Also dann... Ich schreibe ja eigentlich nichts zu so Themen, sonst würde ich sowieso die halbe Zeit gebannt sein.
Zum Thema Autos bei PCGH:
Ok, der zuständige Redakteur mag sich auskennen. Das ist nicht das Problem. Wäre es anders, hätte man sich den Artikel komplett sparen können. Das Problem ist aber, dass Autos einfach nichts mit dem PCs, Gaming und Hardware im Verbund zu tun haben. Was ich mir ins Wohnzimmer oder in die Zockerbude stellen kann, das hat was mit dem Thema zu tun. Was bei mir vor der Haustür steht, nicht. Auch wenn da Software drin ist. Als ob Autos vorher keine Steuergeräte gehabt hätten. So degeneriert PCGH nur zu einer Seite wie Golem oder Heise, wo nur noch politische, Öko- und Elektroautothemen angeklickt werden. Punkt. Aus. Ende.
Und jetzt zum Thema BMW:
Freude am Fahren. Ich habe welche mit dem E90. Darum sollte es bei BMW auch gehen, und nicht darum, dass die Karre möglichst besch****n aussieht. Weg mit der Schrottniere und den lächerlichen Scheinwerfern, zurück zur ordentlichen Niere und den runden Scheinwerfern, die die Front von BMW seit Jahrzehnten prägen. Dazu eine ordentliche, klare Linienführung. Ok, abgeschweift zur Optik, zurück zu Freude am Fahren. Beschleunigung, Fahrverhalten, Kurvenlage,..., alles wichtige Punkte dabei. Wie fährt sich das Auto und was sagen die wichtigen Werte? An Unterhaltung reicht Bluetooth und paar Knöpfe. Handy verbinden und übers Auto bedienen. Irgendwelche Bildschirme? Wozu denn? Ich soll Auto fahren und auf die Straße glotzen. Da brauchts nen Tacho, paar andere Anzeigen und fertig. Wenn sich das Auto dann angenehm fährt, bin ich zufrieden. Und das tut meiner, spätestens sobald er warm ist und ich ihm auch auf der Autobahnauffahrt mal ordentlich Drehzahl gebe. Mehr brauchts nicht. Ob das Ding dann elektrisch oder per 3l Turbodiesel angetrieben wird, wäre mir noch nicht mal so wichtig. Auch wenn die Charakteristik und der Sound ab 3000 Touren schon nett sind.
Und jetzt Sprit und Öko und all das:
Der Diesel lag letzten Sommer bei unter einem Euro. Gestern habe ich mit halb vollem Tank direkt bei der Tanke angehalten, weil 1,51 auf dem Schild stand. Und nicht 1,57 wie letzte Woche. Weiß der Geier, was nächste Woche, geschweige denn nächstes Jahr auf dem Schild steht.
Auch wenn ich Freude am Fahren habe, mach ich das ja nicht zum Spaß. Der Unterschied zwischen spaßiger und entspannter Fahrweise ist im Verbrauch nicht groß. Entspannt kann ich die angegebenen 6,5l/100km locker halten, sportlich bin ich halt bei 8. Ein vertretbarer Mehrverbrauch für gute Laune, würde ich sagen. Trotzdem müssen die 73km Arbeitsweg (eine Fahrt) erledigt werden, egal was der Sprit kostet.
E-Auto? Welches denn? Entweder kosten die 100.000€ oder sind Schrottkarren, die auf der Autobahn nix taugen. Bedauere, dass ich eine Fahrgemeinschaft haben und je nach Dienst 2-4 Männer über 1,80 im Auto sitzen müssen.
ÖPNV? Was ist das? Der Schulbus morgens und mittags, das war´s. So komme ich nicht morgens bis 6:30 zur Arbeit und auch nicht nachmittags ab 16:15 nach hause.
Jetzt mal genug von mir selbst, allgemein. Ich finde es ja immer lustig, wie jemand sich darüber beschwert, dass manche Leute 1km zum Bäcker fahren. Ich hatte eine Zeit lang 5km Arbeitsweg, sprich 10km am Tag. Tanken musste ich nicht mal 1 mal im Monat, aber auch nur, weil ich da wirklich öfters mal das Auto ne Stunde warm gefahren habe, wenn das Wetter gut war. Sonst hätte ich wohl locker 2-3 Monate mit einer Tankfüllung auskommen können. Wenn ich ohne Fahrgemeinschaft 5x die Woche zur Arbeit fahren würde, wäre jede Woche der Tank leer. Sprit wird halt nur verbraucht, wenn das Auto auch gefahren wird. Und wenn das nur Kurzstrecke ist, ist das so gut wie nichts.
Und noch ein letztes Wort zu Forderungen für abartige Spritpreise und all das: Ihr seid auch erst dann zufrieden, wenn alle Menschen arm sind, in einer städtischen 20qm-Mietwohnung gammeln und zu Fuß gehen müssen, oder? Der Eindruck mag mitunter entstehen.
Kann sich jeder selbst aussuchen, ob er sich deswegen angegriffen fühlt. Durch ewige Forderungen, Leuten den Wohlstand wegzunehmen, kann man es auch. Und deren Folgen gehen Autofahren in etwa so sehr auf den Geist wie den Stadtbewohnern ein V8 auf 6000 Touren um 3:00 morgens. Aber man sieht ja immer nur die eigene Perspektive und nie die der anderen, ne? Hab ich mal genauso gehalten.