Das ist ja wohl der Gipfel: Hamburg, G20 und die Krawalle

Über was wollte man da sonst auch berichten? Der NS-Staat durchdrang das gesamte Zivilleben und griff mit staatlichen Angebten und Zwängen sehr tief in die Lebensgestaltung der Leute und in wirtschaftliche Aktivitäten des Volkes ein. Aber zugleich beschäftigen sich die Dokus dann eben auch direkt mit Verbrechen, weil eben alle positiven Wirkungen dieser Einmischung auf die "arische Nation" gerichtet und mit massiven, nicht selten lebens-, zumindest aber existenzbedrohenden Folgen für alle anderen Verbunden waren. "Sozialismus" ist im weitesten Sinne eben eine Methode, die nur dann linke Folgen hat, wenn man sie in den Dienst aller Menschen stellt, auch wenn da niemand von "unversellem Sozialismus" spricht. Nimmt man die gleiche Methode und sellt sie in den Dienst nationalistischer Ziele (und wendet auch noch die gleichen diktatorischen Maßnahmen an, die auch den real existierenden sogenannten "linken" Sozialismus prägten), hat das rechtsextreme Folgen.

Ob nun "Sozialismus" oder "National-Sozialismus",

beides wurde den Menschen durch autoritäre Systeme aufs Auge gedrückt

Wer nicht mitspielte. war halt ein Loser :ugly:

Die reine Idee eines Systems, wo alle die gleichen Chancen haben (ohne Gehirnwäsche)
ist an sich nicht verwerflich

Der Gewinn muss halt nur etwas besser verteilt werden

Fakt ist, das heutige System wird in dieser Form nicht mehr so lange bestehen
 
Ob nun "Sozialismus" oder "National-Sozialismus", beides wurde den Menschen durch autoritäre Systeme aufs Auge gedrückt. Wer nicht mitspielte. war halt ein Loser :ugly:

Stimmt soweit, wobei der letzte Satz ein bisschen was von Understatement hat :D

Die reine Idee eines Systems, wo alle die gleichen Chancen haben (ohne Gehirnwäsche) ist an sich nicht verwerflich.

Gleiche Chancen heißt aber nicht, dass am Ende auch alle die gleich nutzen können und werden.

Menschen sind nunmal unterschiedlich. Systeme die das leugnen, werden immer scheitern.

Der Gewinn muss halt nur etwas besser verteilt werden. Fakt ist, das heutige System wird in dieser Form nicht mehr so lange bestehen

Dann sollte man das System vielleicht reformieren, statt gegen eins auszutauschen, dass nachweislich nicht funktioniert hat.
 
Dann sollte man das System vielleicht reformieren, statt gegen eins auszutauschen, dass nachweislich nicht funktioniert hat.

Ja eben, davon rede ich doch die ganze Zeit ;)

Ich habe doch nix dagegen, wenn einer im Jahr 10 Mio. verdient,
und 4 Mio. Steuern zahlt

Wenn aber globale Player Mrd. scheffeln, ohne ihren Steuer-Beitrag zu leisten,
dann läuft doch irgendwas schief ;)

Jetzt müsste man mal überlegen, wer steht den hinter diesen "Playern"

Global agierende Konzerne, deren Aktionäre sich so fett gesaugt haben,
dass sie gar nicht mehr wissen, wohin mit der Kohle :daumen2:

Und wenn dann mal an der Börse eine Blase platzt,

meine Güte , die Armen ...
 
Ja eben, davon rede ich doch die ganze Zeit ;)

Ich habe doch nix dagegen, wenn einer im Jahr 10 Mio. verdient,
und 4 Mio. Steuern zahlt

Wenn aber globale Player Mrd. scheffeln, ohne ihren Steuer-Beitrag zu leisten,
dann läuft doch irgendwas schief ;)

Wo ist denn das Problem?
Steuern erheben und fertig.
Macht nur keiner, weil es immer jemanden gibt, der die mit 0% Steuern lockt.
Daher musst du eine weltweite Wirtschaftspolitik machen. Weg mit der Staatenlösung.
Her mit der Regulierung.
 
Wobei man da ja einfach damit lösen kann, das Einnahmen dort versteuert werden müssen, wo sie erzeugt werden.
 
Wobei man da ja einfach damit lösen kann, das Einnahmen dort versteuert werden müssen, wo sie erzeugt werden.

Tja, komisch, wieso die Politik das nicht macht, oder?
In jeder Talkshow wird darüber gestritten, wie mies das ist, dass Apple, Starbucks und Co. keine Steuern zahlen.
Gleichzeitig wird aber erklärt, dass das international agierende Konzerne sind und man daher nichts dagegen machen kann.
Was ich von diesen Politikern halte, kann ich öffentlich nicht sagen. :D
 
Für Beleidigung nicht. Warum die Polizei aber Mordversuche (Molli und Pflastersteine) nicht entsprechend ahndet, ist mir tatsächlich ein Rätsel.

Das SEK ist doch angerückt und konnte das ganze ohne einen einzigen Schuss einfach durch genügend Abschreckung der Automatik Waffen und entsprechende Ausbildung auflösen. Ich weiß nicht wo da dein Problem ist.
Hat eben etwas gedauert bis das SEK da war, das wäre der einzige Kritikpunkt an der Aktion.
Interessanterweise hieß es gestern, das eine österreichische Spezialeinheit angerückt ist (Cobra??). Spezialkräfte aus Österreich vor Ort , Randale in Hamburg: Cobra stürmte Barrikaden - Niederösterreich | heute.at
Wo sind die deutschen? Was haben die gemacht? Welche Befugnisse haben ausländische Einheiten auf deutschem Boden?
Das sind die entscheidenden Fragen.
 
Interessanterweise hieß es gestern, das eine österreichische Spezialeinheit angerückt ist (Cobra??). Spezialkräfte aus Österreich vor Ort , Randale in Hamburg: Cobra stürmte Barrikaden - Niederösterreich | heute.at
Wo sind die deutschen?

Das ist eigentlich keine neue Information. Das man die östereichische Spezialeinheit eingesetzt hat ist spätestens seit dem Sonntag vom G20 Gipfel bekannt gewesen und wurde auch klar kommuniziert.

Was haben die gemacht?

Die östereichische Spezialeinheit war ursprünglich im Rahmen der Amtshilfe von Östereich angefordert worden um bei der Sicherung von G20 gegen Terroranschläge zu unterstützen, waren also eigentlich nicht dafür eingeplant gewesen randalierende Vandalen von Dächern zu vertreiben, warum man dann trotzdem gerade diese Spezialeinheit dafür rangezogen hat und nicht das SEK weiß ich aber auch nicht mit Sicherheit.
Vermuten würde ich das man die östereichische Einheit zu dem Zeitpunkt am ehsten bei der Terrorabwehr entbehren konnte und sie deshalb dort eingesetzt hat, aber wie gesagt, nur meine Vermutung.

Welche Befugnisse haben ausländische Einheiten auf deutschem Boden?

Die gleichen wie deutsche Sicherheitskräfte, da sie im Rahmen der Amtshilfe angefordert wurden und entsprechend auch direkt der deutschen Einsatzleitung und somit deutschen Behörden unterstanden.

Das sind die entscheidenden Fragen.

Eigentlich sind es keine entscheidenden Fragen, da wir hier nicht von Polizisten sprechen die durchgängig bei Veranstaltungen im direkten Kontakt mit Demonstranten standen, sondern von einer Spezialeinheit die man nur schwerpunktmäßig in Situationen einsetzt die für den normalen Polizisten nicht mehr mit kalkulierbaren Risiken zu lösen sind. ;)

Hat eben etwas gedauert bis das SEK da war, das wäre der einzige Kritikpunkt an der Aktion.

Das hingegen ist die eigentlich entscheidende Frage, warum hat es so lange gedauert (3h) bis man endlich gegen die Vandalen im Schanzenviertel vorgegangen ist?
Augenzeugen und Anwohner berichteten das die Spezialkräfte bereits nach etwa einer Stunde vor Ort waren, aber man erst nach etwa zwei weiteren Stunden dann mit der Räumung begonnen hat.
Warum das aber der Fall war darüber schweigt sich die Polizei aus, oder gibt nur unbefriedigende Antworten.

Wäre man böse könnte fast vermuten man wollte dort entsprechende Bilder produzieren und hat die Vandalen deshalb noch 2 Stunden dort ungestört wüten lassen.
 
Beschäftigen tut sich unter anderem das Buch "Nationale Sozialisten in der NSDAP" von Markus März mit dem Thema, oder auch Hitlers "Mein Kampf" gibt natürlich einige Einblicke in die Gedankengänge Hitlers zum nationalen Sozialismus.
Richtig zugängliche Fachliteratur zu der Thematik ist aber in der Tat ansonsten ehr schwer zu finden...

Aber ich glaube wir sollten dann auch mal zum Thema zurück kommen, das schweift langsam zu weit ab.
Ich wollte ursprünglich eigentlich nur DKK007 aufzeigen das die NSDAP durchaus sozialistische Gesichtspunkte besaß. :)

Mein Kampf ist aber nicht lesbar^^
Ich werde mal in unserer Fachbibliothek nachsehen ob ich was zu dem Thema finde. Oder ich könnte ein paar Datenbanken zu wissenschaftlichen Aufsätzen durchsuchen. Da findet sich garantiert genug.

Und klar waren die Nationalsozialisten sozialistisch. Der Name "Nationalsozialisten" ist ja eigentlich nur eine Reaktion auf die "normalen" Sozialisten, deren "Traum"/Ziele ja eher im internationalen Maßstab Anwendung gefunden hätte (zumindest wenn es nach den Sozialisten ginge). Das waren also die "internationalen Sozialisten" und die Nationalsozialisten waren die "nationalen Sozialisten".
Ziemlich banal, aber so kamen die Nationalsozialisten zum Namen^^ Und das impliziert eben auch dass der Sozialismus auch im Nationalsozialmus vertreten war.
 
Schließe mich meinen Vorrednern an, Gewalt ist kein Mittel und falls die Polizei Fehler macht, gibt es den gesetzlichen Weg, stattdessen mit Gewalt auf die Exekutive zu antworten ist absolut indiskutabel. Möchte noch anmerken, daß Linksextremismus mitnichten nur bei vermummten Gewalttätern ein solcher ist, sondern daß er schon mit der versuchten Durchsetzung der politischen Korrektheit - also dem in-den-Kopf-zwingen der linken Ideologie - anfängt.
Es würde hier ja auch niemand behaupten, daß nur die ausführenden Personen in Konzentrationslagern Nationalsozialisten waren und der nette , glücklich verheiratete und immer höfliche Gauleiter von nebenan soll keiner gewesen sein.
Das Übel fängt schon im Geist an und da muss man bei den Hauptverbreitern in Medien und Politik suchen, wobei natürlich auch die Verknüpfung zwischen Medien und Politik zu beachten sind, siehe diverse Verlagshäuser im Besitz der SPD, welche ja schon lange - wie alle Altparteien - demokratische Pfade verlassen hat.


Abschließende Frage: wie kommt es, daß bei einer Diskussion um die Gewalttätigkeit Linksextremer schon wieder Adolf Hitlers "Mein Kampf" zum Thema wird ?
 
... daß [Gewalt] Linksextremismus mitnichten nur bei vermummten Gewalttätern ein solcher ist, sondern daß er schon mit der versuchten Durchsetzung der politischen Korrektheit - also dem in-den-Kopf-zwingen der linken Ideologie - anfängt....
Es ist auch überhaupt keine verbale Gewalt, wenn man andere als
- Scheiẞnazi
- Drecksbehinderter
- kleiner Zwerk
- Volksschädling
- (beliebige Religion einsetzen) Dreckspack
- perserver Schwuler
- ...
bezeichnet. Es ist ein Grundrecht der Meinungsfreiheri, ich weiss, natürlich :wall:

Es ist aber natürlich extreme Gewalt, wenn man andere bittet, wertfreier zu formulieren.So ist das
aber mit jener Gruppe, die gegen Gendermainstream, Gleichberechtigung aller Mitbürger und auch
die Vermeidung diskriminierende Begriff sind. Die Gruppe, aus der solche Forderungen kommen ist
politisch ziemlich eindeutig zu verorten. Aber so ist das halt, Dummheit gab es, Dummheit gibt es
und Dummheit wird es geben.

Soviel übrigens zu unseren Vorbildern, die auf Grund ihrer überragenden moralischen Einstellung
als einzige im Staat Gewalt gegen andere ausüben durfen. Profis, echte G20 Profis, um zum Thema
zurück zu kommen
G20 in Hamburg: Berliner Polizist wird von seiner Funktion entbunden - SPIEGEL ONLINE

Ganz besonders toll fand ich, dass eine Einrichtung für Kriegflüchtlinge, in der diese Menschen
oft über ein Jahr leben müssen, für Polizisten für nur ein Wochenende so unannehmbar ist, dass
man sie verwüstet. Aber wehe, Kriegsflüchtlinge sagen in einem Interview, dass ihre Unterkunft
einige Mängel aufweist, die leicht zu beheben wären. Da steht man als mündiger Bürger nur da
denkt sich über unsere populistischen Rechtsdeppen und Polizisten Vorbilder nur :wall: :wall: :wall:
 
Ganz besonders toll fand ich, dass eine Einrichtung für Kriegflüchtlinge, in der diese Menschen
oft über ein Jahr leben müssen, für Polizisten für nur ein Wochenende so unnanhembnar ist, dass
man sie verwüstet. Da steht man als mündiger Bürger nur da denkt sich :wall: :wall: :wall:

Ich bezweifle etwas das es was mit der Art der Unterkunft zu tun hatte das man dort Vandalismus betrieben hat, geht auch nicht aus dem von dir verlinkten Artikel hervor das es so wäre.

Bei mir im Haus hat es auch schon Partys von Bewohnern gegeben wo am nässten Morgen das Treppengeländer im Treppenhaus und die Eingangstür ordentlich lediert waren, alles verdreckt war und ich bzweifle das dort auch die Art der Unterbringung schuld gewesen ist.

Gibt halt Menschen die ihr Verhalten auf Partys unter übermäßigen Alkoholkonsum nicht mehr im Griff haben und die dann meinen Gegenstände und Einrichtungen zerlegen zu müssen / können.
Darauf zu schließen das dies nur passiert ist weil ihnen die Unterkunft nicht gepasst hat ist in etwa so einseitig, kurzsichtig und belegbar wie das man Polizeigewalt und die die Ausschreitungen extremistischer Vandalen nicht in einem Thread behandeln darf / kann. ;)

Man könnte auch sagen, deine Äußerung grenzt hier schon etwas sehr an frei erfunden... :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bezweifle etwas das es was mit der Art der Unterkunft zu tun hatte )
Ob Du es bezweifelst oder nicht ändert nichts an der Tatsache, dass es passierte:

"Polizisten beschweren sich über Unterkunft in Hamburg"
"...Auf der Facebook-Seite der Gewerkschaft der Polizei Rheinland-Pfalz beschweren sich die Polizisten unter anderem darüber, dass der Anfahrtsweg vom Containerdorf in Bad Segeberg zum Essen mehr als 1,5 Stunden betrage...."
Quelle: G20: Polizisten beschweren sich uber Unterkunft in Hamburg | ZEIT ONLINE

Wirklich, unerträglich, da muss man randalieren. Komisch, von jedem Maurer wird erwartet,
dass er Morgens einmal 1,5h durch Hamburg und abends zurück fährt. unbezahlt natürlich.
Es ist nicht schön, aber 20.000 Polizisten müssen auch untergebracht werden. Da wohnt dann
nicht jeder wie die Staatsgäste.
 
Ich lese da nicht, dass die Polizisten randaliert haben, sondern das sie sich (wenn man liest, was so nicht funktioniert/fehlte) zu Recht beschwert haben.
 
"Verwüßtet" war als sprachliches Stilmittel etwas übertrieben formuliert,
es wurde von Beschädigungen durch einige Polizisten berichtet.
 
Ob Du es bezweifelst oder nicht ändert nichts an der Tatsache, dass es passierte:

"Polizisten beschweren sich über Unterkunft in Hamburg"
"...Auf der Facebook-Seite der Gewerkschaft der Polizei Rheinland-Pfalz beschweren sich die Polizisten unter anderem darüber, dass der Anfahrtsweg vom Containerdorf in Bad Segeberg zum Essen mehr als 1,5 Stunden betrage...."
Quelle: G20: Polizisten beschweren sich uber Unterkunft in Hamburg | ZEIT ONLINE

Wirklich, unerträglich, da muss man randalieren. Komisch, von jedem Maurer wird erwartet,
dass er Morgens einmal 1,5h durch Hamburg und abends zurück fährt. unbezahlt natürlich.
Es ist nicht schön, aber 20.000 Polizisten müssen auch untergebracht werden. Da wohnt dann
nicht jeder wie die Staatsgäste.

Das belegt immer noch nicht das man deshalb randaliert hat und der Auslöser nicht ehr der exzessive Alkoholkonsum war. ;)
Oder ist klar belegt das Polizisten stocknüchtern Dinge zerstört haben um ihren Frust über die Unterbringung Luft zu machen?
 
"Polizisten beschweren sich über Unterkunft in Hamburg"
"...Auf der Facebook-Seite der Gewerkschaft der Polizei Rheinland-Pfalz beschweren sich die Polizisten unter anderem darüber, dass der Anfahrtsweg vom Containerdorf in Bad Segeberg zum Essen mehr als 1,5 Stunden betrage...."
Quelle: G20: Polizisten beschweren sich uber Unterkunft in Hamburg | ZEIT ONLINE

Wirklich, unerträglich, da muss man randalieren.
Da geht es um Polizisten aus Rheinland-Pfalz, nicht aus Berlin. Das ist nicht nur ein Unterschied im Namen, sondern auch in der Entfernung voneinander. Zumal in dem Artikel nirgendwo etwas von Demolieren der Unterkunft erwähnt wird. (Aber nach Pfälzer Saumagen ist man dazu sowieso nicht mehr in der Lage.)

Dazu gab es auch was vom RBB: Berliner Partybullen x G20-Einsatz - YouTube
Anhang anzeigen 962475
 
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