Avowed: Neues Obsidian-RPG erinnert an Skyrim

Oblivion war ein Grafikblender außer man schaute in die Ferne.
Zumindest an einer Stelle muss ich da Einwende gegen erheben, die Dark Brotherhood Questreihe in Oblivion war ziemlich gut gestaltet / umgesetzt und auch 1-2 der Nebenquests hatten durchaus gutes Niveau (was mehr ist als sämtliche Quests in Skyrim zusammen geschafft haben), aber da hört es mit den positiven Punkten an Oblivion halt auch schon wieder auf.

Die Hauptgeschichte war schwach, das grundsätzliche Gameplay krankte, schon alleine anden mitlevelnden Gegnern und billigsten Banditen die dann alle mit Glasrüstung und Deadra rumrannten, und abgesehen von sehr zeitgemäßer Grafik war die Spielwelt sterbenslangweilig, da sie von der Gestaltung her in weiten Teilen sehr generisch wirkte und wenig ausgestaltetes Ambiente bot.
 
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The Outer World ist auch schlicht in Sachen Design / Levelaufbau der Spielwelt ein deutlicher Rückschritt gewesen, von dem ehr sehr mäßigen Skillsystem fangen wir da dann gar nicht mehr an.

Kurz um, für mich hat es da das Writing alleine dann auch nicht mehr rausgeholt, somal Obsidian das halt einfach auch weit besser kann, als in The Outer World, wie sie in anderen Spielen (nicht nur New Vegas) gezeigt haben und die hatten sicherlich jetzt auch nicht das Bomben Budget.

Outer Worlds ist eben nicht Fallout New Vegas 2, sondern was Eigenes und klar Kleineres. Was das Budget angeht war es erstmal eine Auftragsarbeit von Bethesda mit 6 Millionen Budget und einer fertigen Construction Kit, wo sie effektiv nur eine Fallout 3 mod bauten. Viele assets wurden einfach wiederverwendet. Man legte sich also in ein gemachtes Nest, während man OW mit sehr kleinem Budget alles aus dem Boden stampfen musste.

Pillars und Tyranny waren zwar auch gut, aber sind als ARPGs eben auch viel weniger aufwändig was die gesamte Kulisse betrifft, vor allem weil sie sehr textbasiert und 2D sind. Dazu waren sie noch schwarmfinanziert.

Von daher erwarte ich bei Avowed eine ganz andere Liga von Spiel, durch völlig andere Umstände.
Zumindest an einer Stelle muss ich da Einwende gegen erheben, die Dark Brotherhood Questreihe in Oblivion war ziemlich gut gestaltet / umgesetzt und auch 1-2 der Nebenquests hatten durchaus gutes Niveau.[...]

Juhu 1-2 Nebenquest, gut haste selbst gemerkt. Klar die restlichen Punkte sind selbstredend, aber da könnte ich ganze Romane für jedes einzelne Bethesda Spiel ab 2006 schreiben warum sie Schmutz sind. Da schüttel ich mich lieber von ab und hoffe, dass Avowed die gaming Welt rettet. :D
 
Juhu 1-2 Nebenquest, gut haste selbst gemerkt.
Naja die Dark Brotherhood Reihe ist mehr als 1-2 Quests lang. ;)

Aber worauf ich damit eigentlich hinaus will ist, sie könnten es ja, oder hatten zumindest mal Leute gehabt die es wirklich konnten, meine komm, berechtigte Ablehnung mal 5 Sek. bei Seite, die Dark Brotherhood Reihe in Oblivion war wirklich gut.

Die besaß einen sehr gut ausgearbeiten Handlungsbogen, die Quests spielten sich genau so wie man es von einer Attentätergilde erwarten würde + alternative Möglichkeiten das Ziel zu töten für die Aufträge (kein Vergleich zu dem Schrott bei der Dark Brotherhood in Skyrim) und der Story Twist mit dem Typen der eigentlich hinter der Auslöschung der Führung der Dark Brotherhood steckte und dem Kopf seiner durch sie ermordeten Mutter war auch on point inziniert gewesen.

Das traurige ist halt das Bethesda daraus offensichtlich nichts gelernt hatte und dort angesetzt hat, sondern lieber dann für Skyrim das schlechteste / langweiligste Quest-Design aus Oblivion für seinen Content genommen hat, plus halt noch mehr langweilige generische Ruinen zum erkunden.
 
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Ich bin wirklich froh ist die Xbox/PC so RPG lastig, da ich solche Games einfach liebe! Sony bringt hervorragende Singleplayer 3rd Person Actionspiele auf die Playstation, die sind sicher toll. Aber ich bin einfach RPG lastig, mir macht ja sogar Cyberpunk auf der Xbox spass, obwohl es noch so buggy und ohne next Gen Upgrade ist. Ich liebe es einfach wenn ich meinen Char erstellen und diesen frei leveln kann so wie ich möchte.

Obsidian hat mich mit Outer Worlds bereits komplett abgeholt (Ich hoffe echt da kommt noch ein Upgrade für Xbox Series X) und das mit kleinem Budget. Wenn die nun mehr Geld für "Grösser, schöner, besser" einsetzen, wird das ein Fest! :banane:
 
Wollen wir nicht lieber bei 1st-Person-RPG bleiben?
Wenn es ein Skyrim-Clon werden soll, fühlt sich die Bezeichnung "ARPG" irgendwie falsch an. :D
Der RPG-Aspekt in Skyrim ist meines Erachtens schon zu sehr verdünnt, um nicht ARPG draufzuschreiben. Im Prinzip gibt es ja nur noch drei Werte und dazu die Perks, also wenig Raum, um die Interaktion des Spielercharakters mit der Welt zu beeinflussen. Es läuft letzten Endes immer auf Hack & Slay hinaus.

(Bezogen auf Vanilla-Skyrim. Manche Mods verändern das selbstverständlich erheblich.)

irgendwie funktioniert Melee Gameplay in 1st Person nicht wirklich.
Gewohnheitssache. Ich komme damit deutlich besser klar als mit der (Pseudo-) Schulterperspektive.
 
Dann sagt eher, dass es für euch nicht funktioniert. Wenn ich an Kingdom Come denke, finde ich First Person deutlich intensiver. "Mittendrin statt nur dabei"
Das traurige ist halt das Bethesda daraus offensichtlich nichts gelernt hatte und dort angesetzt hat, sondern lieber dann für Skyrim das schlechteste / langweiligste Quest-Design aus Oblivion für seinen Content genommen hat, plus halt noch mehr langweilige generische Ruinen zum erkunden.
Trauriger ist, dass genau das ihr Erfolgsrezept ist. So wenig Aufwand wie möglich, um Kosten zu drücken und nur das zu bedienen was die Casual Spieler haben wollen: Viele Stunden content für die 60€ Neupreis. Da ist den meisten egal, dass es die 100 gleichen Aylaiden oder Nord Ruinen sind. Wenn man gewisse Ansprüche hat, ist man bei Bethesda nicht Zielgruppe.

Das mit der reinen Stundenzahl ist auch etwas, was man sehr gerne bei Assassin's Creed Spielen sogar hier lesen konnte: Odyssey war ja super weil man für das Geld 100e Stunden Spiel bekam, obwohl sich alles nur wiederholte und komplett degeneriert war. Da sind die Marktforscher schon recht smart.
 
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Dann sagt eher, dass es für euch nicht funktioniert. Wenn ich an Kingdom Come denke, finde ich First Person deutlich intensiver. "Mittendrin statt nur dabei"
Grundsätzlich funktionierte es in KcD, allerdings hatte das Kombosystem mit Maus + Tastatur leider so seine Tücken und funktionierte manchmal doch ehr mäßig gut, da das ausrichten des Schlages in einer Kombo doch etwas fumelig sein konnte.

Allerdings kam man halt durch 96% der Kämpfe halt auch gut ohne den perfekten Einsatz der Kombos.
Übrigens funktionierte Egoperspektive für Nahkampf z.B. in "War of the Roses" auch ausgezeichnet.

Ist halt am Ende meistens ehr eine Frage der persönlichen Präferenz / des persönlichen Geschmacks, funktionieren tut es halt bei richtiger Umsetzung sowohl in der Ego, als auch in der Thrid-Person gut.

Das mit der reinen Stundenzahl ist auch etwas, was man sehr gerne bei Assassin's Creed Spielen sogar hier lesen konnte: Odyssey war ja super weil man für das Geld 100e Stunden Spiel bekam, obwohl sich alles nur wiederholte und komplett degeneriert war. Da sind die Marktforscher schon recht smart.
Ich hatte in AC: Odyssey auch irgendwann keine Lust mehr die ganzen Fragezeichen abzurennen und immer selben generischen Nebenaufgaben abzuarbeiten und Gegner / Truhen für Equipment in den immer selben generischen Lagern und Ruinen zu grinden, hab noch die Hauptstory beendet und dann irgendwann nach 70h weggepackt, die Erweiterungen hab ich dann schon gar nicht mehr angefasst.

Aber das mit der Spielweltgröße, die abseits von der Mainquest und ein paar Nebenquestplots vollgepackt mit generischen Content ist, ist halt leider auch ein Problem das die gesamte Branche inzwischen plagt, in Teilenselbst bis runter zu den Indieproduktionen.
 
Ich habe nie eine Open World verlangt, deswegen hab ich sie auch nicht vermisst.
Lieber kleinere Level in denen es was zu tun und was zu erzählen gibt als "alles kann, nichts geht". Bloodlines, Greedfall, Nier, Persona, keines davon hat eine "richtige" Open World, aber alle gefielen mir besser als z.B. Oblivion.
Das verlangt ja auch keiner, nur wenn der Entwickler von Open World spricht, dann sollte es auch Open World sein, z. B. bei Chernobylite (hoffentlich habe ich das aus dem stehgreif richtig geschrieben) sind es kleinere Areale, was mich auch nicht stört, für mich zählt die Spieltiefe und nicht das die Erde 1:1 nachgestaltet wird und man noch 8500 TB an freien Platz braucht, um das Spiel überhaupt installieren zu können. :ugly:
 
Grundsätzlich funktionierte es in KcD, allerdings hatte das Kombosystem mit Maus + Tastatur leider so seine Tücken und funktionierte manchmal doch ehr mäßig gut, da das ausrichten des Schlages in einer Kombo doch etwas fumelig sein konnte.

Allerdings kam man halt durch 96% der Kämpfe halt auch gut ohne den perfekten Einsatz der Kombos.
Übrigens funktionierte Egoperspektive für Nahkampf z.B. in "War of the Roses" auch ausgezeichnet.

Ist halt am Ende meistens ehr eine Frage der persönlichen Präferenz / des persönlichen Geschmacks, funktionieren tut es halt bei richtiger Umsetzung sowohl in der Ego, als auch in der Thrid-Person gut.
Ich hab KcD jetzt nicht gespielt, aber mM nach funktioniert das bei War of the Roses, Chivarly, Mordhau und Co deswegen gut weil die Gegner eben nicht zu viel aushalten. Wenn man da einen Gegner mit einem 2H-Morgenstern in die Birne haut, platzt der mit nem schönen Crunch. Alles macht halbwegs Sinn, und fühlt sich angemessen wuchtig an. Weiß nicht wie das bei Fantasy gehen soll. Wenn man schon zum 10 mal auf den Gegner einschlägt und er steht immer noch fühlt sich die Waffe nicht mehr mächtig an, fällt allerdings ein Troll in 3 Hieben um ist das auch komisch. Weiß nicht wie man das gut balancen soll. Evtl mit abfallenden/verwundeten Körperteilen, die auch die Angriffspatterns des Monsters ändern. Das könnte erlauben einen Kampf in die Länge zu ziehen gegen Fantasy Monster und trotzdem die riesige 2H-Waffe nicht wie einen Zahnstocher anfühlen lassen.
 
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