Bremst mein CPU die GPU aus?

Megazocker

Komplett-PC-Käufer(in)
Hallo Leute,
vor kurzem ist mir aufgefallen, dass mein Score für den GPU sowie dem CPU bei 3D Mark Vantage (Performance 1280x1024) relativ gering ist. GPU: 16043 CPU: 14340 zusammen 15473
Kann es möglich sein dass der langsame CPU nicht das ganze Potenzial der Karte ausschöpft?
Lohnt es sich überhaupt den CPU sowie den GPU zu übertakten, um mehr Punkte beim Benchmark zu erhalten?

Mein PC:
R6870-2PM2D1GD5
Asus M4A87TD EVO
amd phenom ii x6 1055t 2,8 GHz
4 x 2GB corsair XMS3 TWIN3X2048-1333c9
Be quiet! Shadow Rock TopFlow SR1 CPU-Kühler
 
Ich würde sagen der bremst nicht aus. Sogar eine 7970 sollte der noch befeuern können ohne wirklich massiv zu bremsen. Wenn dir die Leistung nicht reicht übertakte ihn doch ein bisschen :)
 
Dine CPU ist für die Grafikkarte schnell genug.

Dass du in den 3D-Mark Benchmarks geringere Ergebnisse als Vergleichssysteme mit schnellerer CPU erhältst liegt daran, dass die 3DMarks Tests enthalten, die rein die CPU belasten (etwa Physics-Tests) und die Ergebnisse in die Endpunktzahl mit hereinrechnen - die reine GPU-Score sollte sehr ähnlich mit anderen Systemen mit einer HD6870 sein.

Übertakten kannst du deine Komponenten natürlich, du solltest dir nur darüber im klaren sein was dein Ziel ist:
- Wenn du nur die benchmarkpunkte zählen willst kannst du übertakten und wirst sofort bessere Ergebnisse erhalten
- Wenn du mit dem PC tatsächlich spielen willst (wozu die Karte da ist...) dann kannst du die Benchmarks in die Tonne treten und das OC auch sein lassen oder sagen wir mal "moderat optimieren", denn der Unterschied wird dir beim Spielen in 95% der Fälle nicht mal auffallen... denn es ist völlig wurscht ob du 52 oder 54fps bei spielen hast - nur in seltenen Ausnahmefällen macht das OC den Unterschied zwischen spielbar und unspielbar aus. ;)
 
Vielen Dank für die schnellen Antworten, bor bin ich erleichtert das ich den CPU sowie GPU nicht übertakten muss, ich hab mir nur ein wenig Sorgen gemacht, ob ich BF3 in hohen Auflösung spielen kann. Möchte mir das Spiel nämlich bald BF3 kaufen. Aber wenn ich höre das der CPU noch schnell genug ist eine Radeon 7970 zu befeuern und beim Übertakten eh nur 2 bis 3 FPS mehr zu bekommen sind, lohn es sich einfach nicht. Habt ihr vielleicht ein paar Tips wie ich die Performance bei BF3 erhöhen könnte um es auf 1920*1080 auf Ultra zu zocken.
 
Ich würde AA ausschalten, dann solltest Du dauerhaft 55 fps und mehr haben.

Oder etwas mit den Einstellungen zurück (bspweise Schatten) und dafür 2AA, dann sieht das Bild glatt aus.
 
cool, wenn ich das Spiel bald habe, werde ich das mal versuchen den AA ausschalten. Lohnt es sich überhaupt das Spiel zu kaufen. Hab nämlich BF Bad Company 2 und das find ich richtig cool, was meint ihr? Ist ein Spielewechsel Sinnvoll? Ein Kollege von mir meinte, dass die Karten viel zu groß wären und der Spielspaß nicht so hoch wäre wie bei BFBc2.
 
Es gibt riesige Karten (Armored Kill) und es gibt sehr kleine Maps (Close Quarters), es lohnt sich definitiv, man bekommt schon für 35 Euro das Spiel inkl. allen DLC's, da würde ich zuschlagen.
Der Spielspaß ist sehr groß.
 
Doch, keine Sorge, der Spass kommt in BF3 nicht zu kurz! Gut, zu meckern gibs immer was aber Spass macht es trotzdem und die Vielfalt ist gross, für jeden was dabei :daumen:

Die Phenom X6 gingen in BC2 noch sehr gut und waren sogar schneller als die Sandy i5.
In BF3 war ich bisschen enttäuscht, da vielen die X6 zurück, aber mit den entsprechenden Settings hat man genug FPS um flüssig zu spielen.
 
OC lohnt sich immer, grade wenn nicht alle Kerne genutzt werden.
Mit gutem Kühler sollten da recht einfach 3,5hz drin sein. Meistens sogar mehr.

Es kommt halt immer aufs Spiel und die verwendete Auflösung an was "bremst".
 
Genau aus diesem Grund habe ich mir den Be quiet! Shadow Rock TopFlow SR1 CPU-Kühlergekauft. Der Küler ist so massiv und Kühlleistung ist exzellent. Ich hatte vor den Cpu auf 3,5 GHz zu übertakten ohne die Spannung erhöhen zu müssen, bis ich dann festgestellt habe das mein Prozessor über keinen freigeschalteten Multiplikator verfügt. Das Übertakten des CPUs im Bios über den FSB traue ich mir nicht zu, obwohl ich mich in die Materie eingelesen habe. Es kann einfach zu viel schief gehen (z.B dass der rechner nicht mehr hochfährt usw.)
 
Das Übertakten des CPUs im Bios über den FSB traue ich mir nicht zu, obwohl ich mich in die Materie eingelesen habe. Es kann einfach zu viel schief gehen (z.B dass der rechner nicht mehr hochfährt usw.)

So schlimm ist das nicht. Grad die "kleinen" X6 haben das meiste Potenzial, prozentual gesehn.
Sollte der Rechner bei deinen Versuchen nicht mehr starten, kannst ja nen Bios Reset durchführen indem du einfach die Batterie vom Board nimmst für nen paar Minuten.
Danach sind wieder die Grundeinstellungen geladen und du kannst aufs neue probieren ;)

Mein 1055T damals startete noch mit 4,1GHz, 3Dmark lief mit 4GHz, im Alltag lief er mit "dezenten" 3,5GHz.
Nen aktuellen FX8350 müsste man mit 5GHz betreiben um nen Viertel mehr Alltagstakt rauszuholen, is zwar möglich aber der läuft dann echt am Limit während nen PhenomX6 auf 3,5GHz nicht wirklich viel zu Leiden hat.
Also, ich würd das Potenzial nutzen, welches noch schlummert. Mit 2,8GHz ist der 1055T mittlerweile recht lahm, mit dem richtigen Settings kann man ihn aber ordentlich auf die Sprünge helfen und an die Leistung der aktuellen FX anknüpfen ;)
 
Als du deinen Amd Phenom ii x6 1055t übertaktet hast, wie bist du da vorgegangen? du musstest natürlich den Ramtakt, Northbridge, HT-link usw. rutertakten. Nach wie viel MHz hast du den Takt immerwieder getestet und mit welchem Programm kann man die Stabilität testen. Kann man wirklich die Leistung von der FX Serie erreichen? Ich werde bald mal ein paar Fotos von meinem Bios hohladen. ^^
Vielen dank nochmal für die schnellen Antworten.
 
Detailliert kann ich dir das gar nicht mehr genau sagen, das is ja schon bald zwei Jahre her.
Um Northbridge und HT hab ich mich damals gar nicht grossartig gekümmert, das passte sich immer sehr gut von alleine an.
Den RamTakt hab ich natürlich gesenkt um ihn nicht zu sehr mit zu übertakten.
Turbo natürlich deaktiviert. CnQ konnt ich allerdings anlassen.

Aus diesem Thread http://extreme.pcgameshardware.de/o...henom-ii-x2-3-4-6-xxx-x-sammel-oc-thread.html habe ich mal ne "Kurzanleitung" von john201050

Hab dir hier mal eine Kurzanleitung:

Schritt 2 kann bei Verwendung von Black Editions übersprungen werden.


Schritt 1: Vorbereitungen.

Cool´n´Quiet usw. stellst du vorerst auf "Disabled".
Alle Spannungen stellst du auf "Manual", lässt sie aber erst einmal wie sie sind.
Alle Multiplikatoren stellst du ebenfalls auf "Manual", lässt sie aber auch erst einmal wie sie sind.
Bei Phenom II X6 gibt es noch den Turbo. Diesen stellst du am Besten aus.



Schritt 2: Maximalen Reverenztakt herausfinden.

Stell die CPU Spannung am besten auf 1,4 V.
Dann stellst du den Multi für die CPU so ein, dass irgendwas zwischen 2 und 2,5 GHz herauskommt.
Dann stellst du den RAM auf 1066 MHz oder weniger. (Wenn du 1600er RAM hast, gehen auch 1333 MHz)
Dann die CPU-NB und den HT-Link auf 7x oder 8x. (1400MHz-1600 MHz)
Und jetzt erhöhst du in kleinen Schrittten den rev. Takt und schaust wie weit du kommst.



Schritt 3: Maximalen CPU Takt herausfinden.

Für non-Black Editions:
Wenn du weißt, welchen rev. Takt du schaffst, stellst du den CPU Multi wieder auf 15x und den rev. Takt zurück auf 200.
Dann erhöhst du wieder langsam den rev. Takt und guckst, wie hoch du die CPU bekommst. Zwischendurch immer einen kleinen Stabilitätstest durchführen. (Nur ca. 30 min, z.B. mit Prime 95 oder anderen CPU-Lastigen Benchmarks)
Immer auf die Temperatur Achten!

Für Black Editions (BE):
Du stellst die CPU Spannung am besten auf 1,4V ein. Dann erhöhst du in kleinen Schritten den Multiplikator. (Also: 16,0; 16,5; 17,0; ...) Nach jeder Erhöhung fährst du deinen PC hoch und machst einen kleinen Stabilitätstest. Hierbei unbedingt auf die Temperatur achten. (Nur ca. 30 min, z.B. mit Prime 95 oder anderen CPU-Lastigen Benchmarks) Wenn das stabil läuft, startest du neu und erhöhst den Multi um eine weitere Stufe. Das machst du so lange, bis es Fehler oder Abstürze gibt. In diesem Fall stellst du den Multi wieder um eine Stufe zurück.


Wenn dir der erreichte CPU Takt zu gering ist, kannst du die CPU Spannung noch etwas anheben. Maximal jedoch 1,45V. Dann wiederholst du Schritt 3.
Bei erhöhter Spannung steigt die Leistungsaufnahme stark an, du musst also unbedingt für eine gute Kühlung sorgen und auf die Temperaturen achten.

Wenn du mit deinen Einstellungen zufrieden bist, stellstu du Cool´n´Quiet usw. wieder auf "Enabled" bzw. "Auto" und gehst weiter zum Stabilitätstest. (Schritt 5)
Oder du machst dich vorher noch ans "Feintuning" (Schritt 4)



Schritt 4: "Feintuning"

Jetzt kannst du noch versuchen, die CPU-NB auf 2,2-2,4 GHz zu bekommen und den HT-Link und den RAM so nahe an den Standardtakt wie möglich zu bekommen.
Bei non-BE´s muss man das mit verschiedenen reverenztakt-multi Kombinationen erreichen, bei Black Editions stellt man einfach den entsprechenden Multi ein.
Auch beim CPU-NB OC auf Stabilität testen.


Schritt 5: Stabilitätstest

Wenn du fertig bist, überprüfst du dein System noch auf Stabilität. Bitte bedenke jedoch, dass man Stabilität nicht beweisen kann, dein System kannst du also nie als absolut 100% stabil bezeichnen.
Der Beste stabilitätstest ist der Alltag, auch nach stundenlangem, stabil durchgelaufenem Prime95 Strestest, sind bei mir noch Spiele Abgestürzt.
Beispielsweise Bf3 soll sehr empfindlich auf instabiles OC reagieren, ähnliche Erfahrungen habe ich mit Mafia 2 gemacht.



Hier kannst auch mal reinschaun,
http://extreme.pcgameshardware.de/o...mme-nicht-weiter-und-seltsame-geraeusche.html

Und wenn du hier Overclocking: Prozessoren bisschen suchst, findest du noch ne Menge Threads die sich mit dem Übertakten von PhenomII CPUs beschäftigen, das Prinzip ist ja überall das gleiche ;)
 
Vielen dank ich werde die Tipps mal anwenden. Zuvor werde ich aber noch ein paar Bilder hochladen, so könnt ihr alles überwachen. :D
 
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