Doch, es wird alles relativiert und von mir angesprochenem Thema abgelehnt.Also noch mal.
Das Unternehmen war in einer laufenden Insolvenz.
Und Dir ist nichts passiert, rein gar nichts. Absolut nichts.
Weder hast Du einen finanziellen, noch sonstigen Schaden erlitten.
Da wird nichts "relativiert", sondern es ist offensichtlich einfach nicht verstanden was
Insolvenz heißt und was das für ein Unternehmen und/oder die Mitarbeiter bedeutet.
Oder demjenigen offensichtlich egal, weil man ja selbst nicht betroffen ist.
Eventuell ist es Dir in Deiner selbstbezogenen Art ja entgangen,
aber noch mal, das Unternehmen befand sich mitten in einer Insolvenz.
Die aus dem amerikanischen BC Chapter 11 übernommene "Insolvenz in Eigenverantwortung"
lässt die Möglichkeit zur Sanierung eines Unternehmens unter Aufsicht zu.
Dazu muss aber die Wettbewerbsfähigkeit nachgewiesen und evtl. Investoren
transparent aufgezeigt werden.
Das bedeutet, ab Stichtag der Anmeldung einer Insolvenz müssen neue Kunden,
Bestellungen, Umsätze, usw. sauber ausgewiesen werden.
Das geht bei einigen Hunderttausend Bestellungen , die sich über 10 Jahren
angesammelt haben nur durch einen Cut.
Sauber ausgewiesenen Neukunden und Bestellungen.
Natürlich ist da nichts "weg".
Für Rechnungen und abrechnungsrelevante Belege gilt in Deutschland
eine Aufbewahrungspflicht von 10 Jahren.
Aber auch hier, noch mal, das Unternehmen MUSSTE einen Neustart durchmachen.
Wirklich, keine Ahnung, was manche Menschen denken, ehrlich nicht.
Insolvenz, arme Mitarbeiter, keine Wahl, mussten es tun, usw...
Mindfactory hätte vor oder nach dem Löschen der Konten die betroffenen Kunden anschreiben und auf den Umstand hinweisen können. Es wurde aber nichts getan. Null Informationen auch nach der Aktionen. Von Seite des Unternehmens. Nur durch den Druck der Presse wurden nach und nach Informationen bekannt.
Warum man sich für die Löschung der zehntausenden Konten entschieden hat, wurde nie detailliert und glaubwürdig erklärt. Genau so wie beim Datendiebstahl 2011. Auch damals wurden mehrere zehntausend Kunden nicht aktiv darüber informiert, dass die deren Datensätze, die neben dem Vor- und Nachnamen auch die Anschrift sowie die E-Mail-Adresse und Telefonnummer enthalten, gestohlen wurden.
Folgerung: Die Kunden sind dem Unternehmen egal, diese Firma kann jede Zeit ähnliche Aktion ohne Vorwarnung durchführen und deswegen sollte man die Firma meiden.
Alles andere ist irrelevant, da für den betroffenen Kunden nicht von Bedeutung.