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Bester Unterbau für Ryzen 5800X

McRoll

Software-Overclocker(in)
Irgendwas in meinem System macht langsam die Fliege (Rechner fährt immer öfter nicht mehr hoch, erst nach mehrmaligen Versuchen), daher habe ich mich entschlossen aufzurüsten anstatt ewig Zeit in Fehlersuche zu stecken.

Was ist zur Zeit das optimale X-570 Mainboard für oben genannten Ryzen? Ich werde wohl 2x16 GB 3600 CL 16 Dual Rank RAM verwenden (scheint P/L technisch und von der Kompatibilität her der Sweetspot zu sein)

Meine Anforderungen sind sehr gut gekühlte VRM und reichlich bestückt, sowie eine Möglichkeit das BIOS zu retten wenn was beim Flashen schief läuft, also DUAL - BIOS wie bei Gigabyte oder BIOS Flashback bei ASUS. Gut durchdachtes Layout wäre noch nice to have, also ausreichend Platz für den Kühler (Noctua NH D15)

Dachte erstmal an AsusROG X570-F Gaming oder was von Gigabyte Aorus, obwohl die anscheinend von Dual - Bios abgelassen haben was schade ist. Gibts Erfahrungen welches RAM mit welchem Board am besten funktioniert? Ich will den 1:1 Takt von Infinity Fabric mit RAM problemlos fahren können ohne Gefummel.
 

flx23

BIOS-Overclocker(in)
Also eigentlich erfüllt quasi jedes X570 und auch b550 Board im atx Format deine Anforderungen bzgl. Spannungsversorgung und Platz.
Wenn du den 5800x natürlich unter flüssig Stickstoff für den PC Weltrekord betreiben willst brauchst du ein anderes Board aber ansonsten ist das bei dem kleinen Prozessor relativ egal.

Dual BIOS bieten viele an, teils auf einem flah, teils mit 2 Flash Chips, auch das macht keinen Unterschied.

Der beim RAM läuft auch fast alles was Rang und Namen hat. Man kann sich an den Listen der Mainboard Hersteller orientieren.
Ich selbst nutzt die gskill trident z. Die Trident Z neo sollen noch ein wenig besser sein.
Aber auch mit den guten Riegeln von Corsair oder crucial machst du nichts verkehrt.
3600 war beim ryzen 3000 eigentlich immer machbar, 3800 war so der sweetspot, beim ryzen 5000 soll es angeblich bei 3800 bzw. 4000 liegen, aber den Unterschied zwischen 3600 und 3800 merkst du nur im synthetischen benchmark und im Geldbeutel.

An deiner Stelle würde ich auch noch einen Blick auf die b550 boards werfen wenn dir eine PCIe 4.0 Schacht für die Grafikkarte reicht, was für normales gaming eigentlich der Fall ist


Wenn du mehr in die Tiefe willst könntest du mal hier https://docs.google.com/spreadsheet...fiDZnKCjaXyzd1o/htmlview?usp=sharing&sle=true oder hier https://docs.google.com/spreadsheet...IVNyMatydkpFA/htmlview?sle=true#gid=639584818 nen Blick drauf werfen.
 

chill_eule

Moderator
Teammitglied
Wie oben schon gesagt erfüllt quasi auch jedes B550 Board die Anforderungen, abgesehen vom Dual-Bios. Das wird teuer, ab 220€ :ka:

Oder reicht auch das "normale" BIOS Flashback? Das ist dann schon 100€ günstiger zu haben:

VRM Kühlung haben sie fast alle, außer den ganz "billigen" AM4 Boards.
und reichlich bestückt
Was meinst du damit?
 
TE
McRoll

McRoll

Software-Overclocker(in)
Naja manche Boards haben mehr Phasen als andere und ich hab gerne möglichst viele weil sich der Strom dann auf mehr Phasen aufteilt und die einzelnen sich dadurch weniger aufheizen - kann man das so sagen?
Außerdem Reserven falls ich doch mal Lust aufs Übertakten bekomme oder irgendwie an einen dickeren Prozessor kommen sollte (5950X). Für die Lebensdauer ists ja auch gut.

Asus soll die beste Spannungsversorgung haben, daher sind die in der engen Auswahl. Ich hab nur ein bisschen Bedenken weil die gerne Spannung ohne Ende auf die Komponenten geben - hatte mal ein Asus - Board das mir 1.65 V auf die RAM Riegel geknallt hat und ich konnte es nicht runterstellen. Hoffe das ist nicht mehr der Fall.

Preislich kann ich mit ca. 300€ leben... scheint also entweder Gigabyte oder Asus zu werden.
Habe mir ein paar Tests zu MSI Boards angeschaut und da soll der VRM richtig heiß werden, die fallen also raus.
Ich will versuchen so wenig Hitze wie möglich im Gehäuse zu produzieren, weil meine 3090 schon alles extrem aufheizt.
 

flx23

BIOS-Overclocker(in)
Ich will versuchen so wenig Hitze wie möglich im Gehäuse zu produzieren, weil meine 3090 schon alles extrem aufheizt
Da würde ich dann aber ehr in die Richtung Undervolting schauen als übertakten...


Naja manche Boards haben mehr Phasen als andere und ich hab gerne möglichst viele weil sich der Strom dann auf mehr Phasen aufteilt und die einzelnen sich dadurch weniger aufheizen - kann man das so sagen?
Nicht zwingend. Zum einen kommt es auf die verbauten Komponenten an und deren Qualität. 12 schlechte Phasen haben mehr Verluste als 6 gute.

Zum anderen kommt es auf den use case an. Habe ich 12 Phasen, nutze aber nur einen 3200g im idle, so ist die Spannungsversorgung nur zu wenigen Prozent ausgelastet und somit ineffizient. Ist wie bei einem PC Netzteil. 1200W platin für einen Office PC oder auch einen kleinen gaming PC sind ineffizient als ein passendes 200 bis 400 Watt Bronze Netzteil

die Lebensdauer ists ja auch gut.

Ist die schon ein Mal die Spannungsversorgung vom Mainboard abgeraucht?
 

Shinna

Software-Overclocker(in)
Naja manche Boards haben mehr Phasen als andere und ich hab gerne möglichst viele weil sich der Strom dann auf mehr Phasen aufteilt und die einzelnen sich dadurch weniger aufheizen - kann man das so sagen?
Jein. Der Phase Count ist nicht alles. Du kannst auch wie ASUS einfach das doppelte oder dreifache an Komponenten pro Phase verbauen. Das bleibt am Ende eine 4 oder 6 Phasen VCore VRM. Hat trotzdem 12 Power Stages. ;)

Einen wirklich hohen Phase Count kriegst Du inzwischen nur bei Boards mit dem IR bzw Infineon "16 Phasen VRM Controller". Die Zweit der Doubler ist bei ASrock, Gigabyte und MSI inzwischen auch vorbei. Die letzten waren Gigabyte welche ihr Design umgestellt haben. Erkennbar u.a. bei dem Aorus B550 Pro V2. Das V2 steht für das geänderte Design. Und mal ganz davon ab, dass die Boards mit Doubler bei Gigabyte am Ende häufig von der Doubler Funktion keinen Gebrauch machten. Da wurden die Power Stages auch nur parallel betrieben. Das ist vom Current Balancing her halt einfacher. Der VRM Controller muss nicht so "aufwendig" programmiert werden. Doubler haben auch einen Einfluß auf den Transient Response(wie schnell geht ein Lastwechseln von statten). Es ist eben ein Bauteil mit "Schaltzeit" mehr vorhanden. Daher hat ASUS auch von Anfang an bei x570 bzw B550 darauf verzichtet.

ASUS baut generell keine "besseren" oder "schlechteren" VRM Designs wie der Rest. Auch ist der Phase Count wie gesagt eher unerheblich. Meistens sogar von Nachteil. Ryzen CPUs haben generell keinen so hohen Current Bedarf. Im Idle bzw bei geringer Last müsste eine VRM mit vielen Phasen ein Teil deaktivieren aus Gründen der Effizienz. Wozu 12 oder 16 Phasen ansteuern, wenn die CPU nur ein paar Ampere benötigt?

Hohe Ampere Zahlen bei den Power Stages sorgen am Ende nur dafür, dass die VRM bei hohem Current Bedarf etwas effizienter läuft. Das hängt aber nicht nur von den Ampere ab. Viel wichtiger ist das RDS On der FETs und deren Schaltzeiten in Khz. Powerloss ist halt p=i^2r. Hab ich einen niedrigen RDS On hab ich einen geringeren Powerloss. Aber auch da nehmen sich die Hersteller inzwischen bei ihren DrMOS/PowerStages nichts. Ob International Rectifier(wurde von Infineon gekauft), Infineon, Intersil oder Vishay. Das macht keinen Unterschied. Und ob 50, 70 oder 90A ist auch nur bei LN2 OC von Belang, wenn die CPU entsprechend an der "Steckdose" zieht.

Abgesehen davon ist ein guter VRM Passivkühler sogar wichtiger inzwischen. Die ersten x570 von MSI wurden alle relativ heiß, im Vergleich zu den anderen Herstellern. Das lag nicht an den VRM Komponenten. Das lag vor allem am Heaatsink. Erst mit dem x570 Tomahawk, Unify und ACE hat MSI das in den Griff bekommen. Von dem 600€ "Halo Flagschiff" auch mal abgesehen.

TL : DR Glaube nicht dem Hersteller Marketing. Das MSI B550 A-Pro beweist, dass selbst ein 120€ Board eine kühle VRM haben kann. Und ohne Probleme einem 16 Kerner standhält. Dabei sind dort nicht mal DrMOS oder Powerstages drauf verbaut. Da sitzen herkömmliche High- und Lowside FETs mit separaten Driver ICs drauf. :O


Preislich kann ich mit ca. 300€ leben... scheint also entweder Gigabyte oder Asus zu werden.
Habe mir ein paar Tests zu MSI Boards angeschaut und da soll der VRM richtig heiß werden, die fallen also raus.
Ich will versuchen so wenig Hitze wie möglich im Gehäuse zu produzieren, weil meine 3090 schon alles extrem aufheizt.
Bei den ASUS x570 Boards ist der Chipsatz Lüfter nicht regelbar. Deine 3090 wird da für ordentlich Temperaturen sorgen. Das kleine Ding dürfte dann mit 3000rpm laufen. Auch zicken die gern mal beim RAM rum. Je nach BIOS Vers. laufen mal scharfe Timings relativ gut. Und dann wieder gar nicht. Das Luxx Unterforum war voll von Beiträgen dazu.

Wenn Du ein zuverlässiges x570 suchst kann ich dir das MSI x570 Unify empfehlen. MSI kommt sehr gut mit RAM im Allgemeinen zurecht. Das BIOS ist Geschmackssache. Ich bevorzuge das gegenüber dem Gigabyte. Ansonsten sind das ASrock x570 Taichi oder ggf. das x570 Aorus Ultra noch eine Überlegung wert. Letzteres hat zwar Dual BIOS aber keine Switches dafür. Da regelt die Software welches BIOS aktiv ist. Hast Du mal beim RAM OC testen 3-4 Fail Boots switcht es ggf. einfach den BIOS Chip und deine Settings sind futsch. Dann darfst Du via Clear CMOS versuchen auf dein Main Bios zu kommen. Ebenso fehlt eine echte Debug LED. Auf die würde ich in dem Preisbereich auch nicht verzichten wollen.

Ich würde dir auch empfehlen einfach die PCB Breakdowns von Buildzoid anzuschauen.
Unify als Beispiel:
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TE
McRoll

McRoll

Software-Overclocker(in)
Der MSI schaut auch gut aus, den hatte ich gar nicht aufm Radar. Hat sich direkt gelohnt zu fragen.
Vermutlich wirds dann das.
 
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