Chipsatztemperatur und Kühlung bei AM4-Boards mit X470, X570 und B550?

  • Ersteller Ersteller Tim1974
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65°C nachdem ich bereits stundenlang gezockt habe. Obendrein sei gesagt, dass der PCH mit durch den Frontradi angewärmter Luft gekühlt wird. Macht jetzt nicht die Welt aus, es sei aber der Vollständigkeit halber gesagt. Und wie man sieht dreht der kleine Lüfter auch nicht wirklich hoch.

temps beim zocken.PNG
 
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Trotzdem wird der X570 dann tendentiell anscheinend ein Stück wärmer als der X470, auch wenns vermutlich wie ihr schreibt unproblematisch ist.

Die entscheidene Frage ist und bleibt aber, was passiert, wenn der kleine Lüfter des X570 mal ausfallen sollte und die Temperatur des PCH immer weiter steigt, brennt dieser dann irgendwann durch und das Board ist im Eimer, oder taktet er runter oder schaltet sich wenigstens vor der Überhitzung zuverlässig ab?
Außerdem was macht man, wenn der Lüfter nach Jahren mal ein Lagerschaden hat, bekommt man solche Lüfter nach zu kaufen und läßt sich der Lüfter überhaupt tauschen ohne eine große Bastelaktion mit Garantieverlust?
 
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Du nimmst nen kleinen Lüfter und bastelst den davor.
Oder du nimmst halt X470.
 
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Die Frage wäre was besser ist, ein Highend-X470-Board (Asrock Taichi) oder eines der besten B550-Board?
Der Nachteil beim X470 ist, daß die Zen2-CPU wahrscheinlich mit dem vorinstallierten BIOS nicht laufen wird, also müßte ich eine Zen+ CPU dazu kaufen nur um das BIOS zu updaten und dann zurück schicken, oder ein Board kaufen, was das BIOS ohne CPU updaten kann, was mir lieber wäre.
Beim B550 liefe es gleich, aber darauf muß man noch warten und die Boards werden dann ebenso wie die X470 vermutlich wohl offiziell kein PCIe4.0 können.
 
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Erstens, kauf dir ein gutes Board.
Zweitens, du hast doch ne CPU dafür.
Drittens, PCIe 4.0 bringt dir eh nix.
 
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Ich möchte es aber eigentlich vermeiden, unnötig oft CPUs umzubauen, das Risiko dabei Pins zu verbiegen ist mir zu groß.
Insgesamt hab ich bisher 4 CPUs ein- oder ausgebaut und wieder eingebaut und 1 mal davon lief der PC danach einwandfrei, alle anderen male waren Pins verbogen, 2 mal bei PGA und einmal bei LGA unabängig davon bei wem die Schuld lag (einmal davon lag sie zumindest nicht bei mir).

Fazit, wenn ich eine sehr teure CPU wie den Ryzen9-3900X kaufe und dazu ein sauteures Board, will ich das Risiko möglichst gering halten, daß beim Zusammenbau etwas schief geht, das betrifft auch mein Ryzen5-2600, der läuft hier auf dem MSI-Board problemlos, da geh ich da doch nicht mehr ran und nehm die CPU raus, baue sie wo anders ein, nur um das BIOS zu flashen und baue dann alles wieder zurück und die neue Highend-CPU in das neue Board, bei so vielen Aktionen geht mit recht hoher Wahrscheinlichkeit was schief. :nene:

Was PCIe4.0 angeht, woher soll ich mit Sicherheit wissen, ob das für mich in paar Jahren nicht nochmal wichtig wird?
So einen hochpreisigen PC will ich teils sicher 8-10 Jahre lang nutzen, sofern davor nicht was kaputt geht, also könnte PCIe4.0 doch nochmal wichtig werden.
 
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Super Quote, 25% Erfolgswahrscheinlichkeit, das ist echt Highend.:hail:

PCIe 3.0 bietet bis jetzt kaum einen Vorteil gegenüber PCIe 2.0, zumindest bei Grafikkarten.
 
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Super Quote, 25% Erfolgswahrscheinlichkeit, das ist echt Highend.:hail:

Das war verteilt über einen Zeitraum von etwa 23 Jahren.
Gelernt hab ich sowas nie, immer einfach ausprobiert und nach Gefühl gemacht. Bei dem ersten Versuch mit dem Pentium4-100 konnte ich die verbogene Pin auf anhieb reparieren und alles lief wieder. Beim zweiten Umbau betraf es den i7-4770K, da hab ich nichts grob verkehrt gemacht, trotzdem waren im Sockel Pins verbogen, gegengekommen bin ich weder mit der Hand noch mit Werkzeug, darüber wurde hier zur Genüge diskutiert und wir können es gerne dabei belassen, der dritte Einbau betraf meinen Ryzen5 dabei klappte alles gut, waren ja auch alles 1a Neuteile.
Der vierte Umbau war der A10-7800, da ging der Kühler nicht ab und durch zu festes ziehen wurde die CPU mit aus dem Sockel gerissen, wobei Pins verbogen sind, diese zu reparieren gelang mir leider nicht, letztendlich brauch eine ab.
Alles komplett unterschiedliche CPUs/Sockel und alles andersartige Probleme, wenn man nicht sehr viel bastelt, denke ich sind diese Schwierigkeiten relativ normal im Zeitraum von etwa 23 Jahren.

PCIe 3.0 bietet bis jetzt kaum einen Vorteil gegenüber PCIe 2.0, zumindest bei Grafikkarten.

Muß das bei PCIe4.0 denn mit Sicherheit auch so kommen?
 
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Wow, hab in den letzten 25 Jahren keine Pins verbogen, jedenfalls nicht das ich wüsste.
Ich hab auch ein paar mehr als 4 Stück verbaut und nein, normal ist das nicht.
 
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Nochmal, es waren drei völlig unterschiedliche "Fallstricke", ich habe nicht dreimal den gleichen Fehler gemacht! Ein gehörige Portion Pech spielte auch mit rein, außerdem wahrscheinlich Betrug durch einen PC-Laden, der versuchte mir defekte Teile anzudrehen.
Von den 4 malen, habe ich zweimal selbst einen Fehler gemacht, einmal konnte ich den hinterher wieder ausbügeln, einmal nicht.
Außerdem würde die Quote ab nun ganz anders aussehen, weil ich ja nun genug Erfahrungen gesammelt habe.
 
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Ganz vorsichtig Tim, wegen solcher Aussagen haben Leute schon hohe Strafen kassiert.:nene:
 
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Ich bastel meine PC'S seit dem Pentium 60 selbst zusammen...
Ich habe dabei nie irgendwas verbogen, abgebrochen oder sonst wie ruiniert...
P60-Celereon300-Athlon800-AthlonXP(mehrere)-Athlon64(mehrere) Athlon X2(zwei)....Phenom (zwei)... Phenom X2-X6....FX8350... R7 1700X....R72700X ... und nun R7 3700X.
Das sind nur grob die, die ich für mich selbst verbaut hab... Da kommen noch diverse Intel 7700 und zahlreiche AMD's dazu....

EDIT: Auch mit LiquidMetall fest verklebte Kühler hab ich auseinander genommen ohne das was dabei gestorben ist... Die Teile laufen nach meiner Nutzung in der Regel irgendwo in der Verwandschaft... der Phenom X6 und FX8350 heute noch....

Wie schafft man also diese Ausfallraten?
..und 8-10 Jahre nen PC nutzen... Hmmm stelle ich mir interessant vor... in 5 Jahren wird die 2000-3000,-€ Kiste von ner 800,-€ Schachtel eingeholt... mit PCIe 19 und DDR18 Ram...
Entweder es ist mein Hobby... und dann kostet es eben Geld... oder ich brauche eine PC für XY... der auch Geld kostet.. aber da mache ich dann keine Atom-Wissenschaft draus... lasse mir den Notfalls zusammenbauen und gut ist...
 
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Also 10 Jahre kann man aktuell vergessen. Außer man nimmt den PC in 10 Jahren nur zum surfen.

Wenn du jetzt nicht den 3950X draufschnallst und den noch übertaktest, dann ist doch ein gutes B550 die bessere Wahl (falls diese erscheinen). Ich fahre zumindest mit meinem 2700X sehr gut ohne irgendwelche Probleme vom zu heißen Chipsatz oder Spannungswandlern. Da machst du dir wieder zu viele Gedanken.

Und wenn du das mit dem selber basteln nicht drauf hast, dann lass es doch von Mindfactory, oder dem PC Laden deines Vertrauens machen.

Du könntest auch versuchen ein wenig vorsichtiger zu sein.
Aktuelle Komponenten halten schon echt viel aus, aber wenn man es schafft schon so viel zu zerstören, dann sollte das evtl ein Profi machen.
Wenn man es trotzdem noch schafft solche Ausfallraten zu erzielen, dann ist das schon fast mutwillig. Kühler werden zum Beispiel nicht einfach weggezogen, sonder leicht gedreht. Und der Sockel wird auch nicht mit dem Staubsauger sauber gemacht.
 
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Vor allem müssen die letzten 10 Jahre ja schnell rumgegangen sein, wenn Tims letzter PC von 2018 ist und dort schon die selbe "dat mutt bei gutter Führung mindetten 10 Jahre halten mutt datt!"-Ideologie galt.
 
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Ganz vorsichtig Tim, wegen solcher Aussagen haben Leute schon hohe Strafen kassiert.:nene:

Aha, wahrscheinlich betrogen zu werden ist deiner Ansicht nach hinzunehmen, aber sich drüber zu beschweren nicht? :klatsch:

Also 10 Jahre kann man aktuell vergessen. Außer man nimmt den PC in 10 Jahren nur zum surfen.

Genau sowas meinte ich aber!
Nur als Beispiel, mein Pentium4-540 gekauft im Jahre 2004 läuft immer noch und wird noch zum Surfen usw. gelegendlich genutzt und das sind keine 10 Jahre, sondern 16!
Außerdem geht die Entwicklung bei der Hardware heute nicht mehr so schnell voran wie damals, also könnte man eher davon ausgehen, daß ein 10 Jahre alter PC noch wesentlich flotter unterwegs ist als damals!

Und wenn du das mit dem selber basteln nicht drauf hast, dann lass es doch von Mindfactory, oder dem PC Laden deines Vertrauens machen.

Ich hab leider in einigen Bastelläden über die Jahre sehr schlechte Erfahrungen gemacht, mit Mindfactory habe ich bisher aber keine Erfahrungen, ist ja auch nicht gerade ein kleiner Bastelladen und mit Cyberport habe ich gute Erfahrungen, aber die bauen nunmal nichts zusammen.

Alles in allem, wenn ich die Wahl habe zu einem kleinen Bastelladen zu gehen oder den PC selbst zu bauen, entscheide ich mich für letzteres, denn dann kann ich wesentlich günstiger einkaufen und wenn schon was kaputt geht, dann weiß ich wenigstens wer schuld ist.
Soviel Probleme wie ich mit in kleinen Bastelläden gebauten PCs über die Jahrzehnte hatte, soviel Teile schaffe ich gar nicht kaputt zu machen, daß ich dadurch ein Minus erzielen würde... :ugly:

Du könntest auch versuchen ein wenig vorsichtiger zu sein.
Aktuelle Komponenten halten schon echt viel aus, aber wenn man es schafft schon so viel zu zerstören, dann sollte das evtl ein Profi machen.
Wenn man es trotzdem noch schafft solche Ausfallraten zu erzielen, dann ist das schon fast mutwillig. Kühler werden zum Beispiel nicht einfach weggezogen, sonder leicht gedreht. Und der Sockel wird auch nicht mit dem Staubsauger sauber gemacht.

So viele Fehler hab ich gar nicht gemacht, zumindest keine groben. Den A10 hätte ich vielleicht retten können, aber wenn der Kühler sich keinen mm bewegt, sich auch nicht drehen läßt und der PC nicht mehr startet, so daß ich ihn auch nicht aufheizen kann, dann bin ich halt mit meinem Latein am Ende gewesen und habe etwas mehr Kraft angewendet. Klar geht das auf meine Kappe, aber der Rechner lief davor ja auch schon nicht mehr, also fraglich, ob ich ihn überhaupt hätte reparieren können und wie teuer die Reparatur gewesen wäre, außerdem war er auch nicht gerade mehr sonderlich flott, also war der Verlust zu verkraften.
 
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Das Thema war auf Seite 1 schon mehr als abgeschlossen behandelt.
Alles weitere ist möglich ... aber sinnlos.
 
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Mag sein, jedenfalls sollten wir wenn es hier weiter geht, wieder den Bogen zurück zum eigentlichen Thema bekommen!
 
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Das war verteilt über einen Zeitraum von etwa 23 Jahren.
Gelernt hab ich sowas nie, immer einfach ausprobiert und nach Gefühl gemacht. Bei dem ersten Versuch mit dem Pentium4-100 konnte ich die verbogene Pin auf anhieb reparieren und alles lief wieder. Beim zweiten Umbau betraf es den i7-4770K, da hab ich nichts grob verkehrt gemacht, trotzdem waren im Sockel Pins verbogen, gegengekommen bin ich weder mit der Hand noch mit Werkzeug, darüber wurde hier zur Genüge diskutiert und wir können es gerne dabei belassen

Genau Tim, es wurde unendlich lang diskutiert. Du gegen den Rest...

Der einzige Fakt ist,
Das der Rechner funktioniert hat, bis du die CPU entnommen hast, den Sockel gereinigt und die CPU wieder eingesetzt hast.

Die Schlussfolgerung, dass jemand anders daran schuld trägt, ist einfach unendlich lächerlich und feige.
:nene:
 
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Sagen wir es so: bis zur X570-ich-presch-mal-vor-weil-ich-sonst-kein-Profil-habe-Problematik, war die Chipsatztemperatur kein Parameter, der außer den Ingenieuren der Boardhersteller, niemand weiter interessiert hat.
 
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