News Battlefield 6: Secure Boot-Pflicht verhindert möglicherweise Steam-Deck-Support

Es folgten ja schon jede Menge Taten und die wurden zwar von Mal zu Mal übergriffiger, konnten das Problem aber anscheinend nie beseitigen.
"nie" wird es auch nie geben. :crazy:
Aber stimmt schon das (in meiner Bubble!) es bei BF besser läuft als bei CoD und es anscheind immer wieder ein hoch und ab mit der Anzahl der ~gemeldeten Cheater gibt.

Aber nach 20+ Jahren und nach x Versuchen sollte doch langsamm aber sicher mal was besseres geben....
 
99 Prozent Erkennungsgenauigkeit - aber in welche Richtung? Rutscht 1 % Cheats unerkannt durch oder werden 1% nicht-Cheater fälschlicher Weise Gebannt? Das würde mich viel eher mal interessieren.
Da ich nicht weiß, woher man wissen sollte, wie viele Cheats unerkannt blieben, würde ich von False Positives ausgehen.
Weil es eine Linux-Konsole ist und Linux keine Secure Boot beherrscht.
Ein OS kann Secure Boot nicht beherrschen, lediglich der Bootloader kann signiert oder nicht signiert sein. Folglich ist es technisch überhaupt kein Problem Secure Boot mit Linux zu nutzen.
 
Da ich nicht weiß, woher man wissen sollte, wie viele Cheats unerkannt blieben, würde ich von False Positives ausgehen.

In dem man bei eigenen Tests prüft, ob am Markt verfügbare Cheats erkannt werden oder nicht. Um ehrlich zu sein rechne ich eher nicht mit 1% False Positives... aber ich lasse mich da gerne eines besseren belehren.

Ein OS kann Secure Boot nicht beherrschen, lediglich der Bootloader kann signiert oder nicht signiert sein. Folglich ist es technisch überhaupt kein Problem Secure Boot mit Linux zu nutzen.

Ach, echt? Ich dachte, Linux ist nicht mit Secure Boot lauffähig zu bekommen.

Habe gerade noch mal nachgeschaut und kann dann jetzt ebenfalls bestätigen: Neuere und vor allem die größeren Distributionen sind scheinbar seit ca. 2024 mit Secure Boot lauffähig. Da kann man dann wohl annehmen, dass das für das Steamdeck noch mal möglich werden könnte.

Hatte das Thema Linux und Secure Boot vor Jahren abgehakt - mein Fehler. Wer kann denn ahnen, dass da wirklich mal jemand seine Software besser macht.... *MS, hust*

[EDIT]
Tja, wohl immer noch nicht ganz richtig: Man könnte selbst Secure Boot in jedem Linux nachrüsten (UEFI directly loads a user-signed EFI boot stub-compatible unified kernel image (no boot manager)), in dem man die Firmware des Systems mit neuen Schlüsseln versorgt. Kein Plan, ob das bei einem Steamdeck technisch machbar ist (ich vermute es jedenfalls), aber erstmal müsste wohl die Hardware bzw. das Bios selbst die Möglichkeit bieten, Secure Boot zu aktivieren. Ob bzw. wann dass der Fall ist, kann uns wohl nur Valve verraten.
 
Zuletzt bearbeitet:
In dem man bei eigenen Tests prüft, ob am Markt verfügbare Cheats erkannt werden oder nicht. Um ehrlich zu sein rechne ich eher nicht mit 1% False Positives... aber ich lasse mich da gerne eines besseren belehren.
Da steht aber was von Cheat-Versuchen und nicht von Tests.
Tja, wohl immer noch nicht ganz richtig: Man könnte selbst Secure Boot in jedem Linux nachrüsten (UEFI directly loads a user-signed EFI boot stub-compatible unified kernel image (no boot manager)), in dem man die Firmware des Systems mit neuen Schlüsseln versorgt. Kein Plan, ob das bei einem Steamdeck technisch machbar ist (ich vermute es jedenfalls), aber erstmal müsste wohl die Hardware bzw. das Bios selbst die Möglichkeit bieten, Secure Boot zu aktivieren. Ob bzw. wann dass der Fall ist, kann uns wohl nur Valve verraten.
Gut, ein UEFI kann schon Secure Boot beherrschen oder eben nicht. Es sollte technisch schon machbar sein, das per BIOS-Update nachzureichen. Aber ja, ob und wann das vielleicht passiert, kann man nur spekulieren.
 
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Ich glaube, was die meisten vergessen, ist das secure boot nicht wirklich ein problem unter linux ist. Man kann seine eigene Zertifikate generieren und enrollen (ob das auf dem steamdeck funktioniert, weiß ich nicht)

Das Problem ist wie immer der Kernelanticheat.

Auch wenn ich net weiß, wie gut kernel anticheats mit win12 funktionieren wird. Es ist relativ sicher, dass der kernel mit windows 12 nicht mehr modifizierbar sein wird. (Um so sachen wie zb crowdstrike zu vermeiden)
 
Secureboot funktioniert auch easy unter linux und ist mit paar klicks aktiv, das problem ist das jevelin anti cheat, wo man sogar explizit eine meldung bekommt wo drinn steht das linux, steamdeck, proton, wine nicht erlaubt ist und blockiert wird !!

Bild: btw secure boot ist an unter Arch linux
1754502363821.png
 
Braucht es für secure boot eigentlich ein (aktiviertes) TPM?

Ich kann mich daran erinnern, das deaktiviert zu haben, um nicht eines morgens mit Windows 11 auf meinem. PC aufzuwachen.
Ich musste auf meinen Gigabyte Aorus X570 Elite mit 3700X zuerst sicherstellen, dass Legacy Boot (CSM) deaktiviert ist, dann fTPM aktivieren (TPM 2.0 innerhalb der CPU), dann secure boot und die keys (Liste war leer) factory-resetten. Ging alles übers UEFI, aber der factory key reset (keys! Nicht ganzes BIOS!) war dann doch unintuitiv.

Bin dann bis zum Schießstand gekommen. Eine normale Map oder zweifacher start des Schießstandes führt leider zum Absturz (halb-kaputte Grafikkarte).
 
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