Da kann man dann auch die Frage stellen, wen man eher subventionieren sollte, die Energiegewinnung aus Kohl, Gas/Öl, Atomkraft oder Wind/Wasser/Solar?
Die einen halten die Hand auf, die anderen mehr, die dritten wollen auch ein Stück haben und alle sind sich einig, dass sie die Zukunft sind.
Aber 3 von diesen 6, die "die Zukunft" sind, sind auf schnell zur Neige gehende Ressourcen angewiesen...
Dieser Stromexport wird aber ausschließlich von den vielen neuen Wind- und Solaranlagen etc. getragen. Diese sind aber nicht in der Lage eine, entsprechende Grundlast bereitzustellen und witterungsabhängig zu funktionieren. Um eine wirklich zuverlässige Stromversorgung realisieren zu können, muß jedes KW Kapazität, das durch umweltabhängige Energiegewinnung bereitgestellt wird, mit einem KW theoretischer Kapazität herkömmlicher Kraftwerke aufgewogen werden, das im Notfall einen Ausfall auffangen kann, damit man nicht plötzlich im Dunkeln steht, wenn Sonne und Wind sich mal nicht zeigen sollten.
Die Kapazitätsangaben für Wind- und Solarkraft, anhand deren Potential berechnet werden, gehen vom Durchschnitt aus - d.h. leichte Bewölkung und normaler Wind. Und das auch zu Recht, denn dass in ganz Deutschland keinerlei Sonne scheint, passiert nur einmal am Tag und das gar kein Wind weht, ist genauso wahrscheinlich, wie ein kritischer Störfall in allen AKWs zur gleichen Zeit.
Im Moment exportieren wir jedenfalls rund um die Uhr Strom - dieses Potential dreckiger Energieträger könnten wir sofort abschalten, negative Folgen hätte das nur für die Gewinne der Stromkonzerne.
Ein weiteres erhebliches Potential bieten die existierenden Speichertechniken. Es ist nämlich weiterhin so, dass wir Speicherbecken nutzen müssen, um den nächtlichen Stromüberschuss der AKWs auf den Tag zu verlagern. Mit 12 Stunden Versatz hat man einen prima Speicher für Solarenergie. Ähnliches Potential besteht z.T. bei der Großindustrie, die auch viel in die Optimierung auf billigen Nachtstrom gesteckt hat.
Unser Probelm ist nicht Grund-, sondern Spitzenlast. In sofern sind weitere Investitionen in auschließlich Grundlasttaugliche AKWs und Kohlekraftwerke, wie sie zur Zeit deutschlandweit angedacht oder getätigt werden, absoluter Schwachsinn.
Als ""Brückentechnologie"" brauchten wir wenn dann Gas- und Ölkraftwerke. Praktischerweise lassen die sich später auch auf die "Bio-" Varianten umstellen. (und für den Anfang könnte man vielleicht aufhören, in der ganzen Nordsee Erdgas abzufackeln)
Das ist Spekulation. Im Moment sieht es tatsächlich so aus, als hätte eine mächtige Klima-Mafia genug Regierungen mittels ungesicherter Vermutungen international überzeugt, ihren Bürgern Sand in die Augen zu streuen, um schön ihre Pöstchen zu sichern und Forschungsaufträge abzugreifen. Mehr steckt da augenscheinlich wirklich nicht hinter.
Da muss man keine wilden Hypothesen von mafiösen Strukturen aufstellen.
Politiker denken an die nächste Wahl, große Teile der Bevölkerung ans Erscheinungsdatum der nächsten SportBILD - fertig. In unseren politischen Strukturen gibt es zur Zeit kaum jemanden, der weiter als 2-3, maximal 4 Jahre denkt. ("eigene Rente" mal ausgenommen)
Dementsprechend selten sind Entscheidungen, die dafür sorgen, dass es uns in 20-30-40 Jahren gut geht. Und das ist auch kein neues Problem, wie man an diversen Problemen sieht die wir heute haben und die man vor 40-30-20 Jahren verursacht hat. (und das in den meisten Fällen gegen die Stimmen von Leuten, die vor möglchen Konsequenzen gewarnt haben)
Dann sollte man sich also mal schnell nen Sarg aussuchen gehen?
Das ist wieder Spekulation. Wenn es nicht so kommt, haben wir Unsummen in den Sand gesetzt.
Dass Öl nicht endlos ist, dass CO2 zu einem Problem wird, dass Radioaktivität nicht gesund und nicht schnell erledigt ist,... bezeichnest du als Spekulation???
Ich glaube, damit erübrigen sich weitere Diskussionen
Selbst im Hochsommer (maximale Netzlast durch Klimaanlagen & Co) haben wir noch Strom exportiert. Bis wir Strom aus Frankreich importieren wird noch eine laaaaaaaaaaaaaaange Zeit vergehen.
Genaugenommen importieren die Franzosen ganz gerne unseren Strom, wenn ihnen mal wieder das kalte Wasser für ihre AKWs ausgeht.