Auf der Suche nach einem 2.1 System

Wie laut ein Chassis theoretisch bei einer bestimmten Frequenz spielen kann hängt einzig und allein vom Hubraum ab. Der Hubraum ist (Fläche) x (max. Auslenkung). D.h. ein langhubiger 5" Tieftöner kann im Bass lauter spielen als die meisten 8" Breitbänder. Das ist aber nur die eine Sicht der Dinge.

In der Realität spielt vor allem eine Rolle wie die Thiele-Small-Parameter des Chassis sind, wie die Gehäuseabstimmung ist (auf ultratief oder eher auf laut) usw. das Gehäuse bestimmt nämlich im Zusammenspiel mit den Parametern des Chassis wie tief es runter geht. Wenn du z.B. einen 12" PA Mitteltöner in ein für seine Parameter passendes Gehäuse steckst, dann ist bei ca. 150-80Hz Schluss - schweinelaut versteht sich aber eben nicht tief! Wenn du das Ding dann mittels DSP mit Gewalt auf Tiefbass vergewaltigst wirst du zum Einen einen furchtbaren Klang haben (Problem: massive digitale Pegelerhöhung führt zu Dynamikkompression) und zum anderen je nachdem wie sehr du es übertreibst auch an die (in dem Fall recht großzügig gesteckte) elektrische Leistungsgrenze des Chassis kommen bevor du auf die maximale Auslenkung stößt und den theoretischen Pegel gar nicht erreichen. Fläche alleine hilft einfach nicht, es muss alles zusammen passen.

Einfach mal 2 konkrete Beispiele die Extreme ausloten:
- Visaton Pentaton BB: 5x8" pro Seite, riesige Box, irrer Wirkungsgrad von 99dB (ist ne 4 Ohm Box wenn ich es richtig im Kopf hab) aber bei 50 Hz ist Schluss! Klar, mit DSP ist noch was möglich aber den hat man im Normalfall nicht. Der Klang von dem Teil ist übrigens großartig, eine der geilsten Boxen die es gibt!
- ct 227XT: 1x3" Bass pro Seite. Klein und goldig (steht hier vor mir aufm Schreibtisch und gibt "Out Louder" von Medeski Scofield Martin & Wood wieder) und die gehen gemessen bis fast 40Hz runter! Mit einem beachtlichen Pegel, wenns gefordert wird.

Klar kann in dem Beispiel die Visaton viel lauter spielen, soviel Hub kann ein 3" Tieftöner nie machen, dass er gegen 5x8" ankommt. Aber er kann dennoch tiefer spielen, wenn man das richtige Chassis mit dem richtigen Gehäuse kombiniert! Es ist auch immer die Frage was der Entwickler will. Will er max. Wirkungsgrad? Dann verzichtet er auf Tiefbass. Oder will er max. Tiefbass und verzichtet auf Wirkungsgrad und max. Pegel? Das ist das Spannungsfeld in dem man sich bewegt, wenn man Boxen entwickelt und für das man je nach Anwendung immer eine neue Entscheidung treffen muss.

Mehr Beispiele? Es gibt z.B. Subwoofer mit 7" Chassis (Wavesub 178) und <20Hz unterer Grenzfrequenz und bescheidenem (fürs Nahfeld ausreichenden) Pegel. Meine nächsten Boxen fürs Wohnzimmer (ich hab mich da jetzt endlich mal zu was durch gerungen) werden ein vollaktives Open Baffle FAST mit 8" BB und 2x15" TT pro Seite, mit tollem Wirkungsgrad und geilem aber nicht ultratiefem Bass...

Man kann also nie(!) vom Membrandurchmesser auf den Bass und den Pegel schließen, sondern muss sich konkret ansehen was das Teil kann.
 
Du hast natürlich grundsätzlich Recht.
Ich habe mich mit meiner ersten Aussage wohlmöglich falsch ausgedrückt. Naja passiert. Wollte halt nicht so sehr ins Detail hier gehen.
Meine Aussage die ich machen wollte war eher:
Wenn du angenommen einen 12" Woofer und einen 18"er hast, die ungefähr die gleichen TSPs haben, spielt der 18er dennoch lauter bzw. tiefer.
Weil durch die Membranfläche mehr Luftmoleküle zum schwingen gebracht werden. Reine Physik.

Fakt ist: Diese "Studiomonitore" können leider unter 60Hz nicht so spielen wie ein Sub von einem Edifier S530D (zum Beispiel)
Weil sie einfach nicht dafür ausgelegt sind, das sieht man an den Visaton Pentaton BB. Dort wird man aber garantiert einen Woofer von Visaton finden der unterhalb von 50Hz wieder alles ausgleicht, und der auch dafür ausgelegt ist.
Ein einzelner Sub ist A und O für untere Frequenzen.

Wenn Klang bedeutet, unter 50Hz alles nicht abzurufen, dann verzichte ich gern drauf.
Das mag bei Filmen oder Home Theatern zwar zutreffen das der Klang bzw. die Kontrolle dann besser ist, aber bei Musik und gerade bei Hip Hop sind Frequenzen unterhalb von 40hz substantiell wohl doch drin.
Und ohne Sub ist da nunmal nicht viel drin.

Fahre 2x 12"er im Auto, Stromkabel 75mm², den Rest kannste dir selber ausmalen :D

Die Kunst besteht darin tief und laut gleichzeitig zu können. Zumindest bei meiner Musikrichtung.
 
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Bei gleichen TSP spielen die Chassis gleich tief und falls der 12"er ausreichend/mehr Verschiebevolumen hat kann er sogar lauter als der 18er spielen.

2 12"er nutze ich im Nahfeld auch ... mehr Pegel könnte aber nicht schaden.
Mit dem Edifier wirst du nicht annähernd an den Pegel im Auto kommen.

Es gibt übrigens auch viele Studiomonitore deren Grenzfrequenz unter 60 Hz liegt.
 
Zum einen, weil "normale" Instrumente gar nicht so tief runter kommen und zum Anderen weil es für die Produzenten kaum einen Sinn ergibt etwas auf den Markt zu bringen, was von >99% aller Anlagen gar nicht wiedergegeben werden kann.

Wah! Und das aus deinen Fingern! Macht mich als alten Bassisten sehr traurig. :(
 
Weil durch die Membranfläche mehr Luftmoleküle zum schwingen gebracht werden. Reine Physik.

Eben nicht, die Membranfläche ist nicht entscheidend, sondern der Hubraum (in TSP Sprache V[SUB]d[/SUB]). bei gleichen TSPs kann der 18" tatsächlich lauter, allerdings dürfte es das kaum geben, dass du nen 12er und nen 18er mit identischen TSPs findest, zumal weil es ja rein technisch nicht geht, entweder gleiches x[SUB]max[/SUB] oder gleiches V[SUB]d[/SUB]. Im ersten Fall wäre er lauter, im zweiten Fall wären sie identisch laut...

Fakt ist: Diese "Studiomonitore" können leider unter 60Hz nicht so spielen wie ein Sub von einem Edifier S530D (zum Beispiel)

Sie können vermutlich nicht so laut wie ein dedizierter Sub, allerdings können sie sehr wohl so tief - zumindest der eine oder andere - und hoffentlich deutlich besser weil sauberer. Für mich entscheidend vor allem homogen über den ganzen Frequenzbereich! Daran scheitern nämlich 2.1 Systeme im Nahfeld / am Schreibtisch. Der Sub wird irgendwo hingestellt wo Platz ist (weil man den ja eh nicht orten kann :klatsch:) und dann halt laut gemacht... Jeder wie er will, aber gut ist halt anders!

Weil sie einfach nicht dafür ausgelegt sind, das sieht man an den Visaton Pentaton BB. Dort wird man aber garantiert einen Woofer von Visaton finden der unterhalb von 50Hz wieder alles ausgleicht, und der auch dafür ausgelegt ist.

Gar nicht so leicht, man kann die Grand Orgue als Subwoofer aufbauen und die BBs weglassen. Das wäre der einzige, der mMn vernünftig mit der Pentaton mitspielen kann - wenn man sich mit den Pegeln zurückhält und die Pentaton nicht ausfahren will.

Ein einzelner Sub ist A und O für untere Frequenzen.

Das stimmt so nicht. Immerhin hören vermutlich >>90% aller Musikliebhaber ohne Sub. Kein Sub zu haben heißt nicht ohne Bass leben zu müssen. Selbst als Bass liebhaber wird man in den allermeisten Fällen mit simplen Stereoboxen leben können. 35Hz sind mit vielen Hifiboxen drin - mit den Billigsubs a la Edifier gehts oft nicht so tief, seriös gemessen erreichen viele nicht mal sauber 40Hz!

Die Kunst besteht darin tief und laut gleichzeitig zu können. Zumindest bei meiner Musikrichtung.

Ich habe die Links gehört, musikalisch kommen wir nicht zusammen, mir ist das zu belanglos. Aber auch hier: jedem das Seine!

Wah! Und das aus deinen Fingern! Macht mich als alten Bassisten sehr traurig. :(

Musst nicht traurig sein. Bei nem E Bass ist auf der E Saite bei ca. 40Hz ganz einfach Schluss, ein 5-Saiter kann dann noch H' und damit erreicht er fast 30Hz das wars dann aber - solange man nicht downtuned. D.h. wenn man rund 40Hz untere Grenzfrequenz erreicht, dann hat man die "üblichen", natürlichen Instrumente im Sack (Orgeln und japanische Trommeln mal aussen vor), zumal da ja nicht Schluss ist, sondern es einfach langsam leiser wird (je nach Bauart der Box 6-18dB/Oktave). Dann hilft noch das Residuumhören ein wenig mit und gut ist.

Bei meiner Schreibtischabhöre ist messtechnisch bei knapp 40Hz Schluss - aber ich kann den Herren Marcus Miller oder auch Les Claypool zuhören ohne das was nicht stimmt.

Nur um nicht missverstanden zu werden. Ich sage nicht Subwoofer sind Teufelszeug und man braucht die nicht! Sondern nur, dass man auch ohne sehr wohl vernünftig Musik hören kann (machen ja auch praktisch alle ohne) ohne deswegen kastrierte Töne zu hören.
Außerdem sage ich, dass bei Billigwoofern oftmals nicht tiefere Töne rauskommen als bei "normalen" Boxen, dafür aber gerne unsauberer und dröhniger. Auf- und Einstellungsproblematik ist dann noch ein Punkt, aber dass kann jeder selbst probieren.
 
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Danke ;-)
Wobei auch da fraglich ist, wo Sinn und Sinnlichkeit bei nem auf A gestimmten 5-Saiter liegen. Anderes Thema.
Das Nahfeldmonitore ihrem Namen nicht gerecht werden, wenn sie unter 70 Hz nichts zu stande bringen, muss immer wieder erklärt werden. Genauso, das viele Firmen einiges an Aufwand verwenden um 2 oder 3-Wegeboxen homogen über den gesamten Frequenzbereich klingen zu lassen, während Logitech und Co gerne mal zwischen Sub und Mitteltöner ne ordentliche Lücke lassen.
Geht auch. Kann sich schon nichts überlagern.

Auch ich gebe den Rat: lieber brauchbare 2.0er, möglichst mit Kuhschwanzfilter und ggf Höhenabsenkung um flexibel beim aufstellen zu sein.
Ein Sub unterm Tisch bringt nix. Deine Hoden haben keine Ohren. Außerdem hat es einen Grund, warum bei Nahfeldmonitorsystemen der Sub gerne mal soviel kostet wie 2 einzelne Boxen. Das muss zueinander passen. Und dann ist das Setup an sich wichtig. Wie das Logitech zu dem Preis hin bekommt? Gar nicht.

Und nochmal zu dem "Fakt" das Studiomonitore nicht den Tiefbass haben wie ein Sub... Ja... Dafür sind sie halt auch gar nicht gedacht.
Vor Monitoren hängt ein armes Tontechnikerschwein nachts um halb 4 und überlegt ob er der Bassdrumspur nochmal 2dB um die 60Hz dazu gibt, weil sie nicht genug kickt.
Da ist der EQ flat, da braucht man keinen Sub, da muss man was hören :)
Der Vergleich hinkt halt ziemlich.
 
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Wow. Gut schreiben könnt ihr. Die Hälfte ist richtig die andere nicht.
Das hängt aber damit zusammen, dass ihr nicht richtig liest, oder nur das versteht was ihr wollt.
DEIN OPTIMUM IST NICHT DAS OPTIMUM ANDERER LEUTE! Also verkauf deinen Anspruch bzw. Bedarf nicht als die bessere da, wenn sie für andere ebend nicht das ist was sie wollen oder suchen.

Das stimmt so nicht. Immerhin hören vermutlich >>90% aller Musikliebhaber ohne Sub. Kein Sub zu haben heißt nicht ohne Bass leben zu müssen. Selbst als Bass liebhaber wird man in den allermeisten Fällen mit simplen Stereoboxen leben können. 35Hz sind mit vielen Hifiboxen drin - mit den Billigsubs a la Edifier gehts oft nicht so tief, seriös gemessen erreichen viele nicht mal sauber 40Hz!

Aha und wer sagt dir das ich zu diesen 90% gehöre? Wie bitte willst du mit den kleinen 3" Tieftönern eine gute Lautstärke bei den unteren Frequenzen erreichen?
Du müsstest doch wissen je tiefer man in die Frequenzen geht, desto weniger wird die Lautstärke, es sei den das Gehäuse wurde dementsprechend gebaut.
Der Sub beim Edifier oder allgemein 2.1 Systemen, wird es dennoch unterhalb von 60hz es besser schaffen als die kleinen Fuzzis in den Studiomonitoren oder wie ihr sie nennt.
Das sind für mich schon fast stink normale Satellit Lautsprecher. Aber Studiomonitore klingt ja exklusiver. Soviel zu Marketing.

Zum Thema gleiche TSP 12" vs 18" sag ich gar nichts weil ihr das nichtmal richtig gelesen habt. Ist mir etwas zu blöd noch weiter drauf einzugehen.

Ich habe die Links gehört, musikalisch kommen wir nicht zusammen, mir ist das zu belanglos. Aber auch hier: jedem das Seine!

Genau deswegen verkaufst du mir die Studiomonitore oder was auch immer als die bessere Variante. Ich höre kein Mozart sorry. Auch keine Orgeln und japanische Trommeln.
Auch hier wieder, dein Musikgeschmack enstpricht nicht dem von anderen. Deshalb kannst du nicht jedem sagen: "Du wirst mit 2.0 glücklicher als mit 2.1"
Wir reden hier immernoch von Lautsprechern die für den PC zum Musik hören gedacht sind. Ich bau mir kein Home Cinema gerade auf.

Mein Onkel hat das Teufel Motiv 2 MK2. Und das klingt stark. Man muss auch mal immer den Preis miteinbeziehen, und nicht auf kacke hauen und von Visaton Pentaton BB reden.

R.I.P Thread. Hät ich gewusst das hier so ne blöde Diskussion entsteht hät ich gar nicht gefragt.

Aber egal: Suche 2.0 System das zwischen 30 und 50Hz guten Bums hat. :P Jetzt bin ich gespannt. :P
 
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Ich glaub du hast gar nicht verstanden um was es mir geht? Ich bin in die Diskussion eingestiegen, nachdem hier geschrieben wurde: "→ mehr Membranfläche = mehr Tiefbass" Das ist nunmal Unsinn und das habe ich auch begründet. Ich habe nicht gesagt, du brauchst keinen Sub, sondern lediglich dargelegt was es damit auch für Problematiken gibt und das sich zwischen Pegel, Bass und Fläche kein unmittelbarer direkter Zusammenhang ergibt. Nirgendwo habe ich was von einem Optimum oder gar was du zum glücklich sein brauchst geschrieben!

Deine permanenten Vorwürfe hier würden die beteiligten deine Beiträge nicht richtig lesen sind ebenfalls haltlos. Ich habe hier keinen Beitrag gelesen, der den Eindruck erweckt deine Beiträge seien nicht gelesen worden. Vielleicht drückst du dich nicht eindeutig aus und es liegt nicht an allen anderen?

Zu der "guten" Lautstärke aus 3"ern im Bass kann ich nur sagen, dass für mich im Nahfeld (rund 0,5m) die Lautstärke ausreicht. Gemessen kann man in der Distanz gute 90dB erreichen. Das finde ich für ne PCBeschallung bei mir ausreichend. Wenn du mehr brauchst geht sowas natürlich nicht - du hast aber so wie ich das sehe nirgends einen konkreten Pegelwunsch geäußert...

Was deinen Wunsch nach Vorschlägen angeht, sei noch zu sagen, dass der Edifier Sub vermutlich die geforderten 30Hz (oder gar die 20Hz die im Prospekt stehen) gar nicht wirklich linear erreicht. Oder sagen wir so, es würde mich überraschen. Extremer Pegel den du dir offenbar vorstellst dürfte mit dem 8" Bass auch nicht zu machen sein in den Regionen, aber gut.

Um 30Hz mit ordentlich Pegel zu erreichen sind andere Kawentsmänner gefragt als 8" Woofer, soviel sollte klar sein. Mit ner Kompaktbox dürfte das - zumindest solange sie noch Nahfeldtauglich ist auch nicht zu machen sein. Aber wenn genug Platz und Hörabstand vorhanden ist gehen 30Hz mit Pegel natürlich schon. Ne Visaton BS wäre vllt. ein Kompromiss. Ist zwar auch nur ein 8" Woofer, aber weil stereo eben 2 Stück. Nahfeldtauglichkeit ist streng genommen auch nicht mehr gegeben, aber homogener als ein schlecht eingestellter Sub dürfte das definitiv sein. Bißle Platz braucht die im Rücken aber schon, sonst wirds richtig dröhnen untenrum. Das ist das was mir so auf die Schnelle einfällt - ich habe mit Visaton im übrigen nix zu tun, auch wenn ich schon den 2. Lautsprecher mit deren Chassis erwähne...

Aber letztlich kannst du machen was du magst. Werd glücklich mit deinem 2.1 System! Mir ging es nur darum deine Aussagen technisch wenigstens grob zu berichtigen.
 
Alles schön und gut. Findest du nicht es ist irgendwo auch total unnötig gewesen so eine Diskussion entstehen zu lassen?
Ich bin davon überzeugt das ich meine Wünsche eigentlich gut geäußert habe. Dann wurden 2.0 Systeme dazugeholt. Ist ja auch gar nicht schlimm.
Aber so wie ich das verstehe, scheint man dort auch nicht glücklich zu werden, zumindest bezüglich meinen Ansprüchen. Daher finde ich das der Thread voll den Abschuss sich eingefahren hat.

Lass mich das kurz übersetzen: "Hey die 2.1 Systeme sind völliger Mist, hol dir 2.0 damit wirst du auch nicht glücklich".
Die erste Hälfte könnt ich noch nachvollziehen, weil die Subs anscheinend sehr unsauber an Pegel abfallen bei fallender Frequenz. Das habe ich anscheinend richtig verstanden.
Die zweite Hälfte der Aussage muss ich wohl nicht erläutern. Den so wie ich es verstanden habe, können diese "Nahfeld" Lautsprecher genau so wenig gut zwischen 30 und 40Hz spielen.

Wenn ich 90 dB bei ca. 32 - 35 Hz erreiche wäre ich schon endsglücklich schätze ich, solange alles linear bzw. homogen abfällt.

Ich will dir nichtmal die Schuld geben, das hier so ne Diskussion entstanden ist. Aber wenn ich mir deine anderen Beiträge anschaue, musst du immer die Leute erst blöd angreifen und dann alles in den Schatten stellen was nicht mit deiner Aussage übereinstimmt.
Und du sitzt dann auch fest darauf. Ich werde aber in Zukunft versuchen, mich selber besser zu äußern.
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Wozu ich noch bereit wäre ist, falls man die Lautsprecher an sich selber kaufen kann, und das Gehäuse selbst bauen in dem sie spielen.
 
Wie gesagt, es ist mir an sich absolut egal ob du 2.0 oder 2.1 oder sonst was nimmst. Mir gehts nur um das Verständnis, dass man aus der Membrangröße nichts bzgl. der Basstiefe und des Pegels direkt ableiten kann. Ein wenig Technikverständnis hilft, gerade wenn man spezielle Ansprüche hat.

Immerhin hast du jetzt mal konkrete Pegel und Basswünsche geliefert. Damit wirds ein wenig leichter. Wenn du noch nen Hörabstand hast kann man mal rechnen wieviel Verschiebevolumen ein Tieftöner eines Subwoofers oder eben 2 Woofer eines Stereopärchens bräuchten um das Ziel zu erreichen. Wenn du das hast, dann kannst du sehr viel einfacher auswählen was du denn für Teile brauchst und ersparst dir ne Enttäuschung - wobei es vermutlich bei Fertigboxen nicht so einfach ist das Verschiebevolumen zu ermitteln.
 
Hatte noch n nettes Beispiel, das Hub Membranfläche schlägt, aber das Thema ist wohl abgefrühstückt.

Problem ist halt, das es einen Grund hat, das "Nahfeldmonitore" so klein sind: Sie müssen halt auf den Tisch passen. Tatsächlich kriegen die das aber ganz gut hin (mit viel Hub ;) ) wenn sie vernünftig aufgestellt sind (Stereodreieck, Ausrichtung, Hintergrund und so) - vielleicht besser als du denkst.
Andererseits hat die Industrie ja die Nische, die du brauchst: Wenn dir die durchaus vernünftigen Monitore nicht reichen, nimmst du dir den passenden Sub dazu, oder du holst dir gleich das Set. Wie du aber schnell siehst sind wir da aus dem Budget. Selbst mit günstigeren Alternativen.
Kannst natürlich an die Schmerzgrenze gehen, dazu vielleicht die hier (Achtung, Einzelpreis), aber dann bist du immer noch drüber.
Unter Samson wird dir hier halt niemand was empfehlen - könnte einen Grund haben.
In der Einsteigerklasse ist es halt immer so, das du für's Geld immer bessere Qualität für 2.0 als für 2.1 bekommst. Anders gesagt, geht "brauchbar" bei 2.0 bei 100 - 200€ los, während die 2.1 Systeme da durchaus noch als Ramsch durchgehen, erst recht im direkten Vergleich.
Wenn dir Bass so sehr über Qualität geht, hau deine 100€ im Saturn raus, vielleicht bist du damit ja sogar zufrieden und denkst dir, hier im Forum gibt's nur Deppen. Die Wahrheit liegt wie immer irgendwo dazwischen :D
 
Hinsichtlich Bass würde ich mir wie gesagt mal die LSR 305 oder auch die Monkey Banana Gibbon 5 ansehen.
Letztere kannst du per Filter auch recht großzügig anpassen (+-6dB HF / LF) - die LSR sind da mit jeweils +-2dB etwas spartanischer.

Wenns günstiger werden soll, dann vielleicht ein paar Presonus Eris 5, Fluid Audio F5 oder Mackie CR5.
Wobei ich da von den Preonus und Fluid Audio keinen fulminanten Tiefbass erwarten würde.
Zu den Mackie kann ich aus persönlicher Erfahrung nichts sagen,... ich weiß nur, dass sie hier im Forum gerne empfohlen werden...

Ob an dem Hype was dran ist? :ugly:
Da wären wir dann wieder beim für dich wohl wichtigsten Punkt:
Probehören, undzwar am besten bei dir zu Hause unter den akustischen Bedinungen deines Hörplatzes (nicht denen einer weitläufigen Kaufhaus-Etage)!

Ansonsten vielleicht auch mal am Gebrauchtmarkt umsehen, da bekommst du idR. mehr Klang fürs Geld.
 
So Leute. War leider etwas beschäftigt, daher die späte Nachricht.

Das ganze wird glaub ich noch lustiger... Ich hab mir mal so die Maße von diesen Nahfeld Lautsprechern angeguckt, und musste feststellen das bei mir dann auch eventuell Platz Probleme enstehen könnten.
Anbei mal ein Bild von meinem Blickfeld.

Ich neige echt langsam dazu gar nichts zu holen... :/ Aber was meint ihr, ist da was überhaupt machbar bei den Platzverhältnissen?

Übrigens: Der Hörabstand beträgt ca. 70-80cm zu den Ohren.
 

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Kannst du den Tisch noch weiter in dem Raum reinziehen?
Wie viel Tiefe hättest du bis zur Wand hin, wenn du ein ungefähres Stereodreieck ziehen würdest?

Ich würde es für den Anfang vielleicht mal mit den kleinen Mackies versuchen. Wenn die dir nicht knackig genug sein sollten, dann könntest du auch noch einen Fostex SUB-mini nachrüsten.
 
Hab echt ne komische Wand dafür. Tiefe ca. 21 cm wenns auf eine Ebene sein soll mit der linken Wand. Quasi die "Einbuchtung".
Tisch vorziehen ist schlecht. Will den Monitor irgendwann auch an die Wand montieren. Würd glaub ich komisch aussehen wenn ich dann den Tisch vorziehe.
 
Könntest du rechts vielleicht ein Regalbrett noch anbauen, ob 10-15cm zu gewinnen? Gibt es im Baumarkt billig, kann man sich dann auch auf zB 15cm x 30cm zuschneiden lassen, dann kaufst du noch 2 Metallwinkel dazu mit ca 3x3cm Kantenlänge.

Oder noch simpler: ein Regalbrett, das du einfach unter den Monitor und die Boxen legst und das dann in der Summe 10-15cm breiter ist als der Tisch - zB gibt es Bretter 115cm x 30cm, auch das kann man natürlich noch genauer zuschneiden lassen. Dann steht der Monitor und die Boxen halt 1,6cm höher als jetzt, denn die Bretter sind idR 1,6cm dick. Dazu "jagst" du noch 2-4 Holzschrauben von oben durchs Brett mit ner Länge von 2-2,5cm, damit das Brett fest mit der Schreibtischplatte verbunden ist und nicht rumrutscht. Oder auch einfach nur doppelseitiges Klebeband zwischen Brett und Tischplatte machen.
 
Den Tisch zu verlängern lohnt sich auf jeden Fall.
Habe mir auch letztens erst ein 30cm tiefes Regalbrett hinten drangesetzt, ähnlich wie von Herbboy beschrieben.
Dadurch habe ich jetzt auch Platz für meine 5" Monkey Banana, die ohne diese Maßnahme nicht mal ansatzweise auf den Tisch gepasst hätten.
Die stehenden Wellen sind so zwar noch nicht umgangen, aber immerhin deutlich gemindert.

Wenn du auf keinen Fall solche Maßnahmen vornehmen möchtest, dann würde ich mich mal bei den kompakteren Regallautsprechern umsehen.
Die sind tendenziell weniger anfällig für die wandnahe Aufstellung, haben je nach Modell auch ausreichend Bass. Das wäre dann die Richtung Dali Zensor 1, JBL Studio 220, Heco Colors 100,...

Rein von der Auflösung und selbstverständlich auch Neutralität her werden die üblichen Nahfeldmonitore allerdings überlegen sein.
Zumindest nach dem, was man in den einschlägigen Foren so mitbekommt...
 
Den Tisch zu verlängern lohnt sich auf jeden Fall.
Habe mir auch letztens erst ein 30cm tiefes Regalbrett hinten drangesetzt, ähnlich wie von Herbboy beschrieben.
Dadurch habe ich jetzt auch Platz für meine 5" Monkey Banana, die ohne diese Maßnahme nicht mal ansatzweise auf den Tisch gepasst hätten.
Die stehenden Wellen sind so zwar noch nicht umgangen, aber immerhin deutlich gemindert.
ich hab mir vor 2 Wochen einen komplett neuen Tisch gebaut (115cm x 70cm) inkl. Fächern für einen Rack-Synthie, mein Audiointerface und eine ausziehbare Ebene mit nem Mini-Keyboard, da ich ja die Adam F5 bestellt hab und mein alter Tisch zu schmal und unpraktisch war. Anbei ein Foto, links Interface und Keyboard, rechts der Synthie, und oben zwischen die Boxen kommt heute noch mein neuer 27er-Monitor - die Vorweihnachtszeit hat echt mein Jahresbudget verschlungen... :ugly: :D
Tisch HB.jpg
Der PC ist links unten wird von der Stuhllehne verdeckt. Der steht auf einer eigenen Ebene, und es sind noch Rollen unter dem, so dass ich den Tisch inkl. PC um 90 Grad gedreht an die an die Wand links schieben kann, denn rechts vom Tisch ist das eigentliche Wohnzimmer. Und da, wo der Tisch jetzt endet, sitzen immer 1-2 Leute, sobald mehr als 3 bei mir zu Gast sind. Der LCD-TV wäre rechts vorne zu sehen, wenn das Foto breiter wäre ;) den kann ich also beim Spie... äh, Arbeiten sehen, wenn ich an der rechten Box vorbeischaue - ca 3,5m Abstand. Die Tischbasis hab ich aus einer stabilen Buchenholzplatte 240x60x2,7cm gemacht: 60x60 Seitenteile und ne Tischplatte 40x115 sowie eine Querstütze 20x115 (hinten unten am Tisch montiert) zuschneiden lassen. Dazu für den Part, wo die Geräte drin/draufstehen, noch weitere Buchenholzbretter in diversen Größen und Zuschnitten mit je einer Dicke von 1,8cm verwendet - zusammen mit Schrauben und Laminierungs"lack", Scharnieren für den Auszug, Rollen usw. waren das ca 150€. Es führen nur drei Kabel zum Tisch: ein Stromkabel für die Mehrfachsteckdose, die unter der Monitorebene versteckt ist, ein LAN-Kabel für den Router und ein koaxial-Kabel zu meinem AV-Receiver, wenn ich mal Musik vom PC auf meinen Hifi-Boxen haben will.

Wenn du auf keinen Fall solche Maßnahmen vornehmen möchtest, dann würde ich mich mal bei den kompakteren Regallautsprechern umsehen.
Die sind tendenziell weniger anfällig für die wandnahe Aufstellung, haben je nach Modell auch ausreichend Bass. Das wäre dann die Richtung Dali Zensor 1, JBL Studio 220, Heco Colors 100,...
hmm, die sind aber auch nicht kleiner als 4-5 Zoll-Nahfelder ^^ oder wollte er größere nehmen? Hab den Überblick verloren... oder geht es sehr um die Tiefe? Die Zensor 1 sind zB 16cm breit und 22cm tief. Die Adam F5 19cm breit und 23cm tief. Breite wäre nicht "zu breit" laut Foto, und die Tiefe: das tut sich nix.

Rein von der Auflösung und selbstverständlich auch Neutralität her werden die üblichen Nahfeldmonitore allerdings überlegen sein.
Zumindest nach dem, was man in den einschlägigen Foren so mitbekommt...
naja, muss nicht sein. Die Nahfelder haben zum Preis ja den Verstärker schon eingebaut, den du bei den Regalboxen noch zusätzlich einrechnen musst. und der Sound ist am Ende dann wohl eher Geschmacksache ;)
 
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