CES 2021: Asus Z590-Line-Up von 189 bis 1.516 Euro für Core i9-11900K

Ich schaue erstmal ob und wann ein Bios Update kommt. Hauptsache PCIe 4.0 GPU und M.2. Rest wie zum Beispiel der neue Soundchip das werde ich warsch. verschmerzen können
 
Selbst das ROG 590F hat eine UVP Erhöhung von 70€. 22% gegenüber dem 490F. Das innerhalb eines Jahres. 340€ für das erste ROG Board ist mal ne Hausnummer. Dann müsste der 11700K theoretisch für 380€ kommen damit sich das rechnet gegenüber einem 5800X.
Naja, ist jetzt nicht nur bei Asus/Intel so.
Mein erstes AM4 Board war das msi B350 Tomahawk ~80€, das jetzige B550 Tomahawk kostet ~ 160€

Hat aber zugegebenermaßen etwas mehr Features.
 
Naja, ist jetzt nicht nur bei Asus/Intel so.
Mein erstes AM4 Board war das msi B350 Tomahawk ~80€, das jetzige B550 Tomahawk kostet ~ 160€

Hat aber zugegebenermaßen etwas mehr Features.

Trotzdem, was heute meinetwegen High End ist, war damals auch High End. Wo soll das hin führen? Das B750 kostet dann 320 und das 950 irgendwann mal 640€... für Mittelklasse. Ob mehr Funktionen oder nicht, Mittelklasse bleibt Mittelklasse.
 
Störend ist aber langsam die resultierende Dehnung der Portfolios. Beispielsweise bei Asus besteht das Portfolio heute aus nicht aus mehr Boards als noch zu Skylake-Zeiten. Aber während damals nur das Extreme weit über den Bedürfnissen der Anwender schwebte, ein Hero noch als normales High-End durchging und das Ranger (Position heute vom besten Strix übernommen) letztlich sogar eine Zeit lang P-L-Tipp im EKF war, sind heute die TUF und günstigeren Prime für viele Anwender am Preislimit. Trotz gleicher Modellvielfalt reduziert sich das Angebot so mal eben auf die Hälfte, dabei bräuchte man mit der neu hinzugekommenen Ausstattungsvielfalt und vor allem mit dem sich anbahnenden Sharing-Wahnsinn eher mehr Modelle, um verschiedenen Ansprüchen gerecht zu werden.
Ja nur mein persönlicher Anspruch wäre in dem Falle in erster Linie etwas gehobenene OC Möglichkeiten und die gibt es ja nur in Verbindung mit den ROGs. Ein Maximus hat vor fünf Jahren 220€ gekostet und war schon ein Knaller. Mit einem Prime werde ich also nicht glücklich und was ich von den TUFs für OC halten soll weiß ich nicht
 
Mit den B Boards soll man ja angeblich auch OCn können, das würde den Preissprung erkläre, das Preissgement bis knapp 200€ wird dann eben mit diesen abgedeckt.
 
Ja nur mein persönlicher Anspruch wäre in dem Falle in erster Linie etwas gehobenene OC Möglichkeiten und die gibt es ja nur in Verbindung mit den ROGs. Ein Maximus hat vor fünf Jahren 220€ gekostet und war schon ein Knaller. Mit einem Prime werde ich also nicht glücklich und was ich von den TUFs für OC halten soll weiß ich nicht

Was fehlt dir denn bei TUF beziehungsweise welche Features vernlangst du ganz allgemein?
(Frage auch aus beruflichem Interesse: Da viele Hersteller mittlerweile fast alle UEFI-Optionen bis in die untere Mittelklasse kopieren frage ich mich, was ich da eigentlich noch bewerten soll.)


Aber nur RAM OC, bringt es nicht wirklich

Abwarten, wie heiß Rocket Lake wird. Bei Comet Lake ist RAM-OC tatsächlich die halbe Miete – den Multiplaktor eines 10900K über 53 anheben zu können ist dagegen für Luftkühler beinahe ohne belang. Man ist mit 5,3 allcore in der Regel schon am Temperatur-Limit und den Serien-Boost kann man auch auf B-Boards durch anheben der Power-Limits ausfahren.
 
Was fehlt dir denn bei TUF beziehungsweise welche Features vernlangst du ganz allgemein?
(Frage auch aus beruflichem Interesse: Da viele Hersteller mittlerweile fast alle UEFI-Optionen bis in die untere Mittelklasse kopieren frage ich mich, was ich da eigentlich noch bewerten soll.)




Abwarten, wie heiß Rocket Lake wird. Bei Comet Lake ist RAM-OC tatsächlich die halbe Miete – den Multiplaktor eines 10900K über 53 anheben zu können ist dagegen für Luftkühler beinahe ohne belang. Man ist mit 5,3 allcore in der Regel schon am Temperatur-Limit und den Serien-Boost kann man auch auf B-Boards durch anheben der Power-Limits ausfahren.

Wie ich schon sagte, ich weiß nicht was ich von den TUFs halten soll, einfach auch weil ich die nicht kenne. Ich war früher echt nen Nerd, habe Anfang der 2000er PCGH Hefte im Abo gehabt und war beruflich bis 2013 Systembuilder und im Hardware Ein und Verkauf tätig, wenn auch nicht im großen Stil. Seit 2016 bin ich eigentlich komplett raus. Ich bin noch beim Skylake 6600K hängen geblieben. Das OC habe ich mir erlesen und soweit natürlich auch verstanden was wie zusammen hängt. Das führte auf meinem Z170 Pro Gaming zu 4,7Ghz All Core bei 1,32V und 2133 RAM@2800 XMP Timings.

Zu der Zeit war es halt so das die UEFI Funktionen noch sehr stark vom Boardmodell abhängigen. Die Prime waren da doch deutlich beschnitten.

Das blöde ist einfach das es bei den Herstellern keine Demo des UEFI gibt wo man einfach sich mal durch klicken kann. Für einige Router gibt es das. Dadurch weiß man vor dem Kauf nie was einen erwartet. Genau das ist auch das Problem was ich mit den TUFs habe, bei den ROG Strix weiß ich das die für OC ausgelegt sind. Warum auch gibt es TUF Boards die eigentlich komplett identisch mit einem ROG sind (Anzahl Phasen, Ausstattung...), aber trotzdem 50€ günstiger sind als das gleiche ROG Board?

Was ich mir wünschen würde in Testberichten oder allgemein:

- Aufschlüsslung der Stromversorgung (Aufbau und Qualität der Phasen)
- Verhalten bei OC, konstante Stromversorgung ohne Überhitzung?
- RAM OC Verhalten und Kompatibilität.
- Aufschlüsslung der UEFI Funktionen, welches Board hat welche Möglichkeiten?
- Wie viel Layer hat das Board?
-Welche Besonderheiten bei der Spannungsversorgung hebt gerade dieses Board von anderen ab?
-Welche Powerlimits kann ich in welchem Umfang anpassen (auch Zeiten der PL anpassbar?)
-C-Step abschaltbar?

Das sind doch die großen Fragezeichen. Welcher LAN und Sound Chip verbaut ist, sowie die Anzahl und Anbindung der m2 Slots kann ich auf der Herstellwrseite selbst lesen.

Ich finde es nur verwirrend wenn z. B. MSI angibt das (Beispiele aus der Luft gegriffen) Z490 MEG xyz hat 14+1 Phasen und das MPG xyz hat 12+2, während Asus das eine Board mit 14+2 angibt und das nächste mit 16(+0). Beim selben Hersteller sind es teilweise 100€ Unterschied bei selber Ausstattung und ähnlichwr oder gar identischer Stromversorgung. Über zwei Hersteller habe ich trotz geringer Unterschiede lt Datenblatt noch 300€ Preis Unterschiede.

Da wäre es wirklich hilfreich hervor zu heben welcher Hersteller in welcher Serie die Spannungsversorgung wie löst und in welcher Qualität, sowie welche OC Funktionen habe ich im UEFI. Das ganze dann noch in einee soliden Tabelle z. B. ergänzten Einkaufsführer Mainboards.

Trotz das ich weiß worum es geht, bin ich nur noch verwirrt. Ich habe immer auf Asus geschworen, aber mittlerweile weiß ich nicht ob ich nicht bei MSI für 150€ weniger ein Board in gleicher Qualität bekomme.

Was ich konkret verlange (chronologisch)
- Gute Spannungsversorgung die was aushält und stabil aufgebaut ist.
- Alle wichtigen OC eigenschaften inkl Nebenspannungen und alle Power Limits anpassen können ohne es ins extreme zu bringen.
-C Steps abschaltbar
- Gute RAM und RAM OC Stabilität.
- 2-3 M2 Slots, einee davon PCI-E 4 und 4 SATA, das wars...

zu2
Naja, das die Zeiten von Skylake vorbei sind wo ich mal eben 1Ghz übertakten kann ist mir bewusst, wenn ich den All Core Boost komplett auf den Singlecoreboost anheben kann bin ich schon glücklich, bzw beim späteren 11700 oder beim 5800x auf 5Ghz All Core.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was auch sehr verwirrend ist, das Asus die TUF als super hochwertig weil 'Militär Standard' bewirbt, jedoch es die Mittelklasse Boards sind
 
Ja das sehe ich auch. Dieses TUF (robust/langlebig) sollte eigentlich hochwertige Boards ergeben und nicht „nur“ Mittelklasse.

Wozu ein Strix wenn TUF so gut wie alles bietet was Mann braucht ? Bis auf den neuen Audio Codec seh ich z.b. für mich keine Maximus Vorteile mehr.
 
Ist doch alles super.
Das normale Maximus Extreme kostet um 1000€. Das hat das Z490 Extreme auch gekostet. Passt. :daumen:
Aber wieso gibt es kein Rog Strix H? :huh:
 
Abwarten, wie heiß Rocket Lake wird. Bei Comet Lake ist RAM-OC tatsächlich die halbe Miete – den Multiplaktor eines 10900K über 53 anheben zu können ist dagegen für Luftkühler beinahe ohne belang. Man ist mit 5,3 allcore in der Regel schon am Temperatur-Limit und den Serien-Boost kann man auch auf B-Boards durch anheben der Power-Limits ausfahren.
Wenn es um die Spiele Performance geht ist Ram OC nicht die halbe, sondern die ganze Miete. Das klassische übertakten bringt nur minimal Mehrperformance.
 
Ja sehe ich auch so. Blicks eh net so richtig... Intel oc scanner rennen lassen (cache oc macht der ja eh nicht) und dann muss ich mal bezahlbaren 4000er RAM kaufen mit guten Timings - gut ist.
 
Wie ich schon sagte, ich weiß nicht was ich von den TUFs halten soll, einfach auch weil ich die nicht kenne. Ich war früher echt nen Nerd, habe Anfang der 2000er PCGH Hefte im Abo gehabt und war beruflich bis 2013 Systembuilder und im Hardware Ein und Verkauf tätig, wenn auch nicht im großen Stil. Seit 2016 bin ich eigentlich komplett raus. Ich bin noch beim Skylake 6600K hängen geblieben. Das OC habe ich mir erlesen und soweit natürlich auch verstanden was wie zusammen hängt. Das führte auf meinem Z170 Pro Gaming zu 4,7Ghz All Core bei 1,32V und 2133 RAM@2800 XMP Timings.

Zu der Zeit war es halt so das die UEFI Funktionen noch sehr stark vom Boardmodell abhängigen. Die Prime waren da doch deutlich beschnitten.

Das blöde ist einfach das es bei den Herstellern keine Demo des UEFI gibt wo man einfach sich mal durch klicken kann. Für einige Router gibt es das. Dadurch weiß man vor dem Kauf nie was einen erwartet. Genau das ist auch das Problem was ich mit den TUFs habe, bei den ROG Strix weiß ich das die für OC ausgelegt sind. Warum auch gibt es TUF Boards die eigentlich komplett identisch mit einem ROG sind (Anzahl Phasen, Ausstattung...), aber trotzdem 50€ günstiger sind als das gleiche ROG Board?

Was ich mir wünschen würde in Testberichten oder allgemein:

- Aufschlüsslung der Stromversorgung (Aufbau und Qualität der Phasen)
- Verhalten bei OC, konstante Stromversorgung ohne Überhitzung?
- RAM OC Verhalten und Kompatibilität.
- Aufschlüsslung der UEFI Funktionen, welches Board hat welche Möglichkeiten?
- Wie viel Layer hat das Board?
-Welche Besonderheiten bei der Spannungsversorgung hebt gerade dieses Board von anderen ab?
-Welche Powerlimits kann ich in welchem Umfang anpassen (auch Zeiten der PL anpassbar?)
-C-Step abschaltbar?

Das sind doch die großen Fragezeichen. Welcher LAN und Sound Chip verbaut ist, sowie die Anzahl und Anbindung der m2 Slots kann ich auf der Herstellwrseite selbst lesen.

Ich finde es nur verwirrend wenn z. B. MSI angibt das (Beispiele aus der Luft gegriffen) Z490 MEG xyz hat 14+1 Phasen und das MPG xyz hat 12+2, während Asus das eine Board mit 14+2 angibt und das nächste mit 16(+0). Beim selben Hersteller sind es teilweise 100€ Unterschied bei selber Ausstattung und ähnlichwr oder gar identischer Stromversorgung. Über zwei Hersteller habe ich trotz geringer Unterschiede lt Datenblatt noch 300€ Preis Unterschiede.

Da wäre es wirklich hilfreich hervor zu heben welcher Hersteller in welcher Serie die Spannungsversorgung wie löst und in welcher Qualität, sowie welche OC Funktionen habe ich im UEFI. Das ganze dann noch in einee soliden Tabelle z. B. ergänzten Einkaufsführer Mainboards.

Trotz das ich weiß worum es geht, bin ich nur noch verwirrt. Ich habe immer auf Asus geschworen, aber mittlerweile weiß ich nicht ob ich nicht bei MSI für 150€ weniger ein Board in gleicher Qualität bekomme.

Was ich konkret verlange (chronologisch)
- Gute Spannungsversorgung die was aushält und stabil aufgebaut ist.
- Alle wichtigen OC eigenschaften inkl Nebenspannungen und alle Power Limits anpassen können ohne es ins extreme zu bringen.
-C Steps abschaltbar
- Gute RAM und RAM OC Stabilität.
- 2-3 M2 Slots, einee davon PCI-E 4 und 4 SATA, das wars...

zu2
Naja, das die Zeiten von Skylake vorbei sind wo ich mal eben 1Ghz übertakten kann ist mir bewusst, wenn ich den All Core Boost komplett auf den Singlecoreboost anheben kann bin ich schon glücklich, bzw beim späteren 11700 oder beim 5800x auf 5Ghz All Core.

C-States kann ich mal systematisch ein Auge drauf werfen, aber rein vom Gefühl her würde mir kein einziges Retail-Mainboard des letzten halben Jahrzehnts einfallen, was diese Option nicht hatte. Das war auch schon zu Skylake-Zeiten Standard und davor kann ich es nur deswegen nicht sagen, weil ich da noch nicht Mainboard-Fachredakteur war. (Mein privates So-775-System hatte die Option aber im BIOS.) Gleiches gilt für die Power Limits und Nebenspannungen erster Ordnung (Uncore, IMC) – die sind sogar Bestandteil der abgedruckten Testtabellen. Wenn du weitere für wichtig erachtest, brauche ich die beim Namen.

Aus Zeitmangel nicht systematisch bieten kann ich Tests unter OC-Bedingungen. Reproduzierbar zu quantifizieren, wann ein Board an seine Grenzen gerät, ist extrem aufwendig. Temperaturtests im Normalbetrieb sind aber ebenfalls seit langem Teil des Standard-Parcours. Ambivalent stehe ich theoretischen Analysen von Board-Aufbau und Spannungswandlern gegenüber. Oder sagen wir weniger diplomatisch: Nicht ambivalent, sondern die Phasenzählerei geht mir auf den Sack. :-) Mittlerweile sind wir wieder soweit, dass fast alle Hersteller Modelle mit doppelt so vielen Spulen wie Drivern im Programm haben, nur damit es mehr Spulen zu zählen gibt. Aber weder korrelieren Leistungsfähigkeit oder Spannungsstabilität mit der Anzahl der Phasen, noch konnte mir bislang jemand ein Mainboard zeigen, dass qualitativ so mieß bestückt ist, dass es seine elektrischen Grenzen vor seinen thermischen Grenzen erreicht. Da werden Platinen noch und nöcher gelobt, weil sie zwei Bauteile mehr haben, aber in der Praxis überhitzen sie mangels Kühlung und Effizienz lange vor dem Modell mit weniger Phasen. Da eine ausführliche Diskussion der Spannungswandlerbestückung umgekehrt viel Platz einnehmen würde, verzichte ich deswegen bislang bewusst darauf – dem Thema wird so schon überproportional viel Aufmerksamkeit geschenkt, dass möchte ich nicht weiter anheizen.

Übrigens ist mit bislang noch kein TUF ins thermal throtteling gelaufen, wohl aber ein Strix. :-)


Was auch sehr verwirrend ist, das Asus die TUF als super hochwertig weil 'Militär Standard' bewirbt, jedoch es die Mittelklasse Boards sind

Bevor TUF als Einsteigersparte ins Gaming-Portfolio eingegliedert wurde, stand die Sparte eigenständig daneben und wurde als extra-robust im Preisbereich der unteren ROGs (die damals noch Teile des heutige ROG-Strix-Segments bedienten) einsortiert. Das martialische Marketing aus der Zeit ist geblieben, die aufwendigen (aber meiner Meinung nach oft sinnlosen) Designs der alten Sabertooths nicht.
 
Da werden Platinen noch und nöcher gelobt, weil sie zwei Bauteile mehr haben, aber in der Praxis überhitzen sie mangels Kühlung und Effizienz lange vor dem Modell mit weniger Phasen.
Wie ich sagte, das ist der Punkt. Als Kunde unmöglich. Im Endeffekt kauft man die Katze im Sack. Guckst bei irgendeinem Hersteller auf der Webseite steht da:
- bestes oc und Stabilität mit unseren 12+2+1 Phasen

Beim nächsten Board/Baureihe steht dann:
- ausgezeichnetes oc mit unser gaming Serie und 14+1 Phasen... bla bla...

Ok weg vom OC, aber auch das ist Thema bei Standard Boost Verhalten.

Naja, das die Boards praktisch im Test nicht mit OC getestet werden können und schon gar nicht reproduzierbar ist verständlich.
 
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