Das ist ja wohl der Gipfel: Hamburg, G20 und die Krawalle

ziemlich schlaue Seite über google klappt es danke :D
Mal schauen wie viel da noch passiert es sind zumindest einige Verfahren wobei bei den meisten wohl nichts bei herauskommen wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
Auch diese Berichte sind hart, so sie glaubwürdig sind:
Deckt sich mit meinen Erfahrungen. "Wie Pitbulls auf Speed"
beschreibt den einen oder anderen Polizisten ganz gut.

G20: Die Aufarbeitung von G20 ist in vollem Gang | ZEIT ONLINE

Wie soll ein Polizist den bitte reagieren wenn er mehrere Tage im Dauereinsatz ist und von vermummten Linksfaschisten getreten, geschlagen, mit Zwillen beschossen und mit Bengalen und Rauchbomben beworfen wird das noch mit voller Ausrüstung bei 30 Grad und vermutlich komplett dehydriert. Ich hab so meine Erfahrungen mit Billigspyro aus Polen und da reichen die 1€ Rauchbomben problemlos um mit einer Rauchvergiftung im Krankenhaus zu landen. In meinen Augen hätte man bei diesen bürgerkriegsähnlichen Zuständen viel härter durchgreifen müssen was man sicher getan hätte wenn die Demonstranten bspw von der anderen politischen Seite gewesen wäre. Das die Zeit die Probleme bei der Polizei sucht wundert mich nicht wenn linke Krawallbrüder dort Autoren sind (Soren Kohlhuber | Autoren | ZEIT ONLINE).
 
Wie soll ein Polizist den bitte reagieren.
Man nimmt die Straftäter fest. Es wurde extra ein Gefängnis für G20 gebaut. :huh:
Hast Du nicht verstanden, wie ein Rechtstaat funktioniert?

Aber das würde Arbeit machen, es müssten Anzeigen aufgenommen werden.
Und Richter zerflücken diese Festnehmen in der Regel, weil sie rechtsbeugend
waren und die Polizisten einen Verweis bekommen können. Also prügelt man
lieber im Schutz der Anonymität, vor allem auf Schwache, Frauen, Alte, während
man die wirklichen Straftäter unbehelligt ein Viertel in Schutt und Asche legen
lässt. Wirkliche Polizeiprofis, ich bin begeistert. Aber es ist spannend zu lesen,
dass die heutige Jugend in jedem, der nicht konformistisch jeden Mist mitmacht,
einen Linksfaschisten sieht.

Sich vor ein Auto zu stellen, welche nichts weiter als willkürliche Staats-
gewalt demonstriert (Wasserwerfer) und zu sagen "Stopp, ihr überschreitet
Grenzen" reicht Deiner Meinung nach also aus, um Menschen windelweich
zu prügeln? Dann freue ich mich auf die Reaktion, wenn wirklich wichtige
Fahrzeuge wie Feuerwehr oder Krankenwagen durch Gaffer behindert werden.
Kommen dann in Zukunft auch die Prügelknaben? Schöne neue Welt der Gewalt

Und wenn Du soviel Mitgefül für die armen Polizisten in Rage hast, die will-
kürlich ziemlich friedliche Demonstranten in Kollektivschuld verprügeln, hast
Du dasselbe auch für Demonstranten, die zigmal ungerechtfertigt verprügelt
wurden?

Ich erlebe einen massiven Wandel in de Gesellschaft. Von ehedem kritischen
und politisierten Menschen (1960-1990) hin zu konsumgeilen angepassten.
Das ist Demokratie, muss ich mit Leben, und ich verachtete weiterhin Gewalt
auf allen Seiten, weil Gewalt für mich kein Mittel ist, um Ziele umzusetzen.
 
Man nimmt die Straftäter fest. Es wurde extra ein Gefängnis für G20 gebaut. :huh:
Hast Du nicht verstanden, wie ein Rechtstaat funktioniert?

Aber das würde Arbeit machen, es müssten Anzeigen aufgenommen werden.
Und Richter zerflücken diese Festnehmen in der Regel, weil sie rechtsbeugend
waren und die Polizisten einen Verweis bekommen können. Also prügelt man
lieber im Schutz der Anonymität, vor allem auf Schwache, Frauen, Alte, während
man die wirklichen Straftäter unbehelligt ein Viertel in Schutt und Asche legen
lässt. Wirkliche Polizeiprofis, ich bin begeistert. Aber es ist spannend zu lesen,
dass die heutige Jugend in jedem, der nicht konformistisch jeden Mist mitmacht,
einen Linksfaschisten sieht.

Sich vor ein Auto zu stellen, welche nichts weiter als willkürliche Staats-
gewalt demonstriert (Wasserwerfer) und zu sagen "Stopp, ihr überschreitet
Grenzen" reicht Deiner Meinung nach also aus, um Menschen windelweich
zu prügeln? Dann freue ich mich auf die Reaktion, wenn wirklich wichtige
Fahrzeuge wie Feuerwehr oder Krankenwagen durch Gaffer behindert werden.
Kommen dann in Zukunft auch die Prügelknaben? Schöne neue Welt der Gewalt

Und wenn Du soviel Mitgefül für die armen Polizisten in Rage hast, die will-
kürlich ziemlich friedliche Demonstranten in Kollektivschuld verprügeln, hast
Du dasselbe auch für Demonstranten, die zigmal ungerechtfertigt verprügelt
wurden?

Ich erlebe einen massiven Wandel in de Gesellschaft. Von ehedem kritischen
und politisierten Menschen (1960-1990) hin zu konsumgeilen angepassten.
Das ist Demokratie, muss ich mit Leben, und ich verachtete weiterhin Gewalt
auf allen Seiten, weil Gewalt für mich kein Mittel ist, um Ziele umzusetzen.

Diese linken Muttersöhnchen haben die ganze Stadt zerlegt, Autos zerstört, Geschäfte geplündert das hat nichts mit "nicht konformistisch" gehen zu tun. Wie willst du einen Straftäter aus einer Menge von tausenden gewaltbereiten herausholen, das führt IMMER nur zu mehr Eskalationen und mehr Verletzten deswegen wird sowas auch in Fußballstadien nicht mehr gemacht. Ich weiß nicht wie das in Deutschland gehandhabt wird aber ich bin mir sicher das allein die Vermummung schon eine Straftat ist man hätte diese Idioten einkreisen, verhaften, anzeigen und bis zum Ende des Gipfels einsperren sollen.

Es wird bei solchen Großeinsätzen immer Fehlentscheidung auch von der Polizei geben und diese Fehler sollte auch dementsprechend bestraft werden nur zu behaupten die Polizei hätte einen Großteil der Demonstranten komplett willkürlich butterweich geprügelt ist definitiv falsch. Und Mitleid für den armen schwarzen Block der nur gegen den Kapitalismus protestiert hab ich gewiss nicht besonders wenn man das in der 500€ teuren North Face Jacke und den 120€ Nike Sneakers tut und dabei noch komplett unbeteiligte kleine Geschäfte überfallt und damit den Lebensinhalt von gewissen Personen zerstört.

Was die aktuelle Politik betrifft war ich immer kritisch besonders was die unkontrollierte Masseneinwanderung oder bspw den Ukrainekonflikt betrifft aber wenn du heutzutage nicht der Meinung der Leitmedien bist dann wirst du als Nazi gebrandmarkt und im schlimmsten Fall wirft dich sogar deine Firma raus wenn du dich in Socialmedia kritisch äußerst da du nicht mit der Meinung der Regierung konform gehst aber das ist ein anderes Thema.
 
...im schlimmsten Fall wirft dich sogar deine Firma raus wenn du dich in Socialmedia kritisch äußerst da du nicht mit der Meinung der Regierung konform gehst aber das ist ein anderes Thema.

Wer ist den bitte auch so blöd und äußert sich auf seinem Arbeitsplatz zu Kollegen / Vorgesetzen, oder anscheinend diesen Personen bekannten Socialmedia-Account zu politischen Themen?
Sorry, mag sicher bescheuert sein das man dort in den meisten Fällen lieber die Klappe halten sollte, aber das ist nunmal so. Arbeitsplätze, bzw. die Wirtschaft, ist nunmal keine Demokratie wo man alles ansprechen kann und wen der Chef auch noch mitbekommt das da einer Gedankengut vertritt das mit seinen politischen Ansichten nicht konform läuft und seine Meinung dann auch evt. noch grobschlächtig wie ein Fleischer ausdrückt, braucht man sich nicht wundern wen man bei der nächsten sich bietenden Gelegenheit aus der Firma aussortiert wird, oder direkt gekündigt wird, weil man nicht mehr für diese tragbar ist.

Kurz um, am Ende selber schuld.
 
Wie soll ein Polizist den bitte reagieren wenn er mehrere Tage im Dauereinsatz ist und von vermummten Linksfaschisten getreten, geschlagen, mit Zwillen beschossen und mit Bengalen und Rauchbomben beworfen wird das noch mit voller Ausrüstung bei 30 Grad und vermutlich komplett dehydriert. Ich hab so meine Erfahrungen mit Billigspyro aus Polen und da reichen die 1€ Rauchbomben problemlos um mit einer Rauchvergiftung im Krankenhaus zu landen. In meinen Augen hätte man bei diesen bürgerkriegsähnlichen Zuständen viel härter durchgreifen müssen was man sicher getan hätte wenn die Demonstranten bspw von der anderen politischen Seite gewesen wäre. Das die Zeit die Probleme bei der Polizei sucht wundert mich nicht wenn linke Krawallbrüder dort Autoren sind (Soren Kohlhuber | Autoren | ZEIT ONLINE).
Was ist denn ein Linksfaschist? Typischer Kampfbegriff von Rechten^^

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Diese linken Muttersöhnchen haben die ganze Stadt zerlegt, Autos zerstört, Geschäfte geplündert das hat nichts mit "nicht konformistisch" gehen zu tun.
Das ist heute leider übliches Gebaren bei jedem Fußballspiel etc. Gut ist das nicht, aber durch prügelnde Polizisten wird es nicht besser.
Übrigens wurde nicht die ganze Stadt zerlegt, sondern ein Straßenzug, welcher aus politischen Gründen nicht geschützt wurde, dazu
zog eine Gruppe Deppen Stundenlang unbehelligt durch drei Straßen und zündete Autos an. Wo war die Polizei? 60 Deppen waren das,
und es gab 23000 Polizisten. :hmm:

Wie willst du einen Straftäter aus einer Menge von tausenden gewaltbereiten herausholen
Hast Du Dir die Videos angeschaut? Kritisiert werden Angriff auf freistehende Einzelpersonen. Die hätte man einfach festnehmen können

Es wird bei solchen Großeinsätzen immer Fehlentscheidung auch von der Polizei geben
Es wird den Polizisten auch niemand wirklich vorwerfen, dass man 60 Mann unbehelligt ließ, weil es keine freien Kräfte gab und das sie
mit Angst um Leib und Leben nicht in das Schanzenviertel gingen, wird auch ohne Konsequenzen bleiben. Wenn aber freistehende friedliche
Bürger zusammen geknüppelt werden, ist eine Grenze überschritten. Zumindest meine. Unsere rechten Freunde finden es ja klasse,
wenn "linksfaschisten" zusammen geprügelt werde. Mal sehen, wie dieselbe Gruppe reagiert, wenn eine Pegida, weil jemand wieder
eine Puppe mit am Galgen baumelnder Merkel hochhält, eingekesselt und zusammengeprügelt wird. Ist das dann auch angemessen?

nur zu behaupten die Polizei hätte einen Großteil der Demonstranten komplett willkürlich butterweich geprügelt ist definitiv falsch.
Wir reden von Einzelfällen, aktuell sind es nur 100 Ermittlungen bei 23000 Politisten, also nicht einmal 0,5 Promille. Das ist eine
ähnliche Quote wie bei den "linksfaschistischen" Demonstranten mit 500 Ermittlungen auf 100.000 Demonstranten. Ich hätte
gehofft, unsere Poliei wurde etwas besser in Konfliktmanagement geschult, aber gut, es sind auch nur Menschen.

Was die aktuelle Politik betrifft war ich immer kritisch besonders was die unkontrollierte Masseneinwanderung oder bspw den Ukrainekonflikt betrifft aber wenn du heutzutage nicht der Meinung der Leitmedien bist dann wirst du als Nazi gebrandmarkt und im schlimmsten Fall wirft dich sogar deine Firma raus wenn du dich in Socialmedia kritisch äußerst da du nicht mit der Meinung der Regierung konform gehst aber das ist ein anderes Thema.
Niemand brandmarkt jemanden als Nazi, der mit guten Argumenten daher kommt. Alleine schon das Wort "Masseneinwanderung".
Illegal Flüchtlinge, die z.B. in Spanien als ausbeutbare rechtlose Billigstarbeitskräfte missbraucht werden, sind keine Einwanderer.
Kriegsflüchtlinge nicht von Wirtschaftsflüchtlingen zu unterscheiden ist dämlich, und Nazis sind dämlich. Da gibt es oft eine Über-
deckung, aber ja, oft werden Menschen nur wegen ihrer grenzenlosen Dummheit mit Nazis verwechselt, das ist ärgerlich.

Wenn Du in einem internationalem Konzern mit völlig durchmischter Belegschaft arbeitest, in unserer Kantine sind ca. 50% aus
allen "Herrgottsländern", dann kommt es ziemlich blöd, wenn man "Ausländer raus" sagt oder schreibt.

Was ist denn ein Linksfaschist? Typischer Kampfbegriff von Rechten^^
"Ich bin aber kein Nazi". Ich sagte ja schön, Dämlichkeit und politische Unmündigkeit, wie man sie in bestimmten Gruppen gehäuft
antrifft, sollte man in der Tat nicht verwechseln. "Linksfaschist" zu schreiben ist eine reine Provokation, so was nehme ich nicht
ernst. Kinder schreiben sowas in Bezug auf alle G20 Demonstranten, aber natürlich auch andere Gruppen, die bewußt politische
Stimmung machen wollen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Das ist heute leider übliches Gebaren bei jedem Fußballspiel etc. Gut ist das nicht, aber durch prügelnde Polizisten wird es nicht besser.
Übrigens wurde nicht die ganze Stadt zerlegt, sondern ein Straßenzug, welcher aus politischen Gründen nicht geschützt wurde, dazu
zog eine Gruppe Deppen Stundenlang unbehelligt durch drei Straßen und zündete Autos an. Wo war die Polizei? 60 Deppen waren das,
und es gab 23000 Polizisten. :hmm:

Die Polizei musste eben Prioritäten setzen und die Wohnungen an der Alster zu sichern ist eben wichtiger als die Straßenzüge von alternativen Lebensgemeinschaften. :ugly:
Und wieso erzählt Scholz, dass er keine Fehler gemacht hat, sich aber trotzdem entschuldigt?
Wer sich entschuldigt, gesteht doch eine Schuld ein, oder?
 
Da die Diskussion über G20 hinaus oft auf Besetzungen und die Rote Flora laufen, hier mal
ein Beispiel einer extrem gewaltbereiten Besetzung, eines quasi bewohnten Gebäudes.

Na gut, das Gebäude steht seit Jahren leer, die Bahn hat kein Nutzungskonzept, die erste
Räumungsklage wurde vom Gericht genau deswegen niedergeschmettert aber jetzt, mit
dem Hintergrund der G20 Veranstaltung ist es politisch jetzt ein leichtes, gegen alle irgendwie
alternativen Lebenskonzepte anzukämpfen. Wäre ja gelacht, wenn wir nicht jeden dazu prügeln,
sich ausbeuten zu lassen und den Mund zu halten.

Wer gegen modernes Sklaventum andere Ideale, soziale und menschenwürde, verfolgt, wird
damit so langsam zum Staatsfeind. Keine schöne Entwicklung und meiner Meinung nach wurde
die Gewalt in Hamburg bewußt nicht bekämpft, um jetzt genau solche Politik machen zu können.
Genau wie zu Silvester, als dem Mob bewusst Freiräume gegeben wuden, um hinterher politisch
aufzuräumen. Die Folgen werden bundesweit verheerend werden. Keine gute Sache. Ich ahne,
dass unsere Autoritäten und wirtschaftlichen Schwergewichte im Staate, nur besorgt um eigene
Pfrunde, so langsam aber sicher die Staatsgewalt massiv erhöhen werden. Ich hoffe, ich irre
mich.

Jahrelang ließ die Deutsche Bahn ein Grundstück in Leipzig verfallen. Linke haben es besetzt
und zum Kulturprojekt umgebaut - Sauna, Bandproberaum, Kino inklusive. Nun droht die Räumung.

Leipzig: "Black Triangle" - Wie Linke ein altes Bahn-Gebaude wiederbelebten - SPIEGEL ONLINE
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Tja, in Hamburg konnte man jüngst wieder sehen, wohin es führt, wenn man Probleme "duldet".

Das gilt für politischen Extremismus genau wie für religiösen.

Aber wehe die Polizei geht im Zweifel ein bisschen zu hart vor, dann ist das Geschrei groß.

Passender Artikel:

Ideologie & Politik: Linke Uberheblichkeit
 
Zuletzt bearbeitet:
Das eine schließt nun mal das andere nicht aus. Schaut man in das Allerheiligste Internet darf und soll die Polizei ja jeden an die Wand stellen... Es wäre eigentlich gar nicht so diskussionswürdig würde mal jeder sein Hirn einschalten..
 
Tja, in Hamburg konnte man jüngst wieder sehen, wohin es führt, wenn man Probleme "duldet".

Das gilt für politischen Extremismus genau wie für religiösen.

Aber wehe die Polizei geht im Zweifel ein bisschen zu hart vor, dann ist das Geschrei groß.

Passender Artikel:

Ideologie & Politik: Linke Uberheblichkeit

Stellt sich die Frage was nun geduldet wurde.
Denn das Riesenproblem an den G20 Krawallen ist doch dass eine vernünftige Diskussion über Missstände ausbleibt bzw. im Sog der Gewalt untergeht.
Alleine dass sich jeder rechtfertigen muss (ich unterstütze keine Gewalt, aber Thema Xy ist mir wichtig) zeigt wie wenig wir bereit sind Linke Argumente zu betrachten und die Taten des Schwarzen Mobs als Ausrede benutzen uns dieser Kritik nicht stellen zu müssen.
Natürlich ist keine Kapitalismuskritik möglich wenn man sich mit Markenklamotten und Appleprodukten beim Steineschmeißen ablichten lässt. Trotzdem muss es eine Gerechtigkeitsdebatte (eine Nachhaltigkeitsdebatte, eine Verteilungsdebatte...) geben, vor allem im Hinblick auf die steigende Zahl an "Wirtschaftsflüchtlingen".

Kein Mensch redet in der Presse über das Vorgehen der Polizei. Nicht während er Krawalle, sondern davor. Protestcamps gegen richterlichen Beschluss zu verwehren ist halt auch nicht ohne.
Damit relativiere ich keinesfalls linke Gewalt (muss es wieder klarstellen, sonst wirds mir vorgeworfen und mein Argument geht in Erregung unter..), nur wenn der Grundsatz lauten soll, vor dem Gesetz sei jeder gleich dann gilt das eben auch für Staatsorgane.

Muss so etwas nicht aufgearbeitet werden? Natürlich muss Linke Gewalt (Gewalt! Nicht Gedankengut!) vom Staat bekämpft werden. Sag ich aus Jahrelanger Erfahrung als Soldat. Aber um das Vertrauen in den Staat, auch als Inhaber des Gewaltmonopols zu erhalten sollten diese Fragen gestellt werden & ggf. auch Konsequenzen gezogen werden.
Dass Berliner Polizisten saufen & vögeln, ganz ehrlich, geschenkt. Dass man Richtersprüche nicht umsetzt und somit de facto die Gewaltenteilung aushebelt, Fakten schafft und sich hinterher mit den Folgen beschäftigt (oder auch nicht weil alles in die andere Richtung blickt) halte ich für falsch.
Die Sicherheitsbehörden müssen eine Menge ertragen in Deutschland & gerade Polizisten stehen unter enormem Druck. Ich hab selbst >13 Jahre Uniform getragen und weiß was das bedeutet. Aber ICH bin der Meinung grade als Repräsentant des Staates hab ich mich an Recht und Gesetz zu halten.
Deswegen gibts meiner Meinung nach nur Verlierer nach G20 in Hamburg.

- Hamburg und seine Bewohner als Opfer der Ausschreitungen
- "Links" weil Argumente untergehen und gewaltbereite Idioten die Debatte beherrschen
- die Polizei weil die armen Schweine der Hundertschaften mal wieder durchgerockt wurden in ewigen Schichten und stumpfem Nahkampf mit dem Mob, dafür gibts Anerkennung durch die Bevölkerung, aber nicht mehr Beamte zur Entlastung nachdem Jahrelang reduziert wurde und von Links gibts nochmehr Hass auf Uniform statt Entspannung
- Scholz für seine definitiv nicht vorhandenen Eier einer CDU Vorsitzenden (als SPD Bürgermeister Hamburgs) zu sagen dass es keine Gute Idee ist G20 mitten in Hamburg durchzuführen

Auf der anderen Seite: Niemand muss sich jetzt mit lästigen Gerechtigkeitsdebatten rumschlagen. Immerhin wird derzeit Links mit Gewalt gleichgesetzt.
Dabei wären mehr Linke Ideen garkeine schlechte Sache angesichts der Bundestagswahl im September...
 
Stellt sich die Frage was nun geduldet wurde.

Die rechtsfreien Räume. Hätte man sowas von Anfang an konsequent bekämpft, hätte man den Linksextremisten damit gezeigt, dass man Rechtsbrüche nicht hinnimmt.

Aber wenn der Staat so schwach auftritt, dann wird die Gegenseite natürlich immer dreister, bis dann sowas passiert, was bei G20 passiert ist.

Eben weil man es seitens der Stadt verpasst hat, den Linksextremisten rechtzeitig Grenzen aufzugzeigen.

Denn das Riesenproblem an den G20 Krawallen ist doch dass eine vernünftige Diskussion über Missstände ausbleibt bzw. im Sog der Gewalt untergeht.

Tja, diesen Schuh können sich die Linksextremisten sowie ihre offenen und heimlichen Sympathisanten anziehen.

Alleine dass sich jeder rechtfertigen muss (ich unterstütze keine Gewalt, aber Thema Xy ist mir wichtig) zeigt wie wenig wir bereit sind Linke Argumente zu betrachten und die Taten des Schwarzen Mobs als Ausrede benutzen uns dieser Kritik nicht stellen zu müssen.

Wer seine „Kritik“ nicht ohne Gewalt vortragen kann, muss auch nicht ernstgenommen werden.

Auch hier, den Schuh müssen sich die Leute selbst anziehen.

Natürlich ist keine Kapitalismuskritik möglich wenn man sich mit Markenklamotten und Appleprodukten beim Steineschmeißen ablichten lässt. Trotzdem muss es eine Gerechtigkeitsdebatte (eine Nachhaltigkeitsdebatte, eine Verteilungsdebatte...) geben, vor allem im Hinblick auf die steigende Zahl an "Wirtschaftsflüchtlingen".

Eine solche Debatte ist schlecht möglich, wenn die eine Seite darauf beharrt, quasi per Definition im Recht zu sein. Herr Linders Auftritt an einer deutschen Universität ist in dieser Hinsicht sehr erhellend.

„Das Problem bei den Linken ist, dass nur sie glauben, Wahrheit zu besitzen.“

Das ist das Problem, an fast jeder Grundsatzdebatte im Land.

Kein Mensch redet in der Presse über das Vorgehen der Polizei. Nicht während er Krawalle, sondern davor.

Ach nicht? Komisch, der ganzen Thread ist voll mit dem Thema.

Protestcamps gegen richterlichen Beschluss zu verwehren ist halt auch nicht ohne.

Wenn ich der Meinung bin, dass die Polizei meine Rechte beschnitten hat, gibt es zwei Möglichkeiten:

1. Ich gehe vor Gericht.
2. Ich greife die Polizei an.

Für welche Variante entscheidest du dich?

Damit relativiere ich keinesfalls linke Gewalt (muss es wieder klarstellen, sonst wirds mir vorgeworfen und mein Argument geht in Erregung unter..), nur wenn der Grundsatz lauten soll, vor dem Gesetz sei jeder gleich dann gilt das eben auch für Staatsorgane.

Doch genau das tust du. Dein Argument läuft letztendlich auf „die Polizei ist selbst schuld“ hinaus.

Muss so etwas nicht aufgearbeitet werden? Natürlich muss Linke Gewalt (Gewalt! Nicht Gedankengut!) vom Staat bekämpft werden.

So natürlich (wie es eigentlich sein sollte) ist das aber offenbar nicht für jeden.

Sag ich aus Jahrelanger Erfahrung als Soldat. Aber um das Vertrauen in den Staat, auch als Inhaber des Gewaltmonopols zu erhalten sollten diese Fragen gestellt werden & ggf. auch Konsequenzen gezogen werden.

Klar, wenn es friedlich ist. Aber Polizisten anzugreifen, weil man der Meinung ist, diese hätten Rechte gebrochen, ist immer noch nicht richtig.

Dass Berliner Polizisten saufen & vögeln, ganz ehrlich, geschenkt. Dass man Richtersprüche nicht umsetzt und somit de facto die Gewaltenteilung aushebelt, Fakten schafft und sich hinterher mit den Folgen beschäftigt (oder auch nicht weil alles in die andere Richtung blickt) halte ich für falsch.

Falsch ist. Aber das zu klären, ist nicht Aufgabe von „Demonstranten“, die daraufhin die Polizei angreifen.

Die Sicherheitsbehörden müssen eine Menge ertragen in Deutschland & gerade Polizisten stehen unter enormem Druck. Ich hab selbst >13 Jahre Uniform getragen und weiß was das bedeutet. Aber ICH bin der Meinung grade als Repräsentant des Staates hab ich mich an Recht und Gesetz zu halten.

Richtig, aber ich bin der Meinung, Einsatzkräfte müssen sich nicht auf der Nase rumtanzen lassen. Wenn diese Leute massiv die Polizeiarbeit behindern, dürfen die sich nicht wundern, wenn die Polizei dann entsprechend reagiert.

Auf der anderen Seite: Niemand muss sich jetzt mit lästigen Gerechtigkeitsdebatten rumschlagen. Immerhin wird derzeit Links mit Gewalt gleichgesetzt.

Wie gesagt, den Schuh muss man sich dann halt anziehen. Insbesondere wenn man ein Problem damit hat, sich konsequent gegen linke Gewalt auszusprechen.

Und da haben gerade die Parteien die Linke, die Grünen und die SPD Probleme mit.

Dabei wären mehr Linke Ideen garkeine schlechte Sache angesichts der Bundestagswahl im September...

Ne danke, lass mal. Zur Zeit haben wir 3 von 4 linken Fraktionen im deutschen Bundestag. Das reicht. Wir bräuchten mehr Konservative und Nationalkonservative als Gegengewicht.
 
Die rechtsfreien Räume. Hätte man sowas von Anfang an konsequent bekämpft, hätte man den Linksextremisten damit gezeigt, dass man Rechtsbrüche nicht hinnimmt.
Aber wenn der Staat so schwach auftritt, dann wird die Gegenseite natürlich immer dreister, bis dann sowas passiert, was bei G20 passiert ist.
Eben weil man es seitens der Stadt verpasst hat, den Linksextremisten rechtzeitig Grenzen aufzugzeigen.

Welche Rechtsfreien Räume? Linke Zentren?
Mit welcher Begründung will man z.b. gegen die Rote Flore VOR G20 vorgehen? Präventiv schließen weil es könnte ja sein das?
Schwierig in einem Rechtsstaat.

Und der Staat hat leider meiner Meinung nach vor G20 schon aufgezeigt dass Recht haben und Recht bekommen 2 vollkommen verschiedene Dinge sind.
Das führt zu:

Doch genau das tust du. Dein Argument läuft letztendlich auf „die Polizei ist selbst schuld“ hinaus.

Ist Schwachsinn mir das vorzuwerfen. Ich stand auf der anderen Seite und hab mich von "Linken" anpöbeln lassen und weiß ganz genau wie das ist.
Aber es zeigt wo die Debatte geführt wird, im Vorwurfsraum. Ich war 13 1/2 Jahre Offizier bei der Bundeswehr, muss mir aber vorwerfen lassen linke Gewalt zu rechtfertigen weil ich der objektiven Ansicht bin dass die Hamburger Polizei gesprochenes Recht gebrochen hat.
Ist dann eigentlich sinnlos zu diskutieren, weil das Volk will keine Lösung, es will (linkes) Blut sehen.

Wer seine „Kritik“ nicht ohne Gewalt vortragen kann, muss auch nicht ernstgenommen werden.

Aber warum nimmt man jene die friedlich demonstriert haben ebenfalls nicht Ernst und wischt deren Argumente mit Verweis auf die Gewalt in Hamburg weg?
Zumal die Demonstranten welche gewalttätig wurden doch garkeine Kritik vorgetragen haben, sondern den blinden Zerstörungswahn doch an offensichtlich nicht wohlhabenden Mitbürgern ausgelassen haben.
Hier muss doch garkeine Diskreditierung der Argumente vorgenommen werden, der Schwarze Block hat doch durch sich selbst gezeigt dass er nicht für Ideale steht sondern für Krawall.

Eine solche Debatte ist schlecht möglich, wenn die eine Seite darauf beharrt, quasi per Definition im Recht zu sein. Herr Linders Auftritt an einer deutschen Universität ist in dieser Hinsicht sehr erhellend.

Und trotzdem muss sie geführt werden, sonst kann man jede Debatte einstellen.
Flüchtlingskrise, Fake News, Ukraine Krise, 9/11, Diesel Skandal... Und trotzdem man auch politische Lösungen finden, trotzdem muss der Dialog her, eine Aufarbeitung stattfinden. Wenn nur draufgehauen wird gibts keine Lösung für die Zukunft.

Ach nicht? Komisch, der ganzen Thread ist voll mit dem Thema.

Ja der Thread. Und die Medien?
Das gibt doch jedem Linken das Gefühl dass hier mit zweierlei Maß gemessen wird. Wenn sowas keine Beachtung in der Medienlandschaft findet werden solche Themen ausgeschlachtet und zwar im deutlich negativen Sinne.


Wenn ich der Meinung bin, dass die Polizei meine Rechte beschnitten hat, gibt es zwei Möglichkeiten:
1. Ich gehe vor Gericht.
2. Ich greife die Polizei an.
Für welche Variante entscheidest du dich?

Und was tust du wenn die Polizei sich nicht an den Richterspruch hält? Das nennt sich dann Ohnmacht, also genau DAS was von Rechtswegen verhindert werden soll.
Das rechtfertigt keine Gewalt, aber du begreifst den Punkt einfach nicht.

Es wird geklagt, man bekommt Recht. Die Polizei ignoriert das einfach und handelt. Zieht man dagegen wieder vor Gericht bekommt man ein Ergebnis erst wenns zu spät ist.
Das mag sich wie ein probates Mittel darstellen, aber es ist unrechtsmäßig. Ich sage nicht, die Polizei ist selbst Schuld, ich sage, die Chaoten unter den Linken benutzen dieses Ereignis als Rechtfertigung a la "die Polizei ist selbst Schuld)".
Dass es in Hamburg zu Krawallen kommen wird, ob mit oder ohne dieses Camp ist doch in Retrospektive auf die vergangenen Gipfel ein No Brainer. Hilft aber nicht dass sich Hamburg hier eine offene Flanke entblößt hat, grade wenn man anschließend mit Recht und Gesetz argumentiert.

Und siehs mal andersrum. Als Bürger wäre Dir doch auch sicher recht wenn man sich an Gerichtsurteile halten würde.
Ich mein, stell Dir vor Du klagst eines Tages und der Richterspruch wird einfach ignoriert. Sollte in einem Rechtsstaat einfach nicht passieren!


Klar, wenn es friedlich ist. Aber Polizisten anzugreifen, weil man der Meinung ist, diese hätten Rechte gebrochen, ist immer noch nicht richtig.

War es nie und hab ich auch nie behauptet...


Richtig, aber ich bin der Meinung, Einsatzkräfte müssen sich nicht auf der Nase rumtanzen lassen. Wenn diese Leute massiv die Polizeiarbeit behindern, dürfen die sich nicht wundern, wenn die Polizei dann entsprechend reagiert.
Hab ich auch nix gegen. War selbst auf der ein oder anderen "Massenveranstaltung mit differenzierter Auffassung zu friedlicher Meinungsverkündung..."
Bei aller Sympathie unserer Polizei gegenüber, wenn man Missstände nichtmehr ansprechen darf ist das eine Katastrophe. Man darf die Debatte nicht nur den Scharfmachern überlassen.
Dazu zähle ich diese unerträgliche Tussi aus Frankfurt, sowie jeden Idioten der zu G20 auf Facebook irgendwas von "einfach mal reinhalten" gepostet hat.


Wie gesagt, den Schuh muss man sich dann halt anziehen. Insbesondere wenn man ein Problem damit hat, sich konsequent gegen linke Gewalt auszusprechen.
Und da haben gerade die Parteien die Linke, die Grünen und die SPD Probleme mit.
Ne danke, lass mal. Zur Zeit haben wir 3 von 4 linken Fraktionen im deutschen Bundestag. Das reicht. Wir bräuchten mehr Konservative und Nationalkonservative als Gegengewicht.

Wer macht denn linke Politik? Die SPD? Witz des Jahres. Die Grünen? Noch besserer Witz.
Wir brauchen nicht nochmehr Konservativ, wir bräuchten mal den Mut für faire Unternehmensbesteuerung und eine vernünftige Erbschaftssteuer. Für gerechten Mindestlohn und Anpassung der Leih / Zeitarbeitsgesetze. Und keinen Gabriel / Schulz Pseudolinksschwachsinn.
Und wenn Parteien ein Problem damit haben linke Gewalt zu verurteilen dann sollten diese dafür zurecht abgestraft werden. Weil sowas geht einfach garnicht.
TROTZDEM verbietet sich dadurch nicht die Debatte über Fehltritte der Staatsorgane. Man kann das nicht aufwiegen a la "ja aba der andere hat doch..."
Das ist so wie der ewige Vergleich in den Konflikten dieser Welt...
"Die Russen sind so Böse, haben die Krim besetzt" "Ja aber die Amis haben damals..." "Ja und die Russen haben in Afghanistan..." Solange man immer jemanden findet dem man schlimmeres oder gleiches ankreiden kann tut man sich einfach eigene Verfehlungen abzutun und keine Verbesserung herbeizuführen.

Das kann gerne der Anspruch der anderen sein, mein Anspruch für dieses Land ist es jedenfalls nicht.
 
Welche Rechtsfreien Räume? Linke Zentren? Mit welcher Begründung will man z.b. gegen die Rote Flore VOR G20 vorgehen? Präventiv schließen weil es könnte ja sein das? Schwierig in einem Rechtsstaat.

Hausfriedensbruch.

Bisher ist es eigentlich so, dass man in Deutschland Eigentum an Immobilien nur durch eine in einem Notarvertrag festgehaltene Auflassungserklärung erlangt.

Damit fängt es ja an. Man hat das Problem jahrelange „geduldet“, sprich hingenommen. Das rächt sich halt.

In einem Rechtsstaat wäre die rote Flora genauso lange besetzt gewesen, wie es gedauert hätte, einen vernünftigen Plan zur Erstürmung und Räumung auszuarbeiten.

Und der Staat hat leider meiner Meinung nach vor G20 schon aufgezeigt dass Recht haben und Recht bekommen 2 vollkommen verschiedene Dinge sind.

Zwei Juristen, drei Meinungen. Das war schon immer so und wird vermutlich auch immer so bleiben.

Ist Schwachsinn mir das vorzuwerfen. Ich stand auf der anderen Seite und hab mich von "Linken" anpöbeln lassen und weiß ganz genau wie das ist.

Wenn du so argumentierst, musst du dir diesen Schuh auch anziehen.

Ist dann eigentlich sinnlos zu diskutieren, weil das Volk will keine Lösung, es will (linkes) Blut sehen.

Deshalb sind ja auch Teile der Gesellschaft, Medien und Politik auch auf dem linken Auge blind. Lies dir hier den Thread durch. Wären die Vorzeichen in Hamburg andersrum gewesen und wir hätten rechtsextremistische Gewalt gehabt, würde hier keiner über Polizeigewalt reden. Dann würden alle (völlig zu Recht) sagen, dass die Polizei nicht massiver vorgegangen ist.

Das ist schlicht Doppelmoral.

Aber warum nimmt man jene die friedlich demonstriert haben ebenfalls nicht Ernst und wischt deren Argumente mit Verweis auf die Gewalt in Hamburg weg?

Vielleicht weil man (wie man hier im Thread auch schön sehen kann) ein Abgrenzungsproblem hat?

Und trotzdem muss sie geführt werden, sonst kann man jede Debatte einstellen.

Die Debatte ist bereits eingestellt, bevor sie stattgefunden hat. Und zwar von linker Seite.

Flüchtlingskrise, Fake News, Ukraine Krise, 9/11, Diesel Skandal... Und trotzdem man auch politische Lösungen finden, trotzdem muss der Dialog her, eine Aufarbeitung stattfinden. Wenn nur draufgehauen wird gibts keine Lösung für die Zukunft.

Absolut und an der fehlenden Debattenkultur ist (auch) ein Klima der Einschüchterung schuld.

Aktuelles Beispiel:

Meinungsfreiheit: Hier kein Bier fur Fremde - Kolumne Jan Fleischhauer - SPIEGEL ONLINE

Das gibt doch jedem Linken das Gefühl dass hier mit zweierlei Maß gemessen wird. Wenn sowas keine Beachtung in der Medienlandschaft findet werden solche Themen ausgeschlachtet und zwar im deutlich negativen Sinne.

Vielleicht, weil es negativ ist? Die linken Parteien in Deutschland könnte ja mal anfange, sich glaubwürdig von linker Gewalt zu distanzieren. Daran hapert es ja schon massiv.

Ferner könnte man auch aufhören, dass Feindbild Polizei zu pflegen.

Ich erinnere mich da nur einen Tweet von Frau Künast.

Mit so einem Weltbild ist es natürlich kein Wunder, wenn man überall „Polizeigewalt“ sieht.

Und was tust du wenn die Polizei sich nicht an den Richterspruch hält? Das nennt sich dann Ohnmacht, also genau DAS was von Rechtswegen verhindert werden soll.
Das rechtfertigt keine Gewalt, aber du begreifst den Punkt einfach nicht.

Was soll ich da begreifen? Auch diese „Ohnmacht“ rechtfertigt keine Gewalt gegen die Polizei. Punkt.

Es wird geklagt, man bekommt Recht. Die Polizei ignoriert das einfach und handelt. Zieht man dagegen wieder vor Gericht bekommt man ein Ergebnis erst wenns zu spät ist.

Ja, aber das ist der richtige Weg. Polizisten angreifen nicht. Es ist so einfach.

Das mag sich wie ein probates Mittel darstellen, aber es ist unrechtsmäßig. Ich sage nicht, die Polizei ist selbst Schuld, ich sage, die Chaoten unter den Linken benutzen dieses Ereignis als Rechtfertigung a la "die Polizei ist selbst Schuld)".

Und viele bedienen sich dankend dieser Rechtfertigung. Womit wir beim Punkt „Relativierung“ wären.

Und siehs mal andersrum. Als Bürger wäre Dir doch auch sicher recht wenn man sich an Gerichtsurteile halten würde.

Absolut. Und ich würde mich auch freuen, wenn man sich an Gesetze halten würde. Aber das haben die Linksextremisten auch nicht.

Die Welt ist nicht perfekt.

Ich mein, stell Dir vor Du klagst eines Tages und der Richterspruch wird einfach ignoriert. Sollte in einem Rechtsstaat einfach nicht passieren!

Genauso wie brennende Autos, Steine und Molotov-Cockatilwürfe auf Polzisten, Plünderungen und Diebstähle.

Hab ich auch nix gegen. War selbst auf der ein oder anderen "Massenveranstaltung mit differenzierter Auffassung zu friedlicher Meinungsverkündung..."
Bei aller Sympathie unserer Polizei gegenüber, wenn man Missstände nichtmehr ansprechen darf ist das eine Katastrophe. Man darf die Debatte nicht nur den Scharfmachern überlassen.

Es kommt ja auch darauf an, wie man diese Missstände anspricht. Wir haben hier einen 100 Seiten Thread der sich fast ausschließlich über die ominöse Polizeigewalt dreht.

Damit wird immer wieder schön die Debatte weggelenkt von der linken Gewalt.

Wer macht denn linke Politik? Die SPD? Witz des Jahres. Die Grünen? Noch besserer Witz.

Müssen sie doch gar nicht, wo doch die CDU unter Frau Merkel bereitwillig alle konservativen Positionen opfert.

Wir brauchen nicht nochmehr Konservativ,

Doch absolut. Alleine, damit wieder ein Gleichgewicht im Bundestag herrscht.

wir bräuchten mal den Mut für faire Unternehmensbesteuerung und eine vernünftige Erbschaftssteuer. Für gerechten Mindestlohn und Anpassung der Leih / Zeitarbeitsgesetze. Und keinen Gabriel / Schulz Pseudolinksschwachsinn.

Steht dir doch frei die Linkspartei zu wählen.

Und wenn Parteien ein Problem damit haben linke Gewalt zu verurteilen dann sollten diese dafür zurecht abgestraft werden. Weil sowas geht einfach garnicht.

Ich hoffe ja auch noch darauf, dass die Grünen unter 5% und die SPD bei 20% (lieber weniger) landet.

TROTZDEM verbietet sich dadurch nicht die Debatte über Fehltritte der Staatsorgane. Man kann das nicht aufwiegen a la "ja aba der andere hat doch..."
Das ist so wie der ewige Vergleich in den Konflikten dieser Welt...
"Die Russen sind so Böse, haben die Krim besetzt" "Ja aber die Amis haben damals..." "Ja und die Russen haben in Afghanistan..." Solange man immer jemanden findet dem man schlimmeres oder gleiches ankreiden kann tut man sich einfach eigene Verfehlungen abzutun und keine Verbesserung herbeizuführen. Das kann gerne der Anspruch der anderen sein, mein Anspruch für dieses Land ist es jedenfalls nicht.

Und warum machst du dann ständig eine „aber die Polizei hat“ Diskussion daraus? Das ist doch genaue die gleiche Argumentation.
 
Zwei Juristen, drei Meinungen. Das war schon immer so und wird vermutlich auch immer so bleiben.

Falsch. Ein Richterspruch = Recht gesprochen. Man darf gerne Berufung einlegen, vor ein anderes Gericht ziehen... Aber man kann nicht sagen "ach ist doch wurscht weil ein anderer Rechtsgelehrter sieht das doch anders".
Das ist Willkür. Nichts anders. Wenn ein Gericht sagt, so wirds gemacht, dann kannste dagegen Rechtsmittel einlegen, aber solange ein gültiges Urteil besteht gibts daran aber auch garnichts zu rütteln oder zu interpretieren.

Wenn du so argumentierst, musst du dir diesen Schuh auch anziehen.

Was für ein Schwachsinn.
Ich kann also nicht sagen dass es Fehler seitens der Polizei Hamburg gegeben hat ohne gleichzeitig Linke Gewalt zu rechtfertigen? Was ist DAS für eine Diskussionskultur?
Man kann den Diskussionsgegner auch diffamieren, war mit der "Putin Versteher" Kampagne ja auch ganz groß. Meinungen die uns nicht passen? Putin Versteher... Verherrlichen Gewalt, reden Unrecht klein.
Dann brauch ich halt garkeine Diskussion weil sie keinen Zweck hat. Der Ausgang steht für jeden Teilnehmer vorn Anfang an fest und die Diskussion dient nur dem bestätigen des eigenen Weltbildes.

Vielleicht, weil es negativ ist? Die linken Parteien in Deutschland könnte ja mal anfange, sich glaubwürdig von linker Gewalt zu distanzieren. Daran hapert es ja schon massiv.
Ferner könnte man auch aufhören, dass Feindbild Polizei zu pflegen.
Ich erinnere mich da nur einen Tweet von Frau Künast.
Mit so einem Weltbild ist es natürlich kein Wunder, wenn man überall „Polizeigewalt“ sieht.

Siehst du, schon wieder. Du wirfst immer der anderen Seite etwas vor statt darüber nachzudenken was insgesamt falsch gelaufen ist. Ein ewiger Kreislauf aus Anschuldigungen, mehr nicht.
Wir wollen eine aufgeklärte Gesellschaft voller mündiger Bürger sein, schaffen es aber nicht zu differenzieren, sondern nur zu diffamieren.
Was du sagst stimmt. Es ist aber vollkommen substanzlos weil bekannt, weil alles gesagt.


Was soll ich da begreifen? Auch diese „Ohnmacht“ rechtfertigt keine Gewalt gegen die Polizei. Punkt.
Ja, aber das ist der richtige Weg. Polizisten angreifen nicht. Es ist so einfach.
Und viele bedienen sich dankend dieser Rechtfertigung. Womit wir beim Punkt „Relativierung“ wären.

Du checkst es wirklich nicht.
Es ist grundsätzlich, vollkommen losgelöst von den Ereignissen in Hamburg ein sehr sehr schlechtes Zeichen wenn sich Staatsorgane über Richtersprüche hinwegsetzen.
Deine Argumentationslinie ist ein präventives "der Zweck heiligt die Mittel", also genau das Gegenteil von einer Gewaltenteilung a la Grundgesetz.
Polizisten angreifen ist nie der richtige Weg, aber die Gewalt der Demonstranten ist keine ausreichende nachträgliche Rechtfertigung für das ignorieren eines Richterspruchs.

Ist es so schwer zu akzeptieren dass hierfür jemand zur Rechenschaft gezogen werden sollte?
Und zwar nicht weil er Polizist ist, nicht weil er gegen Links gehandelt hat, sondern weil er einfach verdammt noch mal gegen geltendes Recht verstoßen hat. Und vor dem sind (sollten) alle gleich (sein).


Absolut. Und ich würde mich auch freuen, wenn man sich an Gesetze halten würde. Aber das haben die Linksextremisten auch nicht.
Die Welt ist nicht perfekt.

Das ist keine Rechtfertigung. Was soll das sein "Die Linken spielen nicht nach den Regeln also müssen wir das auch nicht..."
Ist ne Katastrophe wie schnell mal eben auf die Errungenschaften der Demokratie gesch***en wird weil ein emotionales Thema hochkocht.
Die Amis haben mit der gleichen Art und Weise Folter im Iraq und in Afghanistan gerechtfertigt.
Die Polizei ist kein Demonstrationsteilnehmer der Steine schmeißt, sie ist ein durchsetzendes Organ der Staatsgewalt. Das ist ein kleiner aber feiner Unterschied im Anspruch an die Organisation.

Dass was verschiedene Parteien als "Polizeigewalt" während G20 bezeichnet haben seh ich auch deutlich unkritischer.
Nur ohne Not gegen Gerichtsurteile verstoßen, als noch garnichts passiert ist? Dafür sollte es schonmal jemanden geben der nachfragt ob das wirklich so stehen gelassen werden sollte.


Genauso wie brennende Autos, Steine und Molotov-Cockatilwürfe auf Polzisten, Plünderungen und Diebstähle.

Warum sollte es in einem Rechtsstaat kein Verbrechen geben? Rechtsstaat bedeutet den verfassungsmäßigen Umgang mit Recht und Unrecht, mehr nicht.
Homo homini lupus est wie mein Philosophieprofessor zu sagen pflegte. Verbrechen gibt es in jeder Gesellschaft. Die Gesellschaften unterscheiden sich lediglich im Umgang mit Verbrechen.


Es kommt ja auch darauf an, wie man diese Missstände anspricht. Wir haben hier einen 100 Seiten Thread der sich fast ausschließlich über die ominöse Polizeigewalt dreht.
Damit wird immer wieder schön die Debatte weggelenkt von der linken Gewalt.

Und, tu ich das? Mache ich nicht absolut deutlich dass die Gewalt bei G20 absolut zu verurteilen ist?
Differenziere ich nicht deutlich zwischen der Notwendigkeit der Polizei bei Ausschreitungen zu handeln und dem verhindern des Protestcamps noch bevor der Gipfel und die Demos überhaupt angefangen haben?
Hab ich nicht klar und deutlich gemacht dass für mich jedwedes Fehlverhalten zur Sprache zu bringen ist? Ich werd keinem Polizisten einen Vorwurf machen der sich in diesen Straßenkämpfen verteidigt. Im Gegensatz zu anderen hab ich den Schwachsinn mitmachen "dürfen".
Nur muss es mir erlaubt sein auch Kritik zu üben.


Und warum machst du dann ständig eine „aber die Polizei hat“ Diskussion daraus? Das ist doch genaue die gleiche Argumentation.

Falsch.
Ich sage eben nicht "aber" die Polizei hat. Du stellst die Taten immer in Relation zu denen der Gegenseite.
Tu ich nicht, ich spreche sie einfach nur an. Ohne diesen irgendetwas gegenüber zu stellen. Und da liegt für mich das Problem. Hätte die Polizei einen Richterspruch ohne Kontext G20 ignoriert, der Aufschrei wäre riesig geworden.
So überwiegt die Wut über die Ausschreitungen und das Ganze fliegt unterm Radar durch. Das ist einfach nicht richtig.

Es geht mir nicht um eine abwägende Bewertung der Ereignisse in Hamburg, sondern darum dass ein Teil der Ereignisse deutlich mehr mediale & öffentliche Aufmerksamkeit bekommt, ein anderer Teil aber fast unbeobachtet bleibt.
Und wenn du es nicht schaffst zu verstehen dass ich klar differenziere zwischen dem Vorgehen der Polizei vor dem Gipfel und dem Vorgehen der Polizei während der Ausschreitungen, dann tuts mir leid, aber dann können wir nicht auf dem gleichen Niveau diskutieren.
Diese Trennung ist möglich, muss möglich sein.

Es gibt nichts an linker Gewalt zu realtivieren, garnichts. Jeder der dort mitgemacht hat gehört ordentlich verurteilt. (ordentlich nicht im Volksmund a la streng, sondern gem. Recht und Gesetz).
Nur gilt dies eben für alle Überschreitungen des Gesetzes und nicht nur von jenen der Gruppe der man nicht angehört.
 
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