Casemodder als Beruf?

TheRoxx

Schraubenverwechsler(in)
Hallo Leute ich hätte eine Frage und zwar:
Weiß jemand ob es in der Nähe Salzburg (Österreich) eine Stelle gibt wo man PC's konfiguriert, zusammenstellt und VORALLEM (oder nur) moddet?
Ich würde das nämlich wirklich nur zu gerne Beruflich machen weil es mein größtes Hobby ist und mir die größte Freude bereitet nur finde ich 1. nichts und 2. mit fehlt das Geld das ohne Job zu machen. ._.

Oder wie machen das die Leute bei den Casemod wettbewerben? haben die einfach das Geld und können sich das jetzt erlauben nurmehr daheim zu modden oder wie?

Grüße
Hansi
 
hallo,

ich kann es mir nicht vorstellen, dass man sich damit direkt seinen lebensunterhalt verdienen kann(nur mit modding).

vorstellen könnte ich mir aber, dass du das erst mal nebenbei machst und wenn es die auftragslage zulässt, du dich dann ganz darauf konzentrierst.
 
Ich denk mal die bei Wettbewerben haben Sponsoren für die sie dick Werbung machen dürfen um die Teile zu finanzieren. Ob es sowas als beruf gibt weiß ich nicht, aber wenn du sowas kannst, wieso machst du das nicht auf/für Youtube. Fängst mit Tutorials und Tipps an wie man was bauen kann und wenn (falls) das ganze Geld abwirft machste was größeres.
 
Ja aber es gibt doch sicher etwas mit konfigurieren-bauen und dann auf wunsch modden oder?

Wie machen das denn die professionellen modder?
 
Das problem mit Youtube ist das es einfach schon zu viele andere Leute gibt die schon erfahrener sind und viel besser und qualitativ bessere Videos machen. Sonst hätte ich das schon längst gemacht!
 
Ohne dir jetzt nahe treten zu wollen,
aber dein PC aus dem Bilderthread halte ich jetzt nicht umbedingt für einen Casemod.
Dann ist es das Beste, wenn du beim PC Schrauber um die Ecke was zusammensteckst.
Aber glaub mir, auf Dauer macht ^dass kein Spaß.
Also bist du am Besten bedient damit, dir einen guten Job zu suchen und dein Geld in ein paar gute Casemods zu ivestieren
als Vorzeigeobjekt und dir damit ersteinmal einen Namen zu machen.
Sonst sehe ich da keinen Weg.
Dann kanst du eine eigene Webseite aufmachen oder an Modding Wettbewerben teilnehmen.
Hauptberuflich sehe ich da keinen Weg.

mfg mfg_XX
 
Das problem mit Youtube ist das es einfach schon zu viele andere Leute gibt die schon erfahrener sind und viel besser und qualitativ bessere Videos machen. Sonst hätte ich das schon längst gemacht!

Du kannst nicht wissen ob es nicht rotzdem klappt wenn du es nicht zumindest ausprobierst. Du kannst ja genauso gut sagen das es auf dieser Welt mehr bessere Casemodder gibt als dich und mehr Aufträge rein holen. Dagegen hast du auch keine Chance.
Wenn du sagst das du es beruflich machen willst und gleichzeitig sagst das du nicht gut genug bist, kannst du es auch sein lassen und es weiterhin als Hobby machen.

Starte doch mit einem Casemodding Vlog für dein nächstes Projekt und nimm was beliebtes wie Minecraft. Frag die Mods ob du deine Videos hier zu deinem Casemod Tagebuch verlinken darfst (die meckern sonst wegen Werbung). Verbreite das Video auf alles Social dingern und scheiß drauf das es andere besser machen könnten.
 
Ohne dir jetzt nahe treten zu wollen,
aber dein PC aus dem Bilderthread halte ich jetzt nicht umbedingt für einen Casemod.

Das ist ja auch kein Casemod! Das ist ein Vorläufiger PC der erst so richtig gemoddet wird in 2-3 Monaten. Und mit so richtig meine ich das man dann nicht mehr weiß was das vorher war!
Aber ja das mit Youtube werd ich auf jeden fall versuchen und das Tagebuch muss ich ja sowieso machen, sonst hat es ja fast keinen Sinn.
 
Zuletzt bearbeitet:
Na dann viel Spaß und übrigends willkommen im Forum!
^gibt nur viele Menschen die so etwas für einen Casemod halten.
Bin gespannt auf dein Tagebuch. Wenn man gut ist lässt sich bestimmt etwas Geld als Hobby damit machen.
Für mich leider einfach zu zeitaufwändig.

:pcghrockt:
 
Ja ich würde mich ja richtig reinsteigern und es sicher probieren etwas zu erreichen und vielleicht sogar irgendwann bei einer casemod meisterschaft mitmachen :P
 
Hallo TheRoxx,
vielleicht kann ich bei ein paar deiner Fragen etwas Licht ins Dunkel bringen ;)
Bei den "Profis" die auch regelmäßig auf den deutschen Meisterschaften usw. sind, gibt es nur einen, der das beruflich macht. Der große Rest, macht das aus Freude am basteln. Mit dem Sponsoring von Hardware ist es so, dass man kaum Grafikkarten, CPUs und Mainboards bekommt, da die großen Hersteller nicht so viel Interesse an Casemodding haben. Es gibt eher Dinge wie Wasserkühlungen, Luftkühler, Lüfter, Netzteile, Gehäuse und Peripherie, da hier die Hersteller/Reseller Interesse an Casemodding haben.
Als Casemodder bleibt man einfach auf dem Großteil der Kosten sitzen. Deshalb verwenden die Leute, die "viele Casemods/Cons" bauen auch oft alte Hardware oder Hardware aus früheren Projekten.

Das mit dem verkaufen von Casemods/Cons ist auch schwierig. Wenn man nicht eine sehr professionell ausgestattete Werkstatt hat, brauch man auch sehr lange um einen qualitativ hochwerteigen, verkaufbaren Mod/Con zu bauen. Das heißt wiederum, dass der Mod/Con durch deine Arbeitszeit, die du ja bezahlt haben willst, sehr teuer wird. Ich würde sagen, es ist schwierig jemanden zu finden, der dir für einen Mod/Con mit Hardware z.B. 5000€ zahlt (inkl. Hardware + Material ca. 1500€). Da bleiben dir dann 3500€ und du musst ja noch einiges davon an den Staat abführen abführen. Von daher musst du schon 1-2 Wahnsinnige pro Monat finden :ugly:
Teilweise kann man auch einen Auftrag eines Herstellers für Messen bekommen, aber ich würde sagen, es ist sehr schwierig das professionell zu machen.
Würde es gehen, würde ich es auch tun :P

Ich kann deinen Wunsch also durchaus verstehen :)

Ich würde dir empfehlen dich mal auf www.we-mod-it.com anzumelden. Da sind eigentlich alle Größen der deutschen Casemodding Szene aktiv und es sind alle sehr hilfsbereit und niemand wird für eine Frage blöd angemacht :daumen:

Ich hoffe das hilft dir ein wenig weiter und viel Spaß bei basteln.


Gruß Scynd
 
Zuletzt bearbeitet:
Aloha :-)

Vor vielen, vielen Jahren gab es mal ein paar Leute die sich damit selbständig gemacht haben. Ich behaupte jetzt einfach mal das müsste so um das Jahr 2002/2003 gewesen sein als der Bericht im ZDF (oder wars ZDFneo? ZDFinfo? - keine Ahnung) lief. Zu der Zeit haben aber auch noch recht wenig Leute Casemodding betrieben. Ob es im Jahr 2014, bzw. 2015, noch was bringt wage ich zu bezweifeln. Aber, wie schon erwähnt wurde, fange doch erst mal klein an und versuche dann weiter zu kommen.

Gruß,
Eco_F83R
 
Das mit dem verkaufen von Casemods/Cons ist auch schwierig. Wenn man nicht eine sehr professionell ausgestattete Werkstatt hat, brauch man auch sehr lange um einen qualitativ hochwerteigen, verkaufbaren Mod/Con zu bauen. Das heißt wiederum, dass der Mod/Con durch deine Arbeitszeit, die du ja bezahlt haben willst, sehr teuer wird. Ich würde sagen, es ist schwierig jemanden zu finden, der dir für einen Mod/Con mit Hardware z.B. 5000€ zahlt (inkl. Hardware + Material ca. 1500€). Da bleiben dir dann 3500€ und du musst ja noch einiges davon an den Staat abführen abführen. Von daher musst du schon 1-2 Wahnsinnige pro Monat finden :ugly:
Teilweise kann man auch einen Auftrag eines Herstellers für Messen bekommen, aber ich würde sagen, es ist sehr schwierig das professionell zu machen.
Würde es gehen, würde ich es auch tun :P
Genau das ist es nämlich. Material ist das eine. Der Zeitaufwand das andere. Ein echter CaseMod besteht eben nicht nur aus einem Fertigcase mit Sichtfenster. Und wenn du da 40 Stunden und mehr in so einen Mod Steckst, dann muss der Kunde auch gewillt sein, dafür zu bezahlen. Anders wie beim Tuning von Fahrzeugen werden CaseMod's relativ selten gesehen und der Kunde ist gerade dann auf den Kosten/Nutzen Faktor fokussiert. Du kannst also die Arbeitszeit nicht als Servicezeit verrechnen. 50 € die Stunde und aufwärts wäre aber Servicezeit. Dann würde aber ein 40 Stunden Mod schon dem Kunden mal eben schlappe 2.000 € (Nur der Mod ohne Material!) kosten. Dann auch noch Material etc. pp. Wie schon gesagt wurde. Der Kunde muss wahnsinnig sein. Das wäre vielleicht etwas für die oberen 50.000, wenn diese den Fokus auf Einzigartigeit haben. Aber solche Kunden zu finden ist schwer. Und vor allem brauchen die auch eher was tragbares wie zum Beispiel Notebooks aus Holz (was es ja schon gibt) usw. Oder eben Unternehmen, die mit dem Ergebnis werben wollen.

Sowas kann man nebenbei machen. Aber hauptberuflich solltest du vielleicht was anderes anstreben. Denn viel würden dir von den 2.000 € am Ende auch nicht bleiben. ;)
 
Na dann vielen dank für eure Beratung!
Weil ihr gesagt habt man braucht eine eingerichtete Werkstatt oder so... Keine Angst ich bin gut ausgerüstet und bin ziemlich gut im acryl tubing.. Das ist doch schon gut oder nicht? :D
 
ja das ist schonmalgut

aber ich weiß aus sichere Quelle beidn wettbeswerben hast du keine chane wenn du dir die meinsten teile (Kabel usw kaufst) .. die leute Bauen einene Gehäuse zb in Form eines Panzer oder eine Plexiglas pyramide......
da wir selber lackiert .... geseevt und noch viele mehr ... die leute stecken ca 3000 - 4000 € in die teile und selbst dan ist nicht sicher das du gewinnst...... bei der leztzten Convention war das ein irres case und der Typ hat knapp 7000 € reingeseckt ---- a kauf ich mir lieber einAuto um den preis =)


Lass dich aber nicht entmutigen ---- ich würde auch zuerst mal privat einige modds für Freunde oder über Internet anzeigen bekommen.
Mache das auch seit ca 1 JAhr .... WAKÜeinabu --- Hardware einbau --- sleeve und halt alles wa so gewünscht wird aussser stickstoffkühlung .... das wird aber mein nächstes eigenes Projekt werden ...

lg
 
Das Sleeven, Lackieren, Gehäuße selber bauen usw mach ich ja auch selber also von dem her ich weiß schon wie das Funktioniert :)
 
Das Sleeven, Lackieren, Gehäuße selber bauen usw mach ich ja auch selber also von dem her ich weiß schon wie das Funktioniert :)

du gehst die sache falschrum an... ich hglaube wie jeder "randberuf" läuft das erst als hobby, dann erfolgreiche teilnahme an wettbewerben, dann sponsoren und irgendwann reichts vlt mal um davon zu leben.

Beispiele?

Modellsport?

Oder PC-OC? der8auer fängt z.b. grad an eine PC-Linie via Caseking zu vertreiben

Insgesamt sehe ich die chance aber auch al mehr als gering an. Der markt ist ziemlich klein und du müsstest dann schon ziemlich gut sein (ja auch handwerklich in ALLEN bereichen, nicht nur tubing). Und ob du als normaler PC-Zusammenbastler in einem Computergeschäft glücklich wirst, dass weiss ich auch nicht.

Vlt siehst du aber auch noch alles mit dieser "rosa" Hobbybrille und dann ist es natürlich immer noch sehr spannend, aber denk mal dran, wie du das jede woche für den rest deines lebens machen willst. ich würde niemals in ner motorradwerktatt arbeiten wollen, aber liebe es an meiner zu basteln und zu modifizieren.
 
Ich verstehe ganz genau das das nicht einfach ist und das man etwas dafür machen muss und es seine Zeit und Geld kostet!

Vom Handwerklichen her bin ich in allen bereichen sehr sehr gut. Ich bin ein aufgewachsener Bauernjunge der in die Landwirtschaftsschule gegangen ist und jede art von metal holzverarbeitung und elektrischem verstehen musste! Daheim hab ich genug Werkzeug und materialien mit denen ich auch gut umgehen kann. Von Schweißer bis hin zu jedes einzelne Werkzeug etc. Also darum mach ich mir die wenigsten sorgen!

Und erlich gesagt könnte ich mir schon vorstellen nur das zu machen! so wie andere Leute zum Beispiel in der Arbeit und Daheim ihr Leben lang nur Autos basteln, Metal- Holzgegenstände bauen oder ähnliches. Meine Motivation ist einfach da und ich mach das auch schon seit ca.7 Jahren nur jetzt will ich mich richtig reinsteigern und nach meiner Mechaniker Lehre so etwas in der Art machen! und wenn es vorerst nur etwas mit Hardware ist bin ich auch schon zufrieden. :D
 
Genau das ist es nämlich. Material ist das eine. Der Zeitaufwand das andere. Ein echter CaseMod besteht eben nicht nur aus einem Fertigcase mit Sichtfenster. Und wenn du da 40 Stunden und mehr in so einen Mod Steckst, dann muss der Kunde auch gewillt sein, dafür zu bezahlen. Anders wie beim Tuning von Fahrzeugen werden CaseMod's relativ selten gesehen und der Kunde ist gerade dann auf den Kosten/Nutzen Faktor fokussiert. Du kannst also die Arbeitszeit nicht als Servicezeit verrechnen. 50 € die Stunde und aufwärts wäre aber Servicezeit. Dann würde aber ein 40 Stunden Mod schon dem Kunden mal eben schlappe 2.000 € (Nur der Mod ohne Material!) kosten. Dann auch noch Material etc. pp. Wie schon gesagt wurde. Der Kunde muss wahnsinnig sein. Das wäre vielleicht etwas für die oberen 50.000, wenn diese den Fokus auf Einzigartigeit haben. Aber solche Kunden zu finden ist schwer. Und vor allem brauchen die auch eher was tragbares wie zum Beispiel Notebooks aus Holz (was es ja schon gibt) usw. Oder eben Unternehmen, die mit dem Ergebnis werben wollen.

Sowas kann man nebenbei machen. Aber hauptberuflich solltest du vielleicht was anderes anstreben. Denn viel würden dir von den 2.000 € am Ende auch nicht bleiben. ;)

Inwiefern qualifiziert eine Niesche einen Brutto Lohn von 50€ die Stunde (wir reden hier nicht um Software Programmierung :) ), ohne etwaige Ausbildung und Erfahrung?
Automodding verlangt weit höhere Materialkosten bzw Werkzeugkosten , ist zudem noch wie du bereits erwähnst Preistige, gegenüber einer Kiste die zu 98,5 % unterm Schreibtisch steht.

Erst wenn man das in Relation setzt kann sich auch bewusst werden dass man da durch aus Spielraum hat. Wenn man beispielsweise sich mit 12 € Netto Stundenlohn excl Material Anfangszufrieden gibt, dann könnte man schon zukünftig bei einem gewissen Kundenstammbaum relativ sicher seine Exsitenz sicher, worum es ja auch hauptsächlich dem Ersteller hier geht. Reich wird man dadurch sowieso nicht.


Mein Tipp an dich,

Schließe eine etwaige Ausbildung !AB! , arbeite und sichere deinen Lebensunterhalt. Während der Lehrzeit kannst du bereits beginnen !Hobbymäßig! mit dem verdienten Geld , deine Qualität zu verbessern. Nach einer gewissen Zeit kannst du auch Produkte präsentieren die du dann auch veräußern kannst. Wenn die Aufträge hoch gehen, kannst du in die Selbstständigkeit wechseln. Sofern man nicht zu gierig ist kann mir gut vorstellen dass sowas funktionieren könnte. Nebenbei kannst du die im Internet/ Kurse informieren wie das Alphabet des Unternehmertums funktioniert. Ein-Ausgaben Rechnung, Kostenrrechnung. EVTL sogar Personalverrechnung für etwaige spätere Mitarbeiter?. Du hast genug Zeit. Ohne unternehmerisches Knowhow helfen die besten Handwerklichen Skills nicht, wenn dies dein Wunsch ist.


Viele verstehen nicht dass Leute die in die Selbstständigkeit gehen auch gerade mal ein Lohnniveau erreichen wie sie diesen bei einem Dienstvertrag erreichen würden. Zudem gibt es in AT die Kleinstunternehmer Regelung mit der Umsatzsteuer Befreiung bis 30.000 Netto. Achtung nicht zu verwechselns mit der Einkommenssteuer.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja die lehre mach ich sowieso fertig, sind ja nurmehr 6monate. Danach mach ich entweder ein jahr weiter oder wechsel in einen beruf wo ich viel mit hardware zu tun hab (testen zusammenbauen vorstellen oder was auch immer)
Als hobby mach ich casemodding schon seit mehreren jahren und will ein wenig oder sehr viel mehr machen! Das Werkzeug ist da, das know how ist da, die erfahrung ist da und alles andere wichtige (außer genug geld um einen mod nach dem anderen zu machen!)
Das einzige problem ist: es gibt wenige die einen mod wollen. Meistens ist es ja nur ein pc und fertig (obwohl ich da auch manchmal zufrieden wäre)
 
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