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BIOS-Overclocker(in)
Da zumindest die ersten Monate nach Release der 290X der Accelero Xtreme III als einer der Kühler der Wahl galt, wollte ich im Folgenden mal kurz meine Erfahrungen mit der Kombination weitergeben. Eins schon mal vorweg: Ich hab den ACX3 nach vier Monaten runtergerissen und bin froh, dass er weg ist.
Alles fing damit an, dass es im Mindstar für 400 Euro eine R9 290X gab, die zu der Zeit anderswo noch mit 50 Euro mehr zu Buche schlug. Da ich noch einen unverbauten Arctic Accelero Xtreme 3 im Regal liegen hatte, konnte ich mich nicht länger zusammenreißen - und schlug zu. Ich hatte mich damals sehr auf den Zusammenbau gefreut. Ich kannte den ACX3 beziehungsweise einen der fast identischen Vorgänger noch von meiner Geforce GTX 570. Damals sollte er mir eine kühle und gleichzeitig leise Karte bescheren. Bei der 290X entwickelte es sich eher zum Trauerspiel. Genau wie viele andere Nutzer konnte ich den ACX3 auf der 290X nicht über eine Lüfterkurve regeln. Es sei denn, ich wollte mich mit nervtötendem PWM-Fiepen zufriedengeben. Blieb also nur eins: die Lüfter direkt ans Netzteil anschließen.
Eine wirklich Lösung war auch das nicht. Mit 7 Volt ist der ACX3 für meine Verhältnisse im Idle zu laut. Daran mag man sich gewöhnen, aber unter Last hat er so nicht genug Power, ganz speziell für die Spannungswandler. Da sie angeblich bis weit über 100 Grad spezifiziert sind, habe ich die knapp über 100 in Hardwarefressern erstmal hingenommen. Als in den vergangenen Wochen ab und an der Sommer durchkam, blieb es aber nicht bei den verträglichen Temperaturen. Bei Thief mit Mantle und Supersampling waren es auch schon mal 120 °C. Dazu kamen gelegentliche Abstürze unter vermutlich noch höheren Temps, bei denen erst ungedrosselte Lüfter Abhilfe schafften. Damit ist der ACX3 im Idle jedoch endgültig zu laut.
Gestern habe mich mir einen Raijintek Morpheus mit zwei Noiseblocker eLoop B12-PS PWM Edition im Bundle bei Caseking angeschafft. Die kann ich wunderbar übers PWM-Signal regeln, sodass die Radeon im Idle unhörbar bleibt und unter Last neben dem Spielsound untergeht. Das Beste aber ist: Dank der mitgelieferten Ansteckleiste für die Spannungswandler werden diese im Worstcase keine 80 Grad heiß. Meist liegen nur popelige 70 Grad an. Gut, meine Lüfter laufen unter Last auf 100 Prozent - entspricht knapp 1.500 Umdrehungen. Aber da sie dabei ausreichend leise bleiben und ich demnächst auch endlich wieder OCen will, kann ich mir das Drosseln sparen. Der ACX3 schaffte nicht mal mit 2.000 Umdrehungen solche Temperaturen.
Abschließend noch etwas Wichtiges zu den angeklebten Kühlkörperchen vom ACX3. Ich hatte mir damals extra die Premium Silver Thermal Adhesive auf Zweikomponentenbasis angeschafft, weil ich bestmöglichen Halt und gleichzeitig gute Temps haben wollte. Tatsächlich saßen die meisten RAM-Kühlerchen gestern noch so fest, dass ich die dem Morpheus im Weg stehenden mit viel Aufwand abdrehen (siehe Bild unten) musste. Die an der Spannungswandlerphalanx kamen mir regelrecht entgegen. Von den insgesamt drei Kühlerchen auf der Reihe ist einer beim Antippen fast abgefallen und einen weiteren konnte ich locker abziehen. Lediglich beim letzten Kühler war minimaler Gewalteinsatz angebracht. Wer weiß, hätte ich länger mit dem Umbau gewartet, wären sie vielleicht sogar von alleine heruntergefallen. Interessanterweise saßen die Kühlerchen auf der kleinen Spawagruppe oben links auf der Platine noch fest wie am ersten Tag. Die wurden allerdings auch nie so heiß wie ihre Geschwister am anderen Ende der Karte. Insofern behaupte ich, dass Wärmeleitkleber längst nicht so temperaturresistent ist, wie er sein sollte. Anders kann ich mir nicht erklären, wieso ausgerechnet die Kühler an den immer so heißen Spannungswandlern kaum mehr hafteten. BTW haben mich die Kühlerchen schon damals bei der Montage genervt. Links wie rechts von denen bleibt nur ein Millimeter Raum zu benachbarten, leitfähigen Bauteilen. Da muss man bei der Montage echt aufpassen.
Letztlich bin ich froh, den ACX3 runtergenommen zu haben. Zur Kühlung einer Radeon R9 290(X) ist er meiner Meinung nach nur bedingt geeignet. Er fiept unter PWM-Regelung und bändigt die Spannungswandler nur unter Lärm. Den Morpheus empfinde ich dagegen als Offenbarung. Abgesehen von viel besseren Temperaturwerten bietet er auch eine wesentlich leichtere Montage. Wer ebenfalls einen gedrosselten ACX3 auf einer Radeon R9 290(X) einsetzt, sollte unter Umständen mal nachsehen, ob die Kühler auf den Spannungswandlern noch richtig haften.
Mich würde mal interessieren, ob ihr ähnliche Erfahrungen gemacht habt und wie das beim ACX4 ausschaut. Fiept der auch noch? Lassen sich die Spawas dort auch eher schlecht als recht kühlen? Normalerweise sind die Acceleros ja gute Kühler, aber wohl nicht mit jeder Hardware. Oder ich bin einfach nur zu plöd
Vorher:
Hinterher:
RAM-Kühler saßen noch sehr fest:
Alles fing damit an, dass es im Mindstar für 400 Euro eine R9 290X gab, die zu der Zeit anderswo noch mit 50 Euro mehr zu Buche schlug. Da ich noch einen unverbauten Arctic Accelero Xtreme 3 im Regal liegen hatte, konnte ich mich nicht länger zusammenreißen - und schlug zu. Ich hatte mich damals sehr auf den Zusammenbau gefreut. Ich kannte den ACX3 beziehungsweise einen der fast identischen Vorgänger noch von meiner Geforce GTX 570. Damals sollte er mir eine kühle und gleichzeitig leise Karte bescheren. Bei der 290X entwickelte es sich eher zum Trauerspiel. Genau wie viele andere Nutzer konnte ich den ACX3 auf der 290X nicht über eine Lüfterkurve regeln. Es sei denn, ich wollte mich mit nervtötendem PWM-Fiepen zufriedengeben. Blieb also nur eins: die Lüfter direkt ans Netzteil anschließen.
Eine wirklich Lösung war auch das nicht. Mit 7 Volt ist der ACX3 für meine Verhältnisse im Idle zu laut. Daran mag man sich gewöhnen, aber unter Last hat er so nicht genug Power, ganz speziell für die Spannungswandler. Da sie angeblich bis weit über 100 Grad spezifiziert sind, habe ich die knapp über 100 in Hardwarefressern erstmal hingenommen. Als in den vergangenen Wochen ab und an der Sommer durchkam, blieb es aber nicht bei den verträglichen Temperaturen. Bei Thief mit Mantle und Supersampling waren es auch schon mal 120 °C. Dazu kamen gelegentliche Abstürze unter vermutlich noch höheren Temps, bei denen erst ungedrosselte Lüfter Abhilfe schafften. Damit ist der ACX3 im Idle jedoch endgültig zu laut.
Gestern habe mich mir einen Raijintek Morpheus mit zwei Noiseblocker eLoop B12-PS PWM Edition im Bundle bei Caseking angeschafft. Die kann ich wunderbar übers PWM-Signal regeln, sodass die Radeon im Idle unhörbar bleibt und unter Last neben dem Spielsound untergeht. Das Beste aber ist: Dank der mitgelieferten Ansteckleiste für die Spannungswandler werden diese im Worstcase keine 80 Grad heiß. Meist liegen nur popelige 70 Grad an. Gut, meine Lüfter laufen unter Last auf 100 Prozent - entspricht knapp 1.500 Umdrehungen. Aber da sie dabei ausreichend leise bleiben und ich demnächst auch endlich wieder OCen will, kann ich mir das Drosseln sparen. Der ACX3 schaffte nicht mal mit 2.000 Umdrehungen solche Temperaturen.
Abschließend noch etwas Wichtiges zu den angeklebten Kühlkörperchen vom ACX3. Ich hatte mir damals extra die Premium Silver Thermal Adhesive auf Zweikomponentenbasis angeschafft, weil ich bestmöglichen Halt und gleichzeitig gute Temps haben wollte. Tatsächlich saßen die meisten RAM-Kühlerchen gestern noch so fest, dass ich die dem Morpheus im Weg stehenden mit viel Aufwand abdrehen (siehe Bild unten) musste. Die an der Spannungswandlerphalanx kamen mir regelrecht entgegen. Von den insgesamt drei Kühlerchen auf der Reihe ist einer beim Antippen fast abgefallen und einen weiteren konnte ich locker abziehen. Lediglich beim letzten Kühler war minimaler Gewalteinsatz angebracht. Wer weiß, hätte ich länger mit dem Umbau gewartet, wären sie vielleicht sogar von alleine heruntergefallen. Interessanterweise saßen die Kühlerchen auf der kleinen Spawagruppe oben links auf der Platine noch fest wie am ersten Tag. Die wurden allerdings auch nie so heiß wie ihre Geschwister am anderen Ende der Karte. Insofern behaupte ich, dass Wärmeleitkleber längst nicht so temperaturresistent ist, wie er sein sollte. Anders kann ich mir nicht erklären, wieso ausgerechnet die Kühler an den immer so heißen Spannungswandlern kaum mehr hafteten. BTW haben mich die Kühlerchen schon damals bei der Montage genervt. Links wie rechts von denen bleibt nur ein Millimeter Raum zu benachbarten, leitfähigen Bauteilen. Da muss man bei der Montage echt aufpassen.
Letztlich bin ich froh, den ACX3 runtergenommen zu haben. Zur Kühlung einer Radeon R9 290(X) ist er meiner Meinung nach nur bedingt geeignet. Er fiept unter PWM-Regelung und bändigt die Spannungswandler nur unter Lärm. Den Morpheus empfinde ich dagegen als Offenbarung. Abgesehen von viel besseren Temperaturwerten bietet er auch eine wesentlich leichtere Montage. Wer ebenfalls einen gedrosselten ACX3 auf einer Radeon R9 290(X) einsetzt, sollte unter Umständen mal nachsehen, ob die Kühler auf den Spannungswandlern noch richtig haften.
Mich würde mal interessieren, ob ihr ähnliche Erfahrungen gemacht habt und wie das beim ACX4 ausschaut. Fiept der auch noch? Lassen sich die Spawas dort auch eher schlecht als recht kühlen? Normalerweise sind die Acceleros ja gute Kühler, aber wohl nicht mit jeder Hardware. Oder ich bin einfach nur zu plöd

Vorher:
Hinterher:
RAM-Kühler saßen noch sehr fest:
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Zuletzt bearbeitet:

Der Kühler ist für eine 290(X) einfach ideal. 

, aber nein, ich hab keine Ahnung 
