ruyven_macaran
Trockeneisprofi (m/w)
Die Aussage halte ich für unbelegbar bzw. eine reine Behauptung.
Wiederlegbar ist sie aber auch nicht - oder hat der Behauptende eine Definition mitgeliefert, was denn bitte schön "100mal sicherer" ist?
Afaik gab es bislang nur zwei Kernschmelzen weltweit, das reicht wohl nicht für eine Statistik.
Und was Störfälle angeht, existieren sowieso keine internationalen Richtlinien, was wie wo an wen zu melden und wie wichtig ist.
Die deutschen Auflagen sind imho jedenfalls kein Sicherheitsgarant. Dafür sind sie 1) zu lückenhaft (z.B. Schutz vor größeren terroristischen Angriffen) und 2) mangelt es massiv an der Durchsetzung.
Unabhängige Kontrollen sind selten (und fördern dann z.T. in einem Jahrzehnte alten Kraftwerk Fehler zu Tage, die beim Bau gemacht wurden!), die Angaben der Betreiber unzuverlässig und selbst Betreiber, die nachweislich Informationen zurückgehalten (=gelogen) haben, behalten ihre Betriebserlaubniss. Die Anforderungen an alte Anlagen werden zudem im Zuge von "Bestandsschutz" heruntergeschraubt.
Mal im Ernst: Wenn Kernkraftwerke, die innerhalb 3 Jahren gerademal 3 Wochen lang in einem Zustand waren, in dem sie Strom produzieren könnten, 100mal sicherer sind, als andere - was machen englische AKWs dann eigentlich? Einmal im Jahrzehnt ein Bier warm?
Und wenn eine Gruppe von vielleicht 1 Dutzend Aktivisten den kompletten Anlagenschutz überwinden kann - werden dann die "100mal unsichereren" französischen AKWs regelmäßig von Pekinesewelpen erobert?
Wiederlegbar ist sie aber auch nicht - oder hat der Behauptende eine Definition mitgeliefert, was denn bitte schön "100mal sicherer" ist?
Afaik gab es bislang nur zwei Kernschmelzen weltweit, das reicht wohl nicht für eine Statistik.
Und was Störfälle angeht, existieren sowieso keine internationalen Richtlinien, was wie wo an wen zu melden und wie wichtig ist.
Die deutschen Auflagen sind imho jedenfalls kein Sicherheitsgarant. Dafür sind sie 1) zu lückenhaft (z.B. Schutz vor größeren terroristischen Angriffen) und 2) mangelt es massiv an der Durchsetzung.
Unabhängige Kontrollen sind selten (und fördern dann z.T. in einem Jahrzehnte alten Kraftwerk Fehler zu Tage, die beim Bau gemacht wurden!), die Angaben der Betreiber unzuverlässig und selbst Betreiber, die nachweislich Informationen zurückgehalten (=gelogen) haben, behalten ihre Betriebserlaubniss. Die Anforderungen an alte Anlagen werden zudem im Zuge von "Bestandsschutz" heruntergeschraubt.
Mal im Ernst: Wenn Kernkraftwerke, die innerhalb 3 Jahren gerademal 3 Wochen lang in einem Zustand waren, in dem sie Strom produzieren könnten, 100mal sicherer sind, als andere - was machen englische AKWs dann eigentlich? Einmal im Jahrzehnt ein Bier warm?
Und wenn eine Gruppe von vielleicht 1 Dutzend Aktivisten den kompletten Anlagenschutz überwinden kann - werden dann die "100mal unsichereren" französischen AKWs regelmäßig von Pekinesewelpen erobert?


) und haben eine zerstörte Anlange entdeckt.



