Mit einer 6 MBit Leitung hätte ich das Hobby Gaming inzwischen an den Nagel gehangen. Bei den Massen an GB die man heute saugen muss, ist das doch nicht mehr zumutbar.
Damit kann man ca. 60GB pro Tag durch die Leitung pumpen, das ist also kein Hindernis, man muß den PC einfach nur etwas länger laufen lassen oder herunterladen, wenn man etwas nebenbei macht. Unter 1 MBit (10GB/Tag) wird es dann richtig hart, dann muß man sich behelfen, dass man die Installationsdateien meist separat herunterladen kann, dann wird eben der Kupel mit dem Laptop oder der externen HDD heimgesucht oder man hat einen toleranten Arbeitgeber, der einem die Internetnutzung nebenher (Laptop bevor man einstempelt einschalten und nachdem man ausstempelt wieder mitnehmen) erlaubt.
Ich verstehe immer noch nicht wozu der Kopierschutz letzten Endes dienen soll...inzwischen wohl eher dem Antrieb der Szene.
Um mehr zu verkaufen, ganz einfach. Einige Leute muß man eben zur Ehrlichkeit prügeln, deshalb gibt es auch Radarfallen usw.. The Witcher hat die Gratiswebung einfach für sich beansprucht, damals war es noch irre, dass ein AAA Titel auf DRM verzichtet und nichtmal irgendeinen Kopierschutz dabei hatte. Nachdem alle darüber berichtet hatten, ist sowas heute nurnoch eine Randnotiz, bei Elex wurde es z.B. nicht breitgetreten, dass es nun auch auf GoG verfügbar ist.
Dann hat Denuvo auch gezeigt, das man sehr wohl einen Kopierschutz entwickeln kann, der sogar mehr, als die magischen 3-6 Monate durchhält, was zu neuer Hoffnung geführt hat.
Einfachste Sache (für Ubi) wäre : Fahren zu PCG-H oder eine andere Fachpresse und lassen die mal eine Ungeschützte Version testen.
Anschließend die Info das der Kopier"schutz" schrittweise alle 4 Wochen gelockert wird bis "nur" noch UPlay übrigbleibt.
Das werden sie nicht machen, die kopierschutzlose Version bekommen nur so wenig Mitarbeiter, wie unbedingt nötig und so hohen Sicherheitsmaßnahmen, wie irgendwie möglich, in die Hände. Von daher werden sie diese Version garantiert nicht irgendwelchen Fremden zugänglich machen, schon garnicht auf deren Rechnern.
Obwohl es durchaus interessant wäre.