News Automotive: Wie weit fährt ein elektrischer Autotransporter?

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Ein elektrifizierter Autotransporter soll in Deutschland 46 Prozent CO₂ sparen und bis zu acht Autos transportieren. Mit dem großen Akkupack sind laut Hersteller bis zu 510 Kilometer Reichweite möglich.

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Also bei solchen großen Fahrzeugen sehe ich keinen Sinn in einer Elektrifizierung. Denn die Batterie wiegt sehr viel und die Reichweite ist gering. Die Angabe von bis zu 510 km ist wie immer schwammig und führt im Endeffekt auf einer Reichweite von max. 400km und bei hügeligen Landschaften noch weniger.
Hier müssen andere Treibstoffe entwickelt werden.
 
Ja, nennt sich Wasserstoff.
Will nur keiner haben, da zu teuer.
Aber das war Benzin auch mal.
Die selbe Strommenge aus Wasserstoff zu gewinnen ist per Definition teurer als einen Akku zu laden. 70%*80%=56% nutzbare Energie am Motor wenn ich die "bis zu" Werte aus Google benutze gegenüber 76% im worst case (https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/elektromobilitaet/laden/ladeverluste-elektroauto-studie/) beim Akku wird man immer bezahlen müssen.

Im Grunde gibt es aber auch eine fertige Lösung für schwere Fracht die man elektrisch an ausgewählte Orte transportieren will: Nennt sich Güterzug. Für die letzte Meile könnte dann so ein Transporter wie hier mit deutlich weniger Akku reichen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei Transportern sehe ich für die Zukunft eigentlich nur Wasserstoff als geeignet an. Elektrisch ist doch viel zu schwer würde ich meinen.
Schon beim ID Buzz ist es krass, was das Gewicht angeht.
Die Akku-Technik ist einfach noch zu ineffizient für diese hohen Ansprüche.
Und außer Benzin und Diesel fällt mir dann nur Wasserstoff ein.
 
im Maximalausbau laut Hersteller von 10 auf 80 Prozent in zwei Stunden geladen
Gerade das ist für Unternehmen doch der absolute Horror. Bei z.B. 400km durchschnittlicher Reichweite kann man die Ladezyklen nichtmal einwandfrei auf die erzwungenen Stops legen, sondern muss mindestens noch einmal (für bis zu 2 Std.) nachladen.

Grundsätzlich bin ich ja für eine gewisse Entschleunigung, aber gerade in dem Bereich dürfte der Widerstand gegen die E-Technologie immens ausfallen. Wie sagt man so schön? "Zeit ist Geld."
 
510 KM? Real dann wie hier schon gemutmaßt etwa 400 KM.

Fast lustig, wenn man nicht wüsste das ein Sammeltransport (etwa über den ADAC) damit noch nicht einmal alle Fahrzeuge einsammeln kann die er soll, geschweige denn danach wieder ausliefern.
 
Also bei solchen großen Fahrzeugen sehe ich keinen Sinn in einer Elektrifizierung. Denn die Batterie wiegt sehr viel und die Reichweite ist gering. Die Angabe von bis zu 510 km ist wie immer schwammig und führt im Endeffekt auf einer Reichweite von max. 400km und bei hügeligen Landschaften noch weniger.
Hier müssen andere Treibstoffe entwickelt werden.
Es zeigt vor allem auf, dass aktuelle Batterien eben den eigentlichen Bedarf nicht decken und die Technik noch nicht so weit ist. Man spricht ja bei E´s schon von Langstreche, wenn die 300 km schaffen, verrückt.
In dem speziellen Fall ist die Reichweite total ungenügend und die Zuladung viel zu gering. Für mich sind viele Ressourcenverschwendung, da wäre der Umstieg auf eFuel sinnvoller, bis die Akkutechnik soweit ist oder aber Gas, in jedem Fall hätte man so schneller und mehr CO2 einsparen können.

Der aktuelle eSprinter hat eine Reichweite von 120 km, im Idealfall und max. it Zuladung, was soll der Unsinn?! Zielgruppe verfehlt und was macht man? Man behauptet, "der wäre speziell für Paketlieferer entwickelt"... Bullshit, dass ist tatsächlich das Einzige sinnvolle Einsatzszenario. Kurierfahrer und Handwerker, die "Hauptzielgruppe" kann da mit nichts anfangen. 6, setzen!

MfG
 
Bei Transportern sehe ich für die Zukunft eigentlich nur Wasserstoff als geeignet an. Elektrisch ist doch viel zu schwer würde ich meinen.

Da meinst du Falsch.

In der News steht ein praxistaugliches Fahrzeug, von daher ist das widerlegt.

Die Akku-Technik ist einfach noch zu ineffizient für diese hohen Ansprüche.

Reicht eigentlich aus, aber mehr ist immer besser. Hoffentlich kommen bald die LiS Akkus, für die Industrie könnte auch noch NaIon interessant sein, wenn es auf den Preis ankommt.

Und außer Benzin und Diesel fällt mir dann nur Wasserstoff ein.

Das eine ruiniert das Klima und das andere ist aus Prinzip extrem ineffizient und teuer. Die Zukunft ist elektrisch und das Ding ist ein wichtiger Teil davon.

Hier müssen andere Treibstoffe entwickelt werden.

Dann entwickle mal. Momentan ist alles andere so ineffizient und teuer, dass es aus Prinzip keine Chance hat und es sieht leider nicht so aus, als würde sich daran etwas ändern.

Ja, nennt sich Wasserstoff.
Will nur keiner haben, da zu teuer.
Aber das war Benzin auch mal.

Das Problem ist einfach, dass es immer erheblich ineffizienter sein wird, Wasserstoff zu erzeugen, speichern und verteilen, als den Strom direkt zu werden oder zu speichern. Wir reden hier vom Faktor 3-4 und die Probleme sind im Prinzip verankert.

Deshalb kann man jetzt schon sagen, dass das keine Zukunft hat.

Fast lustig, wenn man nicht wüsste das ein Sammeltransport (etwa über den ADAC) damit noch nicht einmal alle Fahrzeuge einsammeln kann die er soll, geschweige denn danach wieder ausliefern.

Da gibt es drei Möglichkeiten:
1: Der ADAC wird sich umstellen müssen.
2: Der ADAC kann extrem viel Geld (ca. 5€ den Liter) für E-Fuels ausgeben (Wasserstoff taugt da auch nicht).
3: Die LKW werden weiterentwickelt und haben irgendwann eine reale Reichweite von 1000km.

Es wird wohl auf 1&2 hinauslaufen.

Gerade das ist für Unternehmen doch der absolute Horror. Bei z.B. 400km durchschnittlicher Reichweite kann man die Ladezyklen nichtmal einwandfrei auf die erzwungenen Stops legen, sondern muss mindestens noch einmal (für bis zu 2 Std.) nachladen.

Die Alternative wären auf absehbare Zeit Pferdefuhrwerke, auch keine gute Lösung. Grüner Wasserstoff wird extrem teuer und dauert sehr lang, da 3-4 mal soviel Energie benötigt wird. Gelben Wasserstoff will keine Haben, die anderen Farben auch nicht. E Fuels sind noch problematischer. Mit Benzin und Diesel wollen wir nicht weitermachen.

Aber sehen wir es doch einfach positiv: in Zukunft wird jeder Trucker die Pausen bekommen, die ihm sowieso zustehen.

Grundsätzlich bin ich ja für eine gewisse Entschleunigung, aber gerade in dem Bereich dürfte der Widerstand gegen die E-Technologie immens ausfallen. Wie sagt man so schön? "Zeit ist Geld."

Treibstoff ist eben auch Geld und bei den Dieselpreisen lohnt sich das Ding relativ schnell. Es wird keinen Widerstand geben. Irgend ein Hersteller wird den ersten LKW mit 800km praxistauglicher Reichweite bringen, mehr kann man mit einem Fahrer sowieso nicht nutzen. Dann Sache endgültig erledigt und es kommt nur noch auf die Lademöglichkeiten an.

Es zeigt vor allem auf, dass aktuelle Batterien eben den eigentlichen Bedarf nicht decken und die Technik noch nicht so weit ist.

Die Technik ist längst soweit

Man spricht ja bei E´s schon von Langstreche, wenn die 300 km schaffen, verrückt.

Das ist halt eben die praxistaugliche Reichweite. Ab da kann man eigentlich fast alles mit den Dingern machen und wenn es doch nicht reicht, kann man recht schnell laden und braucht nicht zuviele Stops.

In dem speziellen Fall ist die Reichweite total ungenügend und die Zuladung viel zu gering.

Warum?

Das Ding ist nicht dazu konzipiert die Autos durch Europa zu kutschieren, auch wenn man das wohl kann. Was willst du mehr machen, als Autos zu transportieren?

Für mich sind viele Ressourcenverschwendung, da wäre der Umstieg auf eFuel sinnvoller, (...)

E-Fuels sind extreme Ressourcenverschwendung, die sind eigentlich nur geeignet, dass Porschechristian auch in Zukunft noch seinen geliebten Verbrenner fahren kann. Da interessiert es dann auch nicht, dass der Liter über 5€ kosten wird und die Effizienz absolut unterirdisch ist.

(...) bis die Akkutechnik soweit ist oder aber Gas, in jedem Fall hätte man so schneller und mehr CO2 einsparen können.

Nein, könnte man nicht. Man braucht für E-Fuels so pervers viel Energie, dass man selbst mit grünem Strom oder Kernkraft einen ordentlichen CO2 Fußabdruck hinterläßt. Es ist das vernünftigste den Strom direkt zu nutzen oder in Akkus zu speichern, statt daraus Wasserstoff oder gar E-Fuels zu machen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Warum?

Das Ding ist nicht dazu konzipiert die Autos durch Europa zu kutschieren, auch wenn man das wohl kann. Was willst du mehr machen, als Autos zu transportieren?
Habe ich doch geschrieben. Kurierfahrer mit Sprinter brauchen mehr Zuladung und Reichweite. Die 120km sind am frühen Vormittag schon weg hier in Berlin.
E-Fuels sind extreme Ressourcenverschwendung, die sind eigentlich nur geeignet, dass Porschechristian auch in Zukunft noch seinen geliebten Verbrenner fahren kann. Da interessiert es dann auch nicht, dass der Liter über 5€ kosten wird und die Effizienz absolut unterirdisch ist.
Ressourcenverschwendung ist es auch, noch gute Autos auszutauschen und mit komplett Neuen, die keinen sauberen CO2 Abdruck haben, zu ersetzen. Der Zeitpunkt der CO2 Ersparnis verschiebt sich enorm nach hinten, es werden doppel so viele Ressourcen verschwendet, da hätte man als Übergangslösung mit eFuels einen wirksameren und sofortigeren CO2 Einsparungseffekt. Jetzt muss man quasi E´s kaufen, mit Batterietechniken die noch nicht so weit sind, siehe ID3 Wintertest mit 30 % weniger Batterie *indieHändeklatsch* um dann in ein paar Jahren wieder auf die sinnvolere Generation, mit besseren Akkus zu wechseln?
Nein, könnte man nicht. Man braucht für E-Fuels so pervers viel Energie, dass man selbst mit grünem Strom oder Kernkraft einen ordentlichen CO2 Fußabdruck hinterläßt. Es ist das vernünftigste den Strom direkt zu nutzen oder in Akkus zu speichern, satt daraus Wasserstoff oder gar E-Fuels zu machen.
Macht aber kein Sinn, wenn die Akkus nicht soweit sind. Du musst mal über deinen Horizont hinausschauen und die Bedarfe von anderen anerkennen. Zuladung, Reichweite, Infrastruktur, finanzielle Möglichkeiten, dass sind für die meisten Menschen eklatante Entscheidungskriterien, die man nicht einfach immer wieder hinwegreden kann.
Wo es hakt bei den Batterien sieht man jedenfalls bei dem Transporter Beispiel sehr gut. max 120 km Reichweite, geringe Zuladung und sehr hohe Anschaffungskosten sind nicht praxistauglich, außer für Paketlieferdienste. Grund dafür ist die unfortschrittliche Akkutechnik. Schwer, ineffektiv, lange Ladezeiten, Reichweitenprobleme. Mit anderen Akkus wird sich das ändern, ganz sicher aber bis dahin wäre es klug auf sofortige CO2 Einsparmaßnahmen zu setzen, statt zwanghaft in die Zukunft iedeologisch zu investieren, mit dem Ergebnis weniger CO2 einzusparen und nicht unmittelbar.

MfG
 
Im Grunde gibt es aber auch eine fertige Lösung für schwere Fracht die man elektrisch an ausgewählte Orte transportieren will: Nennt sich Güterzug. Für die letzte Meile könnte dann so ein Transporter wie hier mit deutlich weniger Akku reichen.
Da bin ich voll bei dir.
Problemchen:
Güterzüge für schnellen Stückguttransport fristen ein Schattendasein bei der DB und bei solchen sachen wie Brennernordzulauf ist Deutschland noch in de Planfeststellungsphase, während Italien udn Österreich schon alles fertiggebaut haben.
Sprich, dank deutscher Geschwindigkeit und Entscheidungsfreiheit werden wir weiterhin auf der Nord-Süd-Europachse die avisierten 20% weniger LKWs auf Deutschen Straßen immer noch vor uns im Stau haben.

Ich verstehe auch nicht wirklich, warum beim Thema Stromer-LKW die Oberleitungsoption nicht im größeren Umfang ausgelotet wird:
 
Da gibt es drei Möglichkeiten:
1: Der ADAC wird sich umstellen müssen.
2: Der ADAC kann extrem viel Geld (ca. 5€ den Liter) für E-Fuels ausgeben (Wasserstoff taugt da auch nicht).
3: Die LKW werden weiterentwickelt und haben irgendwann eine reale Reichweite von 1000km.

Es wird wohl auf 1&2 hinauslaufen.

Bestimmt.
Nur habe ich dann hier ein Produkt, das für seinen Einsatzbereich schon vor Marktstart nicht geeignet ist und damit unsinnig.

E-Fuels sind extreme Ressourcenverschwendung, die sind eigentlich nur geeignet, dass Porschechristian auch in Zukunft noch seinen geliebten Verbrenner fahren kann. Da interessiert es dann auch nicht, dass der Liter über 5€ kosten wird und die Effizienz absolut unterirdisch ist.

Fun fact am Rand:
Das gleiche sagen bestimmte Klimaretter über den individualverkehr mit dem Auto im allgemeinen, also auch inklusive der E-Fahrzeuge.
Nach denen gibts dann gar keine PKWs mehr in Privathand.
 
Habe ich doch geschrieben. Kurierfahrer mit Sprinter brauchen mehr Zuladung und Reichweite. Die 120km sind am frühen Vormittag schon weg hier in Berlin.

Um den geht es nicht. Du hast dir da absichtlich das mieseste vom miesen herausgesucht. Stand der Technik sind 500km und die reichen meist völlig aus. Wer sich den Sprinter oder auch den alten BMW i3 bzw. eUp kauft, der sollte wissen, worauf er sich einläßt und ob das ganze den Ansprüchen genügt

Ressourcenverschwendung ist es auch, noch gute Autos auszutauschen und mit komplett Neuen, die keinen sauberen CO2 Abdruck haben, zu ersetzen.

Die Frage ist halt eben immer, was die Alternative sein soll. eAutos sind da das mit Abstand sinnvollste.

Der Zeitpunkt der CO2 Ersparnis verschiebt sich enorm nach hinten, es werden doppel so viele Ressourcen verschwendet, da hätte man als Übergangslösung mit eFuels einen wirksameren und sofortigeren CO2 Einsparungseffekt.

eFules haben momentan keinen CO2 Einspareffekt. Es wird so irre viel Energie benötigt, die nicht im Ansatz da ist. Die Idee ist, dass man das ganze irgendwann einmal mit im Überfluss erzeugtem grünen Strom aus der Wüste herstellen kann. Bis dahin wird aber wohl nach 2040 sein, eventuell auch deutlich später. Auch die Kernkraft wäre eine Option, auch wenn so einen Reaktor nirgends steht (die Thorium Hochtemperaturreaktoren sind der Ansatz) und alles erforscht werden muß. Momentan funktioniert ja noch nichtmal die CO2 Abscheidung aus der Luft, die der Grundstock des Ansatzes sein soll, im großen Maßstab.


Bis das etwas wird dauert es noch Jahrzehnte und auch dann wird es zu teuer sein, um im Alltag eine relevante Rolle zu spielen, die über Flugzeuge, Kettensägen und Oldtimer hinausgeht.

Jetzt muss man quasi E´s kaufen, mit Batterietechniken die noch nicht so weit sind, siehe ID3 Wintertest mit 30 % weniger Batterie *indieHändeklatsch* um dann in ein paar Jahren wieder auf die sinnvolere Generation, mit besseren Akkus zu wechseln?

Damit ist man dann immer noch 20 Jahre schneller, vermutlich sogar mehr.

Macht aber kein Sinn, wenn die Akkus nicht soweit sind.

Die Akkus sind soweit.

Du musst mal über deinen Horizont hinausschauen und die Bedarfe von anderen anerkennen. Zuladung, Reichweite, Infrastruktur, finanzielle Möglichkeiten, dass sind für die meisten Menschen eklatante Entscheidungskriterien, die man nicht einfach immer wieder hinwegreden kann.

Der Punkt it einfach, dass das ganze für das allermeiste völlig ausreicht. Beim Rest wird man sich, schon aus wirtschaftlichen Gründen, umstellen müssen.

Wo es hakt bei den Batterien sieht man jedenfalls bei dem Transporter Beispiel sehr gut. max 120 km Reichweite, geringe Zuladung und sehr hohe Anschaffungskosten sind nicht praxistauglich, außer für Paketlieferdienste.

Das Beispiel ist absoluter Müll und du hast es nur gewählt, weil es gut in deine Argumentation passt. Schon mit ein halbwegs gutes Modell, mit 300km praktischer Reichweite und die Sache sie anders aus. Momentan sind 500km Reichweite technisch ohne weiteres drin, wenn man es unbedingt braucht auch mehr.

Kaum einer interessiert sich für diese Gurken, außer ein paar Verzichtsökos und vorallem die Gegner des Verbrenners.

Grund dafür ist die unfortschrittliche Akkutechnik. Schwer, ineffektiv, lange Ladezeiten, Reichweitenprobleme.

Der Grund dafür ist, dass es eines der ersten und besch*ssenen Modelle ist. Wie gesagt: 500km sind mit aktueller Technik drin. Das zerlegt allerdings deine Argumentation.

Aber wen du auf diese Argumentation stehst: Verbrenner sind dann auch Müll, wenn man Lada als Grundlage nimmt.

Mit anderen Akkus wird sich das ändern, (...)

Auch schon mit der heutigen.

(...) ganz sicher aber bis dahin wäre es klug auf sofortige CO2 Einsparmaßnahmen zu setzen, statt zwanghaft in die Zukunft iedeologisch zu investieren, mit dem Ergebnis weniger CO2 einzusparen und nicht unmittelbar.

Ganz genau und deshalb sind eFuels auch kein Gangbarer Weg, da sie wohl erst in Jahrzehnten nennenswert bereit stehen können und zu teuer sein werden. Wer jetzt etwas tun will, der kommt um die Elektromobiliät nicht herum, wenn kein Verzicht geübt werden soll.

Ich verstehe auch nicht wirklich, warum beim Thema Stromer-LKW die Oberleitungsoption nicht im größeren Umfang ausgelotet wird:

Das ist eine Lösung, die man voll durchziehen muß. Bei Wasserstoff reicht es ein paar Tankstellen aufzustellen. Die LKW können dann von Tankstelle zu Tankstelle gurken und im Umkreis davon operieren. Mit den Ladesäulen ist das ähnlich, wobei die recht billig selbst angeschafft werden können oder schon da sind (CEE Stecker).

Bei den Oberleitungen muß man hingegen alle Autobahnen komplett versorgen und nach Möglichkeit auch noch die Landstraßen. Erst dann kann das System breit genutzt werden.

Bestimmt.
Nur habe ich dann hier ein Produkt, das für seinen Einsatzbereich schon vor Marktstart nicht geeignet ist und damit unsinnig.

Es ist dafür geeignet. Es muß einfach nur billiger sein, mit Strom zu fahren, als mit Diesel und die Geschichte hat sich erledigt.

Fun fact am Rand:
Das gleiche sagen bestimmte Klimaretter über den individualverkehr mit dem Auto im allgemeinen, also auch inklusive der E-Fahrzeuge.
Nach denen gibts dann gar keine PKWs mehr in Privathand.

Es ist halt eben eine Alternative. Keine unbedingt gute, denn unsere Welt ist um den Individualverkehr gestrickt, aber es ist ein gangbarer Weg. In der DDR hat man das so gemacht (nicht ganz so extrem), da waren nur begrenzt viele PKW in Privathand.

Ich persönlich finde die Elektromobilität ist die bessere Lösung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Um den geht es nicht. Du hast dir da absichtlich das mieseste vom miesen herausgesucht. Stand der Technik sind 500km und die reichen meist völlig aus. Wer sich den Sprinter oder auch den alten BMW i3 bzw. eUp kauft, der sollte wissen, worauf er sich einläßt und ob das ganze den Ansprüchen genügt
Nö, zeig mir doch ein Transportfahrzeug, dass diese Probleme nicht hat oder willst du mit nem Tesla als Kurierfahrer arbeiten? Was meinste denn auf welche Kosten die 500 km Reichweite gehen? Preis, Zuladung und genau das wird, auf Grund des Bedarfes, bei Transportfahrzeugen "besonders sichtbar"
Die Frage ist halt eben immer, was die Alternative sein soll. eAutos sind da das mit Abstand sinnvollste.
Das hätte man einem Marktwettbewerb überlassen können aber es wurden sokzessive nur Elektrolösungen gefördert.^^
eFules haben momentan keinen CO2 Einspareffekt. Es wird so irre viel Energie benötigt, die nicht im Ansatz da ist. Die Idee ist, dass man das ganze irgendwann einmal mit im Überfluss erzeugtem grünen Strom aus der Wüste herstellen kann. Bis dahin wird aber wohl nach 2040 sein, eventuell auch deutlich später. Auch die Kernkraft wäre eine Option, auch wenn so einen Reaktor nirgends steht (die Thorium Hochtemperaturreaktoren sind der Ansatz) und alles erforscht werden muß. Momentan funktioniert ja noch nichtmal die CO2 Abscheidung aus der Luft, die der Grundstock des Ansatzes sein soll, im großen Maßstab.
Wenn man nicht investiert und investieren möchte geht das schlecht.
Bis das etwas wird dauert es noch Jahrzehnte und auch dann wird es zu teuer sein, um im Alltag eine relevante Rolle zu spielen, die über Flugzeuge, Kettensägen und Oldtimer hinausgeht.
Man kann aber nicht eine Wende mit Zwang und ohne Alternativen einleiten, dass ist doch absurd und naiv?!
Die Akkus sind soweit.
Nö, wie man ja an realistischen Nutzungsszenarien sieht. Aktuelles Beispiel aus dem Privatgebrauch fällig? Siehe dir den ID3 Wintertest an. Sage und schreibe knapp 30 % weniger Reichweite.
Der Punkt it einfach, dass das ganze für das allermeiste völlig ausreicht. Beim Rest wird man sich, schon aus wirtschaftlichen Gründen, umstellen müssen.
Weltfrieden wäre auch sinnvoll und schön aber das wird nichts ohne konkrete Konzepte und Maßnahmen und genau daran hapert es, siehe Transporterbeispiel.
Das Beispiel ist absoluter Müll und du hast es nur gewählt, weil es gut in deine Argumentation passt. Schon mit ein halbwegs gutes Modell, mit 300km praktischer Reichweite und die Sache sie anders aus. Momentan sind 500km Reichweite technisch ohne weiteres drin, wenn man es unbedingt braucht auch mehr.
Du bist ja witzig, schreibst das in einer News wo es genau um solche Fahrzeugkategorien geht... :-D Alles klar. Natürlich ist das kein Müll, weil genau dieser konkrete Bedarf die Batterieprobleme aufzeigt. Im Privaten wird das kaschiert durch solche Nutzungsszenarien wie, man muss ja eh eine Stunde Pause machen, man kann dann ja in Ruhe einen Kaffee trinken, dass wäre weniger stressig und und und. Dennoch, bestehen die gleichen Grundprobleme, zu wenige Reichweite, zu teuer, zu schwer, zu wenig Zuladung. ;-)
Kaum einer interessiert sich für diese Gurken, außer ein paar Verzichtsökos und vorallem die Gegner des Verbrenners.

Der Grund dafür ist, dass es eines der ersten und besch*ssenen Modelle ist. Wie gesagt: 500km sind mit aktueller Technik drin. Das zerlegt allerdings deine Argumentation.

Aber wen du auf diese Argumentation stehst: Verbrenner sind dann auch Müll, wenn man Lada als Grundlage nimmt.
Ja klar sind die im Privaten bei 100km, mit Rückenwind und ohne Zuladung drin aber hier geht es um "Transporter" ich glaube einfach du bist im falschen Thread, wenn du das immer wieder miteinander vergleichst also Äpfel mit Birnen. :-D
Auch schon mit der heutigen.
Na dann zeigt mal einen Transporter mit den 500 km Reichweite und über eine Tonne Zuladung als Alternative zu aktuellen Sprintern. Ich bin gespannt. :-)

MfG
 
Es ist dafür geeignet. Es muß einfach nur billiger sein, mit Strom zu fahren, als mit Diesel und die Geschichte hat sich erledigt.

Wenn ein Produkt die Einsatzbedingungen nicht erfüllt, ist es unbrauchbar, da kann es noch so günstig sein.

Ein Beispiel, abseits dieses Fahrzeugs:

Ein Elektro LKW kostet pro Kilometer nur 10% gegenüber einem mit Diesel, dafür ist die Reichweite um 40% geringer.
Dadurch kann ich in der vertraglich vereinbarten Zeit nicht fristgerecht laden und entladen.
Die Folge: 500.000€ Vertragsstrafe.

Reales Beispiel aus meiner Zeit in einer Spedition.
 
Alle namhaften Hersteller entwickeln gerade Elektro-Trucks. Geht ja auch nicht anders, wir müssen uns von den immer teureren Importen fossiler Energieträger unabhängig machen und die Windenergie massiv ausbauen.

Ich halte induktive Landesysteme in Autobahnen für einen möglichen Weg. Die Infrastruktur muss aber auch rstmal geschaffen werden.
 
Ich lach mich kaputt über die E-Debatte.
Schaut mal wie BILLLLIG Diesel ist, wenn man möchte.
Alles gewollt, gesteuert von den jenigen die EInfluss haben.

Ich verweigere einfach die E-Debatte, alles nur gekaufte Studien und schöngeredet!

Es sollte ein nachgewiesen unabhängiger die E-Fahrzeug Produktion bis zum verschrotten begleiten und dann vergleiche ziehen zum Verbrenner.

Klar wenn man Strom soweit subventioniert bis alle E-Autos und Transporter /LKW´s haben, macht man Strom danach noch teurer.
Die Menschen haben ja dann keine Ausweichmöglichkeit mehr.

Genau sowie Solaranlage und allen neue Technologien.
Man muss reich sein um überhaupt investieren zu können, dann profitiert man von der neuen Technologie.
Bis es dann die breite Masse nutz, verpuffen die Subventionen und der Staat sahnt ab.

Wolte diese Woche noch ne PV Anlage aufs Dach schnallen.
Was soll ich sagen, ich Kaufe eine Solaranlage für 25K€ und erziele eine Preisgarantie 0,38€/KWH
Also wenn der Preis vom Strom noch weiter steigt die nächsten Jahre kann ich froh sein das ich eine PV Anlage habe und weiter Strom Produziere und sich die Anlage in 20Jahren Armotisiert.
Ja super PV drauf geschi..en!

Mal was anderes, wenn es doch so offensichtlich ist das es finanziell und auch vom Umweltaspekt so lukrativ ist;
Warum stürzt sich die Menscheit nicht drauf?
Wenn irgendwo irgendwas den anschein hat billiger oder vorteilhafter zu sein scheint ist es sofort vergriffen.
Warum bei dem E-Schrott denn nicht?
Warum wird zurückhaltend gekauft?
Reichen die Argumente nicht oder driften die von der Realität ab?
Es wird einfach nicht so gekauft wie erhofft.

Nun zur Inovation!
E-Mobilität ja, aber es muss sich noch vieles entwickeln vom Gewicht und Kapazität der Batterien bis hin zur Infrastruktur.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kleines Eauto mit 15kWh zuhause bei 54cent Laden macht 8,1 Euro/100km.
Kleiner Diesel mit 4l bei 170cent tanken macht 6,8 Euro/100km.
Ein diesel ist somit mal wieder billiger geworden.
 
Kleines Eauto mit 15kWh zuhause bei 54cent Laden macht 8,1 Euro/100km.
Kleiner Diesel mit 4l bei 170cent tanken macht 6,8 Euro/100km.
Ein diesel ist somit mal wieder billiger geworden.
Ja man kannes ja unatraktiver machen wenn man Diesel für 3€ verkauft.
Und genauso wird es ja gemacht, siehe Gas, Benzin, Diesel.
Wenn man Diesel für 0,15€ verkauft, wird Strom nie lukrativ werden.
 
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