Data Center first bei Intel: Desktop und Mobile geraten ins Hintertreffen

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Intel stellt seine Strategie im Prozessorbereich um. Künftig heißt es "Data Center first": Die Profisparte bekommt mehr Gelder zugesichert und darf neue Fertigungsprozesse als erstes einsetzen. Los geht die Umstellung mit der dritten 10-nm-Fertigung (10++), gefolgt von der 7-nm-Generation. Desktop und Mobile müssen sich hinten anstellen.

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Im Grunde ist Intel selber Schuld, da im Intel-Prozessor-Mainstream-Segment immer noch nur vier Kerner das höchste der Gefühle darstellen, mit marginalen Leistungssteigerungen von 5% bis 10% je Tick-Tock. Würde Intel sechs oder gar acht Kerne preiswerten Mainstream machen und Microsoft, Anwendungs- und Spielesoftware-Entwickler diese zusätzlichen Kerne und Threads auch endlich vernünftig unterstützen, dann bräuchte Intel nicht mehr über mangelnde Absätze klagen.
Stattdessen wird einem von Intel eine €1700,- teure 10-Kern-CPU, für viele Normalverdiener, ein Preis für einen komplett neuen PC, vor die Füße geworfen, à la: »Friss oder stirb!«
 
Der Desktop Sektor wird nur um 5% zurückgedreht, bleibt also stabil, und da Intel in diesem Bereich schon sehr viel Know How besitzt ist offensichtlich nicht mehr nötig.
Der mobile Sektor wird um 55% zurürckgefahren.

Fakt ist aber dass der Desktop Sektor mehr als die Hälfte des Umsatzes von Intel ausmacht.
 
Würde Intel sechs oder gar acht Kerne preiswerten Mainstream machen und Microsoft, Anwendungs- und Spielesoftware-Entwickler diese zusätzlichen Kerne und Threads auch endlich vernünftig unterstützen, dann bräuchte Intel nicht mehr über mangelnde Absätze klagen.
1) Hier sind zu viele Parteien mit "Würde" involviert. Schiesst einer quer, war es das schon.
2) Der Sprung wäre mehr oder weniger einmalig (4c -> 6/8c), danach würde wieder Ruhe einkehren
3) Durch Indunstrie 4.0 (ich hasse den Begriff, aber da können sich viele was drunter vorstellen) steigt der Bedarf an Leistung im Bereich Data Center enorm an. Daher ist hier langfristig mit steigendem/starkem Absatz zu Rechnen.
 
Im Grunde ist Intel selber Schuld, da im Intel-Prozessor-Mainstream-Segment immer noch nur vier Kerner das höchste der Gefühle darstellen, mit marginalen Leistungssteigerungen von 5% bis 10% je Tick-Tock. Würde Intel sechs oder gar acht Kerne preiswerten Mainstream machen und Microsoft, Anwendungs- und Spielesoftware-Entwickler diese zusätzlichen Kerne und Threads auch endlich vernünftig unterstützen, dann bräuchte Intel nicht mehr über mangelnde Absätze klagen.
Stattdessen wird einem von Intel eine €1700,- teure 10-Kern-CPU, für viele Normalverdiener, ein Preis für einen komplett neuen PC, vor die Füße geworfen, à la: »Friss oder stirb!«
Bei dir ist es nicht weit bis zum Tellerrand, was? Intel bündelt nun die Kräfte in der Datacenter-Sparte weil dort sehr viel Geld zu holen ist und man mit Nvidia einen Konkurrenten hat, der mächtig Druck macht. Nvidia hat im vor Kurzem zu Ende gegangenen Fiskaljahr ein Wachstum von über 200% bei der Datacenter-Sparte hingelegt. Wenn Intel nicht den Anschluss verlieren will, heißt es jetzt Arschbacken zusammenkneifen.
 
Bei dir ist es nicht weit bis zum Tellerrand, was? Intel bündelt nun die Kräfte in der Datacenter-Sparte weil dort sehr viel Geld zu holen ist und man mit Nvidia einen Konkurrenten hat, der mächtig Druck macht. Nvidia hat im vor Kurzem zu Ende gegangenen Fiskaljahr ein Wachstum von über 200% bei der Datacenter-Sparte hingelegt. Wenn Intel nicht den Anschluss verlieren will, heißt es jetzt Arschbacken zusammenkneifen.

Das dürfte auch der wahre Grund sein warum Intel nicht das Lizenzabkommen mit Nvidia verlängert hat. Man würde damit ja einen direkten Konkurrenten finanzieren und das will Intel mit Sicherheit vermeiden.
 
Bei dir ist es nicht weit bis zum Tellerrand, was? Intel bündelt nun die Kräfte in der Datacenter-Sparte weil dort sehr viel Geld zu holen ist und man mit Nvidia einen Konkurrenten hat, der mächtig Druck macht. Nvidia hat im vor Kurzem zu Ende gegangenen Fiskaljahr ein Wachstum von über 200% bei der Datacenter-Sparte hingelegt. Wenn Intel nicht den Anschluss verlieren will, heißt es jetzt Arschbacken zusammenkneifen.

Hinzu kommt, dass wenn der Zeppelin erstmal landet (RyZen 32 Cores/64 Threads), könnten diese auch Intel Marktanteile abknöpfen.

NVidias Tesla sind nur indirekt eine Bedrohung: Genau wie etwa Intels eigene Xeon Phi Beschleunigerkarten oder AMDs Profikarten verringern diese jedoch die Anzahl an Prozessoren drastisch, die benötigt werden um eine gewisse Rechenleistung zu erreichen. Während Intel damit keine Marktanteile verliert, gehen damit jedoch Einnahmen und damit Gewinn flöten

2017 kommen zudem noch andere Konkurrenten auf den Datacenter Markt: IBM startet dieses Jahr den POWER9, und in China wurde mit dem Sunway sogar der aktuell schnellste Supercomputer der Welt bestückt. Der Sunway ist eine Chinesische Eigenentwicklung mit 260 Prozessoren (4 64er Cluster + jeweils 1 Steuerprozessor auf einem Interposer). Gut möglich, dass China auf jenen Chip umstellen wird - und da sie einen riesigen Bedarf an Rechenleistung haben (sie führen momentan sogar die Top500 Liste an, nicht nur mit dem stärksten Supercomputer, sondern auch zahlenmäßig) könnte dies Inel eine Menge Kunden kosten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist eigentlich eine Übernahme der Nvidia Strategie und macht auch Sinn, weil der mobile Markt preissensibel ist und ARM kräftig Druck macht.
 
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