Bundestag beschließt automatische IP-Abfrage ohne Richtervorbehalt

AW: Bundestag beschließt automatische IP-Abfrage ohne Richtervorbehalt

............., aber das Grundgesetz gibt da schlicht keinen Spielraum her,
Da habe ich sofort den alten Elbe- Kapitän Helmut Schmidt im Kopf, der hat in den 70'er so ziemlich jedes Gesetz gebogen und gezert.
Lange ist es her, aber auf Karlsruhe hat er ges......en, (!Behauptung!), keiner hat ihn gestoppt.
 
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Was sehen die denn alles mit der IP, nur die Person der die IP gehört, oder auch auf welchen Seiten man unterwegs war?
 
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Was sehen die denn alles mit der IP, nur die Person der die IP gehört, oder auch auf welchen Seiten man unterwegs war?
Mit der IP kannst du alles rauskriegen, die wird nämlich fast von jeder Seite, die du besuchts geloggt und weil die Provider eh alles loggen was du machst, brauchen die nicht mehr machen als beim Provider anfragen wem die IP gehört und was die IP gemacht hat und zack wissen die dein Verhalten im Inet:daumen2:

B2T: Das schlimmst ist, dass sich die meisten dass mit irgendeinem Argument zur Sicherheit gefallen lassen und die meisten, denen das nicht passt zu faul sind was dagegen zu unternehmen. Eine IP Adresse kann außerdem durchaus falsch gelogt werden (ein Bit anders und zack ist die IP anders) und dann musst du beweisen (und nicht der Abmahnanwalt!!), dass du es nicht warst, was bei der Rechtslage sehr schwer ist
 
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Was sehen die denn alles mit der IP, nur die Person der die IP gehört, oder auch auf welchen Seiten man unterwegs war?

Auf welcher Seite du vorher warst, sieht man an der IP natürlich nicht.
Aber das weiß der Provider - inwieweit der jetzt auch die Verkehrsdaten rausrücken muss, hängt natürlich vom Fall ab.
 
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Gut dass du den Durchblick hasst, aber was ist daran so .... :D ........ bist du dir so sicher mit dem Scheitern in Karlsruhe?
Offenbar bist du jetzt nicht so gut informiert. Schonmal was vom 58 Sekunden gesetz gehört?
Das hat kein Mensch mitbekommen, erst ein paar Wochen später ist es das erste mal aufgefallen...
Die Politik nutzt generell bestimmte Ereignisse um kontroverse Gesetze ohne größeres Aufsehen durchzubringen, muss man nur regelmäßig mit Politik beschäftigen...

Solche Gesetze scheitern immer vor dem BVerfG, die Frage ist nur immer inwiefern. Das kann von kompletter Ablehnung gehen oder eben auch nur, dass genügend Hürden gibt.
Wenn man sich allerdings das Urteil zur Vorratsdatenspeicherung ansieht wird das wohl darauf hinauslaufen, dass Passwörter und ähnliches verboten werden, genauso wie es einen konkreten Verdachtsmoment braucht um die Daten abzurufen. Genauso dürfen sie nicht zentral gesammelt werden. Aber bei dem Urteil zur VDS haben sie dennoch IP-Abfragen wegen Ordnungswidrigkeiten erlaubt (Auch wenn es gewisse "Umstände" braucht)

Das BVerfG ist leider, aufgrund der parteipolitischen Besetzung, nicht soo konsequent wie man sich das oft wünschen würde. Man nimmt da halt dann doch Rücksicht auf die Kollegen, man könnte denen ja schlecht sagen, dass sie eine Stasi 2.0/3.0 aufbauen wollen.
 
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Die Regelung finde ich sehr bedenklich.

Man schaltet einfach mal eine der 3 Grundsäulen unseres Systems - die Judikative - aus. Man sollte Parteien die so etwas vorschlagen nicht wählen.:daumen2::daumen2:
 
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Die Regelung finde ich sehr bedenklich.

Man schaltet einfach mal eine der 3 Grundsäulen unseres Systems - die Judikative - aus. Man sollte Parteien die so etwas vorschlagen nicht wählen.:daumen2::daumen2:
Wie kommt du denn darauf, dass eine Kontrolle/Abfrage sofort und ohne richterlichen Beschluss zur Verurteilung führt?
 
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Stellt euch vor ihr sagt in einem Forum was gegen die Regierung und werdet zwei Tage später verhaftet.

Klar, momentan unrealistisch, aber schaut mal über den tellerrand hinaus, schaut mal über euer Surfverhalten hinaus, schaut mal nach China oder Russland!!! Macht das mal!

Und dann sagt nochmal das solche Gesetze ok sind.

Dafür brauch ich gar nicht so weit nach Osten schauen. Das gibts auch in den ach so liberalen und freien, durch und durch westlichen Vereinigten Staaten von Amerika, die uns nämlich kulturell wesentlich näher sind. Dort heißt es "Patriot Act", macht genau das selbe und noch viel mehr. So schlecht haben wirs nicht in Deutschland.

Auch muss man sehen, dass diese neue gesetzliche Regelung die Weitergabe von Ip-Adressen nur an behördliche Stellen Deutschlands vorsieht. Die filesharer können also wieder aufhören zu wettern. Die bösen Kanzleien müssen nach wie vor erst bei Gericht eine Genehmigung einholen.

Akte X? Nö. Homeland!
 
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Ich bin auch grundsetzlich gegen diese(!) ausführung des Gesetzes.

Sicherlich muss sich die Justiz- und Strafverfolgungsbehörden dem modernen Zeitalter anpassen... aber so?

Anderer Denkanstoß, der mir persönlcih mehr Kopfzerbrechen bereitet:

Es sollen ja IPs, PINs, PUKs und und und gespeichert werden und auf verdacht abgerufen werden können. Da das Gesetzt allerdings eine Art generalverdacht darstellt, kann jeder x-beliebige jemand anders ins Fadenkreuz einer ermittlung bringen.

Beispiel (rein theoretisch): Ich habe einen Nachbarn den ich nicht leiden kann. Das einfachste um ihn zu ärgern wäre doch dann zur Polizei zu gehen und anzeige wegen Urheberrechtsverletzungen zu stellen, beispielsweise wegen illegal besorgten Filmen oder Musik. Da Nachbar X Kinder hat und die Polizei jetzt einfach solche empfindlichen Daten abrufen kann werden sie bestimmt fündig, da es keine Rolle spielt ob seine Kiddies oder er gezogen hat. Und da es nunmal keine Rolle spielt wer letztendlich zieht, sondern wem der Anschluss gehört, wird mein unbeliebter Nachbar X wegen hoher Mahnzahlungen seine schöne Wohnung nicht mehr halten können und ich bin ihn los.

Klingt absurd, aber wie oft gibt es bitteschön Streits die sinnlos aufgebauscght werden?

Mit Hilfe der Speicherung von PINs und Nutzernamen und dergleichen kann die Polizei letztendlich auch alles Abrufen, was man selber (vermeidlich privat) ins Internet stellt.

Stellt euch mal vor die Polizei kann sich in euren Facebook oder Bankaccount LEGAL einloggen, da sie ja die Passwörter haben. Wie wirken diese vorstellungen, das alles was ihr letztendlich im Internet macht, eins zu eins von anderen beobachtet werden kann?
 
Ich bin auch grundsetzlich gegen diese(!) ausführung des Gesetzes.

Sicherlich muss sich die Justiz- und Strafverfolgungsbehörden dem modernen Zeitalter anpassen... aber so?

Anderer Denkanstoß, der mir persönlcih mehr Kopfzerbrechen bereitet:

Es sollen ja IPs, PINs, PUKs und und und gespeichert werden und auf verdacht abgerufen werden können. Da das Gesetzt allerdings eine Art generalverdacht darstellt, kann jeder x-beliebige jemand anders ins Fadenkreuz einer ermittlung bringen.

Beispiel (rein theoretisch): Ich habe einen Nachbarn den ich nicht leiden kann. Das einfachste um ihn zu ärgern wäre doch dann zur Polizei zu gehen und anzeige wegen Urheberrechtsverletzungen zu stellen, beispielsweise wegen illegal besorgten Filmen oder Musik. Da Nachbar X Kinder hat und die Polizei jetzt einfach solche empfindlichen Daten abrufen kann werden sie bestimmt fündig, da es keine Rolle spielt ob seine Kiddies oder er gezogen hat. Und da es nunmal keine Rolle spielt wer letztendlich zieht, sondern wem der Anschluss gehört, wird mein unbeliebter Nachbar X wegen hoher Mahnzahlungen seine schöne Wohnung nicht mehr halten können und ich bin ihn los.

Klingt absurd, aber wie oft gibt es bitteschön Streits die sinnlos aufgebauscght werden?

Mit Hilfe der Speicherung von PINs und Nutzernamen und dergleichen kann die Polizei letztendlich auch alles Abrufen, was man selber (vermeidlich privat) ins Internet stellt.

Stellt euch mal vor die Polizei kann sich in euren Facebook oder Bankaccount LEGAL einloggen, da sie ja die Passwörter haben. Wie wirken diese vorstellungen, das alles was ihr letztendlich im Internet macht, eins zu eins von anderen beobachtet werden kann?

In meinen Bankaccount können sie sich nicht einloggen. Sie wissen zwar, wann ich von wo und für wie lange ich eingeloggt war, sie können auch die übertragenen Daten mitschneiden, aber da das alles gut verschlüsselt übertragen wird, bringt ihnen das nichts.
Und eine Bank, welche ohne richterlichen Beschluss Pins ihrer Kunden rausgibt hat ihre Kunden nicht mehr lange.

Wenn du irgendwo per Wlan Surfst, kann jetzt schon jeder 2. mit einem bisschen Ahnung alles was du so überträgst mitschneiden.
Allerdings ist das illegal.
 
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In meinen Bankaccount können sie sich nicht einloggen. Sie wissen zwar, wann ich von wo und für wie lange ich eingeloggt war, sie können auch die übertragenen Daten mitschneiden, aber da das alles gut verschlüsselt übertragen wird, bringt ihnen das nichts.
Und eine Bank, welche ohne richterlichen Beschluss Pins ihrer Kunden rausgibt hat ihre Kunden nicht mehr lange.

Wenn du irgendwo per Wlan Surfst, kann jetzt schon jeder 2. mit einem bisschen Ahnung alles was du so überträgst mitschneiden.
Allerdings ist das illegal.

Aber du lebst schon in Deutschland?

Deine Konten kann der Bund abfragen wie er lustig ist.

Jobcenter und Finanzamt machen dies zb.
 
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In meinen Bankaccount können sie sich nicht einloggen. Sie wissen zwar, wann ich von wo und für wie lange ich eingeloggt war, sie können auch die übertragenen Daten mitschneiden, aber da das alles gut verschlüsselt übertragen wird, bringt ihnen das nichts.
Und eine Bank, welche ohne richterlichen Beschluss Pins ihrer Kunden rausgibt hat ihre Kunden nicht mehr lange.

Wenn du irgendwo per Wlan Surfst, kann jetzt schon jeder 2. mit einem bisschen Ahnung alles was du so überträgst mitschneiden.
Allerdings ist das illegal.

In Deinen Bankaccount müssen "sie" sich auch nicht einloggen. Deine Bank teilt alle Infos auf Anfrage auch so mit. Frag mal Dein örtliches Finanzamt ;)

@WLAN:

Nein ganz so einfach ist es nicht. Mit gescheiter Verschlüsselung und ausreichend langem Schlüssel ist das ganze nicht so trivial wie Du ggf. denkst.
 
Stimmt, was mit meinem Geld passiert, können die Behörden auch jetzt schon bekommen, aber die Pin zu wissen ist doch etwas anderes, als bei der Bank nach Geld Ein- und Ausgang zu fragen.

Ich meinte mit irgendwo per WLAN öffentliche oder andere unverschlüsselte Hotspots. Bei seinem privaten oder bei anderen vertrauenswürdigen Wlans ist man sehr sicher.
 
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Aber du lebst schon in Deutschland?

Deine Konten kann der Bund abfragen wie er lustig ist.

Jobcenter und Finanzamt machen dies zb.

Jobcenter und Finanz"amt" dürfen es auch nicht einfach so da es private einrichtungen sind.
 
@ John201050: Ich meinte nicht, das sie deine Konten abfragen, sondern das sie deine Zugangsdaten für das onlinebanking abrufen können und sich dann ganz "legal" einloggen und schauen können. Und das gilt bei allem. Ebay, Amazon, Pcgh-Forum... Es ist egal, sie haben rein theoretisch legale LogIn berechtigung für alles.
 
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@ John201050: Ich meinte nicht, das sie deine Konten abfragen, sondern das sie deine Zugangsdaten für das onlinebanking abrufen können und sich dann ganz "legal" einloggen und schauen können. Und das gilt bei allem. Ebay, Amazon, Pcgh-Forum... Es ist egal, sie haben rein theoretisch legale LogIn berechtigung für alles.

Ich weiß, deswegen sagte ich ja, dass das verschlüsselt übertragen wird und die Banken die Pins bestimmt nicht ohne richterlichen Beschluss rausrücken würden.
(Bzw. die meisten großen Unternehmen werden die Zugangsdaten nicht einfach so rausrücken, wenn sie nicht gezwungen werden. Zumindest hoffe ich das.)
Mit dem abfragen des Kontostandes hab nicht ich angefangen.
 
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