Wenn man es anschaltet, behält die CPU ein paar CPU-Frames zurück, um die bei Bedarf (z.B. plötzlich stockender Leistung) trotzdem noch in Form einiger Renderanweisungen an die GPU senden kann. Erhöht die GPU-Auslastung tendenziell (bzw. hält diese auch bei kurzen CPU-Performance-Einbruch aufrecht), auf Kosten der Latenz und der CPU-Performance.
Sowas ähnliches wie Reflex, allerdings hat genau das FFR noch bei
Battlefield 5 und insbesondere auf Nvidia-Karten hohe CPU-Auslastung und tendenziell schlechtere Performance bedeutet. Nicht zuletzt ein Grund dafür, weshalb Nvidia Reflex so gepusht hat (u. a. laut Nvidia; wenn vielleicht auch nicht hochoffiziell).
Das "tut" allerdings im Prinzip das Gleiche: Die zurückgehaltenen CPU-Frames reduzieren, also den Prozessor anweisen, so schnell wie möglich neue Renderanweisungen an die GPU zu senden, um Latenzen zu vermeiden (tendenziell auf Kosten einer niedrigeren GPU-Auslastung und einer höheren CPU-Belastung, sowie einem direkteren, aber weniger gleichmäßigem Spielgefühl.)
Einen sehr ähnlichen Effekt hat man, wenn man im CPU-Limit spielt: Die Latenzen sind tendenziell niedriger, weil die CPU sowieso schon, so schnell sie kann, Anweisungen an die GPU liefert. Daher bringt Reflex auch im CPU-Limit nix. Der Prozessor rechnet eh schon am Limit, da ist dann mit FFR/Reflex/Anti-Lag/"Latenzreduktion" nichts mehr zu holen.
Gruß,
Phil