Backup auf Basis von BTRFS

inhuman_nature

Software-Overclocker(in)
nein lvm ist für mich keine option. ich sichere per autosnap und habe daher immer 20 snapshots da ich so genügend puffer habe. weil ich hyprland und damit viel software aus dem AUR nutze ist das wichtig. es passiert häufig das ich abhängigkeitsprobleme bekomme. oft merkt man die erst nach einigen tagen und autosnap überschreibt pacman und AUR updates. da arch aber sinnflutartig updatet brauche ich das. und speicherintensive snapshots sind daher keine option.
außerdem ist die wiederherstellung so auch einfacher. noch einfacher wäre das mit grub-btrfs, aber das führt mit autosnap und custom-kernel zu funktionsstörungen mit initram.
Hi! Magst Du mal sagen, was Du mit Autosnap meinst? Hast Du zufällig ein Link zu einem Guide, in dem Autosnap + BTRFS erklärt wird?

Edit: ich kopierte das Zitat mal aus einem Thread. Hier können wir uns weiter austauschen, ohne weiter im Ursprungsthread offtopic zu sein ...
 
klar doch. timeshift-autosnap ist ein AUR paket, ein skript das automatisch nach einem pacman oder yay (also auch AUR pakete) update einen snapshot macht. die config datei zu autosnap befindet sich unter /etc/
btrfs macht snapshots nicht in form von real kopierten dateien sondern als momentaufnahme in form von subvolumes, ohne iwas tatsächlich zu kopieren, die belegen praktisch keinen speicherplatz. timeshift kann btrfs snapshots verwalten.
dadurch kann man z.b. auch sein @home/ problemlos mitsichern ohne hunderte terrabyte an speicherplatz zu verbrauchen und auch bei einer systemwiederherstellung geht das alles ohne verzögerung weil keine daten kopiert werden müssen.
nachteil von btrfs ist das es bei intensivem datenverkehr defragmentiert werden muss und das durch den schnell aufkommenden metadatenoverhead generell die schreibgeschwindigkeit extrem schlecht ist.
 
Als Ergänzung: Snapshots sind kein Backup!

Wenn dir die Platte/der Rechner abraucht sind deine Backups mit dahin...

Das zentrale Konzept der 3-2-1-Backup-Strategie besteht darin, dass von den zu schützenden Daten drei Kopien erstellt werden, die Kopien auf zwei verschiedenen Arten von Speichermedien gespeichert sind und eine Datenkopie an einem externen Standort vorgehalten werden.
 
Ui, Du hast ja gleich geantwortet, Danke, @TCausH ! Auf CachyOS gibt es bereits so Snaphot-Sachen. Es gibt bswp. eine BTRFS-Assistentin(?) und beim Updaten wird im Log auch sowas wie Snapshot und ein Fallback-Vermerk erwähnt. Ich habe mir das nicht so genau angeguckt. Timeshift ist aber nicht bereits installiert und habe ich auch nicht gemacht. Du hast aber offenbar Timeshift installeliert/laufen? Auf Linux Mint hatte ich Timeshift laufen und war damit auch sehr zufrieden ...

@DOcean Das ist mir klar. :) Diese Art von Rücksicherung finde ich aber sehr nützlich für den Fall, dass mal etwas (Update oder mensch selbst hat einen Fehler gemacht, der nicht so leicht auszubügeln ist) schief gegangen ist.
Hättest Du einen passenderen Begriff? Dann wurde ich den Threadtitel anpassen. Will ja die Forist:innen nicht in die Irre führen ...
 
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Als Ergänzung: Snapshots sind kein Backup!

Wenn dir die Platte/der Rechner abraucht sind deine Backups mit dahin...
ja das ist wichtig zu wissen. mir hat es auch schon snapshots zerschossen. dann ist halt doch alles weg. meine wichtigen konfigs und andere sachen wie kompilierte themes oder was ewig dauert zu kompilieren, sichere ich auf meinem server. und falls ich arch neu installieren muss habe ich fertige paketlisten. dann rockt pacman die durch und fertig.
Ui, Du hast ja gleich geantwortet, Danke, @TCausH ! Auf CachyOS gibt es bereits so Snaphot-Sachen. Es gibt bswp. eine BTRFS-Assistentin(?) und beim Updaten wird im Log auch sowas wie Snapshot und ein Fallback-Vermerk erwähnt. Ich habe mir das nicht so genau angeguckt. Timeshift ist aber nicht bereits installiert und habe ich auch nicht gemacht. Du hast aber offenbar Timeshift installeliert/laufen? Auf Linux Mint hatte ich Timeshift laufen und war damit auch sehr zufrieden.
ich habe timeshift laufen. snapper wäre auch eine option. bei cachy hab ich keine ahnung was da dabei ist. bei timeshift ist anzumerken das es unter wayland als gui version extrem zickig sein kann. besser ist es als tui zu verwenden.
 
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ich habe timeshift laufen. snapper wäre auch eine option. bei cachy hab ich keine ahnung was da dabei ist. bei timeshift ist anzumerken das es unter wayland als gui version extrem zickig sein kann. besser ist es als tui zu verwenden.
Ahja, Snapper heißt es. Ich kam nicht auf den Namen.
Mh, okay, standardmäßig boote ich mit KDE die Wayland Variante. Beim Login kann mensch aber auch in X11 starten. Ausprobiert habe ich das aber noch nicht wirklich. Das müsste ich mal machen. Keine Ahnung, wie umständlich es auf Dauer wäre, X11 für Timeshift zu laden ...
TUI? Ah, text-based/terminal user interface ... Dachte ich mir doch.

Ich habe gute Erinnerung an Timeshift deswegen, weil es mir mal glückte, nachdem ich Linux zerschossen hatte, die Wiederherstellung via Timeshift von Grub aus in die Konsole zu gehen und per Befehl das zu machen. Das fand ich sehr cool. Ich habe es aber auch nur einmal gemacht und ich vergesse die Umsetzungsdetails leider recht schnell ... und mir fehlt die Routine. Wie auch Neuinstallation, mache ich so etwas viel zu selten, dass ich mir das merken könnte ...
ist wichtig zu wissen. mir hat es auch schon snapshots zerschossen. dann ist halt doch alles weg. meine wichtigen konfigs und andere sachen wie kompilierte themes oder was ewig dauert zu kompilieren, sichere ich auf meinem server. und falls ich arch neu installieren muss habe ich fertige paketlisten. dann rockt pacman die durch und fertig.
Wobei das wiederum fiese klingt, dass auch snapshot kaputt wäre. An sich nutze ich seit Windows (war bei Windows 98 quasi ein muss) Systempartition und extra Partition(en) für Daten, Spiele und so ... In Deinem Fall hätte das aber offenbar auch nichts genützt!?
 
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In Deinem Fall hätte das aber offenbar auch nichts genützt!?
mein os liegt immer auf einer separaten platte. eigentlich zwei, die haupt nvme mit meinem aktiven system und eine sata ssd mit sachen zum ausprobieren, welche ich plane ins aktive system zu übernehmen. das klappt halt nicht immer. ich wurschtel generell zuviel dran rum und das geht regelmäßig in die hose.
meine wichtigen daten, kompiliertes zeugs und konfigs liegen auf meinem server als backup und auf einem usb stick an der fritzbox für schnellzugriffe weil mein datengrabserver nicht permanent am netz ist. die fritzbox vereinfacht neuinstallationen damit sehr.
die spiele liegen auf einer eigenen nvme.
 
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