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Breitband-Ausbau: Auf dem Land gibt es fast nur langsames Internet

PCGH-Redaktion

Kommentar-System
Jetzt ist Ihre Meinung gefragt zu Breitband-Ausbau: Auf dem Land gibt es fast nur langsames Internet

Der Breitbandatlas der Bundesnetzagentur zeigt, dass nur 59 Prozent aller Haushalte in Deutschland Zugang zu einem stationären Internetanschluss mit 1 Gbit/s haben.

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l0lhunt3r_HD

Komplett-PC-Käufer(in)
sehr interessant das mein kreis nicht als breitband gebiet aufgezeichnet ist dabei haben wir seit 2013 Breitband und als option die 1000 mbps
 

Krabonq

Software-Overclocker(in)
In meinem Kuhdorf in Ö soll es bis September 2022 einen Gigabit Breitbandausbau geben (momentan nur 2 MB/s Kupferleitung + LTE), habe letzten Monat bei A1, die für den Ausbau zuständig sind, angerufen und die meinten, dass noch nicht klar ist, zu welchem Zeitpunkt und welche Häuser überhaupt verbessert werden. Und das, obwohl das Förderprojekt im Jahr 2019 genehmigt wurde (kann man alles online im Breitbandatlas nachschauen). Da fragt man sich, ob das überhaupt irgendwann passiert oder hier nur Steuergelder verschwinden.
Einige der Nachbarn haben übrigens, laut Verfügbarkeitsprüfung bei Providern, bis zu 1 Gbit/s Möglichkeit, jedoch irgendwie nur ungefähr jeder zweite. Teilweise in der gleichen Straße gibt es gravierende Unterschiede von einem Haus zum anderen.
5G haben genau die Gemeinden westlich und östlich von mir und ich sitz in einem Loch dafür.

In DE wird die Situation am Land wohl ähnlich beschissen sein.
 

Painkiller

Moderator
Teammitglied
In DE wird die Situation am Land wohl ähnlich beschissen sein.
Zusammengefasst:

Germany_digital.png

:ugly:

Da fragt man sich, ob das überhaupt irgendwann passiert oder hier nur Steuergelder verschwinden.
Vorallem viele der kleinen Gemeinden haben trotz Förderung nicht die finanziellen Mittel um die Selbstbeteiligung stemmen zu können. Das ist eines der Hauptprobleme.

Die Genehmigungsverfahren ziehen sich in die Länge und gerade in ländlichen Regionen haben die Netzausbauer wie die Deutsche Telekom kein Interesse daran, einen Ausbau voranzutreiben. Es seien viel zu wenig potenzielle Kunden vor Ort, um die anfallenden Kosten zu decken.
Das ist ein weiteres Problem. Aber auch hier geht es voran. Auch ohne Hilfe von Vater Staat. Viele Gemeiden lassen ihr Netz von der deutschen Glasfaser oder ähnlichen Anbietern ausbauen, weil die Telekom kein Interesse hat, oder nicht in die Pötte kommt. Andere Gemeinden widerum nehmen Schulden auf, um mit Hilfe der Bürger selbst ein Glasfasernetz aufzubauen, das sie dann an die Carrier vermieten.
 

Saguya

Software-Overclocker(in)
von 100MB/s kann ich nur träumen. aktuell habe ich in meinem Kaff nur 400KB/s Download rate, soll zwar irgendwann dieses jahr per ausbau geändert werden aber mal abwarten und ach ja ... einen Handy empfang gibt es bei mir auch nicht, egal welcher provider.
 

Painkiller

Moderator
Teammitglied
von 100MB/s kann ich nur träumen. aktuell habe ich in meinem Kaff nur 400KB/s Download rate, soll zwar irgendwann dieses jahr per ausbau geändert werden aber mal abwarten und ach ja ... einen Handy empfang gibt es bei mir auch nicht, egal welcher provider.
Sogar die Gemeinde hatte sich fett an den Kosten beteiligt...passiert ist.....nix.
Uff, das ist bitter. :/ Aber es gibt zum Glück Alternativen. Zum einen wäre da Internet via LTE oder eben SpaceX Starlink. Auf Golem.de war letztens ein Erfahrungsbericht eines deutschen Starlink-Users. *Klick*
Erstaunlich wie gut das jetzt schon läuft. :daumen:
 

Nebulus07

Software-Overclocker(in)
Ich kann mich nur wiederholen, Deutschland braucht ein unabhängiges Konsortium, das von der Regierung koordiniert wird. Der Flickenteppich am Breitbandausbau ist schrecklich. Das schlimmste sind aber die Milliarden an Steuergeldern, die bevorzugt an die Telekom ausgeschüttet werden, damit der FTTH Ausbau voran kommt.
Leider passiert mit dem Geld nichts!
In den 80er Jahren wurde mit weniger Geld in weniger Zeit, halb Deutschland mit Kabelfernsehen ausgebaut. Seit 1995 wird von unterschiedlichsten Unternehmen Breitband Internet verkauft, über eine Infrastruktur, die bereits 80 Jahre alt ist. (gedrilltes zweidraht Kupferkabel). Jedweder Ausbau an Infrastruktur, endete mit der Privatisierung der Post in die Telekom.

Hier einige Fakten:
1982 - Beginn Ausbau, mit 0,5 Milliarden DM Steuergeldern ( Deutsche Post ) - 300.000 Haushalte angeschlossen
1983 - Ausbau, mit Jährlich 1 Milliarde DM Steuergeldern ( Deutsche Post ) bis 1989
1990 - Ausbau, mit Jährlich 1,5 Milliarden DM Steuergeldern ( Deutsche Post )
1995 - 15,8 Millionen Nutzer von Kabelanschlüssen; die Kabeldichte lag damit bundesweit bei 65,3 Prozent.
1997 - STOP des Ausbaus wegen Privatisierung der Post.
1997 - Einleitung Verkauf des Kabelnetzes, wegen Monopolbildung, zieht sich bis 2000.
2000 - Telekom verkauft Kabelnetz für c.a. 30 Milliarden DM, damit sollten Investitionen und Übernahmen in anderen Sparten finanzieren werden.
2021 - 22 Millionen Nutzer von Kabelanschlüssen; die Kabeldichte lag damit bundesweit bei 70 Prozent.

Ich komme hier auf insgesamt Kosten von 14,5 Milliarden DM (7,25 Milliarden Euro) um 70% (22 Millionen Nutzer) aller Haushalte mit einem Kabel zu versorgen! In einem Zeitraum von c.a. 15 Jahren.


TELEKOMFÖRDERUNG ( und andere ):
2015 bis 2021 - Steuergeldförderung Breitbandausbau 7,1 Milliarden Euro für 2,5 Millionen Anschlüsse.
2021 bis 2025 - Steuergeldförderung Breitbandausbau 10-12 Milliarden Euro für "flächendeckende" Versorgung.

Die Effizienz hat sich seit der Privatisierung, um den Faktor 10 verschlechtert.
Und die größte Frage dürfte wohl sein, was genau ist mit den 15 Milliarden Euro passiert 2000 aus dem Verkauf des Kabelnetzes.

Quellen:
 
Zuletzt bearbeitet:

Bandicoot

PCGH-Community-Veteran(in)
Es seien viel zu wenig potenzielle Kunden vor Ort, um die anfallenden Kosten zu decken.
Kein Bock, wir verdienen da nichts, tolle Einstellung, damit scheint man heute weit zu kommen und durchzukommen.
Jahrzehnte nichts machen und dann sowas. Die sollte mal einer in den Ar... treten.
 

User-22949

Freizeitschrauber(in)
von 100MB/s kann ich nur träumen. aktuell habe ich in meinem Kaff nur 400KB/s Download rate, soll zwar irgendwann dieses jahr per ausbau geändert werden aber mal abwarten und ach ja ... einen Handy empfang gibt es bei mir auch nicht, egal welcher provider.

Ich denke du meinst einen 100 Mbit Anschluss. Der liefert aber bei optimaler Verbindung zum Verteiler ca. 12 Mbyte/Sek.
 

PCGH_Torsten

Redaktion
Teammitglied
In meinem Kuhdorf in Ö soll es bis September 2022 einen Gigabit Breitbandausbau geben (momentan nur 2 MB/s Kupferleitung + LTE), habe letzten Monat bei A1, die für den Ausbau zuständig sind, angerufen und die meinten, dass noch nicht klar ist, zu welchem Zeitpunkt und welche Häuser überhaupt verbessert werden. Und das, obwohl das Förderprojekt im Jahr 2019 genehmigt wurde (kann man alles online im Breitbandatlas nachschauen). Da fragt man sich, ob das überhaupt irgendwann passiert oder hier nur Steuergelder verschwinden.
Einige der Nachbarn haben übrigens, laut Verfügbarkeitsprüfung bei Providern, bis zu 1 Gbit/s Möglichkeit, jedoch irgendwie nur ungefähr jeder zweite. Teilweise in der gleichen Straße gibt es gravierende Unterschiede von einem Haus zum anderen.
5G haben genau die Gemeinden westlich und östlich von mir und ich sitz in einem Loch dafür.

In DE wird die Situation am Land wohl ähnlich beschissen sein.

Fast. Bei uns hätten die Nachbargemeinden maximal 3G. :-D

Aber Ausbau dauert auch bei uns einige Jahre von den ersten Plänen bis zur Fertigstellung. Sorgen bereitet mir aber, dass der Fokus mittlerweile komplett auf 1 GBit/s umschwenkt und alles andere pauschal als "lahmes Internet" bezeichnet wird. Obwohl zumindest DSL-Kunden, für die es noch deutliche Unterschiede in den Preisen gibt, meinem Wissen nach noch mehrheitlich zu dem Schluss kommen, dass 100 MBit/s* (zum Teil weniger) vollkommen ausreichen, sind 50-auf-1000-Ausbauten in den neuen Förderinitiativen eher zuschussfähig, als 5-auf-100-Programme. So wird mit Subventionen die Transferratenschlacht in den ohnehin besser ausgebauten, lukrativen Gegenden befeuert, während es bei der Grundversorgung weiterhin nur langsam vorangeht.

*: Das im Artikel genannte durchschnittliche Datenvolumen entspricht übrigens gut 6 Minuten täglicher Auslastung einer solchen Leitung.
 

Isrian

Software-Overclocker(in)
Es fehlen einfach die hohen Strafen für den fehlenden Ausbau. Damit meine ich nicht nur ein paar milliönchen, sondern minimum zweistwllige Milliardenbeträge.
 

Krabonq

Software-Overclocker(in)
Es seien viel zu wenig potenzielle Kunden vor Ort, um die anfallenden Kosten zu decken.
Kein Bock, wir verdienen da nichts, tolle Einstellung, damit scheint man heute weit zu kommen und durchzukommen.
Jahrzehnte nichts machen und dann sowas. Die sollte mal einer in den Ar... treten.

Die Ironie ist ja, dass es genau deswegen eine Ausbauförderung gibt.
Nicht für Gebiete, wo die Provider eh schon viel Umsatz machen.
 

PCGH_Torsten

Redaktion
Teammitglied
Es fehlen einfach die hohen Strafen für den fehlenden Ausbau. Damit meine ich nicht nur ein paar milliönchen, sondern minimum zweistwllige Milliardenbeträge.

(Lasche) Strafen gibt es nur beim Aufbau neuer Mobilfunkstandards, wenn diese dort bei der Lizenzvergabe vorgesehen wurden. Aber im Festnetzt, worum es hier geht, ist kein Ausbau vorgeschrieben und somit ein Nichtausbau auch nicht strafbar. Die Kommunikationsunternehmen sind privat und für bestehende Anschlüsse gilt bestehendes Recht, da kann man keine neuen Vorschriften machen. Nur mit Bonuszahlungen ködern, denn letztlich bauen gewinnorientierte Unternehmen halt da, wo sie den größten Gewinn erwarten. Und in Deutschland akzeptiert praktisch niemand die realen Kosten neuer Leitungen auf seiner Rechnung. Selbst die DG, die sich voll auf extrem unterversorgte Standorte konzentriert und oft genug von Bürgern und Gemeinden förmlich eingeladen wird, hat Uptake-Raten von unter 50 Prozent, weil der Mehrheit der Haushalte die nach staatlicher Förderung verbleibenden Kosten eines FTTH-Anschluss immer noch zu teuer sind. Beim FTTB, dass die Telekom eher nach Gelegenheit ausbaut, also da wo es einfach ist oder sowieso umfangreiche Arbeiten anstehen, bleiben Dreiviertel der Haushalte lieber bei "lahmen Internet".
 

Crush4r

Freizeitschrauber(in)
Also ich wohne in einem Gebiet wo die Telekom maximal 768kbit/s bietet. Logisch bei einer kleinen Waldsiedlung am Arsch der Welt.

Aber wir haben da noch einen Regionalen Anbieter:

Und es ginge auch 1Gbit aber das kostet mir zuviel. der Aufpreis ist da etwas höher als normal xD
 

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Krabonq

Software-Overclocker(in)
Obwohl zumindest DSL-Kunden, für die es noch deutliche Unterschiede in den Preisen gibt, meinem Wissen nach noch mehrheitlich zu dem Schluss kommen, dass 100 MBit/s* (zum Teil weniger) vollkommen ausreichen, sind 50-auf-1000-Ausbauten in den neuen Förderinitiativen eher zuschussfähig, als 5-auf-100-Programme.

Momentan habe ich 50 Mbit über LTE, die theoretischen 7 MB/s kommen... nicht oft an. V.a. aber sind die Aussetzer eine absolute Katastrophe und legen bei mir manchmal auch einfach das Home Office lahm, werfen mich aus Online-Spielen raus, kappen Streams etc. Von den stundenlangen Aussetzern bei Unwetter fang ich gar nicht erst an.
Ich zieh demnächst um und dort kann ich zumindest 2 MB/s über die Kupferleitung haben, mit Hybrid gibts dann noch rund 5 MB/s drauf. Es sollte also besser und v.a. beständiger laufen als jetzt. Naja, man wird es sehen...

5G Internettarife sind hier übrigens recht günstig. 40€ für 250/25 Mbit bei Magenta (T-online), bzw. 150/40 Mbit bei A1.
Nur eben sitze ich (noch) im Loch. Sobald wie möglich würde ich jedenfalls ausprobieren, weil das für mich ein wahnsinniges Upgrade wäre. Öffentlich einsehbare 5G Ausbaupläne gibt es hier leider überhaupt nicht.
 

hanfi104

Volt-Modder(in)
175GB avg Download?
Gestern wieder Boarderlands 3 gezogen, fast 100 GB. UHD Youtubevideos mit je 3 GB... Viele haben den Anschluss wohl nur wegen dem Telefon.

Ich glaub die letzten Wochen war ich bei gut 2TB Volumen/Monat.
 

cx19

PC-Selbstbauer(in)
Der Kreis Friesland wird als Breitbandgebiet ausgezeichnet und hier passiert auch was. Allerdings erstmal nur in den Gebieten wo unter 30 mbit/s liegen UND wo genug Abnehmer sind.

Meine Schwiegereltern wohnen in der Einöde zwischen zwei Orten die jeweils mit Glasfaser angebunden werden. Aber für die 5 Haushalte zwischen den Ortschaften wäre das nicht wirtschaftlich genung. Dort muss man sich mit 2 mbit zufrieden geben. LTE gibt es auf dem Handy sehr eingeschränkt und stationäres LTE-Internet ist nur mit größerer Antenne möglich. Speedport LTE allein hat kaum Empfang. 3G wurde abgeschaltet.

Bei der Arbeit bekommen wir Glasfaser. Der Anschluss ist schon im Haus. Leider hat die EWE aber ein zu dünnes Leerrohr für das Verteilerkabel an der Hauptstraße verlegt, sodass der LWL beim einblasen stecken geblieben ist. Dies hat zur Folge, dass zwei ganze Ortschaften und die Höfe dazwischen erst mal nicht angeschlossen werden. Also noch mal von vorne. Die Story hat mir der Techniker nebenbei erzählt, der im Büro den Hausanschluss gelegt hat.

Ich bekomme zuhause offiziell 50 mbit/s (netto 6,5-7,3 MB/s) rein und bin damit nicht bedürftig. Erst wenn alle anderen Gebiete versorgt sind gehts bei uns los.

Der Landkreis schmückt sich trotzdem mit Lorbeeren. Es läuft angeblich alles hervorragend und nach Plan. :ugly:

Der zuständige Sachbearbeiter vom Landkreis und de Projektmanager von der EWE wollen nicht mehr mit mir sprechen. Habe mich schon ein paar mal nachgefragt wann bei mir und meinen Schwiegereltern Glasfaser kommt. :fresse:
 

QIX

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Obwohl zumindest DSL-Kunden, für die es noch deutliche Unterschiede in den Preisen gibt, meinem Wissen nach noch mehrheitlich zu dem Schluss kommen, dass 100 MBit/s* (zum Teil weniger) vollkommen ausreichen, sind 50-auf-1000-Ausbauten in den neuen Förderinitiativen eher zuschussfähig, als 5-auf-100-Programme. So wird mit Subventionen die Transferratenschlacht in den ohnehin besser ausgebauten, lukrativen Gegenden befeuert, während es bei der Grundversorgung weiterhin nur langsam vorangeht.

Der Fokus sollte weiterhin auf die Sicherstellung der Grundversorgung, frei nach dem Motto "mind. 100MBit für alle", gelegt werden. Hier am direkten Stadtrand habe ich seit mehreren Jahren 1GBit per Kabel anliegen, besuche ich Freunde weiter auswärts, sind max. DSL 16MBit eher die Regel als die Ausnahme...da kann ein gewöhnliches Steam-Update schonmal die ganze Nacht laufen, statt wie hier in 5 Minuten. :daumen2:

Bei den CD Brennern seinerzeit war es ähnlich, Single Speed 74 Minuten, 8x schon bei 9,25 Minuten. Ob es dann später 40x oder 48x war, spielte vom Zeitgewinn keine Rolle mehr, daher sollten die extrem lahmen Anbindungen zuerst in den Genuss einer halbwegs vernünftigen Anbindung ab 100MBit kommen.
 

Painkiller

Moderator
Teammitglied
Es fehlen einfach die hohen Strafen für den fehlenden Ausbau.
Es fehlen nicht nur Strafen sondern eben auch Ideen für einen schnellen und großflächigen Ausbau. Egal ob LTE oder Glasfaser. Man muss das Rad ja nicht ständig neu erfinden. Lieber gut geklaut als schlecht erfunden. Siehe 5G in Japan: *Klick*

Noch viel mehr kannst du in eine solargespeißte Straßenlaterne packen. E-Ladestation, 5G-Basisstation, WLAN etc.
Wie gesagt: Man muss nur wollen...

Auch noch eine Alternative um die Kosten für das Verlegen von Glasfaser zu minimieren, wären die Abwasserkanäle. Denn Schächte und Kanäle sind ja bereits mehr als genug vorhanden. Vorteil: Kein Tiefbau nötig, keine Verkehrsbehinderungen, Umweltfreundlich und kostengünstig.

Wäre schön wenn beim Kanalneubau bereits die entsprechenden Leerrohre miteingeplant werden.
 

purzelpaule

Software-Overclocker(in)
Ich wohne auf dem Land und habe Glasfaser direkt ins Haus (FTTH)… also von langsam kann da keine Rede sein :D …. in der nächsten Stadt sind 50MBits das höchste der Gefühle :ugly:
 

Schori

BIOS-Overclocker(in)
Es fehlen nicht nur Strafen sondern eben auch Ideen für einen schnellen und großflächigen Ausbau. Egal ob LTE oder Glasfaser. Man muss das Rad ja nicht ständig neu erfinden. Lieber gut geklaut als schlecht erfunden. Siehe 5G in Japan: *Klick*

Noch viel mehr kannst du in eine solargespeißte Straßenlaterne packen. E-Ladestation, 5G-Basisstation, WLAN etc.
Wie gesagt: Man muss nur wollen...

Auch noch eine Alternative um die Kosten für das Verlegen von Glasfaser zu minimieren, wären die Abwasserkanäle. Denn Schächte und Kanäle sind ja bereits mehr als genug vorhanden. Vorteil: Kein Tiefbau nötig, keine Verkehrsbehinderungen, Umweltfreundlich und kostengünstig.

Wäre schön wenn beim Kanalneubau bereits die entsprechenden Leerrohre miteingeplant werden.
Wie stelst du dir das denn vor?
Wir sind in Deutschland! Unterschiedliche Stellen und zusammenarbeiten. Als nächstes willst du mir noch erzählen man lernt von anderen Ländern wie man es besser macht ohne, dass für Studien fantastilliarden ausgegeben werden um am Ende auf das selbe Ergebnis zu kommen.. :lol:
 

Thyel

Komplett-PC-Aufrüster(in)
In der kleinen Stadt, in der ich wohne, sind die Geschwindigkeiten ganz unterschiedlich. Mitten in der Innenstadt gibt es teils maximal 16 MBit/s, während ich selbst am Rand der Stadt theoretisch 500 MBit/s von Vodafone/Unitymedia erhalten könnte.
Das große Problem dabei ist nur, dass Vodafone diese Geschwindigkeiten nur zu einem Bruchteil der Zeit wirklich anliegen.

Ich habe z.B. 250/50 MBit/s und erhalte über den Tag davon normalerweise 200/20 MBit/s. Am Abend bricht das dann auf eher so 70/10 MBit/s ein.

Es ist schön wenn die Geschwindigkeiten mal angeboten werden würden, die versprochen werden. Was würde es bringen, wenn jeder zwar theoretisch 1 GiB/s haben kann, aber dafür jeder realistisch trotzdem nur mit 100 MBit/s surfen kann, weil das Netz überlastet ist.

Finde auch die durchschnittlichen <200 GiB Datenverbrauch im Monat interessant. Gerade durch das Home Office komme ich alleine über 300 GiB im Monat. Mit dem Schauen von Videos und Streams, dem Downloaden von Spielen usw. komme ich dann im Monat eher so bei 750+ GiB an.
Auf der anderen Seite macht meine Mutter z.B. kaum etwas im Internet. So etwas zieht die Statistik dann natürlich nach unten. Mich würde mal der Median interessieren.
 

Pu244

Lötkolbengott/-göttin
Schon 59%?

Ich hätte nicht gedacht, dass die schon so weit sind. Dank 5G wird es in Zukunft wohl noch wesentlich schneller gehen.

Sorgen bereitet mir aber, dass der Fokus mittlerweile komplett auf 1 GBit/s umschwenkt und alles andere pauschal als "lahmes Internet" bezeichnet wird.

Tja, wie man es macht ist es falsch.

Bei VDSL wird gemeckert, dass man sich mit der Kupferkrücke zufrieden gibt, statt leistungsfähige Alternativen in Angriff zu nehmen, zielt man dann mal hoch, ist es auch nicht recht.

Ich persönlich freue mich jedenfalls, dass es jetzt zumindest in die richtige Richtung geht.

Es fehlen einfach die hohen Strafen für den fehlenden Ausbau. Damit meine ich nicht nur ein paar milliönchen, sondern minimum zweistwllige Milliardenbeträge.

Eine selten dämliche Idee. Was soll das bringen? Das ist genauso blöd, wie Leute, die ihre Strafe oder Schulden nicht zahlen können, zu einer Geldstrafe verdonnern.

Die Probleme sind bekannt, die Lösungen ebenfalls, es liegt nicht nur an den Telekommunikationskonzernen, sondern auch an der Politik. Man hätte z.B. im Mobilfunksektor auf die hohen Erlöse der Frequenzversteigerung verzichten können, mit einer Verpflichtung zum schnellen Ausbau (das japanische Modell). Auch ansonsten lief vieles schief, aber wir Deutschen mögen es gerne billig, das ist eben die Rechnung dafür (wobei das auch nicht so unvernünftig war).

Wenn, dann müßte man eine Behörde bilden, die den Ausbau vorantreibt und den Unternehmen Befehle erteilen kann.
 

Krabonq

Software-Overclocker(in)
Bei den CD Brennern seinerzeit war es ähnlich, Single Speed 74 Minuten, 8x schon bei 9,25 Minuten. Ob es dann später 40x oder 48x war, spielte vom Zeitgewinn keine Rolle mehr, daher sollten die extrem lahmen Anbindungen zuerst in den Genuss einer halbwegs vernünftigen Anbindung ab 100MBit kommen.

Ich schäme mich fast es zuzugeben... aber dank diesem Kommentar ist mir nach über 20 Jahren des Zockens endlich klar, warum Brenner mit "Nx" angegeben werden. lol Es ergiebt überraschend viel Sinn!
 

Bandicoot

PCGH-Community-Veteran(in)
Jeder Weberknecht bekommt über Nacht ein schnelleren Netzausbau hin und hat früh schon die ersten Kunden.

In Deutschland schleppt das allgemein sehr, erst recht auf dem Land, LTE mit Volumenlimit ist keine Option. Und man sieht ja wenn die Kosten/Nutzen Verhältnisse nicht passen machen sie nix.
 

h_tobi

Lötkolbengott/-göttin
...........................................

Ich komme hier auf insgesamt Kosten von 14,5 Milliarden DM (7,25 Milliarden Euro) um 70% (22 Millionen Nutzer) aller Haushalte mit einem Kabel zu versorgen! In einem Zeitraum von c.a. 15 Jahren.


TELEKOMFÖRDERUNG ( und andere ):
2015 bis 2021 - Steuergeldförderung Breitbandausbau 7,1 Milliarden Euro für 2,5 Millionen Anschlüsse.
2021 bis 2025 - Steuergeldförderung Breitbandausbau 10-12 Milliarden Euro für "flächendeckende" Versorgung.

Die Effizienz hat sich seit der Privatisierung, um den Faktor 10 verschlechtert.
Und die größte Frage dürfte wohl sein, was genau ist mit den 15 Milliarden Euro passiert 2000 aus dem Verkauf des Kabelnetzes.

Nu sei mal nicht so....
... von irgendwas müssen die Manager, Aufsichtsratvorsitzenden (Politiker) und Aktionäre ja leben... :schief:

Zum Glück haben wir hier htp, die schließen uns ab Quartal 3 mit 1000MBit an. :daumen:
Die Bedarfsumfrage (40+% Teilnehmer) bis zur Freigabe hat keine 2 Wochen gedauert. :)
 

PCGH_Torsten

Redaktion
Teammitglied
In der kleinen Stadt, in der ich wohne, sind die Geschwindigkeiten ganz unterschiedlich. Mitten in der Innenstadt gibt es teils maximal 16 MBit/s, während ich selbst am Rand der Stadt theoretisch 500 MBit/s von Vodafone/Unitymedia erhalten könnte.
Das große Problem dabei ist nur, dass Vodafone diese Geschwindigkeiten nur zu einem Bruchteil der Zeit wirklich anliegen.

Ich habe z.B. 250/50 MBit/s und erhalte über den Tag davon normalerweise 200/20 MBit/s. Am Abend bricht das dann auf eher so 70/10 MBit/s ein.

Es ist schön wenn die Geschwindigkeiten mal angeboten werden würden, die versprochen werden. Was würde es bringen, wenn jeder zwar theoretisch 1 GiB/s haben kann, aber dafür jeder realistisch trotzdem nur mit 100 MBit/s surfen kann, weil das Netz überlastet ist.

Finde auch die durchschnittlichen <200 GiB Datenverbrauch im Monat interessant. Gerade durch das Home Office komme ich alleine über 300 GiB im Monat. Mit dem Schauen von Videos und Streams, dem Downloaden von Spielen usw. komme ich dann im Monat eher so bei 750+ GiB an.
Auf der anderen Seite macht meine Mutter z.B. kaum etwas im Internet. So etwas zieht die Statistik dann natürlich nach unten. Mich würde mal der Median interessieren.

Der Median wird vermutlich noch weitaus tiefer liegen. Intensives Online-Streaming in hoher Qualität steigert die Datenmenge auf ein Vielfaches, aber die Mehrheit der Deutschen konsumiert weiterhin ganz altmodisch über Kabel oder Satellit. Es sind also nur einige wenige Heavy-User, die den Schnitt nach oben ziehen. Seitdem Mobile-Flats im zweistelligen GB-Bereich bezahlbar geworden sind, beobachte ich zudem, dass die Nutzung auf Kleingeräten immer weniger am WLAN klebt, sondern einfach über Mobilfunk läuft.

Zur Orientierung: Mein Haushalt lag mit Surfen, Doppel-Remote-Office, berufsbedingten Software-Downloads, Online-Gaming und Youtube-Unterhaltungsprogramm, aber mit Filmen via DVB-T respektive DVD und Spiele eher über GoG denn Steam (=> Updates nur bei Bedarf) im letzten Monat bei 135 GB down.
 

Nebulus07

Software-Overclocker(in)
Zum Glück haben wir hier htp, die schließen uns ab Quartal 3 mit 1000MBit an. :daumen:
Die Bedarfsumfrage (40+% Teilnehmer) bis zur Freigabe hat keine 2 Wochen gedauert. :)
Sowas habe ich in meiner Stadt auch... Blöderweise bauen die nur da aus, wo es sich lohnt. Sprich, wer schon 50Mbit hat, wird nie ans FTTH angeschlossen, da es dafür keine Förderung vom Staat gibt. So ist dann die Realität.
 

Blackfirehawk

Freizeitschrauber(in)
Naja bei uns sind 250mbit verfügbar.. gebucht haben wir zur Zeit nur 100mbit.. das ist für uns vollkommen ausreichend..
Aber es ist schön die Option zu haben falls man es Mal braucht.


Zockerkumpel von mir wohnt auf dem Land.. 12mbit an guten Tagen ist da das höchste der Gefühle.. und stabil ist auch anders..
Der ist jetzt auf n LTE router umgestiegen.. weil über Mobilfunk bekommt der 162mbit
Das ist schon traurig wenn das Handy schneller im Netz ist als der rechner
 

LastManStanding

PCGH-Community-Veteran(in)
Wir haben seit ca Einem Jahr tatsächlich ca 30MBit/s statt 2,5MBit/s. Dafür LTE vorher 8-22Mbit/s Abgeschaltet.
Ist doch für ein Vorort von mehren Tausend zwangs Telekom nutzern einer 50.000 Einwohner Stadt ein Traum.
Es gibt ausschließlich Telekom Kabel kein Unity o-ä.! Nutzer anderer Anbieter Vodafone 1&1 etc zahlen im Monat 10€ Aufpreis, für die Kabelnutzung wegen zu wenig Kunden

Ich zahle 58€ im Monat Grundpreis für Telefon und Internet für den günstigsten Tarif bei der Telekom für lächerliche 30MBit/s

Aber hey Andere hier in der Umgebung liegen unter 1Mbit/s
 

Derjeniche

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Breitbandausbau hätte halt von staatlicher Hand erfolgen müssen mit gleichzeitiger Verankerung von Internetzugang als Grundrecht und Grundversorger ähnlich wie z.B bei Wasser.

Stattdessen werden Telekom und Konsorten Milliarden in den Allerwertesten gepustet, damit der Ausbau völlig uneinheitlich (Flickenteppich) und stark fokusiert auf die Städte und Gemeinden passiert, bei denen sich der Ausbau sowieso lohnen würde. Diejenichen, die wirklich mit <100Mbit und teils noch deutlich weniger auskommen müssen in der heutigen Zeit schauen komplett in die Röhre.

Was wir hier sehen ist nichts weiter als wieder einmal komplettes Versagen auf allen Ebenen (insbesondere politisch).

Man hätte es so schön und effizient machen können. Gesetzlich Verankerung, vereinfachte und priorisierte Antragsverfahren, gefolgt vom schnellen Ausbau, angefangen dort, wo die Not am größten ist. Aber nein, sowas geht natürlich nicht wenn in Bundestag und Landtägen größtenteils Ü50 oder Ü60 Gestalten sitzen, die sich seit 20Jahren nicht mehr mit aktueller Technologie befasst haben, weil Fax und Telefon laufen ja.
 

Pu244

Lötkolbengott/-göttin
Breitbandausbau hätte halt von staatlicher Hand erfolgen müssen mit gleichzeitiger Verankerung von Internetzugang als Grundrecht und Grundversorger ähnlich wie z.B bei Wasser.

Hätte hätte Fahrradkette, hat man ein (nicht ganz so) berühmter Philosoph gesagt.

Wobei gemäß Murphys Gesetz der Ausbau dann endgültig verpfuscht werden könnte. Diejenigen, die einen starken Staat fordern haben meist schon vergessen, dass die Post in den 80ern Modems verboten hat und den Leuten mittels Spitzelei das Handwerk gelegt und zu ordentlichen Strafen verdonnert hat. Man hatte sich auf interessante Diskussionen freuen können, etwa der Aussage, dass 24 KBit doch Hi Speed sei (ein "funktioneller Internetanschluß") oder die Notwendigkeit von Flatrates (glaubst du allen ernstes, die Post hätte freiwillig auf die Minutenpreise verzichtet?)

Seitdem Mobile-Flats im zweistelligen GB-Bereich bezahlbar geworden sind, beobachte ich zudem, dass die Nutzung auf Kleingeräten immer weniger am WLAN klebt, sondern einfach über Mobilfunk läuft.

Das sind aber dann keine Flats, sondern Volumentarife. Die Echten Flats werden aber immer erschwinglicher, bei MyDealz gab es schon mal 10MBit, im O2 Netz, für 15€ je Mon.. Damit können dann anspruchslose, geizige oder Leute, mit langsamen Internetanschluß, ganz auf den DSL oder Kabelanschluß verzichten.
 

Derjeniche

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Hätte hätte Fahrradkette, hat man ein (nicht ganz so) berühmter Philosoph gesagt.

Wobei gemäß Murphys Gesetz der Ausbau dann endgültig verpfuscht werden könnte. Diejenigen, die einen starken Staat fordern haben meist schon vergessen, dass die Post in den 80ern Modems verboten hat und den Leuten mittels Spitzelei das Handwerk gelegt und zu ordentlichen Strafen verdonnert hat. Man hatte sich auf interessante Diskussionen freuen können, etwa der Aussage, dass 24 KBit doch Hi Speed sei (ein "funktioneller Internetanschluß") oder die Notwendigkeit von Flatrates (glaubst du allen ernstes, die Post hätte freiwillig auf die Minutenpreise verzichtet?)

Da hast du natürlich vollkommen Recht. Nicht alles wäre perfekt gewesen und ja einige unsinnige Diskussionen wären wohl besonders am Anfang geführt worden. Allerdings hätte sich vieles davon mittlerweile schon lange erledigt (insb: Minutenpreise/Geschwindigkeiten). Ein staatlicher Breitbandausbau war meines Wissens sogar schon (unter Schmidt oder Kohl) geplant, wurde aber zugunsten der Telekom eingestampft iirc.

Dass ein staatlicher Breitbandausbau funktioniert zeigt Südkorea. Da spielen natürlich noch andere (geographische, politische etc) Begebenheiten mit hinein, aber nichts davon wäre ein unüberwindbares Hindernis gewesen.

Ich denke es ist nicht abwegig anzunehmen, dass wir heute mit einem einheitlichen, zumindest staatlich gelenktem Ausbau, deutlich besser dastünden in Sachen digitaler Infrastruktur als wir es jetzt tun. Sicher kann auch ein Ausbau durch privaten Anbieter funktionieren, aber auch das hätte staatlich forciert werden müssen innerhalb der letzten 20 Jahre, sprich Verpflichtungen an die Betreiber auch in unwirtschaftlichen Gebiete leistungsfähige Netze hochzuziehen und diese auch konsequent einzufordern bzw bei Nichterfüllung empfindliche Strafen zu verhängen, sodass der Nichtausbau für die Anbieter noch deutlich teuerer wäre.
 

Mydgard

PC-Selbstbauer(in)
Schräg das ihr 100 Mbit/s als quasi langsam bezeichnet ... klar es "könnte" schneller sein, aber hey, wozu hat man ne Flatrate ;)

BTW ich gehöre also zu weniger als 5% in Hamburg die kein Gigabit haben ... mehr als 100 Mbit/s gehen hier nicht weil meine Genossenschaft noch vor 2 Jahren meinte, 100 Mbit/s würden doch noch für Jahre reichen, haben aber nun eine Kehrtwende gemacht und Anfang des Jahres soll auf FTTH ausgebaut werden (was eh schräg ist, Leerrohre liegen schon bis in die Wohnungen seit 2005).
 

Cook2211

Kokü-Junkie (m/w)
Ich komme hier auf insgesamt Kosten von 14,5 Milliarden DM (7,25 Milliarden Euro) um 70% (22 Millionen Nutzer) aller Haushalte mit einem Kabel zu versorgen! In einem Zeitraum von c.a. 15 Jahren.


TELEKOMFÖRDERUNG ( und andere ):
2015 bis 2021 - Steuergeldförderung Breitbandausbau 7,1 Milliarden Euro für 2,5 Millionen Anschlüsse.
2021 bis 2025 - Steuergeldförderung Breitbandausbau 10-12 Milliarden Euro für "flächendeckende" Versorgung.

Die Effizienz hat sich seit der Privatisierung, um den Faktor 10 verschlechtert.
Und die größte Frage dürfte wohl sein, was genau ist mit den 15 Milliarden Euro passiert 2000 aus dem Verkauf des Kabelnetzes.
Sorry, aber das sind Rechnungen, die in der Form nicht haltbar sind. Alleine durch Inflation und vor allem Lohnsteigerungen für Facharbeiter, sind jegliche Arbeiten heutzutage exponentiell teurer als in den 80/90er Jahren.
 

Nebulus07

Software-Overclocker(in)
Sorry, aber das sind Rechnungen, die in der Form nicht haltbar sind. Alleine durch Inflation und vor allem Lohnsteigerungen für Facharbeiter, sind jegliche Arbeiten heutzutage exponentiell teurer als in den 80/90er Jahren.
Die Inflation von 1992 bis 2021 beträgt 49,4%

Grob gesagt, der Ausbau hatte damals 7,25 Milliarden Euro gekostet, das wäre Inflationsbereinigt 10,83 Milliarden Euro heute.

Quelle:
 
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