BMW stellt ab 2024 keine Verbrennungsmotoren in München her

Die Codierer werden sich freuen und BMW wird Unmengen an Zeit und Geld investieren müssen um eben diesen Codierern das Leben schwer zu machen.

Stört sich wirklich niemand daran, dass BMW Sitzheizungen in seine Autos einbaut und diese nur per Abo freischalten lässt?

Ein bereits verbautes teil das minimum nur einen Ein-Aus Schalter benötigen würde, muss jährlich bzw alle 3 jahre neu bezahlt werden um zu funktionieren...

Aus wirtschaftlicher Sicht ist das aber absolut nachvollziehbar. Gerade andere Marken außerhalb der deutschen Hersteller machen das schon seit Jahren so. Die Hardware im Auto ist immer gleich. Du buchst höchstens ein Paket dazu.

In Zukunft ist dann jedes Auto gleich ausgestattet und das spart in der Produktion massiv kosten. Und da Neuwagen eh immer mehr nur noch für Leasing interessant sind, kann der Kunde sich ein Auto suchen welches die Farbe hat die er möchte und den Rest bucht er sich dann im Shop dazu.

Am Ende kommts drauf an was der Spaß kostet. Heute zahlst du bei BMW für die besagte Sitzheizung vorne 350-400€ einmalig.

Wenn das zukünftig dann 200€ im Jahr kostet, ist das sicherlich einen Aufreger Wert. Wenn das hingegen wie bspw. RTTI auch monatlich buchen kann, könnte man hier sogar Geld sparen wenn man die Sitzheizung nur im Winter bucht.

Es muss also nicht zwingend was schlechtes für den Kunden sein.
 
Claus Ludewig, der Autor der E-Car-Artikel, schreibt seit Jahren über E-Cars - vor PCGH auf anderen Websites. Claus ist schon viele E-Cars gefahren und hat einen Großteil davon ausgiebig getestet. Man kann den Autor also durchaus als Profi bezeichnen und die Artikel sind auch nicht zugekauft, sondern stammen aus der PCGH-Redaktion.

Wie kommst du auf die Idee, dass der eine oder andere Artikel links und rechts vom Tellerrand das ganze Kernthema zerstören würden?
Aha, also ist jeder der schon einmal ein Auto gefahren hat ein Profi in Sachen Autos???

Wenn das stimmt ruf ich sofort beim TV an und verlange eine eigene Kochsendung, ich hab schließlich schon etliche male unseren Herd benutzt und was gekocht. Da können sich Meltzer, Rosin und Co. aber schon mal warm anziehen wenn ich "Profi" da loslege.
 
Also bei BMW konzentriert man sich künftig noch stärker auf den Bereich der Software.
Setzt man da deiner Meinung nach auf das richtige Pferd?
In vielen Tests die ich gelesen habe, schneiden die deutschen Hersteller in Sachen Hardware (Lage, Verhalten, Fahrkomfort, usw) besser ab als Tesla und co, aber der Bereich Software scheint eine der größten Schwachen zu sein.
Natürlich muss man seine Schwächen verbessern, aber können das die deutschen Hersteller? Mir fallen da spontan Sachen ein wie Navi oder Freisprechen mit Smartphone und Bluetooth ... da hat man in der jüngeren Vergangenheit jetzt nicht unbedingt geglänzt.
 
Nicht ein getriggerter Kommentator zum Thema E Antrieb und "Reichweitenangst" usw :schief:

Finde die Karren von BMW ja auch alle toll. Aber kauft sich privat jemand einen neuen BMW? Die Preise sind dermaßen übertrieben.
 
Bezug zu PCGH fand ich auch nicht. Aber ich klickte absichtlich auf die News weil die mich auch interessierte. Obwohl ich bei BMW in München arbeite, wusste ich das mit den Verbrennungsmotoren gar nicht. Wir erfahren (zumindest in meiner Abteilung) sehr wenig.
Auch wusste ich nicht welche Modelle wo gebaut werden.

Kleiner Einwand aber meinerseits, der I4 wird noch nicht in Serie gebaut. Das kommt im November (ja ist nicht mehr lang hin weis ich), dazu wird auch umgetaktet bei uns (Band läuft 4 sek schneller, Arbeiten werden anders verteilt).
Und ich bin gespannt wie oft die E-Karre kommen wird, ich finde die viel viel zu teuer um sich gut zu verkaufen.
 
Bei all dem Wechsel zu E-Autos.
Wäre es da ratsam in den nächsten 1-2 Jahren noch einen Verbrenner zu kaufen, so lange man noch einen bekommt?
Wobei, gebraucht bekommt man die auch noch viele weitere Jahre, also muss ich mir eigentlich keine Sorgen machen.^^
 
So wie ich die News lese stellen wir halt keine Verbrenner mehr in Deutschland her. BMW hat aber auch Werke im Ausland.
Wir stellen ganz sicher nicht komplett auf E-Schrott um. Da bin ich sicher.
Und so werden es sicher auch die anderen Hersteller machen.
 
Da ich nicht in der Motorenmontage bin betrifft es mich nicht direkt. Ich bin 27 Jahre nun schon bei BMW und habe eigentlich vor da auch in Rente zu gehen.
Wenn ums gefallen gehen würde hätte ich schon lange kündigen müssen. Es gefällt mir aktuell kein einziger BMW mehr. Auch das ewige Downsizing der Motoren, Front statt Heckantrieb (z.b. beim 1er), Digitale Tachos die falsch rum drehen und so weiter sind mir ein Dorn im Auge.

Aber ich muß die Dinger ja nicht kaufen (fahre auch keinen BMW mehr seit diesem Jahr) und fahren.
 
na, dann wünsche ich dir für die zukunft dass du es schaffst es mit deinem gewissen zu vereinbaren, sollte es doch mal soweit kommen. könnten "harte" jahre für uns alle - aber besonders für den deutschen Michel - werden. ;-)
 
Bezug zu PCGH fand ich auch nicht. Aber ich klickte absichtlich auf die News weil die mich auch interessierte. Obwohl ich bei BMW in München arbeite, wusste ich das mit den Verbrennungsmotoren gar nicht. Wir erfahren (zumindest in meiner Abteilung) sehr wenig.
Auch wusste ich nicht welche Modelle wo gebaut werden.

Kleiner Einwand aber meinerseits, der I4 wird noch nicht in Serie gebaut. Das kommt im November (ja ist nicht mehr lang hin weis ich), dazu wird auch umgetaktet bei uns (Band läuft 4 sek schneller, Arbeiten werden anders verteilt).
Und ich bin gespannt wie oft die E-Karre kommen wird, ich finde die viel viel zu teuer um sich gut zu verkaufen.
Naja, die "neue" Strategie bei BMW heißt eben, Software selbst in Deutschland zu entwickeln und den Bau von Verbrennungsmotoren (ab 2024) nach Österreich und nach Großbritannien zu verlagern. Lediglich für die BMW-Motorräder werden weiterhin in Deutschland (in Berlin) Verbrennungsmotoren gebaut. Das ist der Bezug zu PCGH, also die "Software-Entwicklung"...

Zu den Preisen:
  • Das Elektroauto BMW i4 kostet als "eDrive 40" mindestens 58.300 Euro und bietet dafür das Festeinbau-Navi BMW Maps und 340 PS sowie 590 Kilometer Reichweite (nach WLTP, laut Hersteller). Hier kostet das adaptive M Fahrwerk 1.200 Euro extra, ebenso die elektrische Sitzverstellung (+ 1.200 Euro). Zudem gibt's für 3.900 Euro extra das M-Sportpaket ("Modell M Sport" genannt).
  • Der normale BMW 4er als Limousine "Gran Coupe" kostet als M440i xDrive mit 374 PS 6-Zylinder-Verbrennungsmotor mindestens 67.200 Euro. Hierbei verbraucht das Auto mindestens 8,5 Liter Benzin pro 100 Kilometer (laut Hersteller) und stößt so 193 Gramm CO2 pro Kilometer aus. Beim Verbrenner ist das "kleine" Navi "BMW Live Cockpit Plus" enthalten. Zudem ist das M-Sportpaket inklusive Sportsitze mit Sitzheizung und elektrischer Sitzverstellung ohne Aufpreis enthalten. Auch gibt's eine Rückfahrkamera mit Parkpiepsern vorne und hinten und ein adaptives M Fahrwerk serienmäßig.
  • Die Baureihe BMW 4er Gran Coupe" beginnt 45.800 Euro mit einem 2,0-Liter 4-Zylinder-Turbo-Benziner mit 184 PS und Automatik.
  • Übrigens baut ja das 4er Gran Coupe auf dem BMW 3er auf. Der normale BMW 318i mit 156 PS Benziner kostet 37.750 Euro, hat aber u.a. kein Festeinbau-Navi enthalten.
Quelle: https://www.bmw.de/de/index.html
 
Ich bin absolut gegen die E Autos. Aber ich bin halt nur ein kleines Rädchen in einer Riesen Firma. Meine Stimme interessiert leider keinen.
Aber deswegen meinen Job an den Nagel hängen und hoffen irgendwo anders noch was zu bekommen tu ich deswegen nicht.
 
Bei all dem Wechsel zu E-Autos.
Wäre es da ratsam in den nächsten 1-2 Jahren noch einen Verbrenner zu kaufen, so lange man noch einen bekommt?
Wobei, gebraucht bekommt man die auch noch viele weitere Jahre, also muss ich mir eigentlich keine Sorgen machen.^^
Hängt von zu vielen Faktoren ab, um das eindeutig zu sagen. Insbesondere abhängig von deinem Anforderungsprofil ab.
Wenn du aktuell kein neues Auto brauchst, solltest meines Erachtens weder Verbrenner noch E-Auto kaufen. Wie du schon sagst gebraucht wirst du Verbrenner noch sehr lange kriegen, obwohl die Preise seit Jahren dort auch schon meines Erachtens zu hoch sind.

Die andere Frage ist, warum willst du unbedingt einen Verbrenner. Im Unterhalt ist aktuell ein E-Auto billiger bei den Spritpreisen. Und in den nächsten Jahren kommen ja weiter Kosten über die CO2 Steuer hinzu, so dass unabhängig vom Ölpreis, die Preise auf hohem Niveau bleiben werden.
Bei E-Autos wird sich die nächsten Jahre meines Erachtens enorm viel tun und bis allerspätestens 2025/26 wird es auch Kompakt- bzw. Kleinwagen mit akzeptabler Reichweite geben. Deswegen würde ich persönlich momentan eher abwarten und in ein paar Jahren entscheiden was ich kaufe. Insbesondere dürfte es in einigen Jahren auch aktuelle E-Autos als Gebrauchtwagen zu hoffentlich vernünftigen Preisen geben.
 
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