News "Blutbad" bei Dell wegen KI: Viele Angestellte müssen gehen

Es gab schon immer engstirnige Leute, die den Fortschritt aufhalten wollen. War bei der Industrialisierung nicht anders, google mal "Maschinenstürmer", "Ludditen" und woher das Wort Sabotage eigentlich kommt.

Am Ende setzt sich der Fortschritt durch und diejenigen, die sich am härtesten verweigern, schauen am dümmsten aus der Wäsche. Das wird hier nicht anders sein.



Du kannst dir ruhig selbst leid tun. Für dich gab es den Beruf des Kutschers nicht, genauso wenig wie du den Pferdemist auf den Straßen wegmachen konntest, weil die Autos das Pferd verdrängt haben. Auch konntest du nicht zum Haspelknecht werden. da es Elektromotoren gibt.

Aber ich brauch noch jemanden für Drecksarbeiten, 30 Cent pro Stunde und eine Unterkunft im Keller dürften doch genug sein, oder? Ach nein, verdammter Mindestlohn - ja, du kannst dir da wirklich selbst leid tun.



Wenn man nüchtern zurückblickt: Nein, haben wir nicht, da wird viel verklärt. Die Welt ist wesentlich besser geworden, sieht man von dem Krieg ab. Einiges ist wirklich schlechter geworden, aber auch das kann man lösen.

PS: was hindert dich daran, mit einem 486er wieder die frühen 90er aufleben zu lassen? War wohl doch nicht alles so gut.

Es geht doch nicht um ein paar Berufe, sondern um sehr viele.

Aber du scheinst bewanderter zu sein als viele renommierte Wissenschaftler, Autoren und Experten zusammen, die sich Tag täglich damit beschäftigen. Vielleicht solltest du mal passende Fachliteratur zu dem Thema lesen.

Es gibt auch Filme Hörbücher, wenn dir das Lesen nicht so liegt, weil es zu altmodisch ist :-)

Auf den restliche Post gehe ich nicht ein.
Wäre reine Zeitverschwendung beiderseits.

Danke für deinen wertvollen Beitrag (Post).
 
Es geht doch nicht um ein paar Berufe, sondern um sehr viele.

Hast du eine Ahnung, wie viele Berufe die industrielle Revolution vernichtet hat? Fast alle, die wenigsten kaufen ihre Klamotten heute noch beim Schneider und der Schuster fertigt Schuhe auch nur noch in Ausnahmefällen an. Die wenigsten Möbel werden beim Schreiner angefertigt und das läßt sich ewig fortführen. Noch schlimmer war die grüne Revolution der Landwirtschaft. Früher, also vor etwa 250 Jahren und noch weiter zurück, waren etwa 90% der Menschen in der Landwirtschaft tätig, heute sind es noch 2%.

Die Chancen stünden gut, dass du dich ohne die beiden heute entweder als Knecht in der Landwirtschaft abmühen oder irgend eine schlecht bezahlten Job nachgehen müßtest und das für einen absolut miesen Lohn. Ich vermute mal, dass du beides nicht machst, bzw. wenn, dann freust du dich wohl über den Mindestlohn.

KI wird nichts anderes sein. In 50 Jahren wird es vieles, das wir heute noch so hinnehmen, nicht mehr geben und kaum einer wird dem ganzen noch nachweinen.

Strom hab ich noch vergessen, Strom hat viele Leute Arbeitslos gemacht oder kaufst du dir heute noch Walöl für deine Lampen und Eis um irgendwas zu kühlen?

Aber du scheinst bewanderter zu sein als viele renommierte Wissenschaftler, Autoren und Experten zusammen, die sich Tag täglich damit beschäftigen.

Wenn es danach geht, da gibt es immer einen Haufen "Fachleute", die das Ende der Welt heraufbeschwören. Das fing schon vor gut 250 Jahren an, als viele die Allgemeine Schulpflicht und Alphabetisierung als das ultimativ böse ansahen. Zugeben: die Theorie, dass man sich damit eine Generation arbeitsscheuer Bücherwürmer heranzieht, hatte schon was. Seither steht permanent das Ende der Welt vor der Tür, geschehen ist zum Glück eher wenig.

Es gibt übrigens auch haufenweise Fachleute, da KI positiv sehen und die haben mMn die deutlich besseren Argumente.

Es gibt übrigens etwas, das nennt sich "wissenschaftlicher Diskurs" und bei solchen Themen gibt es viele Meinungen.

Vielleicht solltest du mal passende Fachliteratur zu dem Thema lesen.

Als ob du dich da mittels Fachliteratur bildest. Wenn ich raten müßte: Richard David Precht oder was ähnliches. Wenn dich in den Thema umfassend eingelesen hättest, dann wüßtest du auch, dass es da mehrere Meinungen gibt. Die Sache mit dem Weltuntergang verkauft sich eben nur besser.

Es gibt auch Filme Hörbücher, wenn dir das Lesen nicht so liegt, weil es zu altmodisch ist :-)

Die überlasse ich dir.

Danke für deinen wertvollen Beitrag (Post).

Es freut mich, wenn ich Leute erleuchten kann.
 
Ich hab bei solchen Debatten immer nur ein Problem, undzwar dass durch die Sachen der letzten Jahre zu viele Schwurbler aus der Erde geschossen sind und viele Themen dadurch verbrannt sind.

Denn wenn man dadurch nicht schon bombardiert wurde und sich von einigen Sorgen befreien kann, dann schafft man es sich mal selbst zu fragen, warum man als Mensch Angst haben sollte, wenn quasi alle keine Arbeit mehr haben.
Nimmt man denn Kinder nach der Geburt in den Arm und denkt sich, dass es hoffentlich mal gute Arbeiter werden?
Ist es des Fortschritts letztes Ziel, dass wir am Ende immer noch immer alle dazu gezwungen sind morgens aufzustehen, zur Arbeit zu fahren und den ganzen Tag für Unternehmen Geld erwirtschaften, nur damit wir was zum Essen und zum Wohnen haben?
Es müssen sich doch nur die Gesellschaften ändern. Und eigentlich ist es nur die gewohnte Angst vor dem Unbekannten, weil man sowas noch nie gesehen hat oder automatisch damit verbindet, dass wenn es ein paar Menschen richtig gut gehen soll, muss es sehr vielen Menschen richtig schlecht gehen.

Dabei lösen die meisten von uns das alles schon sehr lange tagtäglich: Was muss ich tun, damit ich im Alter nicht arbeiten muss und es mir trotzdem gut geht.
Irgendwann muss man es eben skalieren und lösen, was der Fortschritt tun muss, damit keiner mehr Arbeiten muss und es allen trotzdem gut geht.

Aber ich denke wir können uns alle beruhigen. Bevor man sich mit so etwas auseinander setzen muss wird noch viel Zeit vergehen und wird wohl keiner von uns erleben.

Das Leben ist kein Märchen, aber es ist auch kein Sci-Fi.
Ich würde tippen, dass geschichtlich den Menschen und der Welt öfter der Untergang vorrausgesagt wurde, als es dann tatsächlich zutraf :P
 
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