D5 Next vs. Aquastream Ultimate

Das ist mir schon klar, aber bei einem Pumpenausfall o.ä. steigt die Temperatur ja trotzdem weiter, so dass das System irgendwann wegen Überhitzung abschaltet.

Die Alarmfunktionen hat die D5 Next ja auch, aber eben nicht diesen Fan-Anschluss, d. h. bei der D5 Next müsste man sich in der Nähe des Rechners befinden, um entsprechend reagieren zu können. Die Frage wäre daher, ob es sinnvoll ist, dass das System bei einer Störung direkt abschaltet, oder ob es ausreicht, dass die Schutzschaltungen greifen.

Totalausfälle der Pumpe sind vergleichsweise selten. Eher gibt es Probleme mit Verstopfungen oder abgeknickten Schläuchen; einen zu niedrigen Durchfluss trotz laufender Pumpe kann aber auch die Aquastream nur eingeschränkt (und gegen Aufpreis/virtueller DFS) erkennen. Da ist ein Aquaero mit Druchflussmesser die bessere Wahl oder, etwas günstiger aber messtechnisch schlechter, ein DFS zum direkten Anschluss an das Mainboard. Wenn ich mich richtig erinnere, müsste die D5 Next aber auch ein Drehzahlsignal generieren können, nur muss man dafür uaf den Lüfterausgang verzichten.
 
Habe meinen Druchflussmesser an der Ultimate dran, da hier optional auch einer angeschlossen werden kann.
 
Ich glaube mittlerweile kann man sich doch über die Aquasuite benachrichtigen lassen (e-Mail oder Pop-Up). Sogar das ausführen von Programmen und so ist möglich. Also müsste ein automatisches herunterfahren auch möglich sein. Das kann von einem Sensorwert (z.B. Durchfluss, Temperatur oder Drehzahl) getriggert werden.
 
Das hängt vom Gerät ab was angeschlossen ist.

Mit meiner Ultimate Pumpe kann ich einiges als Alarm einstellen und auch bestimmen ob ich ein Warnton bekomme oder der Rechner ausgeschaltet wird.

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Die Pumpe überträgt aber per Lüfterkabel noch eine Fake Drehzahl ans Mainboard.

Beim Aquaero 6 was ich mal hatte konnte ich auch Alarm Funktionen bestimmen(soweit ich mich noch richtig erinnere). Mit dem Quadro was ich vor kurzem noch verbaut habe gibt es keine Alarmfunktionen.

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Bezüglich der Benachrichtigung ist was mit Konten dazu gekommen.
Zumindest wer hierzu die Insiederversionen nutzt.

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Ich glaube mittlerweile kann man sich doch über die Aquasuite benachrichtigen lassen (e-Mail oder Pop-Up). Sogar das ausführen von Programmen und so ist möglich. Also müsste ein automatisches herunterfahren auch möglich sein. Das kann von einem Sensorwert (z.B. Durchfluss, Temperatur oder Drehzahl) getriggert werden.

Über Software geht das sowieso. Aquastream und Aquaero können aber zusätzlich ein alive-Signal ans Mainboard ausgeben, sodass ein automatischer Shutdown auch bei abgestürztem Betriebsystem möglich ist.
 
Es ist zwar schon etwas Zeit vergangen (war zwischenzeitlich im Urlaub...), aber ich wollte nochmal ne Rückmeldung geben. Ich hab mich für die D5 next mit Ultitop entschieden und diese auf einem Shoggy-Sandwich verbastelt, und kann von der Pumpe bei 50% Drehzahl überhaupt keine Geräusche aus dem geschlossenen Gehäuse hören :daumen:
 
nur mal kurz zum Pumpenausfall. Sobald kein Wasser mehr fließt, egal wodurch, dauert es ein paar Sekunden und die CPU fährt den Rechner runter oder raucht ab. Mir passiert, Schlauch abgeknickt zu wenig Durchfluss, dadurch Wasser und Schlauch zu warm, Schlauch wird labberig rutscht vom Fitting und ich sitze daneben und merk nix. Eine optische Alarm Meldung in rot funktionierte ausrechnet da nicht. In meinem Fall war damit das Ende der CPU besiegelt. Es klang wie "pitsch" der Rechner war aus und roch etwas eigenartig. Da ich am zocken war, sah ich erst jetzt was passiert ist. Seit dem keinen Schlauch mehr, Hardtube in Plastik, Glas und nu Messing verhindern das der Schlauch durch Wärme abrutschen kann.
 
Da hat der gute Kensch (YT: KenschUndCo) aber auch keine gute Erfahrungen gemacht, zumindest nicht mit PETG.
Welche Fittings und Schläuche hattest du denn?
 
Ist aber seltsam, denn normalerweise würde die CPU herunter takten bis ein Not aus ausgelöst wird. Aber in deinem Fall ist auch dein Schlauch abgerutscht und da ist es eher wahrscheinlicher das dein System nass geworden ist und destiliertes Wasser ist recht schnell wieder leitend. Zar nicht so hoch wie Leitungswasser, aber schon soweit das es ein defekt auslösen kann. Mir ist mal eine SSD dadurch defekt gegangen. Mir sind am morgen mit einem kleinen Update ein paar Tropfen aufs Mainboard gelaufen und habe nicht an meinem passiv Kühler darauf gedacht und nur das Mainboard trocken gemacht. Mein Rechner lief den ganzen Tag und zum Abend hin lief plötzlich meine SSD nicht mehr. Nach dem ausbauen merkte ich 2-3 kleine Tropfen Wasser darauf.

Im übrigem bringt die Ultimate Pumpe da gute nützliche Alarmfunktionen mit.
 
Die CPU taktet erst runter, wenn sie nahe der 100 °C ist und bis zu einem Not-Aus kann sie noch eine ganze Zeit lang dort verharren. Ich habe zu Netburst-Zeiten mal 20 Minuten 2D Anwendungen geschafft, ehe der Rechner genauso aus wie die Pumpe war (vergessen, letztere anzuschließen), mit heutigen Stromsparmechanismen dürfte noch weitaus länger ein Betrieb bei Maximaltemperatur möglich sein. Über so lange Zeiträume erwärmt sich das komplette CPU-Umfeld auf die Maximaltemperatur des Prozessors und ein Schlauch-Tüllen-Kombination, die bei Raumtemperatur noch einigermaßen fest wirkt, kann bei 80-90 °C schon sehr locker sein. Wenn der Grund für den Stillstand dann noch eine Verstopfung/ein Knick weiter hinten in der Leitung ist und eine starke Pumpe ihre volle Förderhöhe in 0,3 bar Druck umsetzt, drohen Undichtigkeiten. Vereinzelt ließt man auch immer noch Berichte über günstige Kühlerkonstruktionen, die sich in so einem Szenario bis zur Undichtigkeit verformen. Bei ungesicherten Tüllen reichen in Kombination mit aufgestautem Druck sogar schon weitaus niedrigere Temperaturen, wie ich für den 60-°C-Bereich mal mehr oder weniger freiwillig vor laufender Kamera gezeigt habe:
(Ab ca. 13:00, ursprünglich aber als eigenes Segment später im Video geplant :-))

Übrigens muss ich auch Nutzern von Verschraubungen zu etwas Vorsicht raten: Kürzlich habe ich festgestellt, dass die Überwurfmuttern einer kompletten Charge meiner privat genutzen Anschlüsse einen 0,5 mm größeren Innendurchmesser als angegeben hat. Glücklicherweise nutze ich Schläuche mit 0,3 mm größerer Wandstärke, sodass es jahrelang trotzdem gehalten hat (Verfügbar sind die Anschlüsse schon seit mindestens 5 Jahren nicht mehr), aber das nominell vorgesehene Schlauchformat hätte ich sogar in kaltem Zustand mit einer Hand herausziehen können.
 
Das ist krass, da hätte ich zuviel Bammel! Ich steh da eher auf blutige und eingerissene Hände, da weiß ich das die halten. Gruß an EK-ZMT mit EK-STC ;-)
 
Anschlüsse nicht zu fest anziehen, immer nur mit zwei Fingern arbeiten.

"Niemand hat gesagt, wieviel Hebel zwischen den beiden Fingern und dem Anschluss erlaubt ist."

:-)
 
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