Ja... oder man macht es halt einfach richtig ^^
Das stimmt, 1.10v ist bedenkenlos möglich

Ob das reicht ist individuell.
Über 1,20v würde ich keinesfalls gehen. Besser max 1.15v
Ich kann dir 3200 MT/s auch so einstellen dass es schneller als 3800 MT/s ist... Oder zumindest nicht langsamer. Der Key sind die Timings ^^
Stumpf von 3200 auf 3800 zu erhöhen bringt ziemlich wenig. Hätte ich nur das gemacht, hätte ich mir den Leserartikel direkt sparen können.
Hier geht es ja nicht darum stumpf den Takt zu erhöhen, sondern die Timings anzupassen, wie auch bei meinem Leserartikel.
Und das ist insbesondere bei seinem Kit wichtig, da gerade S8B von manuellen Timings profitiert, weil S8B ziemlich niedrige Sekundär/Tertiärtimings kann.
Darum gehts nicht.
Deine Aussage war "wenn du mal die FCLK (Infinity Fabric) auf 1866 MHz begrenzt, was damit auch UCLK und MCLK limitiert."
Und das ist schlicht falsch.
Dass man das nicht tun sollte, ist klar ^^
Das ist aber falsch.
In der Regel schafft Zen3 keine 2000 MHz FCLK WHEA-frei, das ist verdammt selten.
Wir sprechen hier potentiell von weniger als 5% der Samples die das packen.
APUs ausgenommen, die kommen auch deutlich höher.
Weil du Eingangs auch Zen4 erwähnt hast, noch eine kurze Information dazu:
Zen 4 und Zen 5 benutzen den selben SoC, also den selben IMC und IF.
Dort läuft der FCLK stock mit 2000 MHz (selten mal was anderes), 2133 MHz sind in der Regel kein Problem, gibt aber auch viele die 2167 MHz oder 2200 MHz schaffen. 2233 ist dagegen super selten, ich kenne nur zwei Samples die das schaffen. Einer ausm OCN und einer aus unserer Community.
Jup, das war nur nochmal zusätzlich etwas ausgeführt, der TE liest ja auch mit
Eine Zeitverzögerung beinhaltet immer eine Zeit, daher der Name ^^
tCL 16 sind wie du sagst 16 Takte bzw. genauer "Taktzyklen", das ist aber keine Zeit, sondern erstmal eine abstrakte Einheit.
Du benötigst zusätzlich den RAM Takt, damit daraus eine Zeit wird.
Beispiel:
tCL 16 bei 3200 MT/s sind exakt 10 ns
tCL 16 bei 3800 MT/s sind 8,42 ns.
Beides mal tCL 16, aber erst mit dem Takt des RAMs wird daraus eine konkrete Zeit.
Gilt für Zen 2 allerdings auch.
Habe jetzt leider keinen ZenTimings Screenshot von meinem Ryzen 5 3600 mehr, aber da musst du mir einfach glauben, dass der bei 3800 MT/s mit GDM off ebenfalls tCL 15 hatte. Allerdings noch M8E und nicht S8B.
Und der hatte es zusammen mit meiner damaligen 6700XT zu einem 3D Mark TimeSpy Weltrekord geschafft.
So falsch kann das also nicht sein ^^
Mit Zen und Zen+ kenne ich mich allerdings 0 aus. Dort kann es so sein wie du sagst. Das weiß ich nicht.
Tatsächlich habe ich meine Bachelorarbeit über RAM OC auf AM4 und AM5 geschrieben
Nein, natürlich nicht. Manchmal meinst du das richtige, drückst dich aber falsch aus (z.B. bei dem Latenzthema).
Der TE liest das dann halt und merkt es sich ggf. unsauber. Ich bin bei solchen Sachen immer sehr penibel. Exakte Ausdrucksweise ist mir sehr wichtig. Ist so 'ne Macke von mir ^^
Wird ja sogar hier erwähnt:
Die PCGH-Redaktion feiert 25 Jahre Print und die PCGH-X-Gemeinschaft feiert die legendärsten Mitglieder der Online-Community.
www.pcgameshardware.de
"Präzision"

Dafür bin ich bekannt
Ist also wirklich nicht böse gemeint, so ticke ich einfach
Das ist eben falsch.
Gerade sein Kit mit S8B profitiert von manuellen Timings mehr als jeder andere DDR4 Chip auf dem Markt.
Liegt ganz einfach daran, dass bei XMP immer nur die MainTimings angepasst werden. Die restlichen Timings sind auf JEDEC default.
Und da S8B besonders niedrige Sekundär und Tertiärtimings kann (insbesondere tRFC), profitiert man bei S8B besonders von manuellem Tuning. Exakt deshalb sind diese Chips so begehert unter OClern. Nicht wegen dem XMP Profil, sondern wegen der OC fähigkeit.
Sorry
Nicht schlimm, wie du selbst sagt, das war sehr viel auf einmal ^^
Nein, das meinte ich nicht.
Es gibt bei TM5 einen "DDR5 Ryzen 3D" Test. Der wird bei AM5 sehr gerne genommen, weil er besonders aggressiv ist.
Da der noch nicht lange verfügbar ist, hat den auch kaum jemand auf AM4 getestet.
Den könntest du aber auch benutzen, einfach weil er auf AM5 so gut ist. Ob er auch auf AM4 was taugt kann ich dir aber nicht garantieren.
Damals (tm) hat man eben Absolute und Extreme genommen sowie Karhu, weils den DDR5 Ryzen 3D Test noch nicht gab ^^
Macht Sinn, würde ich auch so sagen.
63°C (wie auch HWinfo zeigt) ist aber schon echt warm. Es kommt ja auch noch Sommer.
Ich würde daher Spannungserhöhungen auf dem RAM vermeiden.
Nope, das wirst du nicht mal vernünftig messen können. Merken wirst du sowieso nichts.
Außerdem bist du temperaturtechnisch sowieso schon limitiert. Und für tCL 14 brauchst du tendenziell richtung 1.50v
Jup, damals (tm). Times change ^^
Gegen Ende der DDR4 Ära wurde es immer unzuverlässiger. Aktuell wird das kaum noch benutzt. Erste Anlaufstelle ist immer der LotCode, weil der ist Eindeutig.
Es gibt Hersteller z.b. Patriot, bei denen gibts keine IC Identifizierung anhand des LotCodes, da muss man zwangläufig den SPD auslesen über Taiphoon Burner, HWinfo, etc. Aber das ist auch nicht immer eindeutig. Hatte schon oft den Fall dass z.B. H16A angezeigt wurde, beim Eintippen typischer H16A Timings gabs aber keinen Boot. War dann H16M.
Dieses "8810B" steht für die Samsung 8 GBit B-Dies, kurz S8B
1.15v ist die Grenze die ich nicht überschreiten würde.
Tendenziell eher 1.10v max.
So, jetzt mal zum eigentlichen Thema ^^
Widerstände.
Dazu stellst du erstmal GDM auf off, Commandrate auf 1T (müsste im selben Untermenü wie GDM sein).
Folgende Kombinationen kannst du probieren:
CADs auf 24-24-24-24, 24-20-24-24, 24-20-20-24 oder 24-24-20-24
RTTnom/RTTwr/RTTpark auf 0/3/1, 7/3/1 oder 5/3/1
Hinweis: Diese Zahlen bei den RTTs beziehen sich immer auf einen Teiler. Je nach BIOS musst du direkt Ohm werte wählen oder RZQ/x.
Basis ist RZQ mit 240 Ohm. Heißt zum Beispiel bei RTTwr von 3, dass 3 der Teiler von 240 ohm ist. In dem Fall dann also 80 Ohm für RTTwr.
Musst halt mal schauen ob du direkt RZQ/3 wählen kannst, oder eben 80 Ohm.
Bei GDM off kann es gut sein dass nur eine einzige Kombination von Widerständen überhaupt stabil läuft.
Du kannst sicherheitshalber den RAM Takt mal auf 3600 reduzieren inkl FCLK auf 1800 MHz.
Wichtig ist es immer erst, eine stabile Basis zu finden und das ist bei 3600 MT/s tendenziell einfacher als bei 3800 MT/s, was das limit der meisten Zen 3 CPUs ist.