Das mit dem "Entschlacken" wird stark überbewertet. Wenn du mal mit Autoruns nachsiehst, welche Treiber für nicht vorhandene Hardware beim Windowsstart gecheckt werden, da kommt es auf die paar Treiber nicht an. Das geht alles in Sekundenbruchteilen ab.
Die Treiber, die ich bei "Nicht-PNP" ausgegraut sehe, gehören zum Teil zu Diensten, die deaktiviert sind. Diese Dienste werden natürlich beim Start geprüft, schließlich muss Windows wissen, ob es sie aktivieren darf oder nicht. Um den Treiber wird sich erst gekümmert, wenn der Dienst gestartet werden soll. Würde man den Treiber killen, würde sich der Dienst nicht mehr aktivieren lassen. Das wäre nicht so gut.
Die anderen sind, wie schon erwähnt, Treiber für Programme, die grade nicht aktiv sind, das sind z.B. Processexplorer, mein Platten-Imager und ein paar andere. Diese Treiber zu löschen, schadet nicht, bringt aber auch nichts, da sie beim nächsten Programmaufruf wieder in die Registry geschrieben werden. Das kostet dann wieder unnötig Zeit beim Programmstart, geht aber so schnell, dass man das nicht bemerkt.
Es kann passieren, dass ein Treiber angezeigt wird, für den das Programm nicht mehr vorhanden ist. Den kann man löschen.
Dafür muss man natürlich wissen, wofür die angezeigten Treiber, ob ausgegraut oder nicht, überhaupt gut sind.
Blind drauflos löschen, nur weil was ausgegraut ist, ist eine eher schlechte Idee.
Auch anderswo ist das nicht zu empfehlen. Bei den USB-Einträgen ist bei mir manches ausgegraut. Das sind aber USB-Sticks, die grade nicht eingestöpselt sind. Die haben alle ihren festen Laufwerkbuchstaben, den sie wieder bekommen, wenn sie eingesteckt werden. Würde ich die Einträge killen, bekommen sie beim nächsten Anschluss einfach den nächsten freien Buchstaben und das wäre mir nicht recht.
Oder schau mal, was alles in Audio-, Video- und Gamecontroller ausgegraut ist. Da etwas zu löschen, wäre keine gute Idee.