Das AFD Gutachten

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Dann zeige bitte die programmatisch, offiziellen Pläne der Partei zur Abschaffung der Demokratie?!

MfG
Du liest aber die Kommentare oder haust Du nur wild in die Tasten? Wo wir wieder beim Thema Zusammenhänge erkennen und Schlüsse ziehen sind.

Nur mal nebenbei:

Ist das ein Zufall? Ein Einzelfall? Hat er das nicht gewusst? Ja was kann er denn dafür, dass das plötzlich ein Nazi ist. Kann ja keiner ahnen weil es nicht auf der Stirn steht.
 
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Du liest aber die Kommentare oder haust Du nur wild in die Tasten?
Und wieder keine Antwort auf eine einfache Frage. Wenn es doch so eindeutig ist, wie von dir beschrieben, dann zeige das doch einfach auf?!

Aber so ist es eben nicht und genau das ist auch das Problem an der aktuellen Situation, es ist nicht so einfach beweisbar, wie ihr euch das gerne hier zusammen fantasiert. Aber das muss es zwingend, damit ein Verbotsantrag Bestand hat aber genau daran gibt es erhebliche und auch begründete Zweifel.

MfG
 
Und wieder keine Antwort auf eine einfache Frage. Wenn es doch so eindeutig ist, wie von dir beschrieben, dann zeige das doch einfach auf?!

Aber so ist es eben nicht und genau das ist auch das Problem an der aktuellen Situation, es ist nicht so einfach beweisbar, wie ihr euch das gerne hier zusammen fantasiert. Aber das muss es zwingend, damit ein Verbotsantrag Bestand hat aber genau daran gibt es erhebliche und auch begründete Zweifel.

MfG
Dann mach doch Vorschläge?
 
Aber so ist es eben nicht und genau das ist auch das Problem an der aktuellen Situation, es ist nicht so einfach beweisbar, wie ihr euch das gerne hier zusammen fantasiert. Aber das muss es zwingend, damit ein Verbotsantrag Bestand hat aber genau daran gibt es erhebliche und auch begründete Zweifel.
Glaub doch was Du willst. Die Kontakte zu rechtsextremen Netzwerken sind da. Klar, kann sein, dass die sich nur zufällig beim Gassi gehen kennengelernt haben aber es ist eben wahrscheinlicher, dass es Rechtsextremisten sind.
Aber so ist es eben nicht
Natürlich ist es so einfach. Ein paar Fakten habe ich dir genannt, die ignorierst Du nur konsequent.
 
Glaub doch was Du willst. Die Kontakte zu rechtsextremen Netzwerken sind da. Klar, kann sein, dass die sich nur zufällig beim Gassi gehen kennengelernt haben aber es ist eben wahrscheinlicher, dass es Rechtsextremisten sind.
Absolut, sowas muss man erkennen, das ist eine drohende Gefahr.
Rechtsextreme und die, die Sie beherbergen, Strafprozess durchführen.

Die Gefahr darf nicht bestehen!
Also Justitz muss durchgreifen!!
 
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Auf jeden Fall. Für Afd Politiker arbeiten viele mit rechtsextremer Gesinnung. Die sind alle innerhalb eines Netzwerkes, das europaweit reicht und von Russland finanziert wird.
Und nicht vergessen: die werden auch von unseren Steuern finanziert. Jeder von uns bezahlt für Rechtsextremisten. Ist das nicht ein gutes Gefühl, dass jeder einzelne der Demokratie diesen Gefallen tun kann?
 
Und nicht vergessen: die werden auch von unseren Steuern finanziert. Jeder von uns bezahlt für Rechtsextremisten. Ist das nicht ein gutes Gefühl, dass jeder einzelne der Demokratie diesen Gefallen tun kann?
Ja, man sollte die Parteienfinanzierung aus Steuermittel sofort einstellen.
Allerdings weiß ich nicht, wie die rechtliche Durchsetzung aussieht. Aber anhand des Gutachtens kann man sowas zumindest anschieben und auch das passive Wahlrecht entziehen ist auch eine Möglichkeit.
 
Maaßen hat in einer Talkshow darüber gesprochen.
So ab Minute 03:45. Maaßen war von 2012 bis 2018 Präsident des Amtes für Verfassungsschutz.

Äh: Maaßen ist laut Verfassungsschutz Rechtsextremist. Wenn Rechtsextreme jemand anderen in einer Talkshow als zuweit links beurteilen, dann sollte man diesen anderen getrost als jüngst ausgezeichnet und nicht als problematisch betrachten.

Objekt kann ich jedenfalls keinerlei Anzeichen dafür finden, dass seine Behauptung eine rechtliche Grundlage hat. Dem 2012er Verfassungsschutzbericht (pdf), der, bei einer laut Maaßen angeblich bis 2013 andauernden Beobachtung als "gesicherts linksextrem", ja sicherlich hätte darauf eingehen müssen, ist die Linke jedenfalls nicht einmal einen eigenständigen Abschnitt wert, sondern nur einzelne Teil- oder nahestende Organisationen. Und 2024 fehlen selbst die, "die Linke" taucht (im Gegensatz zu Die Heimat, 3. Weg, Freie Sachsen, AFD und Junge Alternative) gar nicht mehr als zu untersuchende Partei auf, geschweige denn als gesichert extremistische.

Die politisch aktiven Linken in Deutschland sind entweder in der Bedeutungslosigkeit verschwunden (DKP und MLPD werden immerhin noch erwähnt) oder handzahm (die Linke halt), da gibt es weder Handlungsbedarf noch -ansätze gegen die Opposition oder Betätigungsfelder für den VS. Im Auge hat der eher Aktive auf der Straße, von Klimaklebern (Söder kriegt seinen willen...) bis respektive überwiegend Autonome. Aber letztere sind halt autonom. Die schließen sich per Definition nicht in Parteien zusammen :ugly: .
(Und auch sonst frage ich mich gerade, warum der VS die überhaupt beobachtet? Der soll und darf gar nicht aktiv gegen Kleinkriminalität vorgehen, dass ist Aufgabe der Polizei. Aber trotzdem steckt man viel Aufwand in die Beobachtung von Leuten, die auch laut dem eigenen Ergebnis nur in der Lage sind, nicht-staatsgefährdenden Kleingruppen zu agieren und deren Gewalttaten sich auch zum Großteil gegen Rechtsextreme richten. Welche zwar polizeilichen Schutz gegen Straftaten verdienen, aber meinem Stand nach noch nicht den Staat darstellen, den der Verfassungsschutz schützen soll.)
 
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Wenn man es so will, dann sind diese Links-Rechts-Extrem-Diskussionen auch keine Zwiegespräche, sondern eher Schautafeln, wo sich Unentschlossene, so sie das denn hier überhaupt lesen, zwischen mitmenschlich und weltoffen und völkisch wie nationalistisch ein Bild machen können.

Wobei man darauf achten sollte, einen angemessenen Maßstab zu präsentieren. Auch hier wurde z.B. mehrfach die AFD (eine systematisch Unwahrheiten verbreitende, einen großen Umsturz propagierende Partei voller nationalistisch-rassistischer Rechtsextremer) gegen die Linke (eine Haufen Unfähiger mit Folkus auf den Zielen der Sozialdemokratie und ein paar merkwürdigen Vorstellungen zu Außenpolitik und Wirtschaftsfunktionen) gestellt. Dabei ist die Linke seit Jahren auf einem Niveau unterwegs, gegen den selbst CDU und CSU "extrem" wirken. (Und das nicht erst, seitdem sie Leute zum Kanzler machen, die versprechen, am Tag 1 ihrer Machtergreifung vom Parlament erlassenes und auf EU-Eben abgesichertes Recht außer Kraft zu setzen. Also angekündigt, wenn auch nicht umgesetzt, haben, die verfassungsgemäße Ordnung außer Kraft zu setzen.)

Das Pendant zur AFD wäre dagegen bestenfalls die DKP, was die politische Radikalität angeht. Aber selbst in der fehlt das gewaltbereit-extremistische Personal, dass aktiv gegen Menschen vorgehen will.


Spiel mit dem Feuer. Der CDU ist jedes Mittel Recht um nicht in der Opposition zu sein und niemand will eben mit der Linken oder den Grünen zusammenarbeiten müssen. Nur unterschätzen sie die Folgen oder nehmen sie bewusst in Kauf.

Unter Kanzler Merz wird es kein AFD Verbotsantrag geben.

Und damit sind wir bei der wirklich besorgniserregenden Parallele zu den 1920ern: Die Rechtskonservativen haben schon damals den Nazis den Weg geebnet, weil ihnen eine Verhinderung "linker" Politik wichtiger als alles andere war. Damals wurde die gesamte Energie investiert, um Kommunisten und Sozialisten zu stoppen und notfalls auch mit der NSDAP paktiert, zumindest diese aber geduldet und deren außerparlamentarische Aktivität akzeptiert. Heute wird bei Merz & Co die gesamte Energie investiert, um die Linke und die Grünen zu bekämpfen und notfalls wird auch mit der AFD zusammen abgestimmt, deren außerparlamentarische Aktivität wird nicht nur geduldet, sondern Narrative werden sogar für den eigenen Wahlkampf aufgegriffen.

Manchmal ist es dumm, den gleichen Fehler zweimal zu machen und etwas anderes zu erwarten. Manchmal ist es aber auch Kalkül und es wird gar nichts anderes erwartet...


Die Menschen müssen aber erstmal gefunden werden, die eine neue Partei gründen. Die jetzigen können sich nicht einfach neue 3 Buchstaben aufs Banner schreiben. Und ein Verbot würde zumindest bewirken, dass die Desinformation etwas eingedämmt wird und, dass keine Nazis mehr im Bundestag sitzen. Putin hätte somit auch weniger Spitzel in unseren Reihen.

NPD/Basis existiert weiterhin, der 3. Weg ist schon gegründet, die Rechte sowieso und auf Länderebene stehen weitere rechtsextreme Parteien bereit, um die Lücke der AFD zu füllen. Mit etwas Glück geht die Einheit verloren und es entsteht wieder ein ähnliches Patt wie damals zwischen NPD und REPs, die sich gegenseitig kleingehalten haben, aber höchstwahrscheinlich würde ein Verbot der AFD nicht dauerhaft dafür sorgen, dass die Rechtsextremen niemanden zum wählen haben. Sondern maximal 1-2-3 Legislaturperioden lang.

Aber ja: Eine viel wichtigere Folge wäre es erstmal den Propagandaapparat zu enthaupten in der Hoffnung, dass das auch ein paar Leute aus der Rechtsextremen Blase reißt und wieder für Fakten zugänglich macht. Statt der großen Opferrolle "AFD-Verbot" wäre es da imho aber nicht nur schneller, sondern auch besser, die Einzelpersonen für ihre Lügen und Irreführungen in den Knast zu bringen. Wer systematisch ganze Bevölkerungsgruppen mit 100000den Unschuldiger schweren Straftaten bezichtigt, wer regelmäßig politischen Institutionen und Parteien nachweißlich falsche Absichten und teils sogar offensichtlich falsche Handlungen unterstellt, wer mit Menschen- und Völkerrechtswidrigen Regimen paktiert, etc. etc. etc. macht sich schlichtweg strafbar und eine AFD ohne ihr Führungspersonal würde den Rechtsradikalismus imho stärker zurückwerfen, als besagtes Führungspersonal ohne AFD. Umgekehrt besteht bei derart kleinteiligen Aktionen die Hoffnung, dass der geistige Horizont von wenigstens einem Handvoll AFD-Wählern noch ausreicht, um die Berechtigung und damit Rechtsstaatlichkeit des Eingriffens nachzuvollziehen, während ein vieljähriges Verbotsverfahren über tausende von Seiten kinderlicht als politisch manipuliert präsentiert werden kann.


Mit dem Faschismus zu diskutieren ist ein toller Plan der vor über 80 Jahren schon mal richtig gut funktioniert hat. Ich denke wenn wir einfach weiter so tun als ob die AfD eine demokratische Partei ist wird bestimmt alles gut.

Nicht nur vor 80 Jahren, eher seit 80 Jahren. Wo sind denn diejenigen, die die NPD weggeredet haben, anstatt die wegzureden? Was haben die Rechtsausleger der Union, die seit einem Jahrzehnt mit der AFD und über AFD-Themen reden, denn so an Wählerschwund erreicht?

Imho ist das nichts weiter als absichtlich vorgeschobenes Gewäsch. Es kommt nicht nur mit den gleichen Formulierungen, sondern oft auch von den gleichen Leuten, die z.B. beim Klimaschutz in den 90ern und 0ern erstmal noch "Redebedarf" gesehen haben oder/und die in den 10ern nichts gegen Putin unternommmen, sondern "auf Dialog" gesetzt haben. Wer sowas nach Jahren, in denen die Fakten auf den Tisch lagen, noch bringt, der will damit nicht ein vermeintlich besseres Konzept zur Lösung der Situation vortragen. Sondern der will einfach nur weiter verzögern, dass irgendwas gegen eine Entwicklung unternommen wird, die er in Wahrheit gutheißt.
 
Das Pendant zur AFD wäre dagegen bestenfalls die DKP, was die politische Radikalität angeht. Aber selbst in der fehlt das gewaltbereit-extremistische Personal, dass aktiv gegen Menschen vorgehen will.
Ja, das stört mich auch immer daran. Ich meine auch, dass man die AfD viel zu sehr verharmlost, während deren harter Kern immer mal wieder von gewaltsamen Veränderungen bzw. Gewalt nach ihrer "Machtergreifung" schwadroniert.
 
Wo genau tut sie das, offiziell und programmatisch, kannst du diese entsprechenden Dinge bitte hier einmal darlegen?
Das passt nicht ins "Denial Plausibilty"-Konzept der AfD. Mausgerutscht und so. U know? Man muss diese Menschen an ihren Worten messen. 115 bezeichnende Zitate habe ich dir und dem Rest der Leserschaft gegeben.
 
unsere Regierung ist in den letzten beiden Jahrzehnten immer weicher geworden
Die sind nicht weicher geworden. Sie wurden lediglich mit den Zwängen der Realität konfrontiert und vor die Frage gestellt, was ist unsere moralische Verantwortung?

Vor 2015 war es einfach sich mitten in Europa darauf zu verlassen, dass Migration ein Problem der Peripherie ist. Hätte man sich frühzeitig dazu entschlossen, den Druck aus Griechenland, Italien oder auch Spanien aufzunehmen, vielleicht wäre die 2015 begonnene Migrationsbewegung in der Peripherie zum Stoppen gekommen. Da diese Länder aber selber schon am Limit waren, wollten die nicht mehr diejenigen sein, die das Problem regeln. Lange konnte man sich mit den Dublin-Abkommen Migration vom Hals halten. Bis am Ende diese Abkommen zu dem führte, was eben passierte.

Ist wieder so ein typisch deutsches Ding. Herausforderungen so lange durch schlichte Realitätsverweigerung ignorieren und dann, wenn es einem auf die Füße fällt und gehandelt werden muss, in Panik und Zorn verfallen. Das ist eine Eigenschaft, die ich an unserer Gesellschaft echt zum Kotzen finde.
 
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