Aufrollbares 65-Zoll-OLED von LG hat einen Preis

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Das aufrollbare 65-Zoll-OLED von LG hat einen Preis und der kann sich sehen lassen. 100 Millionen Won klingen wie die eine Ankündigung von Dr. Evil. Umgerechnet sind es rund 74.200 Euro. In der Preislage macht man sich um Kleinigkeiten wie Steuern keine Sorgen mehr.

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In 5-10 Jahren wird es den um die 5000€ und drunter geben. Fernseher verlieren wirklich seeehr schnell an Wert.

Aber schön zu sehen wohin der Trend geht. Gefällt mir außerordentlich.
 
Es ist sehr praktisch, dass das aufrollbar ist.
Kann man es schnell zusammenrollen, sein 74.000 Euro-Display in den Rucksack oder in die Tasche schmeißen und ab damit zum Strand, zum Wandern, ins Schwimmbad oder ähnliches.
 
Ihr habt euch die Bilder nicht wirklich angeschaut oder?

Nichts mit Mobil irgendwo mit hinnehmen, das ist nicht irgendeine Wanderkarte mal eben zum zusammen rollen...
 
In 30-50 Jahren kann man sich die Dinger in Technikmuseen anschauen. Ganz klar ein Trendsetter, wenn der Preis in der Masse noch deutlich runter geht.
 
Zuletzt bearbeitet:

Aufrollbares 65-Zoll-OLED von LG hat einen Preis.[...] ah und ich dachte die werden an den Sozialämtern verschenkt.​


Ist nicht wild die Reparatur kostet 74,000 EURO :-)
Welche Reparatur? 1 Jahr Garantie und 2 Jahre Gewährleitung, danach wird einem maximal das Nachfolgemodell für 84.999,- zum Kaufen angeboten. Aber ma weiß... vielleicht kostet ja nächsten Jahr nach 'The Great Rest' von Davos und dem Migrations-CO2-Corona-Schuldenparty-Kassensturz in der EU ein Brot nur noch 1.000,-€. Dann relativiert sich das ganze wieder. :bier:
 
Architektonisch ist das ganze natürlich unglaublich interessant. Man kann einen Raum mit einem Fernseher ausstatten, ohne dass dieser vom ihm dominiert wird. In den Kreisen, auf die der Fernseher zielt, ist das natürlich unglaublich attraktiv, man kann ihn in irgendwas integrieren, ohne dass es das Raumkonzept stört. Das Ding wird sicher reißenden Absatz finden. So wie der erste Flachbildfernseher, der kam meines Wissens 1996 mit etwa 20" Bilddiagonale raus und kostete 20.000DM. Ein paar Jahre später waren bessere Geräte überall zu finden.
 
Hätte dafür viele Ideen die sicher mal kommen werden, wenn der Preis drastisch sinkt. Ob dies sinnvoll ist wäre eine andere Frage.
Aber daß sich damit viel verdienen läßt ist sicher. Muß natürlich halbwegs funktionieren und sich auch ohne Schaden ein paarmal rollen lassen.
 
Ich hatte da eher an die Weltwirtschaftskrise 1929 gedacht und deren Folgen wo dann auch die Preise erheblich gestiegen sind, weil das Geld nichts mehr wert war.
Nein.
Es gab damals schon die Rentenmark, Nachfolgerin der ehemaligen Reichsmark.

Wer sich dafür interessiert:
Die Deutsche Rentenbank gab erste neue Banknoten mit dem Datum 1. November 1923 um den 20. November sowie neue Rentenpfennig-Münzen mit der Jahreszahl 1923 an die Bevölkerung parallel zu den umlaufenden hohen Milliarden- und Billionen-Papiermark-Nominalen sowie den in geringerer Anzahl kursierenden wertbeständigen Notgeldbanknoten aus. Die Abkürzung der neuen Währung war „Rent.M“. Maßgeblichen Einfluss auf die Einführung hatten Reichsbankpräsident Hjalmar Schacht und Reichskanzler Gustav Stresemann. Die Rentenmark war „kein gesetzliches Zahlungsmittel, sondern Inhaberschuldverschreibung der Rentenbank“ (laut Büsch). Der Wechselkurs zur Papiermark wurde mit 1:1 Billion festgesetzt, und zwar genau am 20. November 1923 per Festlegung durch die Reichsbank, als der Devisenkurs 4,2 Billionen Papiermark = 1 US-Dollar war, was der Vorkriegs-Goldmarkparität zum Golddollar entsprach. Da die Rentenmark kein gesetzliches Zahlungsmittel war, bestand kein rechtlicher Zwang, sie als Zahlungsmittel anzunehmen (wohl aber mussten alle öffentlichen Kassen sie annehmen).[3] Trotzdem wurde sie von der Bevölkerung sofort akzeptiert. Die Inflation stoppte deshalb schlagartig; man sprach vom Wunder der Rentenmark.


Die Wirtschaftskrise 1929 hat die Preise nicht so stark steigen lassen, wie die Hyperinflation nach dem 1. Weltkrieg.
 
Ihr habt euch die Bilder nicht wirklich angeschaut oder?

Nichts mit Mobil irgendwo mit hinnehmen, das ist nicht irgendeine Wanderkarte mal eben zum zusammen rollen...

Doch. Der hat hinten dran so ne Schnur, da muss man dran ziehen. Dann rollt er sich auf wie n Rollo, und man kann ihn mit der Schnur auch gleich praktisch zusammenbinden. Dann hält die Rolle auch zusammen.
Und ab in die Strandtasche damit!
 
Architektonisch ist das ganze natürlich unglaublich interessant. Man kann einen Raum mit einem Fernseher ausstatten, ohne dass dieser vom ihm dominiert wird. In den Kreisen, auf die der Fernseher zielt, ist das natürlich unglaublich attraktiv, man kann ihn in irgendwas integrieren, ohne dass es das Raumkonzept stört. Das Ding wird sicher reißenden Absatz finden. So wie der erste Flachbildfernseher, der kam meines Wissens 1996 mit etwa 20" Bilddiagonale raus und kostete 20.000DM. Ein paar Jahre später waren bessere Geräte überall zu finden.

Ich finde das sogar sehr spannend!

Mein Fernseher steht zwischen den Lautsprechern mitten im Raum und ist damit beim Musikhören (was ich viel öfter und lieber mache wie in die Glotze zu schauen) akustisch echt störend (frühe Reflektionen usw). Wenn er dann einfach zusammengerollt in der Kiste liegt - Quasi wie beim Beamer die Leinwand, aber ohne den hässlichen und lauten Beamer nebst Verdunklungszwang - dann ist das Thema weg.

Zudem ist ein Fernseher ja auch optisch nicht direkt eine Augenweide, von daher wäre auch das ein Gewinn fürs Wohnzimmer.

Wenn sich die Technik durchsetzt, robust ist und bezahlbar wird, dann wird es nach dem Tod meines Jetzigen vielleicht zukünftig doch wieder einen Neuen geben. Momentan plane ich noch darauf zu verzichten.
 
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