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Coronavirus: Warn-App durch Update für mehr Smartphones verfügbar

-Shorty-

Volt-Modder(in)
War von Anfang an eine dumme Idee eine Corona App rausbringen zu wollen. Gibt doch Null Anreiz diese zu nutzen und der Datenschutz gibt der ganzen Sache den Rest.
Ich persönlich würde im Traum nicht daran denken mir die App zu installieren.
Naja, der Anreiz wäre wohl, zu wissen das 95% der Leute die einen umgeben die App nutzen und Infektionen auch mitteilen oder? Dann hätte man ja auch durchaus zuverlässiges Tool um zeitnah über infektiöse Kontakte informiert zu werden. Man hätte damit eine gewisse Sicherheit für sich selbst und seine Mitmenschen.

Das sowas mit 10-20% Beteiligung nicht erreicht werden kann ist logisch, liegt aber im Grunde nicht an der App als solche. Eine Datenbank wird ja auch erst mit mehr als 2 Datensätzen nützlich, das liegt aber weder am Ersteller noch an der Datenbank selbst.

Wie gesagt, darf jeder für sich ausmachen. Aber die über die fehlende Sinnhaftigkeit zu diskutieren, weil bestimmte Parameter nicht erreicht werden, ist wenig hilfreich.
Das ganze Thema als "eine dumme Idee" darzustellen, weil dir die Anreize fehlen ist etwas kurzsichtig. Ich kann meine Kontakte jedenfalls nicht so massiv herunterfahren und hab auch nicht die Zeit mich alle 2 Tage testen zu lassen. In der Hinsicht wäre ein App, die mich auf echte Risikobegegnungen hinweist durchaus hilfreich gewesen. So bleibt mir nur darauf zu warten, dass sich Symptome zeigen, bei mir oder meinen nächsten Verwandten. Und dann wird erstmal überlegt an wie vielen Orten man sich aufgehalten hat und zu wie vielen Leuten man Kontakt hatte.
 

Rhetoteles

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Naja, der Anreiz wäre wohl, zu wissen das 95% der Leute die einen umgeben die App nutzen und Infektionen auch mitteilen oder? Dann hätte man ja auch durchaus zuverlässiges Tool um zeitnah über infektiöse Kontakte informiert zu werden. Man hätte damit eine gewisse Sicherheit für sich selbst und seine Mitmenschen.

Das sowas mit 10-20% Beteiligung nicht erreicht werden kann ist logisch, liegt aber im Grunde nicht an der App als solche. Eine Datenbank wird ja auch erst mit mehr als 2 Datensätzen nützlich, das liegt aber weder am Ersteller noch an der Datenbank selbst.

Wie gesagt, darf jeder für sich ausmachen. Aber die über die fehlende Sinnhaftigkeit zu diskutieren, weil bestimmte Parameter nicht erreicht werden, ist wenig hilfreich.
Das ganze Thema als "eine dumme Idee" darzustellen, weil dir die Anreize fehlen ist etwas kurzsichtig. Ich kann meine Kontakte jedenfalls nicht so massiv herunterfahren und hab auch nicht die Zeit mich alle 2 Tage testen zu lassen. In der Hinsicht wäre ein App, die mich auf echte Risikobegegnungen hinweist durchaus hilfreich gewesen. So bleibt mir nur darauf zu warten, dass sich Symptome zeigen, bei mir oder meinen nächsten Verwandten. Und dann wird erstmal überlegt an wie vielen Orten man sich aufgehalten hat und zu wie vielen Leuten man Kontakt hatte.
Schlichtweg nö, ich sehe darin keinen Anreiz. Und es ist eine dumme Idee, die nur schön Geld rausgeballert hat. Die App hat keinen Nutzen. Kannst du hier noch so gerne anders darstellen, aber die Fakten geben mir am Ende recht.
 

Leonidas_I

Software-Overclocker(in)
Das ist halt noch umstritten. Verschiedene Studien liefern Werte von 20% - 80% asymptomatisch Infizierten. Das ist natürlich ein Riesenproblem. Aber wenn diejenigen, die von ihrer Infektion wissen, es in der App eintragen (bzw. dies vom Gesundheitsamt automatisch getan wird - Einwilligung des App-Nutzers und die technischen Möglichkeiten des jeweiligen Gesundheitsamtes vorausgesetzt; letzteres ist viel zu selten der Fall), ist es doch schonmal besser als nix, oder?



Das halte ich, mit Bezug auf das schon oben Erwähnte, für wenig hilfreichen bzw. kontraproduktiven Fatalismus.



Was genau willst du denn belegt haben? Meine subjektive Empfindung ist, dass viele Menschen die App mit sehr diffusen Erwartungen überfrachten. Bzw. dies nur tun, wenn sie sie kritisieren.
1. Kommt natürlich unter anderem aufs Alter an. Im Bereich der jüngeren Bevölkerung ist der absolute Großteil asymptomatisch, bei den Älteren wohl nur wenige. Vermutlich sind also die, die am meisten gefährdet sind auch diejenigen, die die App kaum nutzen.

Die (ehemals) Infizierten, die ich kenne und unter 40 sind, waren tatsächlich alle asymptomatisch. Die mit schwererem Krankheitsverlauf waren schon zuvor potenziell gefährdeter. Gott sei Dank gab es noch keinen Todesfall im Bekanntenkreis. :)

2. Fatalismus ist für mich, dass es erst zu einer Pandemie kommen muss, damit Menschen sich um die Gesundheit kümmern.
Mit einem vernünftigen Lebensstil lässt sich da gut Vorbeugen. Wäre gar nicht schlecht, wenn man bereits in der Schule über Folgen mangelnder Bewegung, übermäßigem Alkoholkonsums, Nikotinkonsums und ähnlichem aufklärt. Das gilt auch für die Ernährung. Das Immunsystem ist kein Mythos und die beste Prävention. Es ist nicht alles Disposition und vom Alter abhängig.

3. Zahlen darüber, wie groß der Prozentsatz ist, der Dank der Nutzung der App von seiner Infektion erfahren hat. Wird man nicht bekommen, aber ich fände es sehr interessant.
 

-Shorty-

Volt-Modder(in)
Schlichtweg nö, ich sehe darin keinen Anreiz. Und es ist eine dumme Idee, die nur schön Geld rausgeballert hat. Die App hat keinen Nutzen. Kannst du hier noch so gerne anders darstellen, aber die Fakten geben mir am Ende recht.
Inwieweit geben die Fakten dir denn Recht?
Hab doch schon erklärt, dass eine leere Datenbank auch keinen Nutzen hat, das liegt aber nicht an der Datenbank, sondern denen die Sie nutzen.

Wenn sich Leute dumm stellen oder auch nicht und deswegen nicht mitmachen, sind diese im Grunde nur Mitverursacher des Scheiterns. Das liegt nicht an der App, sondern am Horizont der Nutzer. Was ja auch deutlich wird, wenn User ihre Erkrankung nicht weitergeben.

Bis heute ist im Sourcecode der App nichts Relevantes aufgedeckt worden. Auf andern Plattformen jagt ein Skandal den nächsten.

Man hätte den Leuten schlicht verbieten müssen, diese App zu installieren.
Diese verdrehte Logik muss man sich nur zu Nutzen machen.
 

Olstyle

Moderator
Teammitglied
Weil die überagende Mehrheit der deutschen Bevölkerung die App nicht installiert hat. Das ist ein Fakt. Also nutzlos.
Und die Mehrheit der Bevölkerung sagt sie installiert sie nicht weil die Mehrheit der Bevölkerung sie nicht installiert hat...
Henne und Ei und So. ;)
Du musst es anders herum sehen: Ein jeder kann den Nutzen erhöhen in dem er sie installiert.
 

-Shorty-

Volt-Modder(in)
Weil die überagende Mehrheit der deutschen Bevölkerung die App nicht installiert hat. Das ist ein Fakt. Also nutzlos.
Wenn eine überragende Mehrheit der deutschen Bevölkerung, nicht in der Lage ist eine CNC-Fräse zu bedienen, dann ist diese nutzlos?

Genau darum gehts, in beiden Fällen brauchst du etwas Wissen um aus einer nutzlosen kalten Sache einen nützlichen Apparat machen oder eine Ansammlung aus Bits als nützliche Ergänzung anzusehen.

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PS: Bisschen Spaß muss sein zum Freitag, inhaltlich passts ja. ;)
 

-Shorty-

Volt-Modder(in)
Das nennt man Ablehnung. Die App wird abgelehnt und nicht wegen der geringen Nutzung nicht installiert.
Gleichzeitig suchen die Leute Wege zurück in Ihren Alltag und sind dafür sogar bereit Strafen zu kassieren.
Das nenn ich blöd. :ugly:

Manchen reicht es hin und wieder auch einfach nur dagegen zu sein, hab ich den Eindruck.
Echte Ziele oder Absichten stecken nicht dahinter.
 

Albatros1

Software-Overclocker(in)
Im Kampf gegen die Corona-Pandemie in Deutschland schätzen Ärztevertreter die Wirksamkeit der Warn-App als äußerst gering ein.

Keine automatische Weiterleitung der Daten​


Die Vorsitzende des Bundesverbandes der Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (BVÖGD), Ute Teichert, sagte den Zeitungen der "Funke Mediengruppe":



Da die Daten der App nicht automatisch an die Gesundheitsämter weitergeleitet werden, ist dieses Instrument in seiner derzeitigen Form für uns keine große Unterstützung bei der schnellen Bekämpfung und Eindämmung von Corona-Ausbrüchen.

Ute Teichert

Sie betonte, die App spiele "in der alltäglichen Arbeit der deutschen Gesundheitsämter so gut wie keine Rolle". Es komme "äußerst selten" vor, dass sich ein App-Nutzer wegen eines entsprechenden Warnhinweises bei den Ämtern melde.
 

Mahoy

Volt-Modder(in)
Sie betonte, die App spiele "in der alltäglichen Arbeit der deutschen Gesundheitsämter so gut wie keine Rolle". Es komme "äußerst selten" vor, dass sich ein App-Nutzer wegen eines entsprechenden Warnhinweises bei den Ämtern melde.
Und dabei der klare Schluss: Die App funktioniert, sie wird nur zu wenig genutzt.
Aus geringer Nutzung einen fehlende Nutzen abzuleiten, halte ich in medizinischen Belangen für fraglich, wenn nicht sogar gefährlich.:
Ärzte sind auch nicht nutzlos, nur weil Leute es vorziehen, krank zur Arbeit zu gehen.
Medikamente, die nur von geringen Bevölkerungsanteilen regelmäßig gebraucht/benötigt werden, sind auch nicht nutzlos.

Und die "seltenen" Fälle, in denen sich jemand meldet (Und die App als Auslöser angibt, was dann zudem korrekt erfasst werden muss ...): Sind die nutzlos?

Ich kann es nur wiederholen: Jede unterbrochene Infektionskette ist ein Gewinn.
Oder ein Nutzen, wenn man so will.
 
Zuletzt bearbeitet:

Albatros1

Software-Overclocker(in)
Und dabei der klare Schluss: Die App funktioniert, sie wird nur zu wenig genutzt.
Aus geringer Nutzung einen fehlende Nutzen abzuleiten, halte ich in medizinischen Belangen für fraglich, wenn nicht sogar gefährlich.:
Ärzte sind auch nicht nutzlos, nur weil Leute es vorziehen, krank zur Arbeit zu gehen.
Medikamente, die nur von geringen Bevölkerungsanteilen regelmäßig gebraucht benötigt werden, sind auch nicht nutzlos.

Und die "seltenen" Fälle, in denen sich jemand meldet (Und die App als Auslöser angibt, was dann zudem korrekt erfasst werden muss ...): Sind die nutzlos?

Ich kann es nur wiederholen: Jede unterbrochene Infektionskette ist ein Gewinn.
Oder ein Nutzen, wenn man so will.
Da bin ich anderer Meinung. Ein System das kaum benutzt wird lohnt nicht. Auch ist immer die Verhältnismäßigkeit zu beachten. Bei 1 Unfall in 10 Jahren wäre es Unsinn für 20 Millionen diese Kreuzung zu entschärfen. Das wäre unbezahlbar. Bei 10 pro Jahr sieht es wieder anders aus. Solche Rechnungen, auch wenn sie makaber erscheinen, werden in vielen Bereichen gemacht. Sie sind Grundlage für viele Entscheidungen.
Für über 60 Millionen Euro hätte man so viele Masken bekommen, daß der Effekt dadurch wohl größer gewesen wäre. Oder Impfzentren, oder Impfstoffe, oder Baucontainer, Luftreiniger, sonstige Maßnahmen.
Naja, der Anreiz wäre wohl, zu wissen das 95% der Leute die einen umgeben die App nutzen und Infektionen auch mitteilen oder? Dann hätte man ja auch durchaus zuverlässiges Tool um zeitnah über infektiöse Kontakte informiert zu werden. Man hätte damit eine gewisse Sicherheit für sich selbst und seine Mitmenschen.

Das sowas mit 10-20% Beteiligung nicht erreicht werden kann ist logisch, liegt aber im Grunde nicht an der App als solche. Eine Datenbank wird ja auch erst mit mehr als 2 Datensätzen nützlich, das liegt aber weder am Ersteller noch an der Datenbank selbst.

Wie gesagt, darf jeder für sich ausmachen. Aber die über die fehlende Sinnhaftigkeit zu diskutieren, weil bestimmte Parameter nicht erreicht werden, ist wenig hilfreich.
Das ganze Thema als "eine dumme Idee" darzustellen, weil dir die Anreize fehlen ist etwas kurzsichtig. Ich kann meine Kontakte jedenfalls nicht so massiv herunterfahren und hab auch nicht die Zeit mich alle 2 Tage testen zu lassen. In der Hinsicht wäre ein App, die mich auf echte Risikobegegnungen hinweist durchaus hilfreich gewesen. So bleibt mir nur darauf zu warten, dass sich Symptome zeigen, bei mir oder meinen nächsten Verwandten. Und dann wird erstmal überlegt an wie vielen Orten man sich aufgehalten hat und zu wie vielen Leuten man Kontakt hatte.
Nun, da die Inkubationszeit 2 Wochen betragen kann (ich hatte im Umfeld einen Fall, da dauerte es 3 1/2 Wochen) und bis zum Test und der Eingabe ins System nochmal Zeit vergeht sind schon so viele angesteckt, daß man laufend Meldungen bekäme. Das würde eine Ansteckung aber nicht bestätigen. Nun müßte man sehr viele testen und hätte nicht einmal die Kapazität. Sind diese Personen dann alle von der Arbeit freigestellt bis zur Entwarnung?
Im letzten Jahr hatten wir noch viel geringere Testkapazitäten bzw Anlaustellen. Und heute etwa 1,5 Millionen. Die wären schnell erschöpft und fehlten bei relevanteren Fällen.
Du könntest also eine Nachricht bekommen, wenn du entweder schon längst krank bist oder dich gar nicht infiziert hast.
 
Zuletzt bearbeitet:

Mahoy

Volt-Modder(in)
Da bin ich anderer Meinung. Ein System das kaum benutzt wird lohnt nicht. Auch ist immer die Verhältnismäßigkeit zu beachten. Bei 1 Unfall in 10 Jahren wäre es Unsinn für 20 Millionen diese Kreuzung zu entschärfen. Das wäre unbezahlbar. Bei 10 pro Jahr sieht es wieder anders aus. Solche Rechnungen, auch wenn sie makaber erscheinen, werden in vielen Bereichen gemacht. Sie sind Grundlage für viele Entscheidungen.
Rettungsringe, Sicherheitsgurte und Airbags werden auch nur sehr selten benutzt. Da muss man einfach mal die Verhältnismäßigkeit beachten. Diese Dinge sind teuer und werden nur selten gebraucht - ich fahre länger, als viele Foristen alt sind, und habe erst einmal den Sicherheitsgurt und noch nie den Airbag gebraucht.
Außerdem bringen sie häufig gar nichts, weil trotzdem Menschen ertrinken oder bei Autounfällen ums Leben kommen. Da kann man das Geld doch besser ...

Für über 60 Millionen Euro hätte man so viele Masken bekommen, daß der Effekt dadurch wohl größer gewesen wäre. Oder Impfzentren, oder Impfstoffe, oder Baucontainer, Luftreiniger, sonstige Maßnahmen.
... in mehr Schwimmbäder oder Radwege investieren, da wäre der Effekt viel größer. :D

Nein, mal ernsthaft, das ist eine Milchmädchenrechnung. Die 60 Millionen wurden nicht bei anderen Maßnahmen abgezwackt. Wenn etwas gebraucht (und zu bekommen) ist, dann wird das Geld dafür auch locker gemacht.

Ansonsten hat man hier einfach keine Abwägungs-/ Entscheidungsgrundlage, weil jeder, der durch die App gewarnt eine Test macht, sowohl negativ als auch positiv gestestet werden kann. Und wer positiv getestet wird, hätte die Infekt zu Hause auskurieren oder daran versterben können, oder - unabhängig von eigenen Leben oder Ableben - als Superspreader auftreten und weitere zigtausend Erkrankte oder hunderte Tote verursachen können.

Dies gesagt: Wie oft braucht man eigentlich die Schutzmaßnahmen in Kernkraftwerken? Von falschem Alarm bis hin zur Kernschmelze ist da zwar alles drin, doch so richtig ernst wird es höchstens alles paar Jahrzehnte mal in ganz wenigen Ausnahmefällen, und wenn's ernst wird, bringen die ganzen Maßnahmen meistens auch nichts. Also weg damit, weil nutzlos und viel zu teuer. Bisserl Wärmedämmung und etwas Bleiblech rum und gut ist's. :ugly:
 

0ldN3rd

Software-Overclocker(in)
Im Kampf gegen die Corona-Pandemie in Deutschland schätzen Ärztevertreter die Wirksamkeit der Warn-App als äußerst gering ein.

Keine automatische Weiterleitung der Daten​


Die Vorsitzende des Bundesverbandes der Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (BVÖGD), Ute Teichert, sagte den Zeitungen der "Funke Mediengruppe":





Ute Teichert

Sie betonte, die App spiele "in der alltäglichen Arbeit der deutschen Gesundheitsämter so gut wie keine Rolle". Es komme "äußerst selten" vor, dass sich ein App-Nutzer wegen eines entsprechenden Warnhinweises bei den Ämtern melde.
Ich denke, die meisten bei denen die APP den Hinweis bringt, gehen zum Arzt, lassen sich testen.. wenn der negativ ist, ist imho das Gesundheitsamt eh außen vor und bekommt schon deswegen nichts mit.
Also wenn ich's nutzen würde, ich würde jedenfalls bei Alarm nicht zum Gesundheitsamt tingeln oder anrufen.. zum Arzt... und fertig... aber selbst da scheitert die Kommunikation zwischen Arztpraxis und Gesundheitsamt...(Nicht nur bei Corona)

Von daher... :ka:
 

Albatros1

Software-Overclocker(in)
Rettungsringe, Sicherheitsgurte und Airbags werden auch nur sehr selten benutzt. Da muss man einfach mal die Verhältnismäßigkeit beachten. Diese Dinge sind teuer und werden nur selten gebraucht - ich fahre länger, als viele Foristen alt sind, und habe erst einmal den Sicherheitsgurt und noch nie den Airbag gebraucht.
Außerdem bringen sie häufig gar nichts, weil trotzdem Menschen ertrinken oder bei Autounfällen ums Leben kommen. Da kann man das Geld doch besser ...


... in mehr Schwimmbäder oder Radwege investieren, da wäre der Effekt viel größer. :D

Nein, mal ernsthaft, das ist eine Milchmädchenrechnung. Die 60 Millionen wurden nicht bei anderen Maßnahmen abgezwackt. Wenn etwas gebraucht (und zu bekommen) ist, dann wird das Geld dafür auch locker gemacht.

Ansonsten hat man hier einfach keine Abwägungs-/ Entscheidungsgrundlage, weil jeder, der durch die App gewarnt eine Test macht, sowohl negativ als auch positiv gestestet werden kann. Und wer positiv getestet wird, hätte die Infekt zu Hause auskurieren oder daran versterben können, oder - unabhängig von eigenen Leben oder Ableben - als Superspreader auftreten und weitere zigtausend Erkrankte oder hunderte Tote verursachen können.

Dies gesagt: Wie oft braucht man eigentlich die Schutzmaßnahmen in Kernkraftwerken? Von falschem Alarm bis hin zur Kernschmelze ist da zwar alles drin, doch so richtig ernst wird es höchstens alles paar Jahrzehnte mal in ganz wenigen Ausnahmefällen, und wenn's ernst wird, bringen die ganzen Maßnahmen meistens auch nichts. Also weg damit, weil nutzlos und viel zu teuer. Bisserl Wärmedämmung und etwas Bleiblech rum und gut ist's. :ugly:
Nicht abgezwackt bedeutet aber auch nicht hineingesteckt. Bedarf gibts Tausendfach.
Wenn einer nach 3 Wochen gewarnt wird kann mans sichs schenken, oder?
 

Albatros1

Software-Overclocker(in)
Du meinst, wie auch Unfallursachen nach drei Wochen nicht mehr von Interesse wären, weil schon alles gelaufen ist? :stick:
Nun, wenn du wissen willst, daß dich jemand vor 3 Wochen angesteckt hat und du gerade im Krankenhaus bist.......
Oder wie in den meisten Fällen gar nichts passiert ist.
Die Fälle in meinem Umfeld wurden in sehr kurzer Zeit publik ohne App.
Nur meint man heute, ohne App kann ja alles nicht funktionieren.
Aber für deine Idee sollte man die Testkapazitäten gewaltig ausbauen. Und viele müßten so oft zum Testen, daß die meisten die Lust verlieren würden.
1 Infizierter, nach evtl. 3 Wochen des Kontaktes, traf 60 Leute. Die trafen weitere. Wo sind wir.....bei 700. Also 700, 2 mal testen macht evtl. 1400. Kann man nach 3 Wochen noch jemand vor was schützen? 3 Wochen nach dem Diebstahl meiner Kreditkarte brauche ich keine App die mir sagt, daß sie weg ist. Die die den Kontakt hatten kann man eh nicht mehr warnen, das ist gelaufen. Und die anderen.......hatten auch schon mit diesen Tage Kontakt.
 

N8Mensch2

BIOS-Overclocker(in)
Inwieweit geben die Fakten dir denn Recht?
Hab doch schon erklärt, dass eine leere Datenbank auch keinen Nutzen hat, das liegt aber nicht an der Datenbank, sondern denen die Sie nutzen.

Wenn sich Leute dumm stellen oder auch nicht und


Als bekannt gegeben wurde, dass es so eine Corona App geben wird, und die auf freiwilliger Basis basiert, war das Scheitern besiegelt.
Ein großer Teil der Bevölkerung raucht, säuft, frisst wie ein Schwein, zerstört wissentlich unnötig die Umwelt, ist TV / Streaming süchtig, gewalttätig, nazistisch, spielsüchtig, einfach nur hirnverbrannt, hat einen Horizont von Wand bis Tapete, ist depressiv, kleingeistig, hoch verschuldet, Konsum süchtig oder fröhnt Verschwörungstheorien usw. - und die sollen sich freiwillig aufraffen / sich die Arbeit machen und ne kostenlose App zum Allgemeinwohl installieren sowie Datenbank füttern?
:lol:
Komisch, dass das nicht geklappt hat :ka:
 
Zuletzt bearbeitet:

Mahoy

Volt-Modder(in)
Nun, wenn du wissen willst, daß dich jemand vor 3 Wochen angesteckt hat und du gerade im Krankenhaus bist.......
Und genau wegen dieser Denkstrukturen funktioniert es nicht. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass "Prävention" für dich wirklich ein Fremdwort ist, dafür sind deine Beiträge ansonsten zu gut durchdacht.

Wenn ich im Krankenhaus liege, nützt es mir nichts mehr, wenn ich weiß, wer mich vor drei Wochen angesteckt hat. Aber denen, die gerade Kontakt mit Leuten haben, die zur selben Zeit wie ich von der selben Person angesteckt wurden und als Spreader ohne Symptome durch die Gegend gurken, die finden das womöglich ganz wissenswert. Oder die Leute, die wiederum von diesen angesteckt werden. Und so weiter und so fort ..

Klar, das kann die App unter den jetzigen Bedingungen nicht leisten. Das liegt aber nicht an der App, sondern am Konzept und an der fehlenden Kooperationsbereitschaft.

Oder wie in den meisten Fällen gar nichts passiert ist.
Die Fälle in meinem Umfeld wurden in sehr kurzer Zeit publik ohne App.
Nur meint man heute, ohne App kann ja alles nicht funktionieren.
Da hat meiner Ansicht nach niemand behauptet. Die App ist nicht die Lösung, sondern ein (kleiner) Teil davon. Sozusagen ein angebotenes Hilfsmittel, welches aber auch genutzt werden muss. Wenn jemand einen Nagel unbedingt mit einem Stein einschlagen will, obwohl man ihm einen Hammer reicht, macht den Hammer nicht nutz- oder sinnlos.

Aber das ist auch gar nicht das eigentliche Problem, sondern vielmehr, dass die meisten Leute zu bequemlich und/oder zu blöd sind, den Nagel zu versenken; egal mit welchem Werkzeug.
Es gibt ja sogar Leute, die behaupten, das Brett würde auch ohne Nagel halten.
Ja, es gibt sogar Leute, die behaupten, das Brett gäbe es gar nicht und der Nagel diene heimlich zu ganz anderen Zwecken. :ugly:

Wie ich weiter oben schon schrieb: Man könnte die gesetzlichen Grundlagen schaffen und Verordnungen treffen, um die App sehr wirksam zu machen. Aber man hat sich dagegen entschieden, um genau jene freiheitlichen Strukturen zu wahren, die ein paar Verwirrte trotzdem in Gefahr sehen - oder das zumindest vorgeben, was sie dann zwar weniger verwirrt, aber dafür auch weniger harmlos macht.
 
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