BSOD vermutlich durch VRAM von RX 6700 XT

@Misanthrop68
3000MHz auf allen viel Riegeln liefen bisher immer gut, 3200MHz auch - es gab aber schon einmal Probleme mit dem RAM vor 2 Jahren. Und bei Tests mit jeweils den 2 gleichen oder sogar nur einem Riegeln waren die Crashes ja nun häufiger. Den Punkt verstehe ich aber.

Die Timings erklären sich dadurch, dass gerade keinerlei Profil im BIOS eingestellt ist. Ein Kit läuft offiziell auf 3000, das andere bis 3200. Beim dem 3000er sind die Standardtimings bei CL15-.... . Durch XMP/EXPO werden die genannten Timings entsprechend korrekt auf CL16 eingestellt. Alles läuft dann auf gleichem Takt bei gleichen Timings. Gerne kann ich das nochmals überprüfen, wenn ich den Takt wieder hochsetze.

Prophylaktisch werde ich nicht in ein neues RAM-Kit investieren, bevor das Problem nicht klarer ist und sich dieses auch nicht durch ein Neuaufsetzen beheben lässt.
"Automatische Erkennung und Installation von Treiber-Updates für AMD"
Das kannst du direkt Downloaden und von der SSD/M.2 aus starten. Dafür brauchst du kein USB-Stick.
Ja, ich meinte vorher ein BIOS-Update machen, dafür bräuchte ich den Stick. Was soll das bezwecken? Ich habe es nun mit 3-4 verschiedenen Treiberversionen probiert - darunter auch der aktuellste.
 
Das UEFI und der Chipset Treiber sind aufeinander abgestimmt. Bei den Aktuellen kann man von der bestmöglichen Kompatibilität ausgehen. Bei den Chipset Treiber Paket von AMD sind noch weiter "CPU" Treiber dabei, die für mehr Stabilität sorgen.

Es ist nicht gut, unterschiedliche RAM Riegel gleichzeitig zu nutzten. Wie auch bei dein System dieses zu Instabilität führen kann. Der RAM Controller kann kein unterschiedliche Einstellung für den RAM nutzten. Er wird den kompletten RAM mit den kleinsten stabilen Takt/Timing ansteuern. Das kostet Leistung und kann zur Instabilität neigen, da immer ein Teil des RAM mit den falschen Werten betrieben wird.

Die besten Aussichten ist den RAM Manuell auf die langsamsten Werte Einzustellen. Das JEDEC und EXPO/XMP Profil wird zu Instabilität führen.
 
Memtest86, 2 komplette Durchläufe haben keine Fehler aufgewiesen.

Und hier nochmal die Timings mit XMP. Und ich hatte testweise die Spannung der DIMMs hochgestellt. Das macht aber auch keinen Unterschied.
1747251829233.png

UEFI-Update, Minidump-File und Treiberaktualisierung versuche ich bis Ende der Woche.

Als nächsten Schritt, so nötig, würde ich nur Windows neu aufspielen. Gibt es dann immer noch Probleme ohne klare Fehlerquelle, setze ich den ganzen PC neu auf. Oder fällt sonst noch wem etwas ein?
 
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*für Minidump-Files war eigentlich alles korrekt eingestellt. Das nun zwei Stück von 2024 da sind, sollte eigentlich auch nicht der Fall sein.
 
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Warten wir mal ab, ob es mit den UEFI und Treiber besser läuft.
Wie ist der Füllstand der SSD? Du hast noch nicht gesagt wie voll sie ist. Es sollten schon so um die 50 GiB frei sein, ⅓ für eine bessere Lebenserwartung.
 
Bekomm auf den Datenträger mit Windows mehr freien Platz hin. Wenn die Partition für Windows nur 100 GB groß ist, sollte da auch nur Windows drauf sein. Verschiebe deine persönliche Daten (Dokumente, Bilder, Videos, Musik und ect) und Programme. Alle Programme die du die letzten 3 Monate nicht gestartest hast, brauchst du sie wirklich?
 
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Auf Laufwerk C sind tatsächlich nur Programme, welche ich auch aktiv nutze. Dokumente-, Download- und Bilder-Ordner könnte ich tatsächlich mal auslagern, viel Platz nehmen die aber nicht ein.
Kann eine zu volle SSD zu solchen Abstürzen führen?

BIOS und Chipsatz-Treiber sind nun auf dem neusten Stand. Mal schauen, was passiert.
 
Vom Bluescreen SYSTEM_SERVICE_EXCEPTION ausgehend empfiehlt M$ die Systemdateiüberpüfung (sfc). Da du das schon probiert hast ist das wohl raus, es sei denn einer der Treiber zerschießt über eigene Routinen regelmäßig was.

Über Speicher wurde ja schon gesprochen. JEDEC-Specs sollten eigentlich laufen. Mir würde höchstens noch einfallen die Verteilung der Riegel auf die Speicherkanäle zu testen(die Kits auf den beiden Kanälen splitten bzw. paaren). Eventuell auch mal ein Kit im Singlechannel(auch wenn es wehtut) laufen lassen und die Kanäle einzeln testen; wenn das scheitert ist es unter Umständen der Speichercontroller.
Da memtest vernünftig durchläuft sollten die Module ja in Ordnung sein. Die Tests wären also nur für den Speichercontroller. Das Problem an Speicherfehlern ist auch, dass die gerne mal die Crashdumps unbrauchbar machen. Ganz unten im M$-Link sind Wege beschrieben die Crashdumps selber auf Richtigkeit zu prüfen.
Ja das kann zu Probleme und Instabilität führen, wenn auf der System Partition zu wenig freier Speicherplatz vorhanden ist. Im allgemeinen leidet massiv die Lebensdauer einer SSD darunter und kann so zu Datenverlust und Totalausfall beitragen.
Das kommt immer darauf an, ob der Hersteller die Sektoren für das sogenannte Oberprovisioning sichtbar gemacht hat und die ganz regulär formatiert werden können. Instabilität und Performanceverlust hat man eher bei fehlendem Allignment (bis zu 80% -> bei Neuformatierungen ab NT6/Vista behoben, daher in der Regel irrelevant) oder wenn ein Teil des Speichers als Pseudo-SLC-Cache in Ermangelung von DRAM genutzt wird und so nicht mehr verfügbar ist. Eine volle Platte erzeugt dementsprechend viel Abnutzung auf den letzten verbleibenden freien Zellen.
Die verwendete P5 verfügt (zumindest nach meiner Recherche) sowohl über DRAM-Cache und 10% Overprovisioning ab Werk, sollte also beides kein Problem sein, es sei denn das Teil ist kurz vorm Exitus.
Bekomm auf den Datenträger mit Windows mehr freien Platz hin. Wenn die Partition für Windows nur 100 GB groß ist, sollte da auch nur Windows drauf sein. Verschiebe deine persönliche Daten (Dokumente, Bilder, Videos, Musik und ect) und Programme. Alle Programme die du die letzten 3 Monate nicht gestartest hast, brauchst du sie wirklich?
Wie läuft bei der vollen Platte denn erfolgreich ein monatliches Sicherheitsupdate durch? Da ist ja kaum Platz zum Auspacken und Herumschieben der ganzen Dateien für den Updater. Unter 100GB frei finde ich immer kritisch, wenn man nicht gerade zu den Apotheken-SSDs mit SLC oder MLC greift.

Kanonen auf Spatzen wäre https://learn.microsoft.com/de-de/t...op-error-or-blue-screen-error-troubleshooting durchzuarbeiten.
 
Ehm, die sind alle recht voll. A und C sind eine SSD.
Eine SSD auf 2 partitioniert? C ist System. Weshalb davon noch A? Is klar wenn das OS keinen Platz zum Auslagern hat. Du brauchst eine SSD oder Nvme SSD für des restliche Zeugs. Lass die Windowsplatte in Ruhe mit dem "Zumüllen".

Sollte eigentlich wurscht sein, aber A ist doch noch irgendwie aus DOS Zeiten reserviert... Floppy Disk.
 
Vermutlich ist eine Neuordnung meines Dateisystems bzw. ein Reset demnächst mal sinnvoll.

Die Absturzprobleme sind aber erstmal wohl gefixt. Danke euch nochmals :)
 
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