Zappaesk
Volt-Modder(in)
Wie laut ein Chassis theoretisch bei einer bestimmten Frequenz spielen kann hängt einzig und allein vom Hubraum ab. Der Hubraum ist (Fläche) x (max. Auslenkung). D.h. ein langhubiger 5" Tieftöner kann im Bass lauter spielen als die meisten 8" Breitbänder. Das ist aber nur die eine Sicht der Dinge.
In der Realität spielt vor allem eine Rolle wie die Thiele-Small-Parameter des Chassis sind, wie die Gehäuseabstimmung ist (auf ultratief oder eher auf laut) usw. das Gehäuse bestimmt nämlich im Zusammenspiel mit den Parametern des Chassis wie tief es runter geht. Wenn du z.B. einen 12" PA Mitteltöner in ein für seine Parameter passendes Gehäuse steckst, dann ist bei ca. 150-80Hz Schluss - schweinelaut versteht sich aber eben nicht tief! Wenn du das Ding dann mittels DSP mit Gewalt auf Tiefbass vergewaltigst wirst du zum Einen einen furchtbaren Klang haben (Problem: massive digitale Pegelerhöhung führt zu Dynamikkompression) und zum anderen je nachdem wie sehr du es übertreibst auch an die (in dem Fall recht großzügig gesteckte) elektrische Leistungsgrenze des Chassis kommen bevor du auf die maximale Auslenkung stößt und den theoretischen Pegel gar nicht erreichen. Fläche alleine hilft einfach nicht, es muss alles zusammen passen.
Einfach mal 2 konkrete Beispiele die Extreme ausloten:
- Visaton Pentaton BB: 5x8" pro Seite, riesige Box, irrer Wirkungsgrad von 99dB (ist ne 4 Ohm Box wenn ich es richtig im Kopf hab) aber bei 50 Hz ist Schluss! Klar, mit DSP ist noch was möglich aber den hat man im Normalfall nicht. Der Klang von dem Teil ist übrigens großartig, eine der geilsten Boxen die es gibt!
- ct 227XT: 1x3" Bass pro Seite. Klein und goldig (steht hier vor mir aufm Schreibtisch und gibt "Out Louder" von Medeski Scofield Martin & Wood wieder) und die gehen gemessen bis fast 40Hz runter! Mit einem beachtlichen Pegel, wenns gefordert wird.
Klar kann in dem Beispiel die Visaton viel lauter spielen, soviel Hub kann ein 3" Tieftöner nie machen, dass er gegen 5x8" ankommt. Aber er kann dennoch tiefer spielen, wenn man das richtige Chassis mit dem richtigen Gehäuse kombiniert! Es ist auch immer die Frage was der Entwickler will. Will er max. Wirkungsgrad? Dann verzichtet er auf Tiefbass. Oder will er max. Tiefbass und verzichtet auf Wirkungsgrad und max. Pegel? Das ist das Spannungsfeld in dem man sich bewegt, wenn man Boxen entwickelt und für das man je nach Anwendung immer eine neue Entscheidung treffen muss.
Mehr Beispiele? Es gibt z.B. Subwoofer mit 7" Chassis (Wavesub 178) und <20Hz unterer Grenzfrequenz und bescheidenem (fürs Nahfeld ausreichenden) Pegel. Meine nächsten Boxen fürs Wohnzimmer (ich hab mich da jetzt endlich mal zu was durch gerungen) werden ein vollaktives Open Baffle FAST mit 8" BB und 2x15" TT pro Seite, mit tollem Wirkungsgrad und geilem aber nicht ultratiefem Bass...
Man kann also nie(!) vom Membrandurchmesser auf den Bass und den Pegel schließen, sondern muss sich konkret ansehen was das Teil kann.
In der Realität spielt vor allem eine Rolle wie die Thiele-Small-Parameter des Chassis sind, wie die Gehäuseabstimmung ist (auf ultratief oder eher auf laut) usw. das Gehäuse bestimmt nämlich im Zusammenspiel mit den Parametern des Chassis wie tief es runter geht. Wenn du z.B. einen 12" PA Mitteltöner in ein für seine Parameter passendes Gehäuse steckst, dann ist bei ca. 150-80Hz Schluss - schweinelaut versteht sich aber eben nicht tief! Wenn du das Ding dann mittels DSP mit Gewalt auf Tiefbass vergewaltigst wirst du zum Einen einen furchtbaren Klang haben (Problem: massive digitale Pegelerhöhung führt zu Dynamikkompression) und zum anderen je nachdem wie sehr du es übertreibst auch an die (in dem Fall recht großzügig gesteckte) elektrische Leistungsgrenze des Chassis kommen bevor du auf die maximale Auslenkung stößt und den theoretischen Pegel gar nicht erreichen. Fläche alleine hilft einfach nicht, es muss alles zusammen passen.
Einfach mal 2 konkrete Beispiele die Extreme ausloten:
- Visaton Pentaton BB: 5x8" pro Seite, riesige Box, irrer Wirkungsgrad von 99dB (ist ne 4 Ohm Box wenn ich es richtig im Kopf hab) aber bei 50 Hz ist Schluss! Klar, mit DSP ist noch was möglich aber den hat man im Normalfall nicht. Der Klang von dem Teil ist übrigens großartig, eine der geilsten Boxen die es gibt!
- ct 227XT: 1x3" Bass pro Seite. Klein und goldig (steht hier vor mir aufm Schreibtisch und gibt "Out Louder" von Medeski Scofield Martin & Wood wieder) und die gehen gemessen bis fast 40Hz runter! Mit einem beachtlichen Pegel, wenns gefordert wird.
Klar kann in dem Beispiel die Visaton viel lauter spielen, soviel Hub kann ein 3" Tieftöner nie machen, dass er gegen 5x8" ankommt. Aber er kann dennoch tiefer spielen, wenn man das richtige Chassis mit dem richtigen Gehäuse kombiniert! Es ist auch immer die Frage was der Entwickler will. Will er max. Wirkungsgrad? Dann verzichtet er auf Tiefbass. Oder will er max. Tiefbass und verzichtet auf Wirkungsgrad und max. Pegel? Das ist das Spannungsfeld in dem man sich bewegt, wenn man Boxen entwickelt und für das man je nach Anwendung immer eine neue Entscheidung treffen muss.
Mehr Beispiele? Es gibt z.B. Subwoofer mit 7" Chassis (Wavesub 178) und <20Hz unterer Grenzfrequenz und bescheidenem (fürs Nahfeld ausreichenden) Pegel. Meine nächsten Boxen fürs Wohnzimmer (ich hab mich da jetzt endlich mal zu was durch gerungen) werden ein vollaktives Open Baffle FAST mit 8" BB und 2x15" TT pro Seite, mit tollem Wirkungsgrad und geilem aber nicht ultratiefem Bass...
Man kann also nie(!) vom Membrandurchmesser auf den Bass und den Pegel schließen, sondern muss sich konkret ansehen was das Teil kann.


) und dann halt laut gemacht... Jeder wie er will, aber gut ist halt anders!

Jetzt bin ich gespannt.
) wenn sie vernünftig aufgestellt sind (Stereodreieck, Ausrichtung, Hintergrund und so) - vielleicht besser als du denkst.