News Core-CPUs: Intel Raptor Lake sollen 10 Prozent teurer werden

Eine höheren Preis würde ich nicht zahlen wollen, da in der Vergangenheit Intel viele Probleme mit seinen Gens hatte.

Welche wären das?

Mir ist nur das Problem mit den sterbenden Raptorlake CPUs bekannt, das war es dann auch schon. Im Vergleich also (leider) nichts besonders schlimmes.

Warum sollte man jetzt überhaupt noch da zuschlagen?

Weil man einen Rechner will und die CPUs ganz gut sind? Selbe Geschichte bei AMD und AM4, wenn es gut ist, dann nimmt man es.
 
Man zahlt immer das, was man am Ende zahlt.

Können sie viel schreiben, von unverbindlicher blahblubb ...

Wenn mir 600 € zu teuer sind, zahl’ ich dann halt lieber 440. Hab ich beim Coffee Lake i9 9900K im Juni 2019 jedenfall so gemacht. :D
Läuft immer noch, die Karre.
 
Ok, damit ich das kapiere: intel hat ein nachwirkendes schlechtes echo wegen den mittelfristigen schäden der 13ten und 14ten cpu generation, hat enorm an marktanteilen (und vertrauen) bei cpus verloren, kann mit der neusten gen nicht wirklich gegen amd gewinnen, musste als unternehmen von den usa als staat und nvidia semi-gerettet werden und weil das ki-geschäft nicht läuft, werden eben diese cpus um 10 % teurer?

Ok.

Nutzen sie ihr gehirn? Sind das die gleichen leute, die auch bei microsoft entscheidungen treffen? Kann man gesetzliche betreuer auch für solche leute einsetzen?
 
Keine Ahnung was Du mit toter Plattform meinst. Nicht jeder kauft sich jedes Jahr einen neuen Rechner, viele behalten das Mainboard mit CPU sogar deutlich länger als die GPU.

Ja, aber man möchte doch nach ein paar Jahren auch die Möglichkeit haben, eine bessere CPU zu kaufen, ohne gleich das Mainboard wechseln zu müssen.

Ich habe mir 2014 einen Intel Xeon E5-1650 v3 (6-Kern) für Sockel 2011-3 gekauft. Später konnte ich auf v4 upgraden (gebrauchte CPU), um schnelleres RAM nutzen zu können – und weil die E5-1650 v4-Modelle durch die Spectre/Meltdown-Firmware-Fixes weniger Performance-Einbußen hatten.

Einige Jahre später, etwa 2023, habe ich mir dann einen E5-1680 v4 (8-Kern) bei eBay für rund 160 € geschossen – eine CPU, die ursprünglich einmal etwa 1.750 € gekostet hat.

Genau das ist es, was ich von einer Plattform erwarte:
  • Eine breite Auswahl an CPUs – mit Fokus wahlweise auf Single-Thread- oder Multi-Thread-Performance.
  • Die Möglichkeit, das System über viele Jahre sinnvoll aufrüsten zu können.
Mit Windows 10 IoT Enterprise 2021 LTSC werde ich den Rechner voraussichtlich bis 2032 betreiben – das wären dann 18 Jahre mit demselben Mainboard. Und da es ein hervorragend aufgebautes Board mit idealem Sockel-Layout ist, stecken dort bereits drin:
  • 64 GB ECC-RAM
  • RTX 4070
  • 2 × 10 Gbit SFP+
  • diverse USB 3.1-Erweiterungen inkl. USB-C
 
Microsoft und Intel waren immer schon ganz ficke, aber hätte nicht gedacht das man sich den selben Produktberater teilt. Xbox wird teurer und Intel Cpus auch. Haben die heimlich Don Mattrick angeheuert?
 
Dabei hat man doch auf der CES2025 bei Intels Präsentation extra 29x "AI" gesagt und die Leute verstehen es noch immer nicht, dass Intels eigene Marktanalyse ermittelt hat, dass wir AI dringend überall implementiert brauchen.
Sowas aber auch!
...
Ich habe heute in den Nachrichten gehört, dass sich der Aktionmarkt sogar schon langsam Sorgen bezüglich des Platzens der KI-Blase macht. Bin ja mal gespannt, wie das so weiter geht und wer am Ende wirklich davon profitiert.
 
Microsoft und Intel waren immer schon ganz ficke, aber hätte nicht gedacht das man sich den selben Produktberater teilt. Xbox wird teurer und Intel Cpus auch. Haben die heimlich Don Mattrick angeheuert?

Ähh bitte was waren Microsoft und Intel? ;););)

Naja diehenigen die Intel kaufen, kaufen weiterhin Intel. AUch mit den 10%. Es ist eben nicht ungewöhnlich so zu verfahren und der Marktanteil von Intel ist weiterhin dominierend wenn auch im Rückwärtsgang. Um Verlusste etc. niedrig zu halten verfährt man eben genau so.
 
... also die aktuelle Generation Intel ist im Prinzip ja auch schon eine tote Plattform. Da gibt es bei der nächsten wieder einen neuen Sockel. Warum sollte man jetzt überhaupt noch da zuschlagen?
Der Intel Core Ultra 225F ist derzeit für 150€ erhältlich, der 245KF für 190€. Die sind mit dem niedrigeren Preis schon attraktiver geworden.
=)
Prozessoren wie den 12600KF, 13400F und 14400F ersetzt man durch Arrow Lake damit bei einem Neukauf und ein 14600K reicht nicht an diese Effizienz heran. Arrow Lake degeneriert außerdem nicht so schnell wie manche Raptor Lake.
:)
Das ist nicht unbedingt besser als die Konkurrenz durch AMD, aber eben auch nicht grottenschlecht - wenn der Preis stimmt. Ich war im aktuellen Heft der Jubiläumsausgabe eher positiv überrascht von Arrow Lake im CPU-Index, wenn man negative Performance-Ausnahmen wie Star Field oder Homeworld 3 (bei CB) herausnimmt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe gelernt, dass man die Nachfrage durch einen höheren Preis reduzieren kann.
Ich denke einfach, dass sie genau das wollen. Die Nachfrage nach Raptor soll sinken um die neue Gen zu promoten! Sinn macht das in meinen Augen zwar keinen, da AMD einen Teufel tun wird und die Preise erhöhen wird und man am Ende damit gegen AMD einen weiteren Nachteil generieren wird.

erhöht man die Preise um die Verkäufe anzukurbeln
Meldet im Anschluss Kurzarbeit an (weil irgendwelche Chips nicht mehr geliefert werden), danach Insolvenz und dann startet man auf Kosten der Steuerzahler einfach neu.

Nachdem die Dinger durchgebrannt sind und deutlich mehr Strom für die gleiche Aufgabe sich genehmigt haben als die Konkurrenz wundert es mich nicht, dass die Verkaufszahlen "nicht den Erwartungen entsprechen".
Die Verkaufszahlen der an sich guten Generation Arrow Lake stimmen nicht

Keine Ahnung was Du mit toter Plattform meinst.
Es ist und bleibt aber ein Problem mit Intel! Viele wünschen sich halt eine gewisse Aufrüstbarkeit und AMD bietet hier schon durchaus extreme Möglichkeiten. Wer heuer bspw. einen 7800X auf seinem Bord hat, wird ggfls. in drei, vier Jahren für ganz wenig Geld nochmal die Leistung fast verdreifachen können (10950X3D2 oder so); diese Möglichkeit hat Intel sehr selten. Ob man das braucht?

Ich nutze das bspw. ganz oft um alte Plattformen an Neffen und Familienmitglieder weiterzugeben; die dann die CPU @Max aufrüsten. So hab ich meine 1600X Plattform mit x370 Chip an meinen Neffen abgetreten und wir haben für 150 EUR nen 5950X drauf gesattelt; macht in meinen Augen schon Sinn.

Weil der Aufrüstquatsch in der echten Welt reichlich irrelevant ist und die alten halt deutlich billiger sind.
Sehe ich anders, selbst wenn tatsächlich die wenigsten wirklich aufrüsten; für viele ist das am Ende ein Kaufargument; zumindest abseits der OEMs.

der 265KF war einfach ein NoBrainer.
Dem kann ich nur zustimmen;
Mir ist nur das Problem mit den sterbenden Raptorlake CPUs bekannt, das war es dann auch schon. Im Vergleich also (leider) nichts besonders schlimmes.
???
Hast du alle Nachteile der Raptoren vergessen? Hoher Vebrauch, schnelle Alterung, am Ende plattformbedingt schlechte Anschlüsse, etc.?

Einige Jahre später, etwa 2023, habe ich mir dann einen E5-1680 v4 (8-Kern) bei eBay für rund 160 € geschossen
schlechtes Beispiel; 2023 wäre es deutlich sinnvoller gewesen das System so zu verkaufen und einen modernen 8 Kerner zu nutzen. 2023 gab es den 7800X der den E5 wohl um 100% in den Schatten stellen dürfte.
 
:what:
Die Logik muss mir einer erklären.
Ich bin zwar kein Wirtschaftsboss, aber das kommt mir destruktiv vor.
Ja ich erkenne zwar die zweifelhafte Intension dahinter, also das man das alte Zeug teurer macht, sodass mehr Leute das neuere noch teurere Zeug kaufen, weil der Preisabstand geringer ist, auch die Aufrüster einer Plattform sollen dadurch abgeschreckt werden.
Aber, dass ist doch wirr, CPU ist CPU, mit allen vier genannten Generationen macht man Gewinn.
Der Effekt der für mein empfinden eher eintreffen wird, man riskiert das nicht wenige Leute dadurch eher zu AMD schielen, wenn sie schon neu kaufen, der Schuss also teils nach hinten losgeht, man Gewinn über Marktanteil stellt.

10% sind ein Wert, den viele noch "unter den Tisch" fallen lassen beim Kauf..
Firmen sowieso, bei denen es zu 95% immer noch nur Intel als Rechner gibt und die CPU Preiserhöhung im Komplett-PC nicht relevant ist.
Also kann Intel mit 10% Aufpreis seine "Verluste" damit etwas ausgleichen.
 
Wer die Wahl hat und jetzt noch was anderes als ArrowLake oder MeteorLake kauft hat irgendwie den Knall nicht gehört: Im Notebook gibt es genug Chips der neueren Architekturen und im Desktop sollte man allein schon wegen der Leistungsaufnahme nicht ins unterste Regal greifen und fährt da mit den modernen APUs egal welchen Herstellers in quasi allen Belangen deutlich besser.
 
Hm mit modernen APu,kommt ganz drauf an was man damit machen wird bzw macht. Das entscheidet doch am Ende ob es sowas werden wird oder nicht. Mir wäre die Leistung zu wenig weil ich mehr CPU Leistung brauchen würde bzw werde als die meisten hier weil zocken alleine wäre echt was anderes.
 
???
Hast du alle Nachteile der Raptoren vergessen? Hoher Vebrauch, schnelle Alterung, am Ende plattformbedingt schlechte Anschlüsse, etc.?

1: AMD CPUs brauchen, bei normaler Verwendung, wesentlich mehr Strom, dem irren Verbrauch im Leerlauf sei dank. Ich kann davon leider ein Lied singen.
2: Wie gesagt: das mit den sterbenden CPUs war der einzige Punkt. Den hat man aber jetzt (hoffentlich) im Griff und es gibt Garantie.
3: Also wirklich schlechter sind die Boards auch nicht ausgestattet.
4: Was ist "ect."? Führ das mal genauer aus.

Alles in allem hat Raptorlake da nur dieses eine Problem und AMD hatte seine abrauchenden CPUs in diversen Boards.

Aber jetzt noch AM4 kaufen oder halt Intel 13. / 14. macht einfach keine Sinn mehr... meine Meinung

Wenn die Leistung und der Preis passen, dann gibt es wenig Grund, das nicht zu tun. Wenn man natürlich 100% weiß, dass man aufrüsten will, aber in 2 Jahren sollte dann auch schon AM6 draußen sein und das Spiel geht von vorne los.
 
schlechtes Beispiel; 2023 wäre es deutlich sinnvoller gewesen das System so zu verkaufen und einen modernen 8 Kerner zu nutzen. 2023 gab es den 7800X der den E5 wohl um 100% in den Schatten stellen dürfte.

Nein. Der Grund ist, dass Du für eine meiner Anwendungen (Recording) einen leisen Studiorechner mit möglichst geringen DPC Latenzen benötigst, damit es möglich ist, auch mit kleinen ASIO buffer sizes ohne Audioaussetzer arbeiten zu können.

In diesen Rechner ist eine Menge Optimierungsaufwand geflossen, dass es Sinn macht, ihn zu behalten und upzugraden, sofern es kein akutes Performanceproblem gibt und das ist nicht der Fall.

Ich kann mit dem System sogar "silent gamen" und da ich einen 60 Hz Full-HD Monitor habe, kann ich noch Spieletitel wie Cyberpunk 2077 PL und Ähnliches spielen.

Bei X4 Foundation bräuchte ich mehr Leistung bei der CPU.

Aber … wenn ich mir die ganze Rechnerhardware stand heute so ansehe, dann wird es extrem schwierig, noch einmal so einen guten Rechner zusammenzubauen, der diese ganzen Anforderungen genauso gut abdecken würde.

Vor allem mag ich gerne Rechner mit genügend PCIe Sockeln und die meisten Boards lassen hier einfach zu viel Raum für 1-2 fette Grafikkarten, aber man hat hier kaum mehr das Erweiterungspotential, das ich bevorzuge.

Und das ist die Spitze des Eisbergs. Der Rechner hat viele Optimierungen und läuft optimal.
Das gibt man nicht mal so eben grundlos weg oder auf.
Und es war auch eine Menge Arbeit, all diese Details unter einen Hut zu bringen.

BTW .. jeder spricht von Nachhaltigkeit, und das ist doch nun ein Musterbeispiel dafür. Nicht immer alles gleich grundlos wegzuwerfen oder sich auch mal auf dem Gebrauchtmarkt umzusehen. CPU und Grafikkarte haben bisher immer meinen Anforderungen genügt, also behalte ich die Kiste erstmal. Im Moment ist geplant, die IoT Version von Windows maximal auszunutzen. Also bis 2032, dann wird mein Rechner insgesamt 18 Jahre in Betrieb gewesen sein und das wurde mir durch die hervorragende Upgradefähigkeit ermöglicht.
 
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1: AMD CPUs brauchen, bei normaler Verwendung, wesentlich mehr Strom, dem irren Verbrauch im Leerlauf sei dank. Ich kann davon leider ein Lied singen.
2: Wie gesagt: das mit den sterbenden CPUs war der einzige Punkt. Den hat man aber jetzt (hoffentlich) im Griff und es gibt Garantie.
Grüße,
irgendwie hast du bzgl. Punkt 1 natürlich recht, aber das Mainboard spielt hier eine wichtige Rolle, ebenso die BIOS-Einstellungen.
Mein Arrow Lake (225) bleibt im Idle auch im zweistelligen Bereich (laut HwInfo), weil ich EIST, Energy Efficient Turbo und sonstige Einsparungen für etwas mehr Performance lieber deaktiviere, aber der PC ist auch kein Dauerläufer. Das System ist so spürbar etwas reaktionsfreudiger.

Ein Ryzen mit einem CCD, einfachem Mainboard ohne große Anschlussvielfalt und Zusatzcontrollern, negativem Curve Optimizer und sonstige Optimierungen liegt hier geschätzt vielleicht 10 bis 20 Watt höher.

Zu Punkt 2 muss ich sagen, dass Abverkäufe aus Lagern wohl auch weiterhin für verkaufte Prozessoren aus betroffenen Chargen sorgen werden. Ein fader Beigeschmack bleibt.
 
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AMD CPUs brauchen, bei normaler Verwendung,
Das Thema hatten wir schon zur Genüge; normale Verwendung einer solchen CPU ist nicht das langweilen im Idle! Im Büro ist das so; dort finden sich heutzutage überwiegend ThinClients mit TerminalServern im Einsatz, wenn nicht schon Cloudanwendungen ansässig sind.

i3 und Ryzen 3 kann man im Büro nutzen, darüber hinaus wird es extrem selten!

2: Wie gesagt: das mit den sterbenden CPUs war der einzige Punkt. Den hat man aber jetzt (hoffentlich) im Griff und es gibt Garantie.
Ob es das war (um einen zeitlichen Kontext zu liefern) kann tatsächlich bezweifelt werden; die beiden Fehler sind ja weiterhin vorhanden; die Wahrscheinlichkeit, dass diese Gen schlecht altert bleibt dennoch sehr sehr hoch!

3: Also wirklich schlechter sind die Boards auch nicht ausgestattet.
M2 an PCIe 5.0 ???

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4: Was ist "ect."? Führ das mal genauer aus.
Aufrüstbarkeit würde mir spontan einfallen. Bedarf an teurem RAM, kein 3D Speicher, AVX512, weniger PCIe Lanes wären die Dinge die mir spontan einfallen.

Das soll nicht heißen, dass nicht auch gewisse Vorteile vorhanden sind; die dann eben bspw. in Thunderboltverfügbarkeit liegen usw.

ASIO buffer sizes
Gut, da bin ich fachlich raus, auch wenn ich es mir nur schwer vorstellen kann, dass ein 2014er System in irgendeinem Punkt dem 2023er System unterlegen sein könnte. Wenn da Zusatzkarten drin sind, die bspw. noch PCIX oder so nutzen; kann das einen Grund haben. Ansonsten hab ich da meine Zweifel, dass der Grund wirklich valide ist (versucht objektiv zu betrachten; subjektiv kann das auch anders aussehen; ein zu Tode optimiertes System aufzugeben ist sicherlich schon schwerer, als ein 08/15 OEM System wegzupacken :-) )

Ich kann mit dem System sogar "silent gamen" und da ich einen 60 Hz Full-HD Monitor habe, kann ich noch Spieletitel wie Cyberpunk 2077 PL und Ähnliches spielen.
Joa, kann schon gehen. CP ist jetzt auch kein CPU Killerspiel. Aber es gibt schon viele Spiele die bei dir auch CPU seitig limitieren dürften; trotz 8 Kernen.

Vor allem mag ich gerne Rechner mit genügend PCIe Sockeln und die meisten Boards lassen hier einfach zu viel Raum für 1-2 fette Grafikkarten, aber man hat hier kaum mehr das Erweiterungspotential, das ich bevorzuge.
Naja, du bist jetzt auch nicht im Consumergeschäft unterwegs, ne Threadripper Plattform; gerade auf Basis der 39xxer ist mittlerweile günstig zu bekommen und bietet teilweise 7 PCIe Slots (in 4.0 Ausstattung); da geht schon einiges.

Das gibt man nicht mal so eben grundlos weg oder auf.
Und es war auch eine Menge Arbeit, all diese Details unter einen Hut zu bringen.
Wie gesagt, will ich dir nicht nehmen, auch wenn ich den technischen Hintergrund nicht ganz verstehe, da ich davon ausgehe, dass eine 2014er Plattform eigentlich in keinem Punkt mehr vor einer 2023er Plattform liegen darf. Mag mich aber irren.

jeder spricht von Nachhaltigkeit
ich garantiert nicht; ist eine dieser Standard Pseudo Diskussionen, die immer nur für andere gilt. Da halte ich mich raus.

und das wurde mir durch die hervorragende Upgradefähigkeit ermöglicht.
Diese hat ja auch bie mir eigentlich einen positiven Vibe;

irgendwie hast du bzgl. Punkt 1 natürlich recht, aber das Mainboard spielt hier eine wichtige Rolle, ebenso die BIOS-Einstellungen.
Mein Arrow Lake (225) bleibt im Idle auch im zweistelligen Bereich (laut HwInfo), weil ich EIST, Energy Efficient Turbo und sonstige Einsparungen für etwas mehr Performance lieber deaktiviere, aber der PC ist auch kein Dauerläufer. Das System ist so spürbar etwas reaktionsfreudiger.
Na, Arrow Lake krankt am gleichen Prozedere wie AMD, es ist ein Tile basierter Aufbau, weshalb die Grundlast immer deutlich höher liegt als bei einem Monolithen, die es aber ja auch von AMD gibt.

Ein Ryzen mit einem CCD, einfachem Mainboard ohne große Anschlussvielfalt und Zusatzcontrollern, negativem Curve Optimizer und sonstige Optimierungen liegt hier geschätzt vielleicht 10 bis 20 Watt höher.

Ich hab nen 5900X und mir werden da immer 70W oder sonstwas angedichtet, mein System muss halt ultra coole Kondensatoren haben, die selber Strom produzieren, denn das Gesamtsystem ohne Monitore braucht aus der Steckdose 32W im Idle (natürlich optimiert, nicht unbedingt auf Effizienz, aber durch negative Offsets wirkt sich das auch dort aus); mein 13900K (out of the box) im Büro zieht sich genügsame 44W (allerdings auch W680 Chipsatz)

Zu Punkt 2 muss ich sagen, dass Abverkäufe aus Lagern wohl auch weiterhin für verkaufte Prozessoren aus betroffenen Chargen sorgen werden. Ein fader Beigeschmack bleibt.
Sofern ich das richtig verstanden habe, ist der eigentliche Hardwaredefekt abgestellt. Der sorgte ja für korrodierte Leiterbahnen und dem damit verbundenen Tod der CPUs. Der andere "Defekt" war ja gar kein Defekt im eigentlichen Sinn, sondern nur dem extrem aggressiven Boostverhalten geschuldet. Hier kam es ja zu Lastspitzen die eine vorzeitige Degredation herbeigeführt haben; das ist in meinem Verstand nur abgemildert worden und kann gar nicht komplett gekillt werden, da man damit dann widerum die beworbenen Leistungen nicht mehr erreichen würde. Für mich hat sich das alles so dargestellt, dass man das Problem nach hinten verschiebt; ich bin mir relativ sicher, dass die CPUs keine 18 Jahre halten werden; sondern vermutlich nach 5 Jahren irgendwann (trotz Patch) aussteigen werden.

P.S.
Einbildung ist ja bekanntlich auch eine Bildung und ich habe schon das Gefühl, dass mein 13900k (wie gesagt, im Produktivrechner) nach den diversen Updates deutlich weniger boostet und im Schnitt geringere Taktraten fährt.
 
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