Bedingungsloses Grundeinkommen?

nun wieder ein Konservativer der die ganze diskusion vom Grundeinkommen nicht kapiert.

Grundlegend haben wir schon ein Grundeinkommen nennt sich alg2 ist nur nicht bedingungslos und nahe dem Existenzminimum.

Wer da keine zusätzlichen Hilfen bekommt dreht jeden euro dreimal um.
Das ist kein zustand der Würde zumal man in dem zustand quasi nichts unternehmen kann.
Die einzige Unterhaltung ist wenn man sich zusammenreist internet sofern ein günstiger pc mal angeschafft wurde oder TV.
In pandemi Zeiten ist das noch extremer, es droht quasi massenhaftes Vereinsamung.

Das mal zu den Folgen und das hat nix mit Faulheit zutun die meisten würden gerne arbeiten können es aber nicht wegen fehlender Qualifikation oder körperliche und oder geistige schwächen.

Solche menschen muss man helfen den die können nichts dafür.
Echte faule jugendliche oder junge Erwachsene sind die Ausnahme in der regel sind es die dann sich verschulden oder kriminell werden.


Das mal als Grundlage

Um wirklich ein Grundeinkommen zu gewährleisten müsste man die wirtschaft komplett umgestalten und den wert des Geldes anhand Wirtschaftsleistung vs benötigte waren und Dienstleistung gegenstellen und den wert einer Währung anhand einer kryptoeinheit die zentral am Weltmarkt verglichen wird.

Das erfordert 2 Dinge nationales bis union einiger Nationen einer Währung können nur waren mit ausländischen Produzenten oder Dienstleistung handeln
Nicht private
Der ex und import muss ausgeglichen sein.

Das wäre komplett gegen den freihandel und würde weltweit zu Protesten führen von internationalen firmen.

Die andere Lösung wäre sich abzukapseln wie es viele diktatorische Länder es machen.
ist in Europa undenkbar
Was bleibt ist das man quasi ein Grundeinkommen das nicht bedingungslos ist quasi unbürokratisch sobald man arbeitslos ist bekommt.
Das man mieten fest deckelt und max Beträge festlegt und das man den Mindestlohn um 50% erhöht und bsp
von aktuell 9,28€ auf 13,92€
Und das alg2 auf min 600€ setzt
Was zum Mindestlohn dann bei 160std im Monat (40std Woche)
13,92*160=2227,20€ brutto
14% KV
19,5% rv
9% av
4% pv
=47,5% /2=23,75%
2227,20-23,75%=1475,52
1475,52-5% Lohnsteuer und Kirchensteuer=1401,75€
damit hätte ein alg2 Bezieher etwa 40% netto dessen was ein arbeitender hätte.
Miete ist da was schwierig da alg2 Bezieher auf unter 45m² Wohnraum begrenzt sind (single)
Ist die Durchschnittsmiete bei etwa 300-600€ je nach Bundesland und Stadt
demnach käme mit 600€ alg2 Satz bei 900-1200€ aus (Endeffekt alg2 Bezieher dann 65-85% dessen was ein arbeitender hätte)
Damit lässt sich kein auto finanzieren
Das Grundproblem sind also die mieten und Nebenkosten
verdiene ich bei meinen fiktiven 11,92 Mindestlohn käme man vielleicht hin sich ein roller zur arbeit zu leisten
plus zugaben wie Urlaub.

Derzeit kann man als alg2 Bezieher sich nix leisten und als angelernter bzw geselle ohne festen Vertrag sind die löhne oft zwischen 9-11€ je std
Die einzigen die in D gut verdienen sind die, die kriminell sind studiert haben und menschen betrügen oder in eine Familie geboren sind die vermögen haben.
Der Großteil sind arme menschen fast ein drittel ohne job
dann ein drittel die am limit so gerade etwas mehr haben als die alg2 Bezieher
Und das letzte drittel die aus vermögen oder betrug an geld gekommen sind.
Klar gibt es hochbegabte oder hoch qualifizierte bsp Ingenieure die gefragt sind und auch ihr geld verdienen.
das sind aber die 10% die über normal verdienen was so etwa 6000€ sind.
De meisten liegen netto bei 1200-1800€ netto
Und das ist oft Fachpersonal.


Was mich auf dem Punkt bringt warum das so ist. Wir müssen vom Monopol vom privaten Geldschöpfung weg.
Es müsste wie am Anfang vom text erwähnten zu einen nationalen bis union von Länder greifenden Währungsvergleich zu einer kryproeinheit kommen.
Dann muss der staat die Möglichkeit haben die Geldflüsse zu lenken mit dem ziel das keine deflation oder inflation verursacht wird und es muss beim vergleich eine soziale Komponente berücksichtigt sein.

bsp Rechnung
1 Eu = Wirtschaftertrag an T. waren und Dienstleistung vs bedarf an waren und Dienstleistung vs menschen mit Grundeinkommen Bezug und menschen die waren und Dienstleistung erbringen.

Dabei muss man die menschen aufteilen in Grundeinkommen Bezieher also menschen die kein Beitrag zur Gesellschaft leisten können und menschen die Leistung erbringen können aber keiner will.
Die ersten muss man quasi durchfüttern die stellen quasi den Grundsockel an Geldschöpfung dar, die anderen müssen angespornt werden sich um arbeit zu bemühen. Hier greifen Bedingungen.

Und allgemein ist Bildung hier der schlüssel.Sowie bedarf an menschen für eine Aufgabe . In Zukunft wird er Großteil aller menschen sich auf Unterhaltung oder Bewirtung bis zur information berufe stark vorherrschen.
Den alles andere wird durch Automatisierung überflüssig.
Weswegen ein Grundeinkommen durchaus Sinn macht wenn 50% der Bevölkerung keine arbeit zugeteilt bekommt weil nix zu tun gibt.
Das ist die Zukunft viele denken noch in Zeiten der industriellen revolution wo quasi massenhaft Arbeitssklaven benötigt wurden. heute sind bückeljobs die ausmahne.
Heute braucht es Hirn und genau das ist eine frage der Bildung und talent/Intelligenz.
Abseits von Dienstleistung berufen sehe ich nur noch Medienberufe und handel wo Arbeitsplätze sicher sind.

Und in allen versucht man die löhne auf Mindestlohn zu drücken.
Die wahren kosten im land sind die Spekulationen auf Immobilien und die Fantasiepreise bei mangelnder wahre.
Einhalt könnte der staat machen und wäre auch sinnvoll.
Sowie auch für Energiekosten zu deckeln oder die Verkehrswege bzw Kommunikationswege zu verstaatlichen.
Den eins hat sich in Privatisierungwahn bewiesen wenn was ausgebeutet werden kann wird es auch gemacht. und man lässt die Infrastruktur vergammeln.
Ich würde ein Mindestmaß an Grundprodukten im staat bereitstellen auch wenn die kosten dafür zu hoch sind. So als Grundversorgung wen mal Probleme im Welthandel gibt wie aktuell.
Rohstoffe können nicht immer lokal bereitgestellt werden . aber zumindest ein Mindestmaß an Technik und medizinischen material sollte gesichert sein.

Das Thema ist komplex und ohne weltweite Unterstützung nicht umsetzbar
Als nation können wir aber durchaus eine Grundlage des Mindesteinkommens festlegen und würde als Übergang finanzierbar sein.
Viele verstehen beim Grundeinkommen das man das geld quasi geschenkt und dazu noch verdienen kann so ist das nicht gemeint.
Das Grundeinkommen soll lediglich die basis bilden das man zu einen job kommt und währenddessen nicht veramt vereinsamt oder vergammelt.
Den dann ist die person perse nicht für die Gesellschaft kompatibel. Was auch den Grundsockel an arbeitslosen begründet.
Die Fehler wurden in den 70ziger gemacht.
Da massenhaft menschen Arbeitslos wurden weil Industrien geschlossen wurden. Und niemand eine Idee hatte was man stattdessen anbieten kann.
Da aber Armut sich vererbt ist die folge Massenarbeitslosigkeit und das wird in Zukunft schlimmer.
 
Es muß ja nicht sein, daß das Grundeinkommen einfach oben drauf kommt. Zum einen würde man sich Milliarden sparen an der Verwaltung der Hartz4 Bezieher. Wer später das GE hat, bekommt vorher evtl. schon Hartz4. Hebt sich also auf, wird durch gesparte Verwaltung sogar billiger.
Da ein GE da ist, könnten Löhne sinken, der Staat holt sich das Geld von den Betrieben die dadurch Lohnkosten sparen.
Es gibt jede Menge Varianten, vielleicht ist Zeit mal eine zu probieren. Durch die Automatisierung werden sonst immer mehr Leute in unsinnige "neue" Jobs gedrückt. da die sinnvollen langsam ausgehen.
Wir brauchen eben nicht so viele Frühstücksberater, Brillenputzer, PC-Aussauger, Hunde-Psychiater, Wellensittich-Schnabelschärfer, ...........
 
Eine schöne Diskussion, klinke mich da mal mit ein...

Der Grundgedanke eines Bedingungslosen Grundeinkommens ist ja eine gerechte Verteilung der vorhandenen Ressourcen (in diesem Fall Geld) unter den Bürgern einer Gesellschaftsform eines Landes oder Gemeinschaft.

Es wird natürlich nicht alles verteilt oder für diese in meinen Augen sehr vorbildliche Idee verwendet. Wie der Name schon sagt: es wird eine gewisse Grundversorgung sichergestellt. So hat das Individuum die Möglichkeit noch mehr Ressourcen zu erwirtschaften, indem es Arbeitskraft investiert.

Hier sind wir bei einem Thema, das schon längst angegangen gehört: eine 40 Stunden Woche ist lange nicht mehr zeitgemäß und viele Arbeitnehmer, die unter solchen Verträgen ihr täglich Brot verdienen, werden im höheren Alter (früher oder später) die Krankenkassen stärker belasten und damit auch die Gemeinschaft (in Form von höheren Beitragssätzen).

Dann wird im Zuge der Gewinnmaximierung gerne auf eine "billige Arbeitskraft" gesetzt. Das ist schon echt pervers! Es gibt keine billige Arbeitskraft - wir sind alle Menschen mit den selben Rechten und niemand sollte in unserer Wohlstandgesellschaft benachteiligt werden, auch nicht die so oft ausgebeuteten Menschen in den Entwicklungsländern. Mit einer soliden Grundversorgung hätten wir vielleicht sogar die Möglichkeit eine solche Ausbeutung durch angemessene Preise für Produkte aus den Entwicklungsländern zu bezahlen und somit die Unterdrückung dort etwas auszugleichen.

Man sieht, dass wir uns in einem Hamsterrad befinden, welches uns nicht entkommen lässt, wenn wir so weitermachen, wie bisher. Ohne Alternativen für diese Form des "Raubtierkapitalismus" werden wir keine Freude am Jahreswechsel 2050 haben - ist meine persönliche Prognose (vielleicht wird es auch schon eher ungemütlich).

Es ist auch ein bisschen utopisch von einem unendlichen Wachstum auf einem Planeten mit endlichen Ressourcen auszugehen aber eine gleichmäßigere Verteilung ist schon lange überfällig. Dann könnte man statt der Erforschung unserer Nachbarplaneten oder der Mond- und Marsbesiedelung auch gerne mehr monetäre Mittel zum Erforschen der Verwertung und Recycling investieren, denn der Mensch sollte erstmal seinen Lebensraum erhalten lernen.

Ich mag die Vielfalt unserer Erde und auch die vielfältigen Meinungen hier im Forum und ich möchte arbeiten, um zu leben und nicht leben, um zu arbeiten.

Peace :bier:
 
Es gibt keine billige Arbeitskraft
Ich möchte dir gern mit einem Zitat antworten.

"weil der Reiche ohne den Armen einfach nicht existieren kann, so läuft das Spiel hier nuneinmal"

Wir leben in Abhängigkeit und in dem Zusammenhang sind wir die Reichen. Egal ob wir 15000 oder 50000 netto pro Jahr verdienen. Unser Luxus baut auf der Ausbeutung der wirklich armen Menschen auf der Welt. Du siehst, es ist immer eine Interpretation des Blickwinkels. Ohne Ungleichgewicht, kein Luxus. Und Luxus hat für jeden eine andere Bedeutung.

Bitte nicht falsch verstehen. Ich stimme dir in jedem Punkt zu, bin absolut deiner Meinung und wünsche mir diese utopische Welt. Dann müssen aber alle an einem Strang ziehen. Wenige müssten verzichten und viele würden profitieren.
 
Der (nicht lustige) Gag an der Sache ist doch, dass es mit der regulären Rente bald nicht mehr klappt, selbst wenn man lange Jahre deutlich mehr als den Mindestlohn verdient hat. Der Generationenvertrag ist rein rechnerisch bereits geplatzt und bereits jetzt erworbene Rentenansprüche werden zukünftig zunehmend durch Einspeisung von Steuergeldern in die (ohnehin virtuellen) Rentenkassen bedient werden müssen.

Um so wichtiger, das Sozialsystem grundsätzlich zu überarbeiten.
Wird sowieso lustig wenn die größte Bevölkerungsgruppe( Baby-boomer Generation) in Rente gehen + Pflegebedürftig werden,

sogar in der Beruf Pflege sind Sie die Größte Altersgruppe.

Für das Jahr 2030 braucht man 500 000 Pflegefachkräfte
 
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"weil der Reiche ohne den Armen einfach nicht existieren kann, so läuft das Spiel hier nuneinmal"

Wir leben in Abhängigkeit und in dem Zusammenhang sind wir die Reichen. Egal ob wir 15000 oder 50000 netto pro Jahr verdienen. Unser Luxus baut auf der Ausbeutung der wirklich armen Menschen auf der Welt. Du siehst, es ist immer eine Interpretation des Blickwinkels. Ohne Ungleichgewicht, kein Luxus. Und Luxus hat für jeden eine andere Bedeutung.

Bitte nicht falsch verstehen. Ich stimme dir in jedem Punkt zu, bin absolut deiner Meinung und wünsche mir diese utopische Welt. Dann müssen aber alle an einem Strang ziehen. Wenige müssten verzichten und viele würden profitieren.
Ja, Du hast vollkommen Recht. Bin aber auch gleichzeitig der Meinung, dass es kein Menschenrecht auf Luxus gibt.

Es darf keine Urlaubsflüge für 25.-€ nach Mallorca mehr geben, damit der "Otto-Normal-Verbraucher" sich seinen wohlverdienten Urlaub leisten kann. Wenn jemand auf Kosten des eigenen Lebensraumes lebt, ergibt das für mich keinen Sinn.

Weiterhin kann man auch nicht erwarten, dass ein Afrikaner gerne unter praller Sonne die Kaffeebohnen für Melitta für 50 Cent (wenn überhaupt) am Tag pflückt. Vielleicht geht er dann auch lieber auf Nashorn- oder Elefantenjagd, denn das ist für ihn wohl lukrativer. Solange es Reiche gibt, die sich auf ihr "Recht auf Luxus" berufen, wird sich gar nichts ändern und wir werden diese Chose an die Wand fahren.

Ich bin Realist und daher sehe ich eher schwarz für uns. Es könnte nur alles anders laufen und daher bin ich froh über jeden Kommentar hier im Forum von Leuten wie Dir und anderen, die nicht nur mit Scheuklappen durch die Welt laufen und auch aktiv nach Lösungen suchen. Mal sehen, vielleicht bekommen wir es ja doch noch geschissen, trotz den demotivierenden Entwicklungen in anderen "sozialen Medien" und in unserer Gesellschaft...
 
Ich bewerbe mich als Frühstücksberater. Das ist einfach :banane: :D :P
Gerade wäre auch noch die Tätigkeit eines Freizeitmanagers zu vergeben. Entsprechendes Studium vorausgesetzt. Mit 1950 brutto kräftig über Hartz4 vergütet.
Der Job als USB Stick Desinfizierer wurde gestrichen, ein Gerät übernimmt das jetzt und reinigt durch sandstrahlen besonders effektiv.
 
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Hätte noch ne Stelle als Frühstücks-Ei-Öffner zu vergeben. Bisher hat es noch niemand geschafft, die Schale perfekt ohne Splittern zu durchtrennen.

Es winkt bei einem vorschriftsmäßigen Prozedere eine außergewöhnlich exquisite Vergütung, die noch durch das sekundengenaue Kochen (nicht zu flüssig aber auch nicht zu fest) in Form einer Jahrespramie ergänzt werden kann.

Sollte es dem Adjutanten zudem noch gelingen, das Anhaften der Eihaut am Produkt zu vermeiden, steht ein Posten als Angestellter des Jahres in Aussicht.
 
Prekär Beschäftigte gibt es natürlich immer noch. Weil der Mindestlohn immer noch nicht angemessen ist.

Nein, es gibt sie eben nicht "noch", sondern es gibt sie unvermindert in genau gleicher Zahl. Daran hat der Mindestlohn gar nichts geändert, weil er in seiner heutigen Form viel zu viele Schlupflöcher hat. Deswegen hat er umgekehrt auch keine negativen Auswirkungen auf die Wirtschaft insgesamt. Er erwischt halt nur kleine Unternehmen, die eine Hand voll optionaler Stellen so besetzt hat. Bei uns gibt es deswegen beispielsweise keine regulären Praktikanten mehr. Klare loose-loose-Situation für alle bislang Beteiligten. Bei denen, die in großer Zahl für Lieferdienste, Schlachthöfe, in Callcentern, Gastronomie etc. Sklavenarbeit leisten, hat sich dagegen nichts geändert weil der Mindestlohn für diese Tätigkeiten de facto sowieso nicht gezahlt wird.
 
Nein, es gibt sie eben nicht "noch", sondern es gibt sie unvermindert in genau gleicher Zahl. Daran hat der Mindestlohn gar nichts geändert, weil er in seiner heutigen Form viel zu viele Schlupflöcher hat. Deswegen hat er umgekehrt auch keine negativen Auswirkungen auf die Wirtschaft insgesamt. Er erwischt halt nur kleine Unternehmen, die eine Hand voll optionaler Stellen so besetzt hat. Bei uns gibt es deswegen beispielsweise keine regulären Praktikanten mehr.
Deswegen schrieb ich "flächendeckend".


Klare loose-loose-Situation für alle bislang Beteiligten. Bei denen, die in großer Zahl für Lieferdienste, Schlachthöfe, in Callcentern, Gastronomie etc. Sklavenarbeit leisten, hat sich dagegen nichts geändert weil der Mindestlohn für diese Tätigkeiten de facto sowieso nicht gezahlt wird.
Also hier bei uns wird zumindest in Callcentern Mindestlohn gezahlt. Ich kenne welche die da arbeiten.
Lieferdienste meine ich auch . Gastronomie bin ich mir gerade nicht sicher.
 
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Ab 01.01.2021 steigt der Mindestlohn auf sensationelle 9,50 Taler.
Endlich reicht's zum Leben, ergänzende Ausbildung der Kinder und eine kapitalgedeckte Altersvorsorge. Die Nation wird von Einkommensmillionären quasi überrannt werden!!!

Aber zum Glück wird auch alles teurer, es besteht also keine Gefahr, dass sich Leistungsträger wie ich nicht mehr von diesen Niedriglohn-Emporkömmlingen abgrenzen könnten.

Wer bitteren Sarkasmus findet, darf mal dran lecken, aber dann bitte sofort zurückgeben.
 
Machen wir daraus doch ein Gedankenspiel und setzen es stringent fort: Es gibt derzeit unzählige Leute in Deutschland, die ihr Leben lang noch keinen Finger krumm gemacht haben, aber trotzdem vermögend sind, weil sie nicht selbst erarbeitetes Geld für sich arbeiten lassen. Was sagt dein Gerechtigkeitsempfinden dazu?
... "wer nichts erheiratet oder ererbt, der bleibt ein armer Teufel bis er sterbt" ... ist ein Sprichwort

Oder vereinfacht: Wenn besitzlose Faulpelze nichts bekommen dürfen, sollte man - deiner Logik folgend - dann besitzenden Faulpelzen nicht etwas abnehmen müssen?
welche Logik? ... wer nichts schaffen will, der soll zusehen, wie er über die Runden kommt. ... wer soll mir was wegnehmen? Alles erarbeitet ....
 
Es gibt die Furcht der Vermögenden, daß die prekär Beschäftigten nicht mehr in hohem Maße von ihnen abhängig sind.
Ändern wird sich wohl erst etwas, wenn diese ihre asoziale Gier in den Griff bekommen und sie erkennen, wie abhängig ihr Vermögen von den schlecht entlohnten Arbeitnehmern ist. Ohne diese ist das Vermögen wertlos.
Ich schätze, viele sind dazu geistig nicht in der Lage. Ethik ist nicht für jeden verständlich. Bildung hilft nicht unbedingt weiter. Es geht vielmehr um den Charakter.
 
welche Logik? ... wer nichts schaffen will, der soll zusehen, wie er über die Runden kommt. ... wer soll mir was wegnehmen? Alles erarbeitet ....
Erstens ging es bei meiner Frage nicht um dich und zweitens weichst du ihr aus.

Dein Argument gegen das BGE war, dass kein Bundesbürger Geld bekommen soll, dass er nicht selbst erarbeitet hat. Was also wäre der Unterschied zwischen Bürgern, die das Geld nicht verdient haben, welches sie durch ein GE erhalten könnten und jenen, die das Geld bereits besitzen, das sie nicht verdient haben?

Du schreibst "wer nichts schaffen will". Es wurde hier schon mehrfach dargelegt, dass der Anteil jener, die nicht arbeiten wollen, verschwindend gering ist. Sicherlich wäre es befriedigend, auch diese Wenigen irgendwie sanktionieren zu können - aber um den Preis, dass Unzählige pauschal benachteiligt werden, die ihren Unterhalt verdienen würden, wenn sie könnten oder die bereits hart arbeiten, aber davon aufgrund unzureichender Löhne nicht würdevoll und/oder nachhaltig leben können? Das scheint mir grob unverhältnismäßig.

Positiv: Von einem Grundeinkommen profitiert die werktätige Bevölkerung am stärksten, weil sie es zusätzlich zum Arbeitseinkommen erhält.
Positiv: Ohne eigenes Verschulden Bedürftige kommen leichter an Unterstützung.
Neutral: Bei Schmarotzern am unteren Ende ersetzt es nur das, was sie sich heute ohnehin ermogeln.
Positiv: Bezahlen würden es idealerweise die Schmarotzer am oberen Ende.

Die negativen Punkte sind noch mal genau welche?
 
Das einzige "kleine" Probleme beim BGE sehe ich nach wie vor in der Empfangsberechtigung. Wir haben offene Grenzen und Europäische Rechte. Also wo macht man da die Abgrenzung wer das BGE bekommt. Was ist mit Ausländern die seit Jahrzehnten in Deutschland leben und arbeiten, was ist mit Deutschen die im Ausland leben. Und wie zählt eine doppelte Staatsbürgerschaft?
 
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