Tagebuch CachyOS statt Windows? Let's try!

Kurze Frage:
Wayland, KDE Plasma, GNOME, Cinnamon?🤔
Wayland ist keine Desktopoberfläche, sondern ein Display-Server / Manager (genauer ein Protokoll, das der Compositor verwendet ... und neuer zum bisherigen X-Window-Server - *Spitzfindikeiten).

Bei den Desktop-Umgebungen? Geschmacksache.
  • KDE: Ich finde KDE richtig gut, seit ich auf SteamOS damit in Berührung kam und hatte es dann auch auf meinem Nobara.
  • Cinnamon ist auch sehr durchdacht - lehnte sich früher an das Bewährte aus Gnome2 und sinnvolle Neue aus Gnome3; hat sich seitdem weiterentwickelt. Mein default bei Linux Mint - funktioniert sehr gut auf Mint mit dem Systemaufbau, Logik und kuratierter Software-Auswahl.
  • Gnome hat auch was. Ich habe es nicht mehr groß im Einsatz. Manche schwören drauf.
  • Budgie: auf den TuxedoOS-Vorgängern wurde noch Budgie verwendet. Komme ich auch mit klar.
Ich verwende auf verschiedenen Systemen unterschiedliche Desktops, je nachdem, welcher mit dem System default kam und gut integriert harmoniert. Dendenz leicht zu KDE - ich finde die Customizability einfach super (auch wenn ich sie noch kaum nutze) und auch sonst mag ich den Ansatz, das Look and Feel und die Aufmachung.

Das schöne ist: du kannst Dir auch mehrere Desktops parallel installieren und einfach mal durchwechseln. Du findest schnell Deinen Geschmack. Und wer weiß, vielleicht ändert der sich auch mit wachsenden Ansprüchen und neuen Features. Viel Spass (es gibt kein "Falsch") :daumen:

Wayland. Habe auf Nobara nur gute Erfahrungen mit gemacht. Wird immer mehr. X11 ist langsam out (es sei denn, du setzt noch auf alte legacy-Sachen und Anwendungsbereich, wo du es noch unbedingt brauchst). Allein für Gaming und Multimonitor auf jeden Fall Wayland.
 
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Kurze Frage:
Wayland, KDE Plasma, GNOME, Cinnamon?🤔
Vielleicht kann Dir folgendes Video weiterhelfen: Benchmark-Vergleich von GNOME und KDE Plasma
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Aber es gibt auch ein paar Probleme auf die ich gestoßen bin.
Zum einen meine Aquasuite Software zum steuern vom Quadro. Diese funktioniert unter Linux schlicht nicht (oder ich bin zu doof dafür). Ist nicht weiter tragisch, weil man das eh nur 1x einstellt und gut ist. Und für dieses 1x einstellen (im Falle eines neues Systems) kann man kurz mit einer Windows VM erledigen (ChatGPT kann das bestimmt ^^)

Ebenfalls Aquasuite-Nutzer, hab ich das mal gemacht mit Win 11 in einer VM (aus Gründen in Fedora), und die Lüftersteuerung der AS lässt sich so natürlich bedienen. Keine Lösung gefunden habe ich bisher allerdings für die Ambiente-Steuerung der Aquasuite. Sie liest den Bildschirminhalt aus und gibt Farben und Helligkeit an LED-Stripes aus, die hier großzügig um den Monitor verteilt sind. Klar, dass das in einer VM nicht funktioniert.

Die LEDs werden von den Aquacomputer-Geräten Octo und Farbwerk360 gesteuert. Frage dennoch: Gibt es eine Lichtsteuerung für Linux, die sich nutzen ließe?

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Ebenfalls Aquasuite-Nutzer, hab ich das mal gemacht mit Win 11 in einer VM (aus Gründen in Fedora), und die Lüftersteuerung der AS lässt sich so natürlich bedienen. Keine Lösung gefunden habe ich bisher allerdings für die Ambiente-Steuerung der Aquasuite. Sie liest den Bildschirminhalt aus und gibt Farben und Helligkeit an LED-Stripes aus, die hier großzügig um den Monitor verteilt sind. Klar, dass das in einer VM nicht funktioniert.

Die LEDs werden von den Aquacomputer-Geräten Octo und Farbwerk360 gesteuert. Frage dennoch: Gibt es eine Lichtsteuerung für Linux, die sich nutzen ließe?

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OpenRGB.

Ach, da hat Jaffech ja schon geantwortet.
Mehr fällt mir auch nicht ein - müsste ich recherchieren. Bin nicht so der RGB-ler. Ich mag es dunkel (nur Monitor, Mausrad und Keycap-Beschriftung maximal)
Alternativ vielleicht noch, Artemis RGB und SignalRGB?
Für Ambient-lighting habe ich noch openSource Hyperion genannt bekommen.

Zu Aquacomputer finde ich im Netz auch nur, dass Aquacomputer wohl keine Anstalten macht, in absehbarer Zeit was für Linux zu tun.
VM für Einstellungen und höchstens noch https://github.com/shred/pyquaero für Life-Data von Aquaero.


Ich nutze keines davon. Das ist nur so zusammengetragen und gebrainstormed.
 
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Danke bis hierher. OpenRGB findet auf Anhieb mal allerlei Lichtergesindel, aber keine AC-Geräte.

Anhang anzeigen 1500117
Ne AquaComputer ist da speziell. Ihre Sachen werden durch die eigene Suite verwaltet und angesteuert.

Aber ich dachte, Dir geht es um Ambient-Mood-Lighting passend zum Desktop. Das kriegt OpenRGB hin - Vorausgesetzt, Du gehst nicht über so proprietäre AC-dritt-Hardware.

Ich habe keine Ahnung, wie dein RGB angeschlossen ist und wie die Aquasuite sich dazwischen hängt ;)
Über sowas seltsames hier?
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Zu Aquacomputer finde ich im Netz auch nur, dass Aquacomputer wohl keine Anstalten macht, in absehbarer Zeit was für Linux zu tun.
Schade, besonders wo eine gewisse Schnittmenge da sein bzw. sich entwickeln könnte - also dass Hardware Nerds (bspw. Wasserkühlung) auch oftmals Software Nerds (bspw. Linux - Okay, Linux Mint und andere Distros sind nicht nerdig aber Arch btw. ;) ) sind.
 
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Schade, besonders wo eine gewisse Schnittmenge da sein bzw. sich entwickeln könnte - also dass Hardware Nerds auch oftmals Software Nerds sind.

=> DIY OpenFAN Controller [GitHub] - der Typ (Sasa Karanovic) ist Super. Auch andere Produkte im WebShop, Software auf GitHub

-> FanControl [GutHub]

-> CoreControl

-> Open Hardware Monitor (Alternative zu MSI Afterburner + HWInfo.)

-> "What is the best centralized RGB software? (Open RGB, Signal RGB, JackNet RGB Sync, etc.)" [reddit]
 
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@ShirKhan das muss doch irgendwie gehen, die Sensordaten and die VM weiterzureichen und aus der VM an einen Output?
Das wäre bisher der Einzige Weg, den ich sehe, die Aquasuite weiter zu verwenden in einer Windows VM.

Sonst wäre da noch der Overkill-Weg: ReverseEngineering oder Aquacomputer nach dem SourceCode für eigene Compilierung zu fragen.

Andere Lösung wäre Nachbau DIY: mit Arduino, Raspbi o.ä.

Oder du ziehst Deine RGB- und Lüftersteuerung, undAmbient-Mood-Lighting anders auf (solange Aquacomputer sich quer stellt ... leider)
-> "Aquacomputer doesn't do Linux, but KDE gets me close." [reddit]
Anscheinend werkeln da wieder welche dran, die Aquasuite hinzubiegen. Wine geht schon irgendwie, aber es ist ein Krampf - siehe weiter unten im reddit (@inhuman_nature )

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Enten-KI sagt das:

💡 Control Ambient Mood Lighting Based on Display Output on Linux​


To control ambient mood lighting based on your display output in Linux, you can use several software solutions and hardware setups. Here’s a detailed overview of the options available:



🛠️ Software Solutions​


SoftwareDescriptionRequirements
HyperionAn open-source ambient lighting software that can sync LED lights with screen content. It works with various LED types and can be installed on Raspberry Pi or directly on Linux.LED strips, Raspberry Pi or Linux PC, Hyperion installation
OpenRGBA cross-platform RGB lighting control software that allows you to control various RGB devices from a single interface. It supports effects like ambient lighting based on screen content.Compatible RGB devices, OpenRGB installation
AmbiboxA software that captures screen content and controls LED strips to create ambient lighting effects. It is primarily designed for Windows but can be run on Linux with some tweaks.LED strips, Ambibox installation, possibly Wine for compatibility
Hue SyncIf you have Philips Hue lights, the Hue Sync app can sync your lights with your screen content. However, it is primarily available for Windows and macOS.Philips Hue lights, Hue Bridge, Windows or macOS for setup
DIY SolutionsUsing Arduino or Raspberry Pi with WS2812b LEDs to create a custom ambient lighting setup that reacts to screen content.Arduino/Raspberry Pi, WS2812b LEDs, coding knowledge



📦 Hardware Requirements​

  1. LED Strips: WS2812b or similar addressable RGB LED strips are commonly used for ambient lighting.
  2. Microcontroller: An Arduino or Raspberry Pi can be used to control the LED strips.
  3. Power Supply: Ensure you have a suitable power supply for your LED strips, as they can draw significant current.
  4. Capture Device: For some setups, you may need a capture card to grab the video output from your computer.



📝 Setup Steps​

  1. Install Software: Choose one of the software solutions mentioned above and install it on your Linux system.
  2. Connect Hardware: Set up your LED strips and connect them to your microcontroller (Arduino or Raspberry Pi).
  3. Configure Software: Follow the specific configuration steps for the software you chose. For example, with Hyperion, you will need to set up the LED layout and input source.
  4. Test and Adjust: Once everything is connected and configured, test the setup to ensure the ambient lighting reacts to your screen content. You may need to adjust settings for optimal performance.



🔧 Example: Using Hyperion​

  1. Install Hyperion: You can install Hyperion on your Raspberry Pi or Linux PC using the following commands:
    Code:
    <> bash
     [ICODE]wget https://github.com/awawa-dev/HyperHDR/releases/download/v17.0.0.0/HyperHDR-17.0.0.0-Linux-$(uname -m).deb sudo apt install ./HyperHDR-17.0.0.0-Linux-$(uname -m).deb[/ICODE]
  2. Configure LED Strips: Connect your LED strips to the GPIO pins on the Raspberry Pi and configure the RGB order in the Hyperion settings.
  3. Set Input Source: Choose the input source (e.g., HDMI) that Hyperion will monitor for color changes.
  4. Enjoy: Your LED lights should now sync with the colors displayed on your monitor, creating an immersive ambient lighting experience.



This setup allows you to create a dynamic and immersive environment that enhances your viewing experience by synchronizing ambient lighting with your display output. If you have any specific preferences or need further assistance with a particular software or hardware setup, feel free to ask!

Search Results​

 
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Herzlichen Dank für eure Antworten, insbesondere an @G4mest3r für die Mühe. Ein Systemwechsel auf Raspberry Pi o. ä. wird derzeit nicht erwogen. AS und Geräte laufen in Windows einwandfrei, und Linux ist hier bisher nur Spielerei.

Die Links werde ich durchgehen, mittelmäßig motiviert. Denn gehofft hatte ich, dass es bereits eine fertiggebastelte Lösung für Linux gibt; immerhin sind die Steuerungsplatinen von Aqua Computer hierzulande der De-facto-Standard bei Custom-Wasserkühlungen. Dass Aqua Computer sich noch scheut, die AS für Linux zu entwickeln, kann ich nachvollziehen – die Aquasuite ist eines der am tiefsten verästelten Programme, die ich je bedient habe.

@ShirKhan das muss doch irgendwie gehen, die Sensordaten and die VM weiterzureichen und aus der VM an einen Output?

Nach einigem Nachdenken wird das wohl leider nicht funktionieren. Die Aquasuite bezieht die Information über den Bildschirminhalt per Screen Capture und DirectX vom Treiber und macht daraus LED-Signale. So hat ein Forums-Admin bei Aqua Computer die Ambiente-Funktion mal beschrieben. In einer VM sind die Signalquellen dann die falschen, denn sie kommen aus dem Win 11 der virtual machine. Der Monitor ist dort ein generischer, der Grafiktreiber ein Sammeltreiber aus der VirtIO-ISO für die VM. Von den LED-Stripes interpretiert würde also nicht der gewünschte Bildschirminhalt des Samsung C49RG9, bespielt von der 9070 XT. Sondern der des virtuellen Win 11 in der Maschine.

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Etwas Hoffnung macht der Reddit-Post mit wine, vielleicht versuche ich das gelegentlich als erstes. Der ganze Kram mit .Net8.0 und den Redistributables ist ja auch in Windows nötig. Aber selbst, wenn man die AS in Linux so zum Laufen kriegt, sagt das noch nicht viel über die Ambiente-Funktionalität aus. Ist womöglich das sensibelste Feature der ganzen Software, seit Jahren arbeite ich mich daran ab.

Dass die Lichtsteuerung einer der schwierigen Brocken beim Windows-Linux-"Port" wird, kommt nicht ganz überraschend. Danke für eure Beschäftigung damit! :daumen:
 
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@ShirKhan Screen-capture ... wow! :wow: Was ein Schuss durchs Knie. Warum nimmt man denn nicht direkt die Signale?
Naja.

Ja, verstehe ich. Die anderen Ansätze mit OpenHardware und anderen Umsetzungen waren auch eher an @inhuman_nature gerichtet, mit seiner Frage nach Hardware- und Softwareentwicklungsnähe.

Glaube Dein "best bet" wird aktuell sein, dieser Versuch über Wine gemäß Reddit-Anleitung.
Ich wünsche ganz viel Erfolg und gib gerne Rückmeldung, was Du rausfinden konntest oder lauffähig bekamst :kuss:
 
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Per HDMI- oder DP-Capture oder wie meinst du?
Nein, dass sie die Information vom Bildschirm "abpausen", anstatt die Datensignale direkt abzugreifen und als Input zu nehmen. Also die Sensordaten ... oder von was reden wir jetzt?

Ich hatte das so verstanden, dass die Aquasuite per Screencapture die Temperaturanzeige und Umdrehungszahlen verschiedener Quellen "vom Bildschirm abliest" und daraufhin die Pumpleistung und Lüfter steuert.

Oder war das jetzt wieder auf den Farbwert des Monitors für die Ambient-Mood-Lightwiedergabe bezogen?
(Ah! Ich glaube ich habe ShirKhan falsch verstanden. Er bezog das auf Ambient Light und Screen-Inhalte ... Das kommt davon, wenn eine Lösung zu viel macht :D Da weis man nicht mehr, ob nun der eine Anwendungsfall oder der andere gemeint ist)

Wenn ich letzteres tatsächlich unbedingt haben wollte, würde ich einfach mit einer Hardwarelösung ala Govee oder Pi-mini und den oben Beschrieben Software-tools der KI-Anleitung gehen. Dann könnte man das unabhängig auch am Fernseher und allerlei anderen Gerätschaften bewerkstelligen.
Bei Hyperion und OpenRGB braucht es scheinbar nur LED-Strips und die Software auf dem Rechner. Steuerste halt die LEDs vom Rechner direkt, anstatt über die AquaComputer-HW und Aquasuite.
Es gibt viele Ambilight-Clones, die meisten werden gar unabhängig über das Smartphone verwaltet.

Die absolute unabhängige DIY Selbstbau-Lösung :D

@empy
Ja, HDMI o.ä. wäre auch eine Option. Govee hat dazu eine "Sync Box"...
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Ältere Lösungen haben diese Screencamera
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Deren Software gibt es auch nur für Windows. Vielleicht geht das besser über Wine, da z.B. die Monitor-Farbe über das Monitorsignal aus der HW gelesen wird.

DIY auf Windows als Beispiel:
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