Asus O.C.-Sockel "2084": Kommentar zu Garantie und Gewährleistung

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Mit dem Sockel-2011-v3 für Intels neue Haswell-E-Prozessoren hat der Mainboard-Hersteller Asus für ein Novum gesorgt. Asus modifizierte den Sockel-2011-v3 derart, dass ungenutzte Kontaktflächen nun doch Verwendung finden. In erster Linie soll diese Maßnahme die Spannungsversorgung verbessern. Die aus technischer Sicht elegante Lösung wirft jedoch rechtliche Fragen auf. Erste Nachfragen bei beiden Herstellern ergaben aufkommende Uneinigkeiten. Speziell dem Käufer könnten im Falle eines Defekts der CPU größere Schwierigkeiten erwarten. Wir versuchen nachfolgend eine Einordnung dieses Sachverhalts vorzunehmen und die Auswirkungen für Garantie und Gewährleistung zu klären.

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und zum thema.asus ist leider nicht mehr anderen firmem vor zu ziehen,sie waren mal richtig gut aber nun sind sie nur noch halbwegs guter durchschnitt:daumen:
 
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"Our warranty policy principle will be the same, if any issue happen DURING NORMAL AND PROPER USE, we will take care of it. "
Aha. Der Sockel wird als OC-Sockel beworben---> normal and proper use könnte man da dann eigentlich als OC verstehen!
Denn das ist ja definitiv der Nutzen, der vorgesehen, daher ist es normal, die Plattform dann auch dafür zu nutzen! :daumen:
 
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Also ich finde das schon sehr fragwürdig mit dem Sockel.

Der ist ja gerade dafür da, um besser zu overclocken, aber genau dann fällt ja wahrscheinlich jedwede Garantie/GEwährleistung weg...

Also das könnte wirklich noch SEHR spannend werden, wie Gerichte das entscheiden.
 
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Die Zusatzkontakte auf dem Board sind doch nur für extrem Übertaktung, bei der man sowieso LN2 benötigt.
Das bedeutet, man ist sich dem Risiko eines Defekt bewusst.
Also, kann dem 0815 User diese Story am A... vorbei gehen.
 
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Naja, die Sache ist halt doof gelöst.
Sollte es tatsächlich vorkommen, das jemandem mit so einem Board die CPU stirbt, ohne das OC o.ä. im Spiel war, dann wird
es interessant. Andererseits vermute ich mal, dass der Anteil an Käufern eines solchen Boards, die dann nicht übertakten, eher
gering sein wird. Alle Anderen haben ihren Anspruch auf Gewährleistung/Garantie sowieso schon verloren.
Wobei es bei einem "K" Prozessor wohl schwer bis unmöglich ist, nachzuweisen, ob da jemand den Multi mal verstellt hat, solange
die Spannungen nicht angefasst werden bzw. innerhalb der Spezifikation bleiben.
Jedoch muss ich sagen, dass mir in meiner ganzen PC-Schrauberzeit noch nie eine CPU gestorben ist. Auch im Bekanntenkreis hat
zwar schon alles Mögliche den Geist aufgegeben, aber keine CPUs. Wenn ich da mal im Netz was gelesen hab, dann war es eigtl.
immer bedingt durch fehlerhaftes Nutzerverhalten. Die einzige Geschichte die mir da jetzt sonst noch einfällt waren mal vor ein paar
Jahren die Sockel mit falschem Anpressdruck, bei denen die CPUs dann an den Kontakten geschmort haben.
 
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Ich verstehe es irgendwie immer noch nicht... Wieso baut Intel an seine CPUs funktionsfähige (offensichtlich intern angeschlossene) zusätzliche Kontakte, verbietet aber allen Mainboard-Herstellern, diese Kontakte auch zu benutzen? Die einzige Erklärung, die mir dafür einfallen würde, ist, dass Intel-Mainboards diese Kontake benutzen werden, und somit einen (OC-)Vorteil gegenüber allen Konkurrenzfirmen haben würden, die dies nicht tun dürfen. Oder hat jemand eine bessere Erklärung?
 
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Ich verstehe es irgendwie immer noch nicht... Wieso baut Intel an seine CPUs funktionsfähige (offensichtlich intern angeschlossene) zusätzliche Kontakte, verbietet aber allen Mainboard-Herstellern, diese Kontakte auch zu benutzen? Die einzige Erklärung, die mir dafür einfallen würde, ist, dass Intel-Mainboards diese Kontake benutzen werden, und somit einen (OC-)Vorteil gegenüber allen Konkurrenzfirmen haben würden, die dies nicht tun dürfen. Oder hat jemand eine bessere Erklärung?

Na laut einigen hier im Forum macht Intel ja via Lasercut aus 8-Kernern 6 Kerner und mit den neuen Kontakten besteht die Möglichkeit die 2 Kerne wieder zu aktivieren. Aber ob da was dran ist weiß ich nicht. Jedenfalls verstehe ich auch nicht so wirklich... :ugly:
 
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Will Intel eventuell diese Kontakte später einmal benutzen, um dann zu sagen "hoppala, eure Boards sind nicht mehr kompatibel"? Das wäre dann eine prima Gelegenheit, um neue Chipsätze zu verkaufen. Allerdings so richtig schlüssig ist das auch nicht.
Keine Ahnung, was sich Intel dabei gedacht hat.

Viele Grüße
Eteokles
 
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Eine realistischer Vermutung bis jetzt ist eigentlich dass es sich dabei um den Workstation/Server Sockel für die Xeons auf Haswell-E Basis handelt. So könnte man verhindern dass die auf 2011-v3 laufen.
 
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Nette idee...aber...
1. Die garantiefrage muss geklärt werden
2. Es wird denk ich ma seine gründe habn das 2011 und nicht 2084 pins verwendet werden
 
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Eine realistischer Vermutung bis jetzt ist eigentlich dass es sich dabei um den Workstation/Server Sockel für die Xeons auf Haswell-E Basis handelt. So könnte man verhindern dass die auf 2011-v3 laufen.

So wird es wohl auch sein... Wird interessant ob die dann auf den Asus Boards laufen... ;)
 
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Eine realistischer Vermutung bis jetzt ist eigentlich dass es sich dabei um den Workstation/Server Sockel für die Xeons auf Haswell-E Basis handelt. So könnte man verhindern dass die auf 2011-v3 laufen.

Bisher liefen die Xeons doch auch auf Desktop-Boards. Wieso sollte Intel das jetzt plötzlich unterbinden wollen? Denen kann es doch egal sein ob jemand seinen Xeon mit einem Desktop-Board oder einem Server/Workstation-Board betreibt. Hauptsache die CPUs verkaufen sich.

Na laut einigen hier im Forum macht Intel ja via Lasercut aus 8-Kernern 6 Kerner und mit den neuen Kontakten besteht die Möglichkeit die 2 Kerne wieder zu aktivieren. Aber ob da was dran ist weiß ich nicht. Jedenfalls verstehe ich auch nicht so wirklich... :ugly:

What? Ich denke nicht dass man mit ein paar Kontakten zwei abgetrennte Kerne wieder deaktivieren kann. Und nach allem was ich bisher gelesen habe, dienen die zusätzlichen Kontakte einfach nur zur Stabilisierung der Spannung, was z.B. ermöglichen soll die CPU bei höherem Takt sparsamer zu betreiben oder höhere Taktraten beim Ram zu fahren.
Das mit den abgetrennten Kernen halte ich für völlig absurd.
 
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Also solange diese Ganantiefrage nicht geklärt ist :motz:, wird auch kein (ASUS) X99 Board gekauft (eigentlich hatte ich mich auf das ASUS X99 Deluxe fest eingeschworen...:heul:). Dann doch lieber ein neues X79 Mainboard, so spare ich dann auch ein paar €.
 
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What? Ich denke nicht dass man mit ein paar Kontakten zwei abgetrennte Kerne wieder deaktivieren kann. Und nach allem was ich bisher gelesen habe, dienen die zusätzlichen Kontakte einfach nur zur Stabilisierung der Spannung, was z.B. ermöglichen soll die CPU bei höherem Takt sparsamer zu betreiben oder höhere Taktraten beim Ram zu fahren.
Das mit den abgetrennten Kernen halte ich für völlig absurd.

Wenn dann auch aktivieren, denn deaktiviert sind sie ja schon... Und es kommt ja auch nicht von mir... :)
 
Rechtlich gesehen gibt es nur eine Möglichkeit durch Asus, ich bin mit den Garantieverlust , (CPU=OC.) einverstanden oder Asus löst das Problem ohne weitere Kosten in dem ein entschärftes Standart - Bios installiert mit ausgeliefert wird und auf der Asus CD. die im Lieferumfang dabei ist, daß OC - BIOS.
Ps.: Ich kaufe trotzdem ein Asus Board!
MfG.
wolflux
 
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Bisher liefen die Xeons doch auch auf Desktop-Boards. Wieso sollte Intel das jetzt plötzlich unterbinden wollen?

Will Intel ja gar nicht, sie Haswell-E und Haswell-EP Xeons werden auch auf allen Desktop-Boards laufen, sofern der Mobohersteller den entsprechenden Microcode ins Bios einbaut. Asrock wirbt ja schon bei allen X99 Platinen mit Xeon Support bis zu den 18-Core inkl. ECC-Ram unterstützung. Bei Asus wird wahrscheinlich wieder nur das WS-Board den vollen Xeon Support bekommen.
 
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Offiziell wäre es sowieso egal. Diese Boards sind vor allem für Overclocker(=Betrieb außerhalb der Intel Spezifikationen) interessant und da ist es dann wurscht ob die Garantie wegen dem Board oder wegen des Overclockings weg ist.
Andererseits kann man die Benutzung des Boards durch Abdrücke nachweisen - das Overclocking nachzuweisen sollte schwieriger sein(ich weiß nicht in wie weit man da Fortgeschritten ist und wie kulant Intel sich da zeigt.
 
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Ich verstehe es irgendwie immer noch nicht... Wieso baut Intel an seine CPUs funktionsfähige (offensichtlich intern angeschlossene) zusätzliche Kontakte, verbietet aber allen Mainboard-Herstellern, diese Kontakte auch zu benutzen? Die einzige Erklärung, die mir dafür einfallen würde, ist, dass Intel-Mainboards diese Kontake benutzen werden, und somit einen (OC-)Vorteil gegenüber allen Konkurrenzfirmen haben würden, die dies nicht tun dürfen. Oder hat jemand eine bessere Erklärung?
Ganz sicher nicht. Intel baut nämlich gar keine Consumer-Boards mehr. ;)
 
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Schade, dass Ihr im dem kurzen Exkurs die Beweislastumkehr unter den Tisch habt fallen lassen, das schürt wieder Halbwissen in den Foren. Darüber hinaus gilt die Sachmängelhaftung nur für Mängel die bei Übergang der Sache schon bestanden haben, um dieses weiter von der Garantie zu differenzieren.
 
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