Cyberpunk 2077: Soll Witcher-3-Rekorde brechen, Details erst 2017

Ich sehe die Situation nicht halb so kritisch, wie du. Ich weiß jetzt beispielsweise nicht wirklich, warum du TW3 so mainstreamlastig findest - ich empfand es als ein forderndes, tiefgehendes und inhaltlich herausragendes Spiel und es gab meines Erachtens wirklich nicht viel, was CDPR wirklich falsch gemacht hat.
Es gehr mir vor allem um den Vergleich mit den Vorgängern und der Entwicklung der Reihe. Witcher 3 ist noch deutlich weniger mainstreamlastig als beispielsweise Fallout oder AC, aber die Tendenz dahin ist sehr wohl erkennbar. Und ich sehe das nicht als Fortschritt, sondern als Rückschritt in Punkto Game Design.

Gut, das Inventarsystem ist vielleicht ein Aspekt, aber selbst hinsichtlich der Steuerung war man mit Maus und Tastatur jetzt nun wirklich nicht so schlecht dran. Ich habe es wie Teil 2 mit dem Controller gespielt, die Steuerung war ja auch merklich darauf ausgelegt, aber mit M&T war es dennoch gut spielbar, oder?
Es war natürlich spielbar (wie gut, das sei mal dahin gestellt). Das UI hingegen war eine Katastrophe bzw. hätte auf jeden Fall für Konsole und PC getrennt mehr Sinn gemacht.

Ich finde es einfach nicht nachvollziehbar, dass du "wenig Komplexität und wenig Tiefgang"
Der wurde imo zu den Vorgängern reduziert, z.B. in Punkto Choice&Consequence und auch in Punkto Gameplay (man denke z.B. nur an Alchemie im Vergleich zu TW1).

und "kurze Spielbarkeit" in einem Atemzug mit TW3 nennst, welches gerade in Sachen Umfang nochmal eine deutliche (!) Schippe auf beide Vorgänger zusammen draufgelegt hat.
Unter "kurze Spielbarkeit" meinte ich nicht den Umfang des Spiels, sondern wie viel Zeit man in eine Spielsession reininvestieren muss, um eine anständige Erfahrung zu haben. Sprich: was kann ich an Spielspaß mitnehmen, wenn ich mich z.B. nur 30 Minuten vor den Bildschirm klemme. Typische moderne Mainstreamspiele sind darauf optimiert, dem Spieler ständig kleine Belohnungen zu geben und den Spieler nicht in komplexe Questreihen oder anspruchsvolle Vorgänge zu "zwingen", für die der Spieler vielleicht keine Zeit oder keinen Nerv hat. Im Resultat werden Spiele immer mehr auf das "Moment-to-Moment" Gameplay ausgelegt und immer weniger darauf, komplexe Zusammenhänge zu entwickeln. Daher ist ja auch das schnelllebige Action-Gameplay so beliebt. In das taktische Gameply eines PoE oder Div OS muss man sich schon mehr einfummeln und da kann ein einzelner Kampf auch alleine schon mal eine Weile dauern.

Wie gesagt, wenn TW3 für CDPR ein Mainstreamspiel ist, können sie wegen mir noch jahrzehntelang Mainstreamspiele auf den Markt bringen. Ich werde sie liebend gerne dabei unterstützen.
Die Sache ist die, dass die Mainstreamorientierung bei CDPR wahrscheinlich immer mehr zunimmt und da habe ich was dagegen.

D.h. Project Cars oder Asetto Corsa müssen gut mit Maus und Tastatur steuerbar sein, komme es, was es wolle? Auch, wenn die Wagen aufgrund der Komplexität dann quasi nicht zu steuern wären? (weiß nicht, ob es wirklich so heftig ist)
Nein, wie gesagt, es geht nicht darum, welche Eingabeart besser geeignet ist. Es geht darum, dass man alle unterstützten Eingabearten möglichst optimiert und auf die jeweiligen Eigenheiten und Stärken anpasst. Natürlich kann das Spiel dann immer noch mit dem Lenkrad gefühlt besser funktionieren. Aber man hat zumindest alles getan, damit jemand, der unbedingt mit M+T spielen will, die bestmögliche Erfahrung hat.

Naja, CDPR hat uns einen Cross-Plattformtitel ohne DRM und mit einer wirklich tadellosen technischen Umsetzung serviert. Das ist schon mal mehr auf die Bedürftnisse der PC-Spieler eingegangen, als die meisten anderen Entwickler, denkst du nicht auch?
gRU?; cAPS
Ähm, nein. DRM geht mir persönlich am Poppes vorbei. Die technische Umsetzung war in der Tat ok, aber vom möglichen Downgrade usw. wollen wir mal nicht reden. Abgesehen davon bietet CDPR doch nicht mehr als beispielsweise Ubisoft mit AC Syndicate. Aber da gerade die Zeit etwas knapp ist, lasse ich mich vlt. später noch mal dazu aus.
 
Es gehr mir vor allem um den Vergleich mit den Vorgängern und der Entwicklung der Reihe. Witcher 3 ist noch deutlich weniger mainstreamlastig als beispielsweise Fallout oder AC, aber die Tendenz dahin ist sehr wohl erkennbar. Und ich sehe das nicht als Fortschritt, sondern als Rückschritt in Punkto Game Design.
Alles klar, jetzt weiß ich, was du meinst. Gut, es wäre natürlich durchaus schade, wenn TW irgendwann so "endet" wie AC oder CoD, zugegeben.

Es war natürlich spielbar (wie gut, das sei mal dahin gestellt). Das UI hingegen war eine Katastrophe bzw. hätte auf jeden Fall für Konsole und PC getrennt mehr Sinn gemacht.
Volle Zustimmung hier, wie schon gesagt.

Der wurde imo zu den Vorgängern reduziert, z.B. in Punkto Choice&Consequence und auch in Punkto Gameplay (man denke z.B. nur an Alchemie im Vergleich zu TW1).
Also ich fand das Gameplay um Längen (!) besser, als bei Teil 1 :ugly:
Die Alchemie war so ziemlich das einzige, was mich da gestört hat. Das hätte meiner Meinung nach besser sein können.
Aber alleine das Kampfsystem - das war im ersten Teil einfach belanglos und langweilig. Bei schweren Kämpfen musste man sich Tränke einwerfen, geschenkt, aber am Ende lief es darauf hinaus, dass man den richtigen Kampfstil ausgesucht hat - tja, und dann konnte der Kampf allein mit der linken Maustaste gewonnen werden. Spannung sieht für mich anders aus und das Kampfsystem aus Teil 2/3 mit verschiedenen Angriffen, Ausweichbewegungen und besserer Einbindung der Magie ist da einfach kein Vergleich gegen.
Choice war für mich bei TW3 weniger das Problem - viel eher der Teil mit "Consequences". Da stimme ich dir zu, insgesamt gab es doch relativ wenig weltbewegendes (wort-wörtlich) zu entscheiden - aber das bricht dem Spiel auch nicht das Genick. Auf der anderen Seite - was gab es in Teil 1 so zu entscheiden?
Siegfried tot/ Siegfried am Leben? Alvin zu Triss/ Alvin zu Shani? Entweder, ich hab alles vergessen, oder war auch nicht so krass^^

Unter "kurze Spielbarkeit" meinte ich nicht den Umfang des Spiels, sondern wie viel Zeit man in eine Spielsession reininvestieren muss, um eine anständige Erfahrung zu haben. Sprich: was kann ich an Spielspaß mitnehmen, wenn ich mich z.B. nur 30 Minuten vor den Bildschirm klemme. Typische moderne Mainstreamspiele sind darauf optimiert, dem Spieler ständig kleine Belohnungen zu geben und den Spieler nicht in komplexe Questreihen oder anspruchsvolle Vorgänge zu "zwingen", für die der Spieler vielleicht keine Zeit oder keinen Nerv hat. Im Resultat werden Spiele immer mehr auf das "Moment-to-Moment" Gameplay ausgelegt und immer weniger darauf, komplexe Zusammenhänge zu entwickeln. Daher ist ja auch das schnelllebige Action-Gameplay so beliebt. In das taktische Gameply eines PoE oder Div OS muss man sich schon mehr einfummeln und da kann ein einzelner Kampf auch alleine schon mal eine Weile dauern.
Alles klar, danke für die Berichtigung. Wenn es ein Spiel auf der anderen Seite aber schafft, trotz relativ hoher Komplexität schnell Spaß zu machen - warum nicht? Wie gesagt, hinsichtlich der Komplexität fiel mir TW3 nicht negativ auf. Ich hatte auch über viele Stunden am Stück Spaß daran.

Die Sache ist die, dass die Mainstreamorientierung bei CDPR wahrscheinlich immer mehr zunimmt und da habe ich was dagegen.
"Wahrscheinlich" :)
Da hätte ich auch was dagegen, aber warten wir erst mal ab. Wenn es so weit ist, kann man sich ja immer noch drüber aufregen. Ich bin jedenfalls sehr gespannt auf Cyberpunk 2077, und da mit Sci-Fi-Szenarien allgemein ziemlich gefallen, wird das Spiel für mich bestimmt ein Knaller, wenn es denn an die Qualität von TW3 anknüpfen kann. Das nötige Kleingeld hat CDPR ja jetzt.
Nein, wie gesagt, es geht nicht darum, welche Eingabeart besser geeignet ist. Es geht darum, dass man alle unterstützten Eingabearten möglichst optimiert und auf die jeweiligen Eigenheiten und Stärken anpasst. Natürlich kann das Spiel dann immer noch mit dem Lenkrad gefühlt besser funktionieren. Aber man hat zumindest alles getan, damit jemand, der unbedingt mit M+T spielen will, die bestmögliche Erfahrung hat.
Ich hab TW3 nur ganz mit der Maus gespielt, wie gesagt. Ein Freund hat es komplett mit M&T gespielt und hatte nichts Negatives darüber zu berichten. Es ist auf der anderen Seite aber offensichtlich, dass das Spiel am besten mit einem Controller spielbar ist. Dagegen hast du ja nichts, wie du gemeint hast.
Aber im Endeffekt unterstellst du CDPR ja, dass sie das Spiel nicht für die Maus/Tastatursteuerung optimiert haben und Spieler mit Maus und Tastatur ein deutlich besseres Spielerlebnis haben hätten können. Beim Inventar stimme ich dir zu, das war aber auch auf dem Controller nicht unbedingt das Gelbe vom Ei. Aber war der Rest des Spiels wirklich so schlecht zu steuern?

Ähm, nein. DRM geht mir persönlich am Poppes vorbei. Die technische Umsetzung war in der Tat ok, aber vom möglichen Downgrade usw. wollen wir mal nicht reden. Abgesehen davon bietet CDPR doch nicht mehr als beispielsweise Ubisoft mit AC Syndicate. Aber da gerade die Zeit etwas knapp ist, lasse ich mich vlt. später noch mal dazu aus.
Naja, TW3 war mitunter das bestaussehendste Spiel des Jahres - spätestens bei Berücksichtigung der Spielwelt - und läuft sogar auf aktueller Hardware ziemlich solide. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wo da das Problem ist. Das Verhältnis aus Aussehen und Performancehunger ist einfach verdammt gut, daher finde ich das Spiel technisch einwandfrei. Für mich muss ein Spiel nicht unbedingt nach Crysis-Manier so hervorragend gut aussehen, dass es erst in einigen Jahren auf hohen Settings vernünftig spielbar ist, eine zeitgemäße Optik mit vertretbarer Performance ist da genauso gut. Solange das Verhältnis passt, sehe ich keinen Grund, warum a) besser sein sollte, als b). Das ist auch spätestens der Grund, warum mir das sog. "Downgrade" ziemlich egal ist, denn das musste noch auf einem Quad-SLI gerendert werden, um einigermaßen spielbar zu sein. Es war halt ein Target-Shot. Ob man dem Studio da böse Absichten unterstellt, ist jedem selbst überlassen. Ich sehe darür aber keinen Grund.
gRU?; cAPS
 
Also ich fand das Gameplay um Längen (!) besser, als bei Teil 1 :ugly:
Das ist auch völlig legitim. Und immerhin war es beides "Action-Gameplay", nur eben in anderer Form. Es ist ziemlich subjektiv, was man da besser findet, aber das ist auch kein zentraler Bestandteil meiner Kritik.

Aber alleine das Kampfsystem - das war im ersten Teil einfach belanglos und langweilig. Bei schweren Kämpfen musste man sich Tränke einwerfen, geschenkt, aber am Ende lief es darauf hinaus, dass man den richtigen Kampfstil ausgesucht hat - tja, und dann konnte der Kampf allein mit der linken Maustaste gewonnen werden. Spannung sieht für mich anders aus und das Kampfsystem aus Teil 2/3 mit verschiedenen Angriffen, Ausweichbewegungen und besserer Einbindung der Magie ist da einfach kein Vergleich gegen.
Wie gesagt, das Kampfgameplay an sich ist schon ok, war ja auch schon im zweiten Teil fast gleich bzw. zumindest sehr ähnlich.

Choice war für mich bei TW3 weniger das Problem - viel eher der Teil mit "Consequences". Da stimme ich dir zu, insgesamt gab es doch relativ wenig weltbewegendes (wort-wörtlich) zu entscheiden - aber das bricht dem Spiel auch nicht das Genick. Auf der anderen Seite - was gab es in Teil 1 so zu entscheiden?
Siegfried tot/ Siegfried am Leben? Alvin zu Triss/ Alvin zu Shani? Entweder, ich hab alles vergessen, oder war auch nicht so krass^^
Choice ist imo einer DER zentralsten Kritikpunkte an TW3, aber die Behandlung dessen würde hier (mal wieder) den Rahmen sprengen, zumal ich das an anderer Stelle schon ausführlich dargelegt habe (leider auf englisch), z.B.
hier (v.a. Punkt 2) Why the main narrative in the last third of the game is a bad hot mess [major spoilers!!!]
oder hier (theoretischer, aber noch mehr im Detail) Why the main narrative in the last third of the game is a bad hot mess [major spoilers!!!] - Page 31

Alles klar, danke für die Berichtigung. Wenn es ein Spiel auf der anderen Seite aber schafft, trotz relativ hoher Komplexität schnell Spaß zu machen - warum nicht? Wie gesagt, hinsichtlich der Komplexität fiel mir TW3 nicht negativ auf. Ich hatte auch über viele Stunden am Stück Spaß daran.
Ich sage ja nicht, dass Witcher 3 ein schlechtes Spiel ist, das keinen Spaß macht, ganz im Gegenteil. Was ich allerdings im Vergleich zu den Vorgängern vermisse ist die "Dichte" an hochwertigem Content, sprich interessanten Quests, komplexem Storytelling und Inszenierung. Und da spielt eben diese "Kurzlebigkeit" der Mainstreamorientierung und des Open World Ansatzes mit rein. Eine relativ begrenzte Welt wie die von Witcher 2 war ziemlich dicht und straff, es war vor allem eine Erfahrung, die vom Pacing und vom Storytelling gelebt hat. Witcher 3 hingegen ist darauf ausgelegt, möglichst kurz (und damit paradoxerweise auch möglichst lange) bei der Stange zu halten. Du hast nur 30 Minuten Zeit zum Zocken? Dann kille halt Gegner X oder räuchere Höhle Y aus. Oder erkunde Punkt Z auf der Karte. Und dasselbe Spiel in ewiger Wiederholung. Ubisoft hat diesen "statistischen" Open World Mainstreamansatz mittlerweile zur Perfektion gebracht, mit seinen zig kurzlebigen Aktivitäten und Angeboten in der Spielwelt, die kaum in Verbindung miteinander stehen und auch nicht besonders komplex sind. Witcher 3 ist davon noch ein gute Stück entfernt, aber die ursprüngliche erzählerische Dichte hat es verloren. Spannung oder gar emotionales Commitment wird somit imo extrem eingeschränkt, und übrigens auch ein brauchbares Choice&Consequence (schon alleine wegen des gewaltigen Aufwands, was das kosten würde).

Da hätte ich auch was dagegen, aber warten wir erst mal ab. Wenn es so weit ist, kann man sich ja immer noch drüber aufregen. Ich bin jedenfalls sehr gespannt auf Cyberpunk 2077, und da mit Sci-Fi-Szenarien allgemein ziemlich gefallen, wird das Spiel für mich bestimmt ein Knaller, wenn es denn an die Qualität von TW3 anknüpfen kann. Das nötige Kleingeld hat CDPR ja jetzt.
Auch wenn ich manchmal so klinge, aber ich verdamme nicht alles, was ich kritisiere. Ich freue mich auch auf Cyberpunk, selbst wenn es noch mehr in Richtung Mainstream geht. Ich würde allerdings eine größere Re-Fokussierung auf klassische Stärken von CDPR deutlich bevorzugen. Und was ihr CEO über den "noch größeren kommerziellen Erfolg" berichtet, spricht dem leider ziemlich entgegen, daher meine Befürchtungen.

Ich hab TW3 nur ganz mit der Maus gespielt, wie gesagt. Ein Freund hat es komplett mit M&T gespielt und hatte nichts Negatives darüber zu berichten. Es ist auf der anderen Seite aber offensichtlich, dass das Spiel am besten mit einem Controller spielbar ist. Dagegen hast du ja nichts, wie du gemeint hast.
Aber im Endeffekt unterstellst du CDPR ja, dass sie das Spiel nicht für die Maus/Tastatursteuerung optimiert haben und Spieler mit Maus und Tastatur ein deutlich besseres Spielerlebnis haben hätten können. Beim Inventar stimme ich dir zu, das war aber auch auf dem Controller nicht unbedingt das Gelbe vom Ei. Aber war der Rest des Spiels wirklich so schlecht zu steuern?
Ich denke persönlich, dass das Spiel mit dem Controller auch nicht besser zu steuern ist, aber das ist wie gesagt eigentlich sekundär. Das Hauptproblem mit Witcher 3 im Bereich Steuerung ist das Unified UI, das sowohl M+T wie auch dem Gamepad nicht vollständig gerecht wird und das ist einfach schade. Andere Entwickler wie Blizzard haben doch schon lange vorgemacht, dass es auch anders geht. Bei Diablo 3 z.B. sind das UI von PC- und Konsolenversion grundverschieden, jeweils auf die besonderen Eigenheiten und Vorzüge (bzw. Limitierungen) der jeweiligen Eingabeart optimiert. Selbst ein DAI bietet aus gutem Grund getrennte UIs für M+T und Controller.
Abgesehen davon empfinde ich die Steuerung von Witcher 3 als teilweise ziemlich schwammig, was imo unzweifelhaft an der Orientierung an Controllern liegt. Das war aber in TW2 auch schon so. Ist aber auch nicht der Kern meiner Kritik an TW3 (abgesehen davon, dass das Grundgameplay auf Dauer mangels Abwechslung doch sehr langweilig wird).

Naja, TW3 war mitunter das bestaussehendste Spiel des Jahres - spätestens bei Berücksichtigung der Spielwelt - und läuft sogar auf aktueller Hardware ziemlich solide. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wo da das Problem ist. Das Verhältnis aus Aussehen und Performancehunger ist einfach verdammt gut, daher finde ich das Spiel technisch einwandfrei. Für mich muss ein Spiel nicht unbedingt nach Crysis-Manier so hervorragend gut aussehen, dass es erst in einigen Jahren auf hohen Settings vernünftig spielbar ist, eine zeitgemäße Optik mit vertretbarer Performance ist da genauso gut. Solange das Verhältnis passt, sehe ich keinen Grund, warum a) besser sein sollte, als b). Das ist auch spätestens der Grund, warum mir das sog. "Downgrade" ziemlich egal ist, denn das musste noch auf einem Quad-SLI gerendert werden, um einigermaßen spielbar zu sein. Es war halt ein Target-Shot. Ob man dem Studio da böse Absichten unterstellt, ist jedem selbst überlassen. Ich sehe darür aber keinen Grund.
gRU?; cAPS
Ich habe grafisch an Witcher 3 auch nicht viel auszusetzen. Die Optimierung ist auch ok. Aber das kann ein AC Syndicate oder ein GTA V aber auch. Selbst mit AC Unity hatte ich persönlich auch keine großen Probleme. Ich sehe das als keine besondere PC-Orientierung, eine saubere technische Optimierung abzuliefern, sondern eher als Grundvoraussetzung, wenn man den PC als Spieleplattform ernst nimmt.
 
Alles klar, danke, dass du deine Ansichten so gut unterfütterst. Jetzt versteh ich endgültig, was du meinst :P
Ich glaube, die von dir genannten Probleme im Bereich Storytelling etc etc sind einfach auf die Natur als Open-World-Rollenspiel geschuldet. CDPR hatte auch bis jetzt keine Erfahrung in sowas und je linearer ein Spiel, desto einfacher ist es, dies homogen mit Action zu füllen.
Danke für den ausführlichen Beitrag auf alle Fälle ;)
gRU?; cAPS
 
Welche Rekorde stellt denn The Witcher 3 auf? Außer vielleicht die größte Spielwelt zu haben? Was nicht unbedingt positiv ist und quasi jeder Entwickler machen könnte.
 
Welche Rekorde stellt denn The Witcher 3 auf? Außer vielleicht die größte Spielwelt zu haben? Was nicht unbedingt positiv ist und quasi jeder Entwickler machen könnte.

Gut das du nicht verstanden hast er vornehmlich von der Verkaufsrekorden und dem finanziellen Erfolg spricht, wo Cyberpunk TW3 noch übertreffen soll. Aber was erwartet man schon von einer "Person" wie dir das sie sowas schaft raus zu lesen... :schief:
 
Wenn die Story gescheit ist wär mir die Grafik eher zweitrangig :daumen:
Gute Spiele brauchen erst mal eine gute Handlung, die Grafik allein macht kein gutes Spiel aus :nicken:
 
Welche Rekorde stellt denn The Witcher 3 auf? Außer vielleicht die größte Spielwelt zu haben? Was nicht unbedingt positiv ist und quasi jeder Entwickler machen könnte.

Manchmal hilft es, wenn man zu einem Artikel mehr als nur die Überschrift liest... :ugly:

Es geht darum, dass CDPR von Witcher 3 mehr Kopien verkauft hat als von den Vorgängerspielen und das Spiel scheinbar auch (schon) profitabler ist. Es geht also um den kommerziellen Erfolg, der für das Studio in seiner bisherigen Geschichte einen Rekord darstellt.

Wenn die Story gescheit ist wär mir die Grafik eher zweitrangig :daumen:
Gute Spiele brauchen erst mal eine gute Handlung, die Grafik allein macht kein gutes Spiel aus :nicken:

Ich würde sagen

Game Design
=Narrative Design, Gameplay-Variationen, World Design, Quest Design, Character Design, Encounter Design, Choice&Consequence Design, Art Design, Sound Design, ...
>>>

Visual Fidelity


Eine hohe Grafik- bzw. Technikqualität kann allerdings ein Spiel mit einem stimmigen bzw. vor allem in sich konsistenten Game Design noch geiler machen. ;)
 
"Reliable source"... :D :D :D

Ganz ehrlich, ich glaube davon kein Wort und es macht auch wenig Sinn, weder technisch noch kommerziell. CDPR wird Cyberpunk niemals zuerst für PC veröffentlichen, zumal die Engine die gleiche wie die von Witcher 3 ist und die läuft ja schon gut auf Konsolen. Der PC bekommt bei CDPR auch nichts mehr extra oder "besser" als die Konsolen, von ein paar Grafikspielereien mal abgesehen. Man will man die Konsoleros und Sony/MS ja nicht verärgern...

Ich würde vor 2017 definitiv nicht mit Cyberpunk rechnen und dann auch nur simultan mit den Konsolen. Ich rechne sogar eher wieder mit diversen Verschiebungen wie bei Witcher 3...
 
Wenn es 2017 rauskommt, dann steht es in Konkurrenz zu ELEX und das dürfte zumindest für einen der beiden nicht so wirklich gut enden.
Erscheinen überhaupt auch RPGs die keine Open World haben?:huh:

Und schade das alle nur dahinter her sind MEHR Geld zu machen nicht BESSERE Spiele, wobei letzteres auch zu mehr Geld führen müsste.
Aber AGs sind ihren Anleger verpflichtet und nicht ihren Kunden.
 
"Reliable source"... :D :D :D

Ganz ehrlich, ich glaube davon kein Wort und es macht auch wenig Sinn, weder technisch noch kommerziell. CDPR wird Cyberpunk niemals zuerst für PC veröffentlichen, zumal die Engine die gleiche wie die von Witcher 3 ist und die läuft ja schon gut auf Konsolen. Der PC bekommt bei CDPR auch nichts mehr extra oder "besser" als die Konsolen, von ein paar Grafikspielereien mal abgesehen. Man will man die Konsoleros und Sony/MS ja nicht verärgern...

Ich würde vor 2017 definitiv nicht mit Cyberpunk rechnen und dann auch nur simultan mit den Konsolen. Ich rechne sogar eher wieder mit diversen Verschiebungen wie bei Witcher 3...

Der technische Punkt ist hier entscheidend.
The Witcher 3 lief auf den Konsolen zum Teil mit weniger als 20 Frames und hatte fast keine NPC's in Städten, wenn Cyberpunk noch eine Scheibe drauf legen will in Sachen Grafik und Größe könnte ein Port für die Konsolen schwer umsetzbar sein.

Ich denke es wird trotzdem kommen, zwar mit stark eingeschränkter Grafik und Performance, aber kommen wird es wohl sowieso.
 
Der technische Punkt ist hier entscheidend.
The Witcher 3 lief auf den Konsolen zum Teil mit weniger als 20 Frames und hatte fast keine NPC's in Städten, wenn Cyberpunk noch eine Scheibe drauf legen will in Sachen Grafik und Größe könnte ein Port für die Konsolen schwer umsetzbar sein.

Ich denke es wird trotzdem kommen, zwar mit stark eingeschränkter Grafik und Performance, aber kommen wird es wohl sowieso.

Eben. Es wird auf alle Fälle für Konsolen kommen. Und viel eher wird einfach Grafik und Größe insgesamt entsprechend reduziert, damit es auf den Konsolen einigermaßen anständig, statt das Spiel erst mal nur für PC rauszubringen. CDPR ist jetzt ein AAA-Multiplattformentwickler und daran wird sich wohl leider auch nie wieder etwas ändern. Konsolen sind schlicht unabdingbar, wenn CDPR mindestens so viele Einheiten absetzen will wie von TW3, da führt gar kein Weg dran vorbei. Und dass das der Fall ist, hat der CEO ja schon mehr als deutlich gemacht und das war ja auch absehbar. Wer da noch Extrawürste für den PC erwartet, lebt imo in einer Art Traumwelt, sorry. Deswegen halte ich diese "PC-only in 2016" Nachricht auch für eine absolute Luftnummer.
 
Mittlerweile glaube ich auch nicht, dass ELEX was wird. Die aktuellen Infos schrecken mich eher ab. Und dass man mittlerweile auch bei Piranha Bytes nur noch Gelegenheitsspieler ansprechen will, lässt meine Erwartungen erstmal sinken.
 
Man werde das Spiel veröffentlichen, wenn es fertig ist - das sagte weiland 3D Realms auch über Duke Nukem Forever.

nach heutigem stand also ein verbugtes game mit endlos vielen felern und performance problemen? :D
 
Welche aktuellen Infos? Hab ich da was Wesentliches verpasst in den letzten paar Wochen?

Naja, eher die Infos, die man zzT kennt. Ich sag nur mal Plasmakanonen, Jetpacks, Kettensägenschwerter etc. dazu noch diese hässlichen Artworks mit dem Mechwarrior. Und diese Verschmelzung von Mittelalter und Sci-Fi-Kitsch, hat eher gar nichts mehr mit Gothic gemeinsam, wo man doch versprochen hat, ein Spiel zu machen, welches speziell den Gothic-Fans gefallen wird. Naja, EA bringt NFS ja auch schon seit über 10 Jahren Back-to-the-Roots. Ist klar.
 
Naja, eher die Infos, die man zzT kennt. Ich sag nur mal Plasmakanonen, Jetpacks, Kettensägenschwerter etc. dazu noch diese hässlichen Artworks mit dem Mechwarrior. Und diese Verschmelzung von Mittelalter und Sci-Fi-Kitsch, hat eher gar nichts mehr mit Gothic gemeinsam, wo man doch versprochen hat, ein Spiel zu machen, welches speziell den Gothic-Fans gefallen wird. Naja, EA bringt NFS ja auch schon seit über 10 Jahren Back-to-the-Roots. Ist klar.

Naja, man wird es nie jedem recht machen können. Das Setting ist eben kein klassisches Fantasy mehr. Das heißt doch aber nicht, dass die typischen Gothic-Tugenden nicht zum Tragen kommen könnten. ;)
 
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