm RAM, ist also grenzwertig - ohne aktive Lüftung gehts nicht).
Mir wäre es lieber, wenn möglichst viele PC Komponenten nur etwas mehr Leistung bieten, aber kühler als die Vorgänger bleiben.
Was soll daran so toll sein, die RAM auch noch zu kühlen bzw. kühlen zu müssen, da die Wärme dann auch nur an die Umgebungstemparatur des Raums/Haus weiterverteilt wird und somit, vor allem im Sommer, es nur noch wärmer im wird?
 
Aber
Welcher Vorteil hat MT/s (Megatransfer) ?

Es ist eben die Einheiht, die man genommen hat, da MHz nicht mehr korrekt ist. Das stimmte noch bis zum SDRAM, da hat PC133 Speicher auch tatsächlich reale 133MHz. Bei DDR1 griff man dann in die Trickkiste und hat einfach zwei Datenpakte pro Takt übertragen. Ab DDR2 ist man dazu übergegangen ganze Speicherbereiche auszulesen und zu übertragen. So hat DDR5 3200 real nur 200MHz, genausoviel wie DDR3 1600, DDR2 800 oder DDR1 400.

Mit MT kann man die, vom SDRAM gewohnten Bezeichnungen einfach weiterführen. (wobei SDRAM mit realen 3200MHz seine Nachfolger DDR4&5 3200 hauschoch schlagen würde)

Die reale Leistungsaufnahme der CPUs in "normalen" Workloads wird nicht nenneswert ansteigen, auch wenn die Klickbaitpresse nicht müde wird mit irgendwelchen Hiobsbotschaften von 450W-PL4-Werten um sich zu werfen die für den Endkunden Null Relevanz haben (beim Zocken werden auch künfige CPUs im Mittel weniger als 100W verbrauchen, (...)

Sag das mal meinem Seasonic X460FL, das schaltet dann einfach ab.

Mir wäre es lieber, wenn möglichst viele PC Komponenten nur etwas mehr Leistung bieten, aber kühler als die Vorgänger bleiben.

Man kann sich ja auch einen PC zusammenstellen, der Komponenten, mit geringer Leistungsaufnahme hat. Eine 64W CPU, DDR4 4800 statt 6400, nur bei den Grakas sieht es blöd aus, da muß man dann eine mit gutem Kühler nehmen.
 
Sag das mal meinem Seasonic X460FL, das schaltet dann einfach ab.
Das ist aber ein Problem von Seasonic wenn die ihre OCP (als einziger NT-Hersteller und nur bei ausgewählten Modellen) auf ultrasensibel einstellen, nicht von der Hardware.
Dass moderne PC-Komponenten extreme Leistungsspikes in Zeiträumen <1ms haben können ist bekannt und nicht erst seit gestern so (erstmalig hatten Netzteile bei Maxwell/GTX900er Karten damit Probleme) - wenn ein NT-Hersteller das beim OCP-Design nicht berücksichtigt (obwohl das Netzteil das technisch problemlos kann) ist das einfach ein Konstruktionsfehler.
 
Von mir aus können die ruhig heißer werden - DDR4 ist ja im Consumerbereich im Allgemeinen WEIT davon entfernt an die technischen Grenzen zu kommen. DDR4 wird in Heim-PCs selten wärmer als 50°C und die Module können allesamt 80+°C ohne überhaupt in den "hohe Temperatur Modus" mit verkürzten Refreshzeiten zu schalten (dann geht noch mehr).
Warum haben die meisten dann Kühlrippen?
 
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