Absolut. Und Linksextremismus sollte genauso vehement bekämpft werden, wie Rechtsextremismus, nur ist das leider nicht der Fall.
Lieber Kaaruzo,
der gute
hoffgang hat Dir doch in Seelenruhe und völliger Höflichkeit nahe gebracht, an welchen Stellen Deine Agumentationskette fehlerhaft ist.
Die Frage, die sich mir dabei nur stellt ist, ob Du es nicht verstehen kannst oder nicht vestehen willst. Ich gehe vom letzterem aus und ich behaupte,
dass Du alles andere als ein harmloser "konservativer" Forist bist, der aus Naivität und Unwissenheit zu seinen Schlüssen kommt, sondern ganz
bewußt als Teil einer über Jahre angelegten Strategie der Rechtsradikalen und ihrer Mitläufer versuchst, Meinungen im Netz langfristig zu verändern.
Darum reagieren einige auch so schnell so gereizt, weil man diese Art "Argumentation" seit Jahren gehäuft lesen muß. Gerade, dass Du den Verweis
auf Kameradschaften, den ich Dir in Dein Profil als Rechercheoption schrieb, sofort gelöscht hast, ist ein Indiz, dass Du in der rechtsradikalen Szene
zutiefst verankert bist. Solange dabei keine Straftaten passieren fällt das alles unter die Meinungsfreiheit, Du solltest Dich aber nicht wundern, wenn
Dir in Foren immer wieder ein rauer Wind ins Gesicht bläst. Aber vielleicht irre mich auch.
Zur These von Dir. Vergleiche doch bitte den Fahndungsaufwand der RAF mit jenem der NSU Zelle. Beide haben ähnlich viele Menschen getöten,
geraubt, gebrandschatzt. Und Du glaubst, "linke" werden weniger verfolgt? Und das zieht sich über die gesamte Entwicklung. Wo ist der Schrei
gegen rechtsradikale Kameradschaften, die als Hort der Gewalt Anschlag auf Anschlag planen, z.B. Verprügeln von Ausländern? Nichts passierte
in der Richtung, es ändert sich ganz langsam. Hier wurde die Situation 2010 sehr schön zusammen gefasst:
Bittere Lektionen über rechte Gewalt
"...Rechter Straßenterror hat in den 20 Jahren Einheit mindestens 137 Menschen das Leben gekostet...."
"...Die Brandanschläge in Mölln und Solingen, die von einem Neonazi kaltblütig inszenierte Hinrichtung einer Familie in Overath, der tödliche Messerangriff
eines Skinheads auf drei junge Aussiedler in Heidenheim – das sind Taten, die in Westdeutschland geschahen....
siehe: "http://www.zeit.de/politik/2010-09/bittere-lektionen-merkel-will
Höre also bitte auf, Mal um Mal rechten Terror zu ignorieren, schön zu reden und zu verharmlosen. Das mag in Deinem sozialen Umfeld normal sein,
hier stößt das extrem negativ auf und Du Diskreditierst Dich als Gesprächspartnert selber. Ich habe die Moderation bei gemeldeten Beiträgen, die
ich nur Inhaltlich um strafrechtrelevante Aussagen gekürzt haben wollte, immer gebeten, Dich nicht zu sperren, weil Diskussion wichter als Aus-
grenzung ist. Aber dazu müsste es zu einer Disskussion mit Dir kommen.
....Liest du dort etwas von Terrorismusgefahr? Nein, von Gewaltbereitschaft....
Und das ist ein wichtiger Teilaspekt. Denn wie sollte man mit diesen menschen, die sich durch Gewalt die ihnen entgegenschlägt umgehen?
Durch mehr Gewalt, wie wir es in Hamburg gesehen haben, oder durch andere Maßnahmen? Ich halte darum da Vorgehen der Polizei, gerade das
Räumen des Camps, für völlig kontraproduktiv. Durch das widerrechtliche Verbot des Camps, was erst hinterher gerichtlich genehmigt wurde,
trat de GAU ein, weil die Gewaltbereiten nicht an einem Ort und gut kontrollierbar versammelt waren, sondern bunt verteilt über die Stadt in
kleinst Gruppe für Ärger sorgten. Es waren lächerliche 60 Deppen, die für die überwiegenden Sachschäden (brennende Auto, etc) verantwortlich
waren. Natürlich sind die Deppen schuld, aber die Polizeilichen Maßnahmen halfen nicht, die Deppen unter Kontrolle zu bringen,
Übrigens schön, dass Du Dich mit Deiner sachlichen Art an der Diskussion beteilgst!
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